Flüchtlinge

Dekanat Nassauer Land drängt auf Hilfe

in Panorama/Rhein-Lahn-Kreis
Zum Foto: Die Fotografin Alea Horst aus Reckenroth im Rhein-Lahn-Kreis hat von ihren Besuchen im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos und in Bosnien bewegende Aufnahmen gemacht, die das Elend der Menschen dokumentieren. Foto: Alea Horst

RHEIN-LAHN In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel macht das evangelische Dekanat Nassauer Land auf die menschenunwürdigen Zustände in Flüchtlingslagern in Griechenland und an der Grenze zu Bosnien aufmerksam und fordert von der Kanzlerin, sich stärker für ein sofortiges Ende der unmenschlichen Lebensbedingungen in den Lagern einzusetzen.

Die Zustände dort erfüllten nicht einmal europäische Gesetze zum Tierschutz. „Die humanitäre Katastrophe an Europas Grenzen muss beendet werden“, heißt es in dem von der Vorsitzenden der Synode Anja Beeres und Dekanin Renate Weigel unterzeichneten Schreiben und fordert in Großbuchsstaben: „Bitte handeln Sie JETZT!“.

Zum Foto: Die Fotografin Alea Horst aus Reckenroth im Rhein-Lahn-Kreis hat von ihren Besuchen im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos und in Bosnien bewegende Aufnahmen gemacht, die das Elend der Menschen dokumentieren. Foto: Alea Horst

In der Passionszeit steht uns das unschuldige Leiden und Sterben Jesu Christi am Kreuz vor Augen. Gott steht an der Seite von Menschen in Not“, heißt es in dem Brief und weiter: „Wir können und wollen das unschuldige Leiden und Sterben an den EU-Außengrenzen als Christinnen und Christen nicht länger ertragen und fordern Sie auf, mit aller Kraft einzuschreiten.“ Weiterlesen

Flüchtlingshilfe noch mehr vernetzen

in VG Loreley
Flüchtlingshilfe noch mehr vernetzen: Karolin Schmidt und Bürgermeister Mike Weiland tauschten Ideen aus

LORELEY Karolin Schmidt ist in den Verbandsgemeinden Loreley, Nastätten und Aar-Einrich für die Koordination der Flüchtlingshilfe zuständig. Sie unterstützt Ehrenamtliche bei ihrer Arbeit zum Wohle der Integration von Menschen, die zu uns kommen, um Zuflucht zu finden, bildet Netzwerke und kümmert sich aber auch selbst um die kleinen, aber für die Menschen oft schwierigen Alltagsdinge: Karolin Schmidt berät sie, hilft beim Ausfüllen von behördlichen Anträgen und beim Zurechtfinden in unserer Region.

„Für mich war es nun höchste Zeit, Frau Schmidt einmal persönlich kennenzulernen und mit ihr einen Austausch zu suchen“, so Bürgermeister Mike Weiland nach dem Treffen.

Ihm sei es wichtig, mehr über ihre Arbeit zu erfahren und herauszufinden, wie die Verwaltung um die beiden Mitarbeiterinnen Rita Müller und Lisa Krings sowie der stellvertretende Fachbereichsleiter Kai Dietrich, aber selbstverständlich auch der Bürgermeister selbst, Frau Schmidt als Koordinatorin, den ehrenamtlichen guten Seelen und den Menschen, die bei uns eine neue Heimat suchen, noch mehr Unterstützung bieten können, so Mike Weiland weiter. Weiterlesen

Gehe zu Start