VG Bad Ems-Nassau
Stadt Nassau erhält 2,6 Millionen Euro

NASSAU Die Stadt Nassau hat sich erfolgreich für ein Modellprojekt des Bundes zur Klimaanpassung in urbanen Räumen beworben und erhielt hierzu nun einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2,6 Millionen Euro für den Bewilligungszeitraum bis 31. Dezember 2024. Der Titel des Projekts lautet: „Der Freiherr vom Stein und die Natur – Die Kultur- und Denkmallandschaft von Nassau an der Lahn“.
Mit dieser Anteilsfinanzierung soll – da es mehrere unter Denkmalschutz stehende Orte in Nassau und Umgebung gibt, welche mit dem Reichsfreiherrn vom und zum Stein (1757-1831) – der heute noch als einer der bedeutendsten Staatsreformer in der deutschen Geschichte gilt – dass ins Leben gerufene Projekt unterstützt werden. Die Mittelbereitstellung des Bundes, welcher 90 Prozent der im Ausgaben- und Finanzierungsplan dargestellten zuwendungsfähigen Ausgaben übernimmt, beträgt maximal 2 605 500 Euro. Entsprechend der Bereitstellung im Bundeshaushalt 2021 und in Abweichung zu der beantragten Aufteilung, stehen die Mittel wie folgt zur Verfügung: im Haushaltsjahr 2021 gleich 520 000 Euro, im Haushaltsjahr 2022 gleich 1 116 615 Euro, im Haushaltsjahr 2023 gleich 895 223 Euro und im Haushaltsjahr 2024 gleich 73 662 Euro. Auf die Stadt Nassau – als Antragsteller – entfallen somit zehn Prozent Eigenleistung und die Planungskosten.
Zuwendungsbescheid für Projekt: „Der Freiherr vom Stein und die Natur – Die Kultur und Denkmallandschaft von Nassau an der Lahn“, erhalten
Mit dem Bundesprogramm zur „Anpassung urbarer Räume an den Klimawandel“ werden investive Projekte mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz (CO2-Minderung) und Klimaanpassung, mit hoher fachlicher Qualität und hohem Innovationspotenzial gefördert. Ziel des Projektes ist die Aufwertung der stadtnahen Grünflächen mit ihren gartenhistorischen und kulturellen Denkmalen in einer klimawandelangepassten Weise. Die gartenhistorischen Restaurierungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen sollen dabei den Naturschutz, die Biodiversität, den Wissenstransfer als auch grundsätzlich die Ziele des Programms berücksichtigen. Mit den verschiedenen Maßnahmen wird beabsichtigt, das kulturelle Erbe der Bau- und Gartendenkmale in Nassau als eine Einheit zu sehen, zu erforschen und gemeinsam zu entwickeln.
Der Zuwendungszweck des Projekts lässt sich in folgende Bereiche untergliedern: Anpassung des Burgbergs und des Mühlbachtals an den Klimawandel, „Grünes Klassenzimmer“ und naturbelassene Rückzugsorte im Park des Steinschen Schlosses und im Park des denkmalgeschützten Kutscherhauses, sowie der Freiherr vom Stein, die Natur und der Klimawandel im digitalen Zeitalter. Ferner kommen einige bauliche Maßnahmen, wie zum Bespiel: Rekonstruktion des im Jahr 1950 abgebrannten „Bauerbhäuschens“ des Freiherr vom Stein als Informations- und Wissenschaftsstätte, barrierefreie Wiederherstellung des Wegenetzes (Philosophenweg), Neupflanzung von klimaangepassten Parkbaumarten, Einrichtung eines Natur-Erlebnispfades, um nur einige zu nennen. Aber auch nichtbauliche Maßnahmen wie zum Beispiel: Erstellen einer Datenbank sowie Infotafeln, Entwicklung einer „Stein-Klima-App“ einschließlich QR-Code zum Projekt, Filmprojekt und einiges mehr.
Mit Begeisterung verkündete Stadtbürgermeister Manuel Liguori bei einem Treffen im historischen Nassauer Rathaus den Kooperationspartnern und Konzeptentwicklern dieses Antrages: Prof. Dr. Kilian Heck, Manfred Braun, Ulrich Pebler, Henrike Ernst, Petra Wiegand, Lothar Hofmann, Stefan Hecker, Franz-Josef Minor, den Erhalt des Zuwendungsbescheides und besprachen diesen in einer harmonischen Runde. Wie das Stadtoberhaupt gegenüber der Redaktion sagte, sei der Zuschuss in Höhe von 2,6 Millionen Euro für das Projekt: „Der Freiherr vom Stein und die Natur – Die Kultur- und Denkmallandschaft von Nassau an der Lahn“, gut angelegtes Geld. Für die Stadt Nassau sei dies – Dank der Initiative aller Beteiligten – eine große Chance, zu einem Aufschwung in den kommenden Jahren. Text und Foto: Achim Steinhäuser
Sport
Rugby-Turnier in der Rheinland-Pfalz Liga des VfL Bad Ems am 12. April 2025

