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Zuschauer bedrohen Schiedsrichter beim A-Jugend Spiel der TuS Nassau – Warum???

in Blaulicht/Vereine/VG Bad Ems-Nassau
Schiedsrichter bedroht beim A-Jugend Spiel der TuS Nassau - Warum? (Symbolbild, lizensiert für BEN Kurier)

NASSAU Am 02.10 kam es, laut SWR Angaben, zu massiven Zwischenfällen beim A-Jugend Spiel der TuS Nassau gegen die JSG Unterwesterwald. Nach Spielende soll ein Nassauer Spielerelternpaar auf den Unparteiischen zugegangen und verbal massiv angegriffen haben. Auslöser wäre ein ausgesprochener Platzverweis für eine der Nassauer Spieler gewesen.

Der Schiedsrichter fühlte sich durch das aggressive Auftreten der Eltern und Zuschauer bedroht und flüchtete sich in die Einzelkabine. Von dort aus soll er die Polizei zur Hilfe gerufen haben. Die Beamten beruhigten den aufgebrachten Unparteiischen, nahmen seine Strafanzeige auf und begleiteten ihn sicher zu seinem Fahrzeug damit er das Sportgelände unversehrt verlassen konnte.

In der jüngsten Vergangenheit soll es im Rhein-Lahn-Kreis, sechs Vorfälle gegen Schiedsrichter gegeben haben.  Selbst in den sozialen Medien wurden vereinzelten Referees körperliche Gewalt angedroht.

Die Schiedsrichtervereinigung hat zwischenzeitlich reagiert und die Sicherheitsvorkehrungen zu Gunsten der Schiedsrichter verschärft. Ab sofort müssen die Vereine, den Unparteiischen vor dem Spiel die Spesen entrichten und ausreichend Platzordner stellen. Dieser Eklat kommt zur Unzeit denn die Schiedsrichtervereinigung bangt um ihre Nachwuchskräfte. 11 Unparteiische gaben in den vergangenen drei Monate ihr Amt auf. Eine der Hauptgründe waren Anfeindungen während dem Spiel.

Am Ende gibt es nur Verlierer: Schiedsrichter, die nachvollziehbar um ihre Gesundheit bangen und kein Spiel mehr leiten möchten,  Zuschauer die friedvoll ein Spiel verfolgen möchten und Amateursportler, welche einfach nur einem Hobby frönen”. Eines wird zu gerne vergessen…. Wir reden von einem Amateur- und Hobbysport der allen beteiligten Freude bereiten sollte.

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Vermülltes Tretbecken in Fachbach – Ortsbürgermister erstattet Anzeige

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Vermülltes Tretbecken in Fachbach - Ortsbürgermister erstattet Anzeige

FACHBACH Von Samstag 19.06. auf Sonntag 20.06. wurde mal wieder am Tretbecken gefeiert und natürlich alles zum wiederholten Mal zugemüllt. Geht es nicht, dass wenn man irgendwo feiert anschließend seinen Müll wieder mitnimmt?

Scheinbar beherrscht ein Teil unserer jungen Menschen einfachste Regeln unserer Gesellschaft nicht mehr. Das kann man gerade in dieser Coronazeit auch in vielen anderen Bereichen beobachten. Ich mache mein Ding und lasse die Allgemeinheit dafür sorgen, dass meine Verschmutzungen beseitigt werden.

Selbst wenn einer einmal erwischt wird. Was passiert dann? Er oder sie bekommt drohend den Zeigefinger vorgehalten. Unsere Polizei muss sich manchmal ganz schön verschaukelt vorkommen.

Wenn man die Vorkommnisse in den letzten Tagen gleicher oder ähnlicher Art beobachtet, so kann die Devise doch nur sein, diese Vergehen mit harten Strafen zu ahnden. Es soll mir nur keiner damit kommen, dass unsere jungen Leute durch Corona belastet sind und aus diesem Grund so etwas tun. Sie dürfen je wieder feiern. Nur bitte nachher auch aufräumen.

Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne entgegen. Ich habe die Sache zur Anzeige gebracht (Pressemitteilung: Dieter Görg – Ortsbürgermeister in Fachbach).

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Kunde zeigt Rewe Nastätten an – Was soll das?

in VG Nastätten
Kunde zeigt Rewe Nastätten an - Was soll das?

NASTÄTTEN Ein Kunde des Nastättener REWE Marktes monierte, dass sich zwei Kassen einen gemeinsamen Durchgang teilen müssen. Anhand der mangelnden Breite des Ganges wäre der Mindestabstand nicht einzuhalten gewesen. Er fürchtete um seine Gesundheit. Der Mann vertrat die Auffassung, dass das Hygienekonzept im Kassenbereich des Marktes unverantwortlich für die Kunden wäre.

Es gab keine Verstöße gegen die Corona-Regeln im Rewe Markt Nastätten

Um seiner Rechtsauffassung Gehör zu verschaffen, zeigte er den REWE Markt beim Ordnungsamt in Nastätten an. So etwas müsste ja schließlich geahndet werden oder? Zur Überprüfung der Vorwürfe, sahen sich Mitarbeiter der Kreisverwaltung die Situation vor Ort an. Und das Ergebnis? Es konnten keinerlei Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln festgestellt werden. Dennoch brachte der Lebensmittelhändler zwischenzeitlich Trennwände zwischen den einzelnen Kassenbereichen an.

Dabei war dieses unnötig. Zwar verfügt der REWE in Nastätten über vereinzelte sogenannte Tandemkassen doch an diesen stehen die Kunden Rücken an Rücken wo eine Corona-Virus Übertragung ausgeschlossen ist. Zudem werden die Kassen nur temporär bei einem hohen Kundenaufkommen geöffnet um eine schnelle Zahlungsabwicklung zu gewährleisten.

Corona Angst oder Aufmerksamkeitssucht?

Und genau hier muss sich eines gefragt werden. Ist diese mittlerweile gepflegte Anzeigenkultur, der Corona Hysterie und Angst geschuldet oder eher das Resultat einer egozentrischen Aufmerksamkeitssucht?

Denn zu gerne wird vergessen, dass wir den Mitarbeitern des Lebensmitteleinzelhandels viel verdanken. Diese standen und stehen während der Corona Pandemie an vorderster Front und leisten großartiges.

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Schäden in Feldwegen und Feldflur

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Quadfahrer richten erhebliche Schäden an Pohler Feldwegen an

POHL In letzter Zeit sind vermehrt Quad- Fahrer aufgefallen, die durch intensiv- sportliche Fahrweise Schäden auf Pohler Feldwegen und in der Feldflur verursacht haben. Dieses Verhalten kann nicht toleriert werden und wird – wenn möglich – zur Anzeige gebracht.

Beobachter werden gebeten, entsprechende Vorfälle bei der Gemeinde oder direkt bei der Polizeiinspektion Bad Ems zu melden. Die Sanierung von Wegen kostet die Gemeinde, und damit alle Steuerzahler-·innen, eine Menge Geld.

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