Lahnstein
Neues Bus-Linienbündel startet in Lahnstein
LAHNSTEIN Im Bereich Lahnstein starten im Auf-trag des Rhein-Lahn-Kreises, wie Landrat Frank Puchtler informiert, ab dem 13.12.2020 zehn Buslinien, die neu strukturiert wurden.

LAHNSTEIN Im Bereich Lahnstein starten im Auftrag des Rhein-Lahn-Kreises, wie Landrat Frank Puchtler informiert, ab dem 13.12.2020 zehn Buslinien, die neu strukturiert wurden. Die Fahrpläne folgender zum „Bus-Linienbündel“ Lahnstein gehörenden Linien wurden neu geregelt:
1 StadtBus: Braubach – Oberlahnstein – Niederlahnstein – Koblenz Hbf – Deutsches Eck
11 StadtBus: Oberlahnstein Kliniken Lahnhöhe – Ev. Kirche – Nieder-lahnstein – Koblenz Hbf – Deutsches Eck
21 Koblenz Zentralplatz – Niederlahnstein Kaserne (- Oberlahnstein)
512 Oberlahnstein Kliniken Lahnhöhe – Ev. Kirche – Braubach
513 StadtBus: Friedland – Oberlahnstein – Niederlahnstein Bahnhof – Kaserne – Lag
514 Niederlahnstein Bahnhof – Lag – Kaserne – Bahnhof
515 Block – Vallendar – Ehrenbreitstein – Niederlahnstein – Oberlahnstein
516 Pfaffendorf – Niederlahnstein – Oberlahnstein
517 Frücht/Friedland/Kliniken Lahnhöhe – Oberlahnstein
N1 NachtBus: Braubach – Oberlahnstein – Niederlahnstein – Koblenz Hbf – Altstadt
Die Linie 21 ist komplett neu, die alten Linien 570, 571, 573, 574, 956, 994 und N3 entfallen zum 13.12.2020.
Das neue Angebot sieht eine Bedienung Lahnsteiner Stadtteile vor, die nicht über eine Schienenanbindung verfügen. So erhält beispielsweise die Lahnhöhe in Oberlahnstein montags bis freitags einen 30-Minuten- Takt. Zwischen Oberlahnstein und dem Koblenzer Zentralplatz fahren die Busse montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten alle 15 Minuten.
Die Linien von Oberlahnstein und Braubach werden über den Koblenzer Zentralplatz hinaus in die Altstadt verlängert. Damit erhält das Deutsche Eck eine neue Abendanbindung im 30-Minuten-Takt bis Mitternacht. In Braubach bietet die Linie 1 zukünftig Anschlüsse zur RB 10 von bzw. nach Wiesbaden – Frankfurt.
Die neue NachtBus-Linie N1 wird zwischen der Koblenzer Altstadt und Braubach im 60-Minuten-Takt verkehren. Sie fährt in den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zwischen 23:30 und 03:30 Uhr.
Der Stadtteil Friedland erhält erstmals einen Abend- und Wochenend-verkehr im 60-Minuten-Takt. Auch die Siedlung Lag und die Deines-Bruchmüller-Kaserne werden mit einem regelmäßigen Angebot an allen sieben Wochentagen in das Busnetz eingebunden.
Eine neue schnelle Verbindung wird mit der Linie 21 montags bis frei-tags in den Hauptverkehrszeiten zwischen Oberlahnstein, der Kaserne Niederlahnstein und Koblenz geschaffen.
Die neuen Buslinien wurden im vom Verkehrsverbund Rhein-Mosel durchgeführten Ausschreibungsverfahren vom Rhein-Lahn-Kreis an die DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH vergeben.
Die Busse verfügen über einen niedrigen Einstieg (Niederflurbusse). Damit wird Fahrgästen mit Rollatoren, Personen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl ein Ein- und Ausstieg ermöglicht. Zusätzlich verfügen die Busse über eine Klimaanlage, was den Fahrkomfort steigert.
Die Fahrpläne der neuen Linien werden in Form von Fahrplanheften über die wöchentlich herausgegebenen Mitteilungsblätter in alle Haus-halte im Bereich Lahnstein verteilt. Zusätzlich sind bei dem Verkehrsun-ternehmen, den Verwaltungen sowie in der VRM-Geschäftsstelle in Koblenz Taschenfahrpläne der neuen Linien erhältlich.
Weitere Informationen z.B. zu den Fahrplänen finden sich im Internet unter www.vrminfo.de unter „Fahrplan“. Alternativ kann auch die VRM-Fahrplan-App für die Nutzung mit mobilen Smartphones heruntergeladen werden.
Blaulicht
Nachtragsmeldung zum angekündigten Amoklauf am Schulzentrum Lahnstein

LAHNSTEIN In unserer Erstmeldung vom gestrigen Abend berichteten wir, dass am 1. April auf der Mädchentoilette der Realschule plus in Lahnstein eine bedrohliche Schmiererei entdeckt wurde, die einen Amoklauf ankündigte. Diese Darstellung bedarf jedoch einer Korrektur. Nach aktuellen Informationen der Polizei ist nicht eindeutig geklärt, ob die Verfasserin oder der Verfasser dieser Drohung tatsächlich eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule plus oder des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums ist. Fest steht jedoch, dass sich die Schmiererei seit dem 01. April in einer Mädchentoilette des Gymnasiums befand, die sowohl von Schülerinnen des Gymnasiums als auch von Schülerinnen der Realschule plus genutzt wird.
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde eine Person in einem Chat identifiziert, die für die Verbreitung der Nachrichten in den sozialen Medien verantwortlich sein könnte. Mit der Person wurde ein klärendes Gespräch, eine sogenannte Gefährderansprache geführt. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Person auch tatsächlich für die Drohung verantwortlich ist. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um die Urheberin oder den Urheber der bedrohlichen Botschaft zweifelsfrei zu ermitteln.
Die Schulleitungen beider betroffenen Bildungseinrichtungen – der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums – haben unverzüglich reagiert und gemeinsam die Eltern der Schülerinnen und Schüler über die Vorfälle informiert. Trotz der schnellen Aufklärung bleibt die Tatsache bestehen, dass es sich hierbei um einen geschmacklosen und verantwortungslosen „Aprilscherz“ handelt, der große Unruhe und Angst innerhalb der Schulgemeinschaften ausgelöst hat.
Bereits am heutigen frühen Morgen zeigte die Polizei Lahnstein verstärkte Präsenz am Schulzentrum, um mögliche Unsicherheiten bei den Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften zu minimieren. Es liegt keine akute Gefährdungslage vor.
Blaulicht
Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.
Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen
Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.
Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor
Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.
Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.
Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz
Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).
Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen
Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.
Lahnstein
Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.
Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.
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