Krieg

Grundschule Niederneisen setzt Zeichen des Friedens

in Schulen/VG Aar-Einrich
Grundschule Niederneisen setzt Zeichen des Friedens

NIEDERNEISEN Nicht nur Erwachsene, sondern auch unsere Kinder bekommen mit, was gerade wenige Flugstunden entfernt in der Ukraine passiert. Die Lehrerinnen und Lehrer sind auf Fragen der Kinder vorbereitet und versuchen, kindgerecht darauf zu reagieren. So können sie ihnen ein Stück weit eventuelle Ängste und Unsicherheiten nehmen. Auch im Unterricht greift die Grundschule die aktuelle Situation auf, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Im Religionsunterricht spricht man über das Thema Frieden und über das Symbol der Friedenstaube. Weiterlesen

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Hömbergs Zeichen gegen Putins Krieg

in VG Bad Ems-Nassau

HÖMBERG Am Ortseingang der Dorfgemeinde ist auf einem Holzaufsteller normalerweise die Aufschrift  “Herzlich Willkommen in Hömberg” zu lesen. Jetzt hängt dort ein Schild mit den Farben der ukrainischen Landesflagge mit der Friedenstaube in der Mitte.  Die Idee darf sehr gerne aufgegriffen und verbreitet werden. Ein Zeichen gegen den Krieg – für den Frieden! Text und Foto: Stefanie Legde

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Was wird werden? Gedanken von Dekanin Renate Weigel zum Krieg in der Ukraine

in Rhein-Lahn-Kreis
Was wird werden? Gedanken von Dekanin Renate Weigel zum Krieg in der Ukraine

RHEIN-LAHN Der Krieg und das Leid in der Ukraine bewegen die Christen. Was wir werden?“, fragt die Dekanin des evangelischen Dekanats Nassauer Land Renate Weigel in den folgenden Sonntagsgedanken und spricht dabei auch das breite Spektrum an Meinungen an, die derzeit in der Kirche diskutiert werden. Ich komme dieser Tage an einer Gruppe älter gewordener Männer vorbei. Sie unterhalten sich lautstark. Nein, es sind keine Kriegsveteranen. Aber sie waren alle „beim Bund“, haben Militärdienst geleistet. Nun ist scheinbar die Zeit gekommen, die alten Geschichten wieder auszukramen. Unter dem Motto: Das waren noch Zeiten! Ich bin da nicht. Ich bin eher bei den Müttern und Großmüttern meiner Kindheit. Ich bin mir sicher, sie drehen sich im Grabe um. Krieg wird wieder salonfähig? Das darf doch nicht wahr sein! Weiterlesen

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Stadtverwaltung Lahnstein sucht in Lahnstein Wohnraum für ukrainische Flüchtlinge

in Allgemein
Stadtverwaltung Lahnstein sucht in Lahnstein Wohnraum für ukrainische Flüchtlinge - Hilfsgütersammmlung am 03. und 04. März

LAHNSTEIN Die Stadtverwaltung Lahnstein sucht in Lahnstein Wohnraum für Ukrainerinnen und Ukrainer, die aufgrund des Krieges aus ihrem Land flüchten mussten. Haus- und Wohnungseigentümer, die Wohnraum für Flüchtlinge aus der Ukraine zur Verfügung stellen möchten, werden gebeten, sich beim Fachbereich „Bildung, Soziales und Sport“ mit Thomas Schneider unter der Telefonnummer 02621 914306 oder per Mail an t.schneider@lahnstein.de in Verbindung zu setzen.

Hilfebedürftige Flüchtlinge, die nun in Lahnstein ihren tatsächlichen Aufenthalt haben, können zur Sicherstellung ihres Lebensunterhaltes beim Sozialamt in der Bahnhofstraße 49a entsprechende Anträge stellen. Weiterlesen

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Ukraine Krieg – Video

in Politik
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Volkstrauertag: Stilles Gedenken in Lahnstein

in Lahnstein
v.l.n.r.: General André Bodemann, Bürgermeister Adalbert Dornbusch, Rhein-Lahn-Nixe Sira I. und Günter Groß vom KVL. (Fotos: Tina Schmidt / Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Traditionell findet auch in Lahnstein jährlich eine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt, die jedoch in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt wurde. Dennoch war es der Stadt Lahnstein wichtig, am 15. November 2020 ein stilles Gedenken abzuhalten. So versammelten sich auf dem Ehrenfriedhof in Oberlahnstein General André Bodemann, Bürgermeister Adalbert Dornbusch, Rhein-Lahn-Nixe Sira I. und Günter Groß vom Kur- und Verkehrsverein (KVL), um ganz bewusst ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen und in Stille der vielen Kriegs-, Gewalt- und Terroropfer zu gedenken, die es bis heute gibt.

