Angela Merkel

Offener Brief des Nastättener VG-Bürgermeisters an Jens Spahn: “Überdenken Sie ihre Impfkampagne!”

in Gesundheit/Politik/VG Nastätten
Offener Brief des Nastättener VG-Bürgermeisters an Jens Spahn: "Überdenken Sie ihre Impfkampagne!"

NASTÄTTEN Guten Tag Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, guten Tag Herr Bundesminister Spahn. Als Bürgermeister der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis werde ich, wie alle kommunalen Verantwortungsträger, nicht selten auch auf Entscheidungen der Bundes- und Landespolitik angesprochen und um Unterstützung gebeten.

Ich bitte Sie, die Entscheidung zur Lieferbegrenzung des Impfstoffes von Biontech dringend zu überdenken

Das ist auch gut so, da wir als Bürgermeister vor Ort „erste Ansprechpartner“ für die Menschen sind und in einem unmittelbaren Kontakt stehen. So auch zur aktuellen Impfkampagne und ganz konkret zu der von Ihnen, Herr Spahn, angekündigten Lieferbegrenzung des Impfstoffes von Biontech. Einige Ärzte aus der Region beklagen diese Entscheidung öffentlich, andere haben mich angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Nicht wenige Hausärzte haben sich seit Januar 2021 das Impfen zur Hauptaufgabe gemacht.

Dies aber nicht durch Reduzierung anderer medizinischer Angebote in den Praxen, sondern zusätzlich. Die Ärztinnen und Ärzte haben mit den Teams in den Praxen
Impftage angeboten, sich an öffentlichen Impfaktionen, z.B. in Heimen beteiligt und dabei
weit über das normale Maß hinaus gearbeitet, teilweise bis an die zumutbare körperliche Schmerz- und Belastungsgrenze. Weiterlesen

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Dekanat Nassauer Land drängt auf Hilfe

in Panorama/Rhein-Lahn-Kreis
Zum Foto: Die Fotografin Alea Horst aus Reckenroth im Rhein-Lahn-Kreis hat von ihren Besuchen im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos und in Bosnien bewegende Aufnahmen gemacht, die das Elend der Menschen dokumentieren. Foto: Alea Horst

RHEIN-LAHN In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel macht das evangelische Dekanat Nassauer Land auf die menschenunwürdigen Zustände in Flüchtlingslagern in Griechenland und an der Grenze zu Bosnien aufmerksam und fordert von der Kanzlerin, sich stärker für ein sofortiges Ende der unmenschlichen Lebensbedingungen in den Lagern einzusetzen.

Die Zustände dort erfüllten nicht einmal europäische Gesetze zum Tierschutz. „Die humanitäre Katastrophe an Europas Grenzen muss beendet werden“, heißt es in dem von der Vorsitzenden der Synode Anja Beeres und Dekanin Renate Weigel unterzeichneten Schreiben und fordert in Großbuchsstaben: „Bitte handeln Sie JETZT!“.

Zum Foto: Die Fotografin Alea Horst aus Reckenroth im Rhein-Lahn-Kreis hat von ihren Besuchen im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos und in Bosnien bewegende Aufnahmen gemacht, die das Elend der Menschen dokumentieren. Foto: Alea Horst

In der Passionszeit steht uns das unschuldige Leiden und Sterben Jesu Christi am Kreuz vor Augen. Gott steht an der Seite von Menschen in Not“, heißt es in dem Brief und weiter: „Wir können und wollen das unschuldige Leiden und Sterben an den EU-Außengrenzen als Christinnen und Christen nicht länger ertragen und fordern Sie auf, mit aller Kraft einzuschreiten.“ Weiterlesen

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Harter Lockdown ab Mittwoch

in Deutschland/Gesundheit/Politik
Regierung beschließt bundesweiten harten Lockdown

BERLIN Soeben wurde der harte Lockdown ab Mittwoch beschlossen. Der komplette Einzelhandel mit Ausnahme von Geschäften für den täglichen Bedarf muss bis einschließlich 10. Januar schließen.

Außerdem sollen Schüler und Kita-Kinder spätestens am dem Mittwoch mindestens dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Eine Notbetreuung soll gewährleistet werden.  Auch das “Böller Verbot” zu Silvester wurde beschlossen. Begründet wurde es mit einer möglichen Überlastung der Krankenhäuser durch Silvester Knaller-  Verletzte.

Feiern zu Weihnachten sind möglich mit maximal fünf Personen plus Kinder. Zu Silvester gibt es ein Versammlungsverbot. Gottesdienste sind erlaubt mit deutlichen Abstandsregeln, Friseure werden geschlossen.

Die Einschnitte sind hart. Dieses wird es ein sehr stilles Weihnachten und Silvester geben. Auch ist nicht sicher, dass der Lockdown am 10. Januar enden wird. Laut dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, ist es “fünf vor Zwölf.” Corona sei eine Katastrophe, die aller Leben mehr betrifft wie jede Krise, die wir in 50 Jahren zuvor hatten.

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