Bad Ems Stadtbürgermeister Oliver Krügel regt Alkoholverbot im Kurpark an

Bad Ems Stadtbürgermeister Oliver Krügel regt Alkoholverbot im Kurpark an

in VG Bad Ems-Nassau

BAD EMS Am heutigen Tage beantragte der Bad Emser Stadtbürgermeiste Oliver Krügel bei der Staatsbad Bad Ems GmbH, dass diese mittels Aufnahme in die bestehende Parkordnung, ein Alkoholverbot für den Bereich des Kurparks aussprechen sollen. Die Staatsbad Bad Ems GmbH übt das Hausrecht über den Kurpark aus.

 Dabei schloss Oliver Krügel ausdrücklich die Bereiche aus, welche von den Gastronomen für die Bewirtung der Gäste vorgesehen sind. Ihm geht es vornehmlich um die Problematik der mitgebrachten Spirituosen, welche vor Ort im Kurpark konsumiert werden. Bewusst spricht der Bad Emser Stadtbürgermeister die unerträgliche und seit längeren bekannten Situation an. Ein Alkoholverbot im Kurpark wäre ein erster wichtiger Schritt. Damit hätten die Ordnungskräfte sowie die Polizei eine neue handhabe doch wie soll diese durchgesetzt werden?

Wer erwartet, dass eine örtliche Polizeiinspektion mit begrenzter Personaldecke durchgehend die Brennpunkte beobachtet, irrt genauso wie bei der Annahme, dass eine Verbandsgemeinde, welche sich im Würgegriff der ADD befindet, unendlich viele neue Mitarbeiter des Ordnungsamtes für die nächtliche Überwachung einstellen kann. Die Situation ist verzwickt.  Da wird es eine Bündelung von übergreifenden Maßnahmen geben müssen. Der Stadtbürgermeister hat mit dem ersten Vorschlag des Alkoholverbotes den Ball ins Rollen gebracht und in der weiteren Verantwortung an den Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser übergeben.

.Immerhin gibt es durch das vom Stadtbürgermeister Oliver Krügel initiierte Alkoholverbot im Kurpark neue Optionen. Die Polizei kann deutlich vereinfacht, zeitlich begrenzte Platzverweise aussprechen. Und auch mit finanziellen Bußgeldern könnten die Ordnungskräfte gegen notorische  Querulanten vorgehen. Doch letztlich hängt es davon ab, ob die Verantwortlichen gemeinsam bereit sind, Lösungen für die Sicherheit der Bürger zu erarbeiten. Und das hängt in erster Linie mit Entscheidungen und Maßnahmen aus den betreffenden Rathäusern zusammen.

Schon in der Vergangenheit gab es Lösungsansätze. Etwa im Jahre 2016 konnte durch die Unterstützung von privaten Spendern, eine nächtliche Security Streife installiert werden. Für 12 Monate trat weitestgehend Ruhe ein. Letztlich ist es traurig genug, dass es überhaupt solche Gedankenspiele geben muss. Verständnis für die Jugend haben die Bürger in Bad Ems doch so einige verfehlte Jugendliche scheinen kein Verständnis für die Belange der Bewohner zu haben.

 

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