Angela Merkel

Dekanat Nassauer Land drängt auf Hilfe

in Panorama/Rhein-Lahn-Kreis
Zum Foto: Die Fotografin Alea Horst aus Reckenroth im Rhein-Lahn-Kreis hat von ihren Besuchen im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos und in Bosnien bewegende Aufnahmen gemacht, die das Elend der Menschen dokumentieren. Foto: Alea Horst

RHEIN-LAHN In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel macht das evangelische Dekanat Nassauer Land auf die menschenunwürdigen Zustände in Flüchtlingslagern in Griechenland und an der Grenze zu Bosnien aufmerksam und fordert von der Kanzlerin, sich stärker für ein sofortiges Ende der unmenschlichen Lebensbedingungen in den Lagern einzusetzen.

Die Zustände dort erfüllten nicht einmal europäische Gesetze zum Tierschutz. „Die humanitäre Katastrophe an Europas Grenzen muss beendet werden“, heißt es in dem von der Vorsitzenden der Synode Anja Beeres und Dekanin Renate Weigel unterzeichneten Schreiben und fordert in Großbuchsstaben: „Bitte handeln Sie JETZT!“.

Zum Foto: Die Fotografin Alea Horst aus Reckenroth im Rhein-Lahn-Kreis hat von ihren Besuchen im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos und in Bosnien bewegende Aufnahmen gemacht, die das Elend der Menschen dokumentieren. Foto: Alea Horst

In der Passionszeit steht uns das unschuldige Leiden und Sterben Jesu Christi am Kreuz vor Augen. Gott steht an der Seite von Menschen in Not“, heißt es in dem Brief und weiter: „Wir können und wollen das unschuldige Leiden und Sterben an den EU-Außengrenzen als Christinnen und Christen nicht länger ertragen und fordern Sie auf, mit aller Kraft einzuschreiten.“ Weiterlesen

Harter Lockdown ab Mittwoch

in Deutschland/Gesundheit/Politik
Regierung beschließt bundesweiten harten Lockdown

BERLIN Soeben wurde der harte Lockdown ab Mittwoch beschlossen. Der komplette Einzelhandel mit Ausnahme von Geschäften für den täglichen Bedarf muss bis einschließlich 10. Januar schließen.

Außerdem sollen Schüler und Kita-Kinder spätestens am dem Mittwoch mindestens dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Eine Notbetreuung soll gewährleistet werden.  Auch das “Böller Verbot” zu Silvester wurde beschlossen. Begründet wurde es mit einer möglichen Überlastung der Krankenhäuser durch Silvester Knaller-  Verletzte.

Feiern zu Weihnachten sind möglich mit maximal fünf Personen plus Kinder. Zu Silvester gibt es ein Versammlungsverbot. Gottesdienste sind erlaubt mit deutlichen Abstandsregeln, Friseure werden geschlossen.

Die Einschnitte sind hart. Dieses wird es ein sehr stilles Weihnachten und Silvester geben. Auch ist nicht sicher, dass der Lockdown am 10. Januar enden wird. Laut dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, ist es “fünf vor Zwölf.” Corona sei eine Katastrophe, die aller Leben mehr betrifft wie jede Krise, die wir in 50 Jahren zuvor hatten.

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