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Großbrand bei Rasselstein Neuwied

in Blaulicht/Koblenz/Rhein-Lahn-Kreis
Großbrand bei Rasselstein in Neuwied

NEUWIED Das ehemalige Rasselsteingebäude in Neuwied steht lichterloh in Flammen. Es wird berichtet, dass die Rauchschwaden bis tief in den Westernwald zu sehen sind. Etliche Notrufe sind bei den zuständigen Feuerwehren eingegangen. Löschfahrzeuge aus dem Westerwald, Neuwied und Koblenz sind vor Ort.

Angeblich soll das Feuer in einer ungenutzten Fabrikhalle ausgebrochen sein. Verletzte soll es laut aktuellem Stand nicht geben. Dennoch ist das DRK und die Malteser vor Ort. Die L255 ist ist weiträumig gesperrt.

Diesmal funktionierten auch die WarnApps welche in Neuwied, Melsbach und Rengsdorf einen ausgedehnten Brand mit Rauchentwicklung meldeten. Die Notrufnummern der Feuerwehr und Polizei sollten für Notfälle freigehalten werden. Fenster und Türen sollten geschlossen werden. Lüftungs- oder auch Klimmanlagen sollten abgeschaltet werden.

Die Feuerwehr führt Schadstoffmessungen um Gefährdungen erkennen oder auch ausschließen zu können. 2015 gab das Unternehmen Rasselstein die Unternehmung in Neuwied auf. Später kaufte die Industriefirma ASAS das Gelände.

Koblenz macht dicht

in Gesundheit/Koblenz
So leer wird es ab morgen wieder in der Löhrstraße aussehen - Ab morgen schließt auch Koblenz die Pforten wieder. Der Inzidenzwert lässt keine andere Entscheidung zu.

KOBLENZ Im Rahmen der Anfang März zwischen Bund und Ländern vereinbarten Öffnungsperspektiven, wurden auch Regeln festgelegt, wie mit steigenden Inzidenzzahlen umzugehen ist. Kommunen, deren Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 50 liegt, bei einer gleichzeitigen Landesinzidenz von über 50, müssen dann zusätzliche Schutzmechanismen in Kraft setzen, so zum Beispiel die Einschränkung auf ein Terminshopping in den meisten Geschäften.

Das Land Rheinland-Pfalz hatte hierzu mit Kammern, Einzelhandel und Kommunen bereits vor Beginn der zuletzt erfolgten Öffnungsschritte entsprechende Absprachen getroffen. Weiterlesen

Steinschlag auf B49 – Panoramaweg gesperrt

in Koblenz
B49 wird abgesichert- Steinschlag zwischen Moselweiß und Lay. Panoramaweg gesperrt

KOBLENZ Kürzlich hatte sich ein Stein aus dem Moselhang zwischen Moselweiß und Lay gelöst und war Richtung B 49 gestürzt. In der kommenden Woche wird mit einer Drohnenbefliegung der Zustand des Hanges untersucht.

Aus Sicherheitsgründen wurde heute die B 49 mit einer Betongleitwand zum Hang hin abgesichert.

Die Fahrspuren der Bundesstraße bleiben in voller Breite von je 3,15 Metern erhalten und werden durch eine Gelbmarkierung 1,20 Meter in Richtung eines Parkplatzes “verschoben”. Der Parkplatz bleibt in seiner Funktion und Fläche erhalten.

Der Moselseitige Panoramaweg auf der Karthause über dem Bereich des Steinschlags wird zwischen der Geraer Straße und Weimarer Straße gesperrt.

Vermüllte städtische Gärten werden geräumt

in Allgemein
Vermüllte brachliegende städtische Gärten werden geräumt

KOBLENZ Der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen wird im Bereich der Freizeitgärten am  Schartwiesenweg in Koblenz-Lützel Räumungs- und Rodungsarbeiten vornehmen lassen. Einige  brachliegenden städtischen Parzellen in dem Grabeland-Gelände sind stark verwahrlost und vermüllt.

