Statistik

Steigende Kriminalität in Lahnstein

in Blaulicht/Lahnstein
Steigende Kriminalität in Lahnstein

LAHNSTEIN Die Kriminalitätsrate in Lahnstein ist um 12,5% zum Vorjahr (2019) angestiegen. Dieses sagt die Kriminalitätsstatistik für den Bereich der Polizeiinspektion Lahnstein aus. Dabei sprechen die Zahlen eine sehr deutliche Sprache. Während aus dem Bericht hervorgeht, dass die Polizei den Anstieg für einen normalen Durschnitt sieht, muss man sich diesen Anstieg einmal genauer betrachten.

2017 zählte die Polizei 1498 Straftaten, 2018 waren es noch 1533 Straftaten erfasst und 2019 nur noch 1320 Fälle. Begründet wird der massive Rückgang im Jahr 2019 durch die Ermittlung örtlicher Täter sowie Tätergruppen und den einhergehenden Sanktionen.

Steigende Kriminalität in Lahnstein

Betrachtet man jetzt die Anzahl der Tatverdächtigen, so wird man erkennen dass diese, auch im Vergleich zu den Vorjahren, massiv angestiegen ist. Waren es 2018 noch 722 Tatverdächtige (2019/648) so sind es 2020 bereits 770 gewesen. 76% der Personen waren Männer. Bei 17% handelte es sich um Jugendliche oder Heranwachsende. 23% der Tatverdächtigen waren keine Deutschen. Weiterlesen

Verkehrsunfallbilanz 2020 für den Rhein-Lahn-Kreis

in Blaulicht/Rhein-Lahn-Kreis
Die Polizeidirektion Montabaur veröffentlicht die Verkehrsunfallbilanz 2020 für den Zuständigkeitsbereich des Rhein-Lahn und Westerwaldkreises

RHEIN-LAHN Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Montabaur gingen die Unfallzahlen von 9407 um nahezu 13 Prozent auf 8225 zurück. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle verringerte sich um 3 Unfälle, auf insgesamt 13 tödliche Verkehrsunfälle.

In der Langzeitbetrachtung von 2014 – 2020 ist trotz Schwankungen eine positive Entwicklung erkennbar, sodass sich die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle nahezu halbiert hat. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle, bei denen sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort entfernte, verringerte sich ebenfalls, wobei erfreulicherweise die Aufklärungsquote um ca. 2 % anstieg. Trotzdem machten sich Verursacher in 1564 Fällen aus dem Staub.

Die Polizeidirektion Montabaur veröffentlicht die Verkehrsunfallbilanz 2020 für den Zuständigkeitsbereich des Rhein-Lahn und Westerwaldkreises

Der Rückgang der Verkehrsunfälle dürfte unter anderem auch auf die eingeschränkte Mobilität aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen sein. Möglicherweise aufgrund der Verschiebung von Freizeitgestaltungen stieg Anzahl der verletzten Radfahrer auf 144 Gesamtunfälle, hierbei ist erneut eine vermehrte Beteiligung von Pedelecs zu verzeichnen. (Bis hierhin Pressemitteilung der Polizei Montabaur).

Wenn auch die Verkehrsunfälle gravierend zurückgingen, lohnt sich dennoch ein genauerer Blick auf die Statistiken. Der Anteil der jungen Unfallbeteiligten  im Alter von 20 bis 24 Jahre hat sich von 20,8  Prozent (2019) auf 22,4 Prozent erhöht.

Bei den Senioren ist es leicht rückläufig. Waren 2019 noch 17,4 Prozent der 65+ Generation an Verkehrsunfällen beteiligt, so fiel dieser Wert leicht auf 17 Prozent im Jahr 2020.

Weitergehend ist auch die Unfallbeteiligung von motorisierten Zweirädern von 1,8  auf 2,2 Prozent (185 Unfälle) gestiegen. Ähnlich verhielt es sich bei den Fahrradfahrern. Auch dort ging es in der Unfallstatistik der Beteiligung von 1,3% auf 1,5% hoch. Selbiges gilt für die Elektrobikes welche separat erfasst wurden. Ein Anstieg von 14 auf 19 Unfällen (0,2%).

Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss blieben bei 1,7% der Beteiligten. Einen traurigen Rekord nehmen Verkehrsunfälle mit Unfallflucht ein.  Bei 19% aller Unfälle flüchtete ein Beteiligter. Glücklicherweise ist die Aufklärungsquote auf 42,4 Prozent gestiegen.

 

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