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Realschule Plus Bad Ems-Nassau pflegen Stolpersteine und arbeiten mit Beirat für Migration zusammen

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BAD EMS Der Beirat für Migration und Integration (BMI) beschloss, bei der Pflege des jüdischen Kulturerbes mit der Realschule+ Bad Ems-Nassau zusammenzuarbeiten. Bereits in der Vergangenheit kümmerten sich Schüler mit Unterstützung der Bürgerstiftung um die Pflege der in Bad Ems verlegten Stolpersteine, die in den Jahren von 2009 bis 2013 von dem Künstler Günther Demnig verlegt wurden. Die jungen Leute organisierten diese Aktion in ihrer Freizeit selbst und sorgten dafür, dass vor dem Gedenktag zur Reichspogromnacht am 9. November die Steine blank poliert waren und glänzten.

Zusammenarbeit der Realschule+ Bad Ems-Nassau mit dem Beirat für Migration und Integration

Der BMI sieht sich verpflichtet, Menschen verschiedener Kulturkreise, die in unserem Kreis leben, zusammenzubringen. Er freut sich über diese dauerhafte Kooperation. Die Pflege der Gedenksteine soll junge Menschen aller Kulturen über das schwierige Erbe des Nationalsozialismus und das jüdische Erbe in unserem Kreis informieren. Über die Pflege der Stolpersteine hinaus sind weitere gemeinsame Aktionen des BMI und der Realschule+ geplant.

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Lahnsteiner Ratsfraktionen senden Appell an Gesundheitsminister zum Erhalt des Elisabeth-Krankenhauses

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Foto: Jochen Sachsenhauser

LAHNSTEIN Die Fraktionen im Lahnsteiner Stadtrat sind betroffen von den Vorgängen im Lahnsteiner Elisabeth Krankenhaus. Die kommunale Familie wurde nicht in Gespräche zur aktuellen Situation eingebunden. Vielmehr wurde nur wenige Wochen vor der Bekanntgabe der Schließung fast aller Abteilungen gegenüber der Stadtverwaltung und damit auch den Ratsfraktionen signalisiert, dass ein tragfähiges Konzept zur zukunftsfähigen Transformation mit dem Schwerpunkt Altersmedizin für das Krankenhaus erarbeitet wurde.

Ratsfraktionen richten eindringlichen Appell an Gesundheitsminister Clemens Hoch

Leider hat keiner der beiden Bieter im Insolvenzverfahren, weder die BBT Gruppe noch der bisherige Träger EVV, für diese Übernahmevariante ein Gebot abgegeben. Die daraus folgende Schließung fast aller Abteilungen wird von allen Ratsfraktionen sehr bedauert, da ihnen die Qualität der wohnortnahen Gesundheitsvorsorge sehr wichtig ist. Die Lahnsteiner Politik ist entsetzt über die kurzfristige Kündigung von ca.200 Mitarbeitenden, das plötzliche Entlassen noch bettlägriger Patienten und das unvorbereitete Schließen der wichtigen Kurzzeitpflege. Ihr Mitgefühl gilt den Angestellten, die von heute auf morgen ihren lieb gewonnenen Arbeitsplatz verlieren. Deshalb wandten sich alle Ratsfraktionen des Lahnsteiner Stadtrats, CDU, SPD, ULL, Bündnis 90/Die Grünen, FBL, FDP und Alternative Grüne Liste mit einem Brief an Landesgesundheitsminister Herrn Clemens Hoch. Der Brief ist unter nebenstehenden QR-Code einsehbar. Alle Ratsfraktionen sind der Meinung, dass eine gesundheitliche Versorgung nicht allein nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben entschieden werden sollte.

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Der Bedarf der Bevölkerung nach wohnortnaher qualitativer medizinischer Versorgung sollte im Vordergrund stehen. Reine Fachkliniken und Kliniken ohne Notfallversorgung können nicht diese erforderliche Daseinsvorsorge für ihre Patientinnen und Patienten gewährleisten. Ein Ausweichen auf den Gesundheitsstandort Koblenz wird von den Ratsfraktionen aufgrund der dort bereits jetzt schon vielfach erreichten Kapazitätsgrenzen sehr kritisch gesehen. Zum anderen ist mit dem Krankenhaus in Nastätten die einzige im Rhein-Lahn-Kreis verbleibende, gesetzlich vorgeschriebene, Klinik mit Notfallaufnahme fast 30 km von Lahnstein entfernt.

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Alle Ratsmitglieder wünschen sich daher eine wohnortnahe Einrichtung für die Menschen der Region mit verlässlicher medizinischer Grundversorgung. Die Fraktionen richten daher den eindringlichen Appell an Gesundheitsminister Clemens Hoch, sich dafür einzusetzen, den Status des St. Elisabeth Krankenhauses als Allgemeinkrankenhaus mit stationärer Notfallversorgung wiederherzustellen. Auch erwartet die Kommunalpolitik Antworten auf die Frage, ob das Land in das private Insolvenzverfahren in Eigenregie der Klinik des Elisabeth Vinzenz Verbunds EVV einbezogen worden ist und welche Maßnahmen von Seiten des Landes RLP zum Erhalt der vorhandenen Arbeitsplätze im Zuge der Umstrukturierung angeboten wurden.

Die Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen wünschen sich, dass sie künftig in Entwicklungsprozesse der medizinischen Daseinsversorgung vor Ort einbezogen werden. Die Stadtratsmitglieder bedauern, dass sie leider keine Kenntnis von den Problemen und keinen Einfluss auf diese privatwirtschaftlich getroffenen Entscheidungen der Klinikbetreiber hatten. Es ist aber allen Fraktionen des Lahnsteins Stadtrats wichtig, mit diesem Schreiben an das Gesundheitsministerium ihre Solidarität mit den Angestellten und der betroffenen Lahnsteiner Bürgerschaft zu bekunden.

Brief der Lahnsteiner Fraktionen an den Gesundheitsminister
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Bäume der Zuversicht: Begeisterndes Benefizkonzert in Miehlen

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Foto: BEN Kurier

MIELEN »Den Bäumen in unserer Region geht es gar nicht gut«, betonte der Miehlener Revierförster Daniel Wölfle. Vielleicht war das bereits der Anstoß, warum Robin Schneider das Benefizkonzert in der Gemeinde organisierte. Nicht zum ersten Mal machte der junge Mann mit solchen tollen Aktionen auf sich aufmerksam. Vor wenigen Jahren war es ebenfalls Robin Schneider, der in Arzbach ein kulturelles Event arrangierte, das soziale Projekte unterstützte. Und immer stellt Robin das Projekt in den Vordergrund und sich beschieden in den Hintergrund. Bemerkenswert.

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Für den Verbandsbürgermeister Jens Güllering war es eine große Freude, das Konzert zu eröffnen, immerhin war der Saal bis auf den letzten Platz ausgebucht, was nicht zuletzt daran lag, dass die Kay Gutjahr Bigband und die Lahn Sinfonie zum musikalischen Hochgenuss eingeladen haben. So etwas erlebt man auch nicht alle Tage in der Gemeinde Miehlen.

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Zurücklehnen, entspannen und genießen. Zwei Konzerte an einem Abend und eines besser als das Andere. Schön. Am Ende war es ein großer Erfolg für die Organisatoren und den guten Zweck, der den heimischen Wäldern zugutekommen wird. So sah es auch der Nastätter Bürgermeister Marco Ludwig: »Eine tolle Geschichte, die unseren heimischen Wäldern nützen wird. Klasse.«

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Verwaltungs-Hochschüler zu Besuch in der Verbandsgemeinde Loreley

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Foto: Verbandsgemeinde Loreley

LORELEY Im Rahmen eines Projekts besuchte eine Studierendengruppe der Hochschule für Öffentliche Verwaltung des Landes Rheinland-Pfalz aus Mayen jetzt den Kultur- und Landschaftspark auf der Loreley. »Mit dem Ziel, im Studium erlernte Grundlagen praxisbezogen darzustellen, habe ich die Projektgruppe sehr gerne persönlich empfangen, denn aus meinen eigenen Studienzeiten an der Hochschule im Zeitraum der Jahre 2003 bis 2006 weiß ich, wie wichtig die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis für mich selbst war«, begrüßte der heutige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland, die jungen und angehenden Verwaltungsleute.

Auch Projektleiter und Dozent an der Hochschule Christoph Böhle zeigte sich angetan von der Führung durch den Park: »Den Studierenden wurde die städtebauliche Erneuerung und Entwicklung in der Verbandsgemeinde Loreley anhand des Beispiels Kultur- und Landschaftspark sehr gut veranschaulicht, sodass die jungen Menschen einen guten Vergleich zwischen dem Überblick der rechtlichen Grundlagen als auch der tatsächlichen Umsetzung vor Ort erhalten haben.«

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Projektgruppe im Fachstudium II der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz besuchte Loreley

Dem Besuch auf der Loreley war tags zuvor eine Inhouse-Veranstaltung vorangegangen. Bürgermeister Mike Weiland bezog die Studierenden jedoch nicht nur bei dem zweistündigen Rundgang mit in die Thematik ein, so dass sich auch immer wieder ein Gespräch mit den jungen Menschen entwickelte, sondern er warf auch neben den städtebaulichen Aspekten immer wieder einen Blick auf Fragestellungen des Baurechts, des UNESCO-Welterbes und damit verbundenen Abstimmungen zwischen zahlreichen Fachbehörden, die bis heute zur Schaffung des Kultur- und Landschaftsparks nötig waren.

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»Auch das war mir in der Wissensvermittlung gegenüber jungen Menschen, die später in der täglichen Arbeit unsere Verwaltungen modern aufstellen und mit Engagement ausfüllen müssen, wichtig zu betonen: Ohne enge Zusammenarbeit, den Blick über den behördlichen Tellerrand und aber auch das eigene Sachgebiet hinaus, können solche Projekte nicht erfolgreich umgesetzt werden«, betonte Mike Weiland.

Bereits vor dem Besuch der Gruppe hatte sich auch der Direktor der Hochschule, Klaus Weisbrod, bei Bürgermeister Mike Weiland schriftlich für die Möglichkeit des Besuchs bedankt. Beide kennen sich schon über 20 Jahre und so war es eine Selbstverständlichkeit, dass hier die Verbandsgemeinde Loreley das Projekt unterstützt hat.

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