Eine Firma aus Andernach wird voraussichtlich am 1. Februar 2021 mit den Arbeiten beginnen, die bis Ende des Monats abgeschlossen sein sollen.

In dem Bereich entsteht eine neue Wegeverbindung zwischen der Neuendorfer Straße und dem Schartwiesenweg, damit die Lützeler Fußgängerinnen und Fußgänger langfristig eine bessere Anbindung zum Rhein erhalten.

Rund 6 Millionen Euro für Stadtentwicklung

in Koblenz
Innenminister Roger Lewentz überreichte den Bescheid an Oberbürgermeister David Langner

KOBLENZ Die Stadt Koblenz erhält aus mehreren Teilprogrammen der Städtebauförderung insgesamt rund sechs Millionen Euro für die weitere städtebauliche Entwicklung, wie Innenminister Roger Lewentz bei der Übergabe der Bescheide an Oberbürgermeister David Langner mitgeteilt hat.

Bei vier der fünf Maßnahmen erfolgt die Förderung im Rahmen der Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der Oberzentren. Innenminister Lewentz hatte 2018 im Rahmen dieser Landesinitiative seine Bereitschaft erklärt, der Stadt Koblenz in der Förderperiode 2018 bis 2021 für die von der Stadt genannten Fördergebiete Städtebauförderungsmittel mit dem Höchstfördersatz von 90 Prozent zur Verfügung zu stellen. Weiterlesen

Filme streamen mit Bibliotheksausweis

in Allgemein/Koblenz
Filme streamen mit Bibliotheksausweis

KOBLENZ Neu ist dieses Format beileibe nicht, seit Jahren wird die digitale Welt mit ihnen geflutet: Streaming-Dienste zum Beispiel für Filme.

Aber neu ist es, dass ein solches Angebot auch in Bibliotheken wie der Stadtbibliothek Koblenz angeboten wird. Hier stehen mittlerweile allen Nutzern über das Portal „filmfriend“ weit über 2000 Filme und Serien zur Auswahl zur Verfügung. Weiterlesen

Ehrennadeln der Stadt Koblenz für herausragendes soziales Engagement verliehen

in Koblenz
Auf dem Foto v.l.: Hans-Werner Seul, Bürgermeisterin Mohrs, Brigitte Krautkrämer, OB Langner, Christian Flamme, Pia Rieser und Werner Jung (stellvertretend für Lea Rieser)

KOBLENZ Um die Bedeutung des Ehrenamtes als unverzichtbaren Bestandteil des gesellschaftlichen Wirkens in der Stadt Koblenz zu betonen, verleiht der Oberbürgermeister jährlich die Ehrennadel für soziales Engagement. Sie wird an Personen vergeben, die sich durch ihr ehrenamtliches Wirken in besonderem Maße verdient gemacht haben und von einer speziellen Jury nominiert wurden. Die Auszeichnung wird an bis zu 6 Bürgerinnen und Bürger der Stadt verliehen – je bis zu 3 Ehrennadeln im Bereich „Jugend“ (14 bis 26 Jahre) und im Bereich „Erwachsene“ (ab 27 Jahren).

Anders als in den Jahren zuvor fand die Verleihung nicht im Rahmen des Jugend- und Sozialempfanges statt, da dieser Corona bedingt abgesagt werden musste, sondern in einer Feierstunde dieser Tage im kleinen Kreis im Rathaus der Stadt. Weiterlesen

Die Frau hat mein Leben zerstört

in Koblenz/Panorama/Rheinland-Pfalz
Die Frau hat mein Leben zerstört - Exklusives Interview zum Missbrauchsskandal in der Kita St. Martin

KOBLENZ Missbrauch an einer Vierjährigen an der katholischen Kita St. Martin in Koblenz Pfaffendorf. So oder ähnlich lasen sich die Schlagzeilen in der Presse und den sozialen Medien. Eine Frau behauptete, dass ihre Tochter auf eine unglaubliche Art und Weise von einem Erzieher vergewaltigt worden wäre. Auch weitere Mitarbeiter/innen der Kita sollen sich angeblich in einer regelrechten Orgie an den Geschehnissen beteiligt haben.

