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Lahnstein

CDU im Dialog – Kita Betrieb in Pandemiezeiten

Das Team der neuen kommunalen Kita LahnEgg in Lahnstein hat eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht, trotz der Coronakrise optimistisch und aktiv zu bleiben.

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CDU im Dialog vor rt in der Kita Lahnegg - Bild: von links nach rechts: Matthias Lammert, Günter Groß
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LAHNSTEIN Das Team der neuen kommunalen Kita LahnEgg in Lahnstein hat eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht, trotz der Coronakrise optimistisch und aktiv zu bleiben. Die Pandemie begann nämlich exakt zu der Zeit, als die neue Kita „LahnEgg“ startete. Bei der aktuellen und 65. Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn erzählte Kita-Leiter Björn Schrewe-Mangold den Gästen, wie das 20-köpfige Erzieherteam (davon drei männliche Erzieher) die beiden Hauswirtschaftskräfte und eine Köchin auf diese besondere Startsituation reagierten und dass sie trotzdem genug zu tun hatten.

Das alles erfuhren die zahlreichen Teilnehmer der Dialog-Veranstaltung, die der Kreisvorsitzende der CDU Rhein Lahn, MdL Matthias Lammert und seine beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering in Lahnstein willkommen hießen. Auch Oberbürgermeister Peter Labonte, der frisch gekürte CDU-Landtagskandidat Udo Rau sowie Mandatsträger aus dem Rhein-Lahn-Kreis und der Stadt Lahnstein waren vor Ort. Matthias Lammert freute sich, dass man sich bei den Dialog-Veranstaltungen jetzt wieder mit dem nötigen Abstand persönlich begegnen könne.

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Wir alle“, so Lammert, „schauen momentan vor allem in die Kitas und Schulen und beobachten das Infektionsgeschehen genau“. Es sei wichtig, zu sehen, wie man vor Ort Hygienekonzepte umsetzen kann, damit der Betrieb auch in der Pandemiezeit möglich ist.

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Kita-Leiter Björn Schrewe-Mangold stellte „seine“ Kita mit viel Begeisterung vor: Man merkte ihm an, wieviel Freude es ihm bereitet, in dieser Einrichtung zu arbeiten. In der Pandemiezeit galt es zunächst, bürokratische Dinge zu regeln, Leitbild und Konzeption für die Kita zu erstellen und den Notbetrieb unter Beachtung der Hygieneregeln zu organisieren. Inzwischen liegt für die Kita ab 15. August eine Betriebserlaubnis für 100 Kinder vor, was Vollbetrieb bedeutet. Sie war abhängig von Zuschüssen, die sich an der Zahl betreuten Kinder in der Einrichtung orientiert.

Hervorragende Hygieneumsetzung in der Kita Lahnegg

Schrewe-Mangold erläuterte die drei „Säulen“ der Kita: Mit der eigenen Mannschaft für gesundes Essen sorgen, Sport fördern – besonders wichtig sind dabei die Wassergewöhnungskurse im benachbarten Hallenbad – und Migration. Man schaffe die Grundlage für Kinder, Sprache zu erlernen und „die Kinder zu selbstbewussten, rücksichtsvollen und zufriedenen Menschen zu erziehen, die ihren Platz in der Gemeinschaft finden“, betonte der Kita-Leiter.

Ortsbürgermeister Labonte lobte in seinem Grußwort die Vorzüge des Standortes und seine Synergieeffekten: In direkter Nähe ist die Sporthalle, die Heizungsanlage wird gemeinsam mit der Schule genutzte, Sportplätze befinden sich „direkt vor der Tür“. Die gute Beziehung zur Grundschule sorge für einen gekonnten Übergang von der Kita in den nächsten Lebensabschnitt.

Labonte erläuterte auch die Kostenverteilung für die LahnEgg: Von insgesamt 4,3 Millionen Euro übernahm der Kreis 460 000 Euro, das Land 900 000 Euro und der Bund 150 000 Euro. 1,6 Millionen Euro verblieben bei der Stadt Lahnstein. Hierzu erklärte Jens Güllering als Bürgermeister einer Verbandsgemeinde (Nastätten), dass sich „bei der Finanzierung von Kindertagesstätten einiges ändern muss.“ Es könne nicht sein, dass Gesetze beschlossen werden „und die finanzielle Hauptlast bei den Kommunen liegt“. Bei der Kita LahnEgg seien das rund 37 Prozent der Gesamtkosten – laufende Kosten seien dabei noch nicht enthalten.

