Foto: Mike Weiland (2.v.l.) und Carsten Göller (3.v.l.) im Gespräch mit Schulleiterin Janina Wolf und dem 2. stellvertretenden Schulleiter Fabian Zorn zur aktuellen baulichen Situation.

Wilhelm-Hofmann-Gymnasium in St. Goarshausen trotz schwerer Zeit gut aufgestellt

in Politik/Schulen/VG Loreley

ST. GOARSHAUSEN Die Nachrichten vom gesperrten Gebäudeteil des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums in St. Goarshausen haben in der Kreispolitik zu vielen offenen Fragen geführt. Die beiden Kreistagsmitglieder Mike Weiland (Bürgermeister der VG Loreley) und Carsten Göller (SPD-Fraktionsvorsitzender) haben sich daher vor Ort über die aktuelle Situation informiert. Schulleiterin Janina Wolf und der 2. stellvertretende Schulleiter Fabian Zorn erläuterten die Überlegungen der Schule und die aktuelle Situation vor Ort.

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Wie ist die Situation vor Ort? Nachdem ein Statiker Probleme mit dem Beton der Decken des Altbaus festgestellt hat, wurde dieser vorsorglich gesperrt. Die Probleme, sehr wahrscheinlich bereits in den 1960er verursacht, wurden im Zuge von Sanierungsarbeiten für den Brandschutz erst jetzt bekannt. Die entsprechenden Bereich wurden aktuell erstmals seit dem Bau der Schule geöffnet. Der Schule fehlen nun zahlreiche Klassenräume sowie wichtige Fachräume, unter anderem für den Physik- und Chemieunterricht.

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SPD vor Ort: Wilhelm-Hofmann-Gymnasium in schwerer Zeit gut aufgestellt

Gemeinsam mit der Kreisverwaltung arbeitet man nun an einer ersten Übergangsphase. Für diese sollen Ersatzräume in der Stadt gefunden werden. Mike Weiland konnte darüber informieren, dass bis zu 6 Räume in der Loreleyschule übergangsweise genutzt werden können. „Wir würden hier enger zusammenrücken, um zu unterstützen“, so Weiland.

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Sobald als möglich sollen außerdem mobile Klassenräume auf dem Parkplatz am Bahnhof direkt gegenüber des Gymnasiums entstehen. St. Goarshausen bietet für solche Räume in Modulbauweise kaum freie Flächen und oft spielt auch das Thema Hochwasser hier eine entscheidende Rolle.

Sowohl die Vertreter der Schulleitung, als auch Weiland und Göller waren sich einige, dass der Standort keine Traumlösung ist, aber gute Möglichkeiten bietet. „In dieser schwierigen Situation ist es wichtig, die Schulgemeinschaft nicht unnötig auseinanderzureißen, damit AG Angebote oder der musikalische Bereich auch weiter für die Kinder angeboten werden können“, so Göller nach dem Termin.

Perspektivisch wird es darum gehen schnellstmöglich zu klären, ob das Gebäude vernünftig saniert werden kann oder ob ein Ersatzneubau am Standort realisiert wird. „Wir wissen, dass die Kreisverwaltung mit Hochdruck daran arbeitet alle Informationen zusammenzutragen, sobald die alle vorliegen, können in den Kreisgremien die nötigen Entscheidungen getroffen werden“, erläuterte Carsten Göller den weiteren Ablauf aus Sicht der Gremien. Teilweise kamen auch schon Überlegungen auf die Schule komplett neu auf der „grünen Wiese“ außerhalb von St. Goarshausen zu bauen.

Carsten Göller sprach sich gegen solche Überlegungen aus. Ähnlich äußerten sich auch die Vertreter der Schulleitung, da auch die Schulgemeinschaft unbedingt an dem Standort festhalten möchte, denn insbesondere für die Schülerinnen und Schüler, die von der anderen Rheinseite oder mit dem Zug zur Schule kommen, wäre ein anderer Standort deutlich schlechter zu erreichen. „Das kürzlich erst beschlossene Bildungskonzept des Kreises hat festgestellt, alle Schulen des Kreises werden in ihrer derzeitigen Form an ihren jeweiligen Standorten benötigt“, so Göller.

Vielmehr gilt es jetzt die Schule, die Schulgemeinschaft und die Schulleitung von allen Seiten bestmöglich zu unterstützen.

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