Der Aufschrei in der Bevölkerung war gigantisch. Selbst der renommierte Fernsehsender Al Jazeera berichtete über die vermeintlich schrecklichen Vorkommnisse in der Koblenzer Kindertagesstätte.

Doch schnell wurde klar, dass nichts an den Vorwürfen dran war. Die Geschichte war frei erfunden. Der BEN Kurier berichtete am 22.10 als einer der ersten in einem Faktencheck (//ben-kurier.de/2020/10/22/missbrauch-in-koblenzer-kita-frei-erfunden).

Einen Tag später folgte die DPA mit dem gleichen Ergebnis (//dpa-factchecking.com/germany/201021-99-28823).

Was letztendlich blieb ist ein trauriger Scherbenhaufen, den kaum einer bereit ist, aufzukehren. So einige Presseorgane gierten im Vorfeld nach der schnellen Schlagzeile. Die Erkenntnis, dass so gar nichts an der Geschichte dran gewesen ist, war so einiger Boulevardpresse kaum eine größere Nachricht Wert. Damit ließ sich kein Geld verdienen. Weiterlesen

Koblenz spendet Teddys an Kinderkrebsklinik

in Gesundheit/Koblenz
Gemeinsam konnten Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (links) und Josef Mauer vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Koblenz (rechts) die 24 Steiff-Teddybären an Chefarzt Dr. med. Stephan Lobitz von der Kinderkrebsklinik am Koblenzer Kemperhof übergeben. Foto: Stadt Koblenz/Egenolf

KOBLENZ Eine vergessene Teddy-Verlosung, mit der am Ende die Stadt Koblenz zahlreiche Kinderaugen zum Leuchten bringt – so lässt sich eine Spende der Stadt Koblenz an die Kinderkrebsklinik des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein am Standort Kemperhof sicherlich am besten zusammenfassen.

Doch was war passiert? Ein Kundenberater des Elektroherstellers Miele hatte im Frühjahr das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadtverwaltung auf das Teddybär-Gewinnspiel der Firma hingewiesen.

Zu gewinnen gab es 16 Original Steiff-Teddybären der Sonderedition „Herr Miele“. „Wir haben dann einfach einmal teilgenommen, aber die Sache ganz schnell wieder vergessen“, erinnert sich Josef Mauer vom ZGM. Mitte des Jahres hieß es dann allerdings plötzlich: Sie haben gewonnen! „Damit hatte natürlich keiner von uns gerechnet“, so Mauer. Weiterlesen

Online-Befragung zu Radfahren in Koblenz gestartet

in Koblenz

KOBLENZ Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 geförderten Projekts „Radfahren bei beengten Verhältnissen – Wirkung von Piktogrammen und Hinweisschildern auf Fahrverhalten und Verkehrssicherheit“ wurde in Koblenz auf der Bahnhof-, Hohenzollern- und Löhrstraße untersucht, wie sich Fahrradsymbole auf der Fahrbahn auf Einstellungen und Verhalten der Verkehrsteilnehmenden auswirken.

In einer Folgebefragung möchte die Technische Universität Dresden herausfinden, wie verschiedene Positionen von Radfahrenden auf der Fahrbahn beurteilt werden.

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, dass möglichst viele Personen an der etwa 15-minütigen Befragung teilnehmen.

Nicht nur Radfahrende, sondern auch Fußgänger/-innen und KFZ-Fahrende sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Die Teilnahme ist freiwillig und die Datenerhebung erfolgt anonym. Damit die Befragung richtig dargestellt wird, nehmen Sie bitte über einen PC oder Tablet und nicht über das Handy teil. Die Befragung läuft noch bis zum 15.12.2020.

Über folgenden Link ist eine Teilnahme möglich: //umfragen.psych.tu-dresden.de/sozsci/radpositionen/?r=ko

Bei Fragen zum Datenschutz oder den Inhalten der Befragung steht die zuständige Ansprechpartnerin an der TU Dresden: Stefanie.Ruf@tu-dresden.de zur Verfügung.

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