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Lahnstein

Barrierefreiheit für Lahnstein: Antrag zur Annahme der Schenkung der Rollstuhlrampe

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Antrag zur Annahme der Schenkung der Rollstuhlrampe: Ein Schritt in Richtung Barrierefreiheit für Lahnstein
Foto: W. Nouvortne
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LAHNSTEIN In einem gemeinsamen Antrag der Ratsfraktionen CDU, SPD, FDP, FBL und Grüne wird Oberbürgermeister Siefert gebeten, die Schenkung einer Rollstuhlrampe durch den Förderverein des Jugend- und Kulturzentrums an die Stadt Lahnstein anzunehmen. Die Rampe, die im August 2024 installiert wurde, soll die Barrierefreiheit in der Stadt verbessern und wurde mit einem Kostenaufwand von 3.590 realisiert.

Der Förderverein hat die Rampe gemäß den Vorgaben der Stadt hergestellt und eingebaut. In einer Mitteilung der Stadt wurde jedoch bemängelt, dass die Rampe nicht rutschfest sei. Um den geforderten Sicherheitsstandard zu gewährleisten, hat der Förderverein die erforderlichen Maßnahmen ergriffen und die Rampe mit einer Rutschhemmung der Klasse R11 ausgestattet. Diese zusätzlichen Kosten in Höhe von 1.140 wurden ebenfalls vom Förderverein übernommen.

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Es ist in unser aller Interesse, die Barrierefreiheit in unserer Stadt zu verbessern und sicherzustellen, dass die Rampe genutzt werden kann, betonen die Vertreter der Ratsfraktionen in ihrem Antrag. Sie fordern eine zügige Bearbeitung des Antrags in der nächsten Haupt- und Finanzausschuss-Sitzung, um die Schenkung offiziell anzunehmen und die Nutzung der Rampe zu gewährleisten.

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Die Annahme der Schenkung der Rollstuhlrampe könnte ein wichtiger Schritt für die Stadt Lahnstein sein, um eine inklusive und barrierefreie Umgebung für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Text: Jutta Niel

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Lahnstein

Lahnstein eröffnet ersten zertifizierten Kur- und Heilwald in Rheinland-Pfalz

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Foto: Mira Bind / Stadtverwaltung Lahnstein
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Lahnstein. Am Freitag, 19. September 2025 wird in Lahnstein der erste zertifizierte Kur- und Heilwald in Rheinland-Pfalz eröffnet. Mit seinem Herz-Kreislauf-Pfad, den Fitness- und Atem-Parcours sowie dem sieben Kilometer langen Achtsamkeitspfad erhielt er zudem als erster deutscher Standort die internationale Auszeichnung „Healing Forest“. Damit ist der Kur- und Heilwald nicht nur ein regionales Leuchtturmprojekt, sondern auch Teil eines weltweiten Netzwerks, das die heilende Wirkung der Natur in den Mittelpunkt stellt. Rheinland-Pfalz erhält damit einen Gesundheitsort, der Tradition und moderne Prävention miteinander verbindet und einen nachhaltigen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen leisten soll.

Alle Interessierten sind um 10.30 Uhr an der Schutzhütte des Fitness-Parcours zur Feierstunde eingeladen. Für musikalische Akzente sorgt das Duo Wood Vibrations und für eine kleine Stärkung ist gesