Hochwasser

Vorsorgekonzepte für Starkregen und Hochwasser in 15 Diezer Gemeinden

in Blaulicht/VG Diez
Vorsorgekonzepte für Starkregen und Hochwasser an 15 Ortsgemeinden und die Stadt Diez überreicht – auch als Download verfügbar

DIEZ Mit Hochwasser haben nicht nur die zu kämpfen, die an Flüssen wohnen. Außergewöhnlich heftige Regenfälle und damit einhergehende Überflutungen sind zu einer Gefahr geworden, vor denen man an kaum mehr einem Wohnort zu 100% sicher sein kann.
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Örtliches Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für Dausenau

in VG Bad Ems-Nassau
Örtliches Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für Dausenau

DAUSENAU Aufgrund der Pandemie musste ein Vorortbesuch im Rahmen des Starkregenvorsorgekonzeptes erst einmal ausgesetzt werden, nun wurde das nachgeholt und somit fand am Dienstag, den 28. September, ein Rundgang in unserer Gemeinde statt. Die Ortsbürgermeisterin durfte am späten Nachmittag erfreulicherweise zahlreiche interessierte Dausenauerinnen und Dausenauer begrüßen, die zum Teil an der Auftaktveranstaltung im Oktober 2019 im Rathaus, in Dausenau, teilgenommen hatten. 

Eingeladen hatte die Ortsverwaltung insbesondere Bürgerinnen und Bürger an dieser Veranstaltung teilzunehmen, damit sie ihr Wissen und Vorschläge mit einbringen. Zwei Mitarbeiter der Firma Björnsen aus Koblenz, Herr Dr. Lippert und Herr Ingenhoff, die das Konzept erarbeiten werden und Herr Fuchs von der Verbandsgemeindeverwaltung, begleiteten den Rundgang und notierten alle Anregungen und Einwendungen die im Verlauf anfielen. 

Vom Startpunkt Rathaus/Alte Schule wurde zunächst der Ortsbereich innerhalb der Stadtmauer gesichtet. Schnell wurde klar, auch mit Rückblick auf das Hochwasser 1909, die Situation hat sich nicht wirklich verbessert. Die enge Bebauung und damit verbunden wenig Platz für den Unterbach kann bei Starkregen schnell zu größeren Überschwemmungen im Ortsbereich führen. Auch sind Teile des Unterbachs durch Bewuchs versperrt. 

Was uns nicht nur bei dieser Begehung leider auffällt ist, dass viele Bewohner*innen  ihren Grünschnitt in Bachnähe ablegen und hoffen unter Umständen, dass beim nächsten Regen dieser fortgeschwemmt wird. Sollte sich dieser in den engen Durchlässen festsetzen, entstehen direkt Probleme für die nächsten Anwohner*innen. Mehrere neuralgische Punkte befinden sich im Bereich Unterbach an Brücken und Durchflüssen; diese sind an mehreren Stellen regelrechte Nadelöhre, an denen sich bei Starkregenereignissen das Wasser in kürzester Zeit stauen kann, mit Folgen für die Anwohner*innen oberhalb dieser Punkte.

Auch könnte sich ab diesen Punkten, das Wasser bei Verstopfungen den Weg auf Straßen und Wegen durch die Gemeinde suchen, mit verehrenden Folgen. Eine Möglichkeit diese Punkte zu entschärfen ist, im Bereich oberhalb der Bebauung, Rückhaltebecken zu installieren um die Durchflussmenge bei Ereignissen zu verlangsamen und so einen geordneten Ablauf durch die Gemeinde zu ermöglichen. Im Bereich des Oberbachs könnte eine Gefahrenstelle durch mehrere vorhandene Fischteiche entstehen, die bei Starkregen nachgeben könnten.

Im Kirschengraben, im Castorweg, wurde bemängelt, dass ein Auffangsieb und die folgende Verrohrung nicht geeignet sind, große Wassermengen sicher abzuleiten. Hier sollte künftig eine Verbesserung erreicht werden können. Im weiteren Verlauf des Rundganges wurde dann die Lahnseite gewechselt und der Bereich Röderweg und Kreuzung im Hamm gesichtet. Auch hier kommt es bei stärkerem Regen immer wieder zu Problemen mit der Ableitung von Wasser. Vor Ort wurden Möglichkeiten zur Lösung im Bereich unterhalb der Kreuzung eruiert.

Als erstes schnelles Fazit dieses ersten Rundganges, der im Übrigen rund drei Stunden dauerte, kann man zusammenfassend sagen, dass viele Bürger*innen bereits jetzt aktiv etwas für den Schutz gegen Starkregen tun können, indem wir alle dafür Sorge tragen, dass in der Nähe der Bachläufe keinen Grünschnitt oder Unrat gelagert wird, der fortgeschwemmt werden könnte. Es muss gemeinsam versucht werden, den reibungslosen Abfluss größerer Wassermengen zu ermöglichen.

