Heiligabend

Musikalische Unterhaltung am Drehers Turm in Dausenau

in VG Bad Ems-Nassau
Musikalische Unterhaltung am Drehers Turm in Dausenau

DAUSENAU Traditionell ziehen Heiligabend die Musiker*innen des Posaunenchors durch die Gemeinde Dausenau und spielen an mehreren Stationen Weihnachtslieder. Der musikalische Leiter des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde, Joachim Müller, freute sich wie jedes Jahr, gemeinsam mit seinen Kollegen*innen, auf diesen Höhepunkt ihrer öffentlichen Auftritte.  Weiterlesen

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Heiligabend setzt Zeichen der Zuversicht

in Rhein-Lahn-Kreis/VG Bad Ems-Nassau
Archivfoto aus dem Jahr 2019 von Manfred Riege: Gemeinsam Heiligabend in der AWO feiern musste leider erneut ausfallen. Stattdessen wurden Weihnachtspräsente als Zeichen der Verbundenheit überreicht.

RHEIN-LAHN Ist es nicht traurig, dass Menschen, die unter uns leben, Weihnachten alleine und vergessen zu Hause verbringen müssen? Dies fragten sich vor nahezu zwanzig Jahren das Seniorenbüro „Die Brücke“ und die Nassauer AWO. Seitdem boten sie Alleinstehenden die Gelegenheit, Heiligabend im festlichen Rahmen gemeinsam zu feiern.

Das weihnachtliche Beisammensein setzte damit jährlich ein Zeichen des Zusammenhalts und der Zuversicht. Nun sind in Corona-Zeiten solche Zeichen mehr denn je nötig. Für die Leiterin des Seniorenbüros „Die Brücke“, Uschi Rustler und den beiden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Marlene Winkler und Angelika Roth sowie dem AWO-Team war daher schnell klar, dass alleinstehende Menschen auch zum diesjährigen Weihnachtsfest nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Weiterlesen

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So feiern wir (sicher) Weihnachten

in Rhein-Lahn-Kreis
Der BEN Kurier wünscht all seinen Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest. BITTE bleibt gesund!

Ein nie dagewesenes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir erlebten viel Leid aber auch Solidarität im Rhein-Lahn-Kreis. Kaum einer konnte sich im Januar 2020 vorstellen, dass der Corona Virus das Leben in Deutschland und der ganzen Welt lahmlegen könnte. Und doch ist es passiert.

Heute ist Weihnachten. Eine stille Zeit. Kein heiliger Abend wie je zuvor. Und dennoch hat es etwas Gutes. Wir dürfen uns wieder auf das besinnen, was wirklich Bedeutung im Leben hat.

Sich selber nicht so wichtig sehen sondern die Menschen betrachten, die unsere Hilfe und Zuneigung benötigen. Wir sind bei unseren Liebsten und gedenken all der Menschen, die heute nicht mehr bei uns sein dürfen.

Wer in der Pandemie als vermeintlicher Querdenker und ohne Beachtung der AHA-Regeln die Welt als Superspreader vergiftet, dem gehört mein Mitleid für solche Dummheiten. Denn diese haben nichts gelernt.

Heute haben wir die Chance im Kreise der Familie das Weihnachtsfest zu feiern. Aber ich möchte auch im kommenden Jahr mit meinen Großeltern lachen dürfen. Und so stehen wir alle vor der Frage wie wir unsere Liebsten schützen wollen.

Es wird anders sein. Aber gerade weil ich sie liebe, werde ich sie heute nicht umarmen können. Klar denke ich, dass ich nicht infiziert bin aber habe ich Gewissheit? Mein Hals kratzt nicht und ich habe noch meinen Geschmackssinn und gleichwohl hab ich täglich Kontakt mit Menschen.

Und mal ganz ehrlich. Können wir immer zu 100% Abstand halten? Gibt es da nicht die Momente wo die Grenzen unterschritten werden? Die kleine Unachtsamkeit?

Hey, ich habe doch eine Maske auf. Das ist schön aber die haben wir alle im Gesicht und dessen ungeachtet steigen die Infektionszahlen unaufhörlich.

Nein. Ich würde es mir nie verzeihen können, wenn ich dafür verantwortlich bin, dass ein Familienmitglied erkrankt oder sogar stirbt. Corona wird uns wahrscheinlich das kommende Weihnachten nicht mehr so beherrschen. Und dieses möchte ich dann mit all denen feiern dürfen, die mir lieb sind. So werde ich heute Abstand halten. Und dieses Jahr fahre ich nicht meine Verwandten besuchen. Selbst meinen Vater werde ich nicht sehen. Weil ich ihn liebe. Aber ich werde mit ihm skypen. Lange. Sehr lange.

Ob mich das traurig macht? Natürlich. Genauso wie Sie. Wie uns alle. Die Zeit steht ein wenig still. Doch genau dieses ist auch der Sinn der heiligen Nacht.

Heute haben wir die Chance uns emotional näher zu sein wie jemals zuvor im Leben. Liebe beginnt und lebt im Kopf und den Gedanken. Worte berühren. All dieses dürfen wir uns Weihnachten geben. Aber ohne physische Nähe.

Liebende schützen einander. Und genau das werde ich heute tun. Im Namen des BEN Kurier wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest. Bleibt gesund. (Text: Dirk Kaschinski)

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