Nach einer angeregten Diskussion nahmen die Besucher schließlich die Kita bei einem Rundgang selbst in Augenschein, bevor sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Jens Güllering zum Abschluss beim Kita-Leiter für die interessanten Informationen aus erster Hand bedankte.

CDU im Dialog vor Ort in der Kita Lahnegg – Bild: von links nach rechts: Matthias Lammert, Günter Groß

Auslagerung/Zahlen und Fakten:

Björn Schrewe-Mangold erklärte: „LahnEgg“ kann bis zu 40 Kindern unter 3 Jahren und 60 Kinder über 3 Jahren aufnehmen. Die Kita besteht aus einer Gruppe mit 25 Plätzen für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt, einer Gruppe mit 25 Plätzen – davon 6 Plätze für Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr – , zwei Gruppen mit je 15 Plätzen, davon je 7 Plätze für Kinder vor dem vollendeten 3. Lebensjahr, zwei Krippengruppe mit je 10 Plätzen für Kinder vor dem vollendeten 3. Lebensjahr. Ganztagsplätze sind für 96 Kinder möglich. „Das ist mit Blick auf das Kita-Zukunftsgesetz eine sehr gute Voraussetzung“, so der Kita-Leiter: Wenn das Gesetz in Kraft tritt, muss jedem Kind ein warmes Mittagsessen garantiert sein. Die Kita LahnEgg hat täglich von 7 bis 17 Uhr geöffnet, freitags bis 14 Uhr.

Terminhinweis:
Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Deshalb hat CDU-Kreistagsfraktion „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Die nächste Veranstaltung findet am 7. 9. in der Verbandsgemeinde Bad-Ems – Nassau statt.

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Blaulicht

Nachtragsmeldung zum angekündigten Amoklauf am Schulzentrum Lahnstein

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LAHNSTEIN In unserer Erstmeldung vom gestrigen Abend berichteten wir, dass am 1. April auf der Mädchentoilette der Realschule plus in Lahnstein eine bedrohliche Schmiererei entdeckt wurde, die einen Amoklauf ankündigte. Diese Darstellung bedarf jedoch einer Korrektur. Nach aktuellen Informationen der Polizei ist nicht eindeutig geklärt, ob die Verfasserin oder der Verfasser dieser Drohung tatsächlich eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule plus oder des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums ist. Fest steht jedoch, dass sich die Schmiererei seit dem 01. April in einer Mädchentoilette des Gymnasiums befand, die sowohl von Schülerinnen des Gymnasiums als auch von Schülerinnen der Realschule plus genutzt wird.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde eine Person in einem Chat identifiziert, die für die Verbreitung der Nachrichten in den sozialen Medien verantwortlich sein könnte. Mit der Person wurde ein klärendes Gespräch, eine sogenannte Gefährderansprache geführt. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Person auch tatsächlich für die Drohung verantwortlich ist. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um die Urheberin oder den Urheber der bedrohlichen Botschaft zweifelsfrei zu ermitteln.

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Die Schulleitungen beider betroffenen Bildungseinrichtungen – der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums – haben unverzüglich reagiert und gemeinsam die Eltern der Schülerinnen und Schüler über die Vorfälle informiert. Trotz der schnellen Aufklärung bleibt die Tatsache bestehen, dass es sich hierbei um einen geschmacklosen und verantwortungslosen „Aprilscherz“ handelt, der große Unruhe und Angst innerhalb der Schulgemeinschaften ausgelöst hat.

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Bereits am heutigen frühen Morgen zeigte die Polizei Lahnstein verstärkte Präsenz am Schulzentrum, um mögliche Unsicherheiten bei den Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften zu minimieren. Es liegt keine akute Gefährdungslage vor.

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Blaulicht

Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

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Foto: BEN Kurier | Lizenz: Envato
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LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums  Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.

Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen

Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.

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Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor

Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.

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Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.

Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz

Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).

Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen

Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.

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Lahnstein

Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

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Foto: Stefan Best / Stadtverwaltung Lahnstein
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LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.

Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.

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