Rentner

Leserbrief: Schwierige Parksituation für Rentner und Gehbehinderte in Bad Ems

in Leserbriefe/VG Bad Ems-Nassau
Leserbrief: Schwierige Parksituation für Rentner und Gehbehinderte in Bad Ems

LESERBRIEF/BAD EMS In Ihrem Artikel*, wo Sie auf vermehrte Kontrollen der dreistündigen Parkzeit am Bad Emser Friedhof hinwiesen und das positiv darstellten weil dort nun eine erhöhte Fluktuation herrscht, ist der grundsätzliche Gedanke natürlich nachvollziehbar. Alte Menschen sollen somit in Friedhofsnähe parken um nicht weit laufen zu müssen. (*Anm. der BEN Kurier Redaktion: Der Leserbrief bezieht sich auf diesen Artikel hier.)

Das Problem ist jedoch, dass viele der Menschen in der längsten Bad Emser Straße wohnen. Der Römerstrasse.

Wenn der Mensch also beim Friedhof war und nach Hause möchte muss er um einen kostenfreien Parkplatz zu bekommen entweder auf der anderen Lahnseite parken oder aber sehr weit weg Richtung Alte Kemmenauer Straße. Die drei immer vollen Parkplätze gegenüber der Rewe Tiefgarage mal außen vor gelassen. Ich sehe die Bürger dort arg im Stich gelassen. Am Parkscheinautomat lassen sich auch keine Tagestickets ziehen sondern maximal drei Stunden für 1,50 Euro.

Das heißt ein Rentner mit schlechtem Gangbild soll alle drei Stunden zu seinem Auto laufen und Geld einwerfen. Von 8-11, 11-14, 14-17 und 17-18 Uhr. Das sind vier Wege am Tag und 5 Euro kosten. Beziehungsweise 100€ für Wochentage plus 12€ für die Samstage bis 14 Uhr. 112 Euro im Monat.

Mietplätze sind absolute Mangelware und kaum zu bekommen. Oft haben unsere Politiker bereits über Anwohner Parkausweise diskutiert. Abgelehnt wurde mit der Argumentation, die Römerstraße wäre dann ständig vollgeparkt. Die Corona Zeiten und Home Office haben das Gegenteil bewiesen. Es wird Zeit zu handeln und den schwarzen Peter nicht mehr den Anwohnern zuzuschieben (Leserbrief: Richard Leukel).

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“Wir im Rhein-Lahn” – sind stolz auf das ehrenamtliche Repaircafe in Lahnstein

in Lahnstein/Wir im Rhein-Lahn
"Wir im Rhein-Lahn" - sind stolz auf das ehrenamtliche Repaircafe in Lahnstein

LAHNSTEIN In der Serie „Wir im Rhein-Lahn“, stellen wir spannende und außergewöhnliche Firmen und Projekte vor. Diesmal waren wir zu Gast beim Repaircafe in Lahnstein. Repaircafe? Nur ein netter und verwirrender Name für ein Elektronikunternehmen? Vielleicht dazu eine Tasse Kaffee? Weit gefehlt.

Zunächst einmal sind Repaircafes kein gewinnorientierten Unternehmen sondern ehrenamtliche Projekte. Bundesweit gibt es rund 840 dieser bemerkenswerten Hobbywerkstätten.

In solchen Repaircafes können Menschen ihre defekten Elektronikartikel vorbeibringen und kostenfrei reparieren lassen. Im Idealfall legen die Besucher der Werkstätten selber Hand an und setzen ihre Geräte unter fachlicher Anleitung in Stand. All das in gemütlicher Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee und so manchen spannenden Fachgesprächen. Immerhin etwa 40 bis 50% der Leute nutzen die Möglichkeit der gelebten Hilfe zur Selbsthilfe.

(Zweiter von links – Repaircafe Lahnstein Begründer Martin Schmidt) Obwohl selber auf Spenden angewiesen, unterstützt das Repaircafe Lahnstein soziale Zwecke

Zahlreiche Freundschaften entstehen in den Repaircafes. Es ist vielmehr wie nur eine Hobbywerkstatt sondern ein generationenübergreifender Treff wo sie alle eines verbindet: „Ein defektes Elektronikgerät“, welches nicht selten nur der Beginn für eine langjährige gemeinsame Leidenschaft ist. Weiterlesen

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Versuchter Enkeltrick in Hahnstätten

in VG Aar-Einrich
Noch immer funktioniert der perfide Enkeltrick

HAHNSTÄTTEN Im Bereich Hahnstätten kam es im Laufe des 22.07.2020 zu diversen Anzeigen im Bereich “Enkeltrick”. Am Telefon wurde vorgegeben, ein Enkel oder Enkelin der Angerufenen zu sein und sich in einer finanziellen Notlage zu befinden. Weiterlesen

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