BAD EMS Sportplatz an der Wiesbach in Bad Ems – Beginn ca. 12:00 Uhr Bad Ems, 3. April 2025 – Der VfL Bad Ems Rugby lädt am 12. April 2025 zu einem spannenden Rugby-Tag auf dem Sportplatz an der Wiesbach ein.
Ab 12:00 Uhr kämpfen Mannschaften aus Mainz, Trier, Worms, Köln und Luxemburg um den Sieg in der Rheinland-Pfalz Liga. Gespielt wird in der traditionellen 15er-Variante des Rugby, die bei den Fans und Spielern gleichermaßen für packende Action sorgt.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Zum ersten Mal wird ein Jugendturnier ausgetragen. Die junge Nachwuchsabteilung des VfL Bad Ems erhält die Möglichkeit, erste wertvolle Erfahrungen im Wettkampf gegen Teams aus Mainz, Trier und Worms zu sammeln. Die Nachwuchsmannschaften treten in den Altersklassen U8, U10 und U12 an und versprechen spannende und begeisternde Spiele.
Neben den sportlichen Höhepunkten ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Wie immer wird es ein vielfältiges Angebot vom Grill, Kuchen und Salaten geben, sodass alle Besucher nicht nur sportlich, sondern auch kulinarisch auf ihre Kosten kommen.
Kommt vorbei und unterstützt die Spieler auf dem Weg zu spannenden Begegnungen – ob auf dem Spielfeld oder an der Seitenlinie. Der VfL Bad Ems freut sich auf zahlreiche Besucher und einen tollen Rugby-Tag!
Termin:
12. April 2025, ab 12:00 Uhr
Ort:
Sportplatz an der Wiesbach, Bad Ems. Für weitere Informationen und Rückfragen: VfL Bad Ems Rugby Abteilung www.bad-ems-rugby.de
VG Bad Ems-Nassau
Bunt geschmückter Osterbaum vor dem Nassauer Rathaus

NASSAU Ein fröhliches Bild bot sich am vergangenen Freitagmorgen vor dem Nassauer Rathaus: Die Kinder der Kita Mühlbachtal kamen voller Vorfreude, um gemeinsam den Osterbaum mit bunten Ostereiern und Schleifen zu schmücken. Die Aktion wurde von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Nassau initiiert und sorgte für viel Begeisterung bei den kleinen Helferinnen und Helfern.
Mit großer Sorgfalt und leuchtenden Augen hängten die Kindergartenkinder Ostereier an die Zweige des Baumes. Unterstützt von ihren Erzieherinnen und Ehrenamtlern der AWO, verwandelten sie das noch kahle Bäumchen in einen farbenfrohen Frühlingsgruß. Die bunten Schleifen und Ostereier symbolisieren nicht nur die Osterfreude, sondern auch den Zusammenhalt in der Stadt. Abgerundet wird das fröhliche Bild nun von zwei Osterhäschen.
Auch Vertreter der Stadt Nassau waren anwesend und lobten das Engagement der Kinder: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Eifer die Kinder bei der Sache sind. Der Osterbaum ist ein Zeichen der Gemeinschaft und bringt Farbe in unser Stadtbild“.
Mit dieser schönen Aktion wird nicht nur der Frühling begrüßt, sondern auch ein Zeichen der Gemeinschaft und Freude gesetzt. Der geschmückte Osterbaum lädt jetzt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an der farbenfrohen Dekoration zu erfreuen. Etwas das Potential hat zu einer jährlichen Tradition zu werden.
Gesundheit
Tolles Engagement: 14 Ehrenamtler lassen sich zum Hospizbegleiter ausbilden!

NASSAU Vierzehn Frauen und Männer lassen sich derzeit von den Ambulanten Hospizdiensten Rhein-Lahn zum/zur ehrenamtlichen Hospizbegleiter/in qualifizieren. Dabei geht es um die Sterbebegleitung sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Jetzt waren die Teilnehmer/innen im Altenheim Hohe Lay in Nassau zu Gast.
„Es war ein sehr gelungener Nachmittag. Die Kursteilnehmer/innen konnten viele neue Eindrücke und weitere Methoden und Erkenntnisse in der Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase mitnehmen“, bedankte sich Hospizkoordinator Jürgen Ackermann bei den Verantwortlichen im Haus Hohe Lay, einem Kooperationspartner der Hospizdienste, für den einfühlsam gestalteten Nachmittag.
Antje Illing, stellvertretende Leitung soziale Betreuung des Hauses Hohe Lay, hatte die zukünftigen Hospizbegleiter/innen in Empfang genommen und den Umgang in der Palliativversorgung der Bewohner in der letzten Lebensphase in einem sehr umfangreichen Vortrag anschaulich vermittelt. Anschließend wurden praktische Handhabungen zum Beispiel bei der Aromatherapie, basalen Stimmulation oder bei der Mundpflege mit Selbstübungen erprobt. Die Kombination von Aromatherapie und basaler Stimulation verstärkt die positiven Effekte beider Methoden und schafft eine umfassende Unterstützung für den Sterbenden. Der beruhigende Duft von ätherischen Ölen kann das Wohlbefinden zusätzlich fördern, während die sanften Berührungen der basalen Stimulation ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Zusammen tragen sie dazu bei, die letzten Tage und Stunden des Lebens möglichst friedlich in einer Atmosphäre des Vertrauens zu gestalten.
Der umfangreiche Hausrundgang über alle Wohnbereiche wurde im „Raum der Stille“ abgeschlossen. Hier haben die Angehörigen noch einmal die Möglichkeit, sich von ihren Lieben zu verabschieden (Text: Christine Vary).
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