Die Firma Björnsen wird im weiteren Verlauf konkrete Vorschläge bzw. ein Konzept erarbeiten und diese vorlegen, um Dausenau bei möglichen Starkregenereignissen besser schützen zu können. Diese Vorschläge werden in vielen Belangen die Ortsgemeinde selbst direkt betreffen, aber auch viele private Grundstückseigentümer*innen mit einschließen, mit dem langfristigen Ziel, Schäden zu minimieren oder sogar ganz zu vermeiden. 

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Zwischenergebnisse des Loreley Starkregen- und Rheinhochwasser-Vorsorgekonzeptes vorgestellt

in VG Loreley
Zwischenergebnisse des Loreley Starkregen- und Rheinhochwasser-Vorsorgekonzeptes vorgestellt

LORELEY Anfang September wurden den Orts- und Stadtbürgermeister:innen sowie den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates in Dahlheim die Zwischenergebnisse des Starkregen- und Rheinhochwasser-Vorsorgekonzeptes, das bereits im November 2016 beauftragt worden war, vorgestellt. Weiterlesen

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Hochwasserhilfe Aar-Einrich hilft den Opfern der Flutkatastrophe

in VG Aar-Einrich
Gemeinsam gegen die Hilflosigkeit: Wenn Gummistiefel und Wundpflaster zum neuen Gold werden

AAR-EINRICH Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat auch die Menschen in der VG Aar-Einrich zutiefst erschüttert. Die grauenhaften Bilder der Zerstörung sorgten nach dem ersten Schock dafür, dass schon nach einem Tag eine Hilfsaktion in der VG und über ihre Grenzen hinweg begann, die ergreifend und unbeschreiblich schön ist.

Gemeinsam gegen die Hilflosigkeit: Wenn Gummistiefel und Wundpflaster zum neuen Gold werden

Am Freitag nach der Flut entstand bei einem kurzen Telefonat zwischen Manuela Jäger aus Allendorf und einer Bekannten aus Laurenburg die Idee, eine Hilfsaktion ins Leben zu rufen: „Da muss man doch helfen – lass uns was starten“ – ungefähr so lautete das Ziel der beiden. Es folgte ein Spendenaufruf auf Facebook und ein Anruf von Ralf Heil, der sich zum personifizierten Organisationsbüro entwickeln sollte. Die VG in Person von Bürgermeister Harald Gemmer sagte sofort ihre Hilfe zu, die Burgblickhalle in Burgschwalbach wurde zunächst zum Dreh- und Angelpunkt, um Spenden, Hilfen und Helfer zu koordinieren. Weiterlesen

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Verbandsgemeinde Bad Ems – Nassau ruft zur Spende für Hochwasseropfer auf

in VG Bad Ems-Nassau

BAD EMS – NASSAU Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir alle haben die schrecklichen Bilder der Hochwasserkatastrophe in den Medien mitverfolgt. Nicht weit von unserer Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sind unzählige Existenzen durch die verheerenden Starkregenereignisse zerstört oder stark betroffen. Wir sollten daher ein starkes Zeichen der Solidarität zeigen. Viele haben sich schon engagiert – durch persönliche Hilfe vor Ort, Sach- oder Geldspenden. Die Sammelstellen für Sachspenden laufen über, aber die Geschädigten haben zum Großteil keine eigene Bleibe mehr, um diese entgegen zu nehmen.

Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau ruft daher eine Spendenaktion ins Leben, die dazu dienen soll, einen kleinen finanziellen Beitrag zu den schlimmen Ereignissen beitragen zu können.

Für eine Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Hochwasserkatastrophe RLP“ auf das Konto der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Nassauische Sparkasse Wiesbaden DE92 5105 0015 0552 0000 05 wären ich Ihnen dankbar. Gerne können Sie sich auch über die Seite des SWR informieren, hier sind ebenfalls Spendenkonten des Landes bzw. anderer Organisatoren aufgeführt.  Ihr Uwe Bruchhäuser (Verbandsbürgermeister Bad Ems-Nassau)

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Hochwasser an Rhein und Lahn

in Lahnstein
Hochwasser in Lahnstein am 31. Januar 2021. (Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Schneeschmelze, steigende Temperaturen und Dauerregen – in der Region steigen die Flusspegel. In Lahnstein hat das bereits letzte Woche zu intensiven Vorbereitungsmaßnahmen nach dem Alarm- und Einsatzplan für Hochwasser geführt.

Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein und der Stadtverwaltung Lahnstein haben sich zuletzt am Sonntag, 31. Januar um 08.00 Uhr in einer gemeinsamen Lagebesprechung über die nächsten Schritte und die Koordination der zahlreichen Einzelmaßnahmen im Hochwasserschutz weiter abgestimmt. So wird an folgenden Stellen im Stadtgebiet mit dem Stegebau begonnen bzw. sind entsprechende Maßnahmen bereits abgeschlossen:

Bodewigstraße, Sophiengasse, Heimbachgasse, Lahnstraße, Klostergasse, Martinsschloss. Weiterlesen

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