Der Opfer der Kriege, des Terrors und der Gewalt gedacht

Ursprünglich wurde am Volkstrauertag den gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs erinnert. Mittlerweile gedenkt man aller Opfer der Kriege, des Terrors und der Gewalt.

Dass der Volkstrauertag auch heute noch eine hohe Bedeutung hat wurde ganz besonders in der Ansprache des eigentlichen Festredners, General André Bodemann, zum Ausdruck gebracht. Denn „der Volkstrauertag gibt uns neben dem Gedenken und dem Nicht-Vergessen noch eine zweite besondere Aufgabe – die Mahnung!

Die Mahnung, dass so etwas nie wieder geschehen darf und dass wir wachsam bleiben müssen! Der Volkstrauertag ist in dieser Botschaft sehr aktuell und zugleich überzeitlich. Er weist uns als Demokraten darauf hin, auf welchem Fundament unsere Rechtsordnung und unser Gemeinwesen gründen und welch hohen und unantastbaren Wert die Menschenwürde in unserem Staat darstellt. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Weiterlesen

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Vergangen, nicht vergessen – Mahnung zum Frieden

in VG Bad Ems-Nassau
„Nie wieder!“: Gedenken und Appell zum Volkstrauertag

NASSAU Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag seit den 1920er-Jahren. Ursprünglich gedachte man der getöteten deutschen Soldaten im „Ersten Weltkrieg“. Heutzutage wird am Volkstrauertag an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft erinnert. Bereits im Jahr 1922 gab es im Deutschen Reich erste Anlässe am Volkstrauertag – wenn dieser auch noch kein gesetzlicher Gedenktag war – um daran zu erinnern, was Menschen, Menschen antun können.

Es ist und bleibt unfassbar. Die Taten überstiegen jedes Begreifen, wie auch die Zahlen der Opfer. Rund 17 Millionen Menschenleben forderte der „Erste Weltkrieg“, der von 1914 bis 1918 in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Weltmeeren geführt wurde.

Weit mehr Opfer kostete der „Zweite Weltkrieg“ von 1939 bis 1945, nämlich schätzungsweise 64 Millionen Menschen, darunter 24 Millionen Soldaten und 40 Millionen Zivilisten. Allein beim Völkermord der Nazi-Herrschaft an den Juden sind etwa sechs Millionen Menschen getötet worden. Weiterlesen

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Nassau vor 75 Jahren

in Panorama/VG Bad Ems-Nassau

NASSAU Die Stunde Null des Jahres 1945 stellte die Stadt vor zahlreiche Aufgaben. Neben dem Abräumen der Trümmerberge galt es, zerstörte Wasser- und Abwasserleitungen und unpassierbare Straßen wieder instandzusetzen. Eine Mammutaufgabe, die dies alles in den Schatten stellte, war der Wiederaufbau der Innenstadt von Grund auf und die Schaffung neuen Wohnraums.

Nassau hatte, bevor darauf die Bomben niedergingen, einen gewachsenen Stadtkern. Neben Rathaus, Schloss und Kirche prägten repräsentative Gebäude wie das Amtshaus und Amtsgericht (jetzt Stadthalle), Hotels, Gasthäuser, Geschäfte und Villen das Stadtbild, dazu Großgebäude wie Molkerei, Brauerei und etwas abseits, in der „Neuen Welt“, das Kurhaus.

Großflächig lag die Innenstadt nach den Angriffen in Schutt und Asche. Die, die ihr Leben retten konnten, hatten oft kein Dach mehr über dem Kopf. Nüchterne Zahlen in den Akten der Stadt lassen das Ausmaß erahnen. Weiterlesen

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Lahnstein im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71

in Lahnstein
Das Denkmal auf dem Friedhof Sebastianusstraße

LAHNSTEIN 1870 kam es zum kriegerischen Konflikt zwischen Preußen und Frankreich, der aus einem Streit um die Thronfolge in Spanien entbrannte. Frankreichs Kaiser forderte durch seinen Botschafter den preußischen König Wilhelm auf, dass er für alle Zukunft eine erneute Kandidatur von Hohenzollern ausschließen solle. Höflich verweigerte sich Wilhelm einer solchen Zusage. Weiterlesen

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