Stolz präsentieren Dekanatsjugendreferent Torsten Knüppel (links) und Jugendliche ihre Klima-Kollekte, die eine Baum-Pflanzaktion im Partnerdistrikt Mabira unterstützt.

Evangelische Jugend Rhein-Lahn unterstützt mit Klima-Kollekte Pflanzaktion in Mabira

in Rhein-Lahn-Kreis

RHEIN-LAHN Die evangelische Jugend im Dekanat Nassauer Land hat sich im vergangenen Jahr erstmals an der Idee einer „Klima-Kollekte“ beteiligt. Dabei handelt es sich um einen Fonds christlicher Kirchen, über den unvermeidliche Treibhausgas-Emissionen kompensiert werden können. Die Jugendreferenten fanden das als sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz sehr sinnvoll und übertragen es auf ihre Angebote im Dekanat, zumal sie dabei für die Kirchengemeinden mit gutem Beispiel vorangehen wollen. Schon im Jahr 2018 hatte die Synode des Dekanats beschlossen, die Fahrtkosten mit der Klimakollekte zu kompensieren.

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Mit Freizeit-Fahrten Pflanzaktion in Mabira fördern

Für die Jugendarbeit des Dekanats für ihre Touren im vergangenen Jahr konkret: bei allen Fahrten, etwa für Freizeiten und andere Veranstaltungen, wurde nicht nur tonnenweise Kohlendioxid ausgestoßen. Mithilfe eines CO₂-Umrechners der Klima-Kollekte wird dies in bare Münze für nachhaltige Projekte verwandelt. Fahrten mit dem Dekanatsbus oder auch die der Eltern zu Treffpunkten wurden zusammengezählt und entsprachen einem Ausstoß von zirka fünf Tonnen CO₂.

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Evangelische Jugend überreicht Klima-Kollekte als Ausgleich für CO-Ausstoß im vergangenen Jahr

125 Euro kamen so im Jahr 2021 zusammen, die einer Baumpflanzaktion im afrikanischen Partnerdistrikt des Dekanats in Mabira in Tansania dienen sollen. „Das mag nicht viel klingen“, sagt Dekanatsjugendreferent Torsten Knüppel. Aber zum Einen habe es durch die Corona-Pandemie ohnehin deutlich weniger Fahrten als üblich gegeben. „Zum Anderen geht es vor allem darum, sich überhaupt bewusst zu machen, wie jeder Kilometer das Klima belastet und die Kompensationssumme durch wenig Fahrten oder die Bildung von Fahrgemeinschaften so niedrig wie möglich zu halten“, erklärt Knüppel. Der Fonds selbst unterstützt eine Reihe nachhaltiger Projekte in Ländern des globalen Südens. „Weil es aber ohnehin die Partnerschaft mit Mabira gibt, dachten wir, dass das Geld dort in dem Baumpflanzprojekt gut verwendet werden kann und die Jugendlichen und wir dann auch sehen, wie es eingesetzt wird.“

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