Nicht nur Kunst, sondern auch nützlich: das Insektenhotel am Sechs-Seen-Blick in Lahnstein. (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

Holzkunst entlang der Lahnsteiner Wanderwege

in Lahnstein

LAHNSTEIN Die Wanderwege in Lahnstein erfreuen sich nicht zuletzt in der Covid-19-Pandemie einer gesteigerten Beliebtheit. Die Stadt an Rhein und Lahn hat nicht nur ein weitläufiges Wegenetz im Stadtwald zu bieten, sondern auch drei Fernwanderwege: den Rheinsteig, den Lahnwanderweg und den Jakobsweg. Somit hat man die Möglichkeit, sowohl auf kleinen Rundwegen zu spazieren oder eine längere Wanderung zu unternehmen.

Wanderstrecken werden regelmäßig kontrolliert

Damit die Wege den Wandernden dauerhaft Freude machen und in guter Qualität erhalten bleiben, ist eine Menge Hintergrundarbeit nötig: Die Wege werden von Unrat befreit und freigeschnitten, Wegweiser werden kontrolliert, Grillplätze und Hütten regelmäßig kontrolliert und gereinigt. Vieles davon übernimmt der Lahnsteiner Rheinsteiglotse, dessen Aufgabengebiet mittlerweile weit über diesen einen Wanderweg hinaus reicht. Die Umsetzung größerer Projekte erfolgt indes gemeinschaftlich mit dem Forstamt und dem städtischen Baubetriebshof.

Während der Wanderungen eröffnen sich jedoch nicht nur tolle Ausblicke in die Natur – an vielen Stellen stehen auch wahre Kunstwerke aus Holz. Denn der Lahnsteiner Rheinsteiglotse verschönert die Wege durch mit der Motorsäge angefertigte Schnitzereien. Ergänzend zu diesen Figuren fertigt er auch Bänke, Aussichtsliegen und ganze Grillhütten.

Sein neustes Werk ist ein Luxus-Insektenhotel im Bereich des Sechs-Seen-Blicks, zu dem im nächsten Jahr eine Blühwiese angelegt werden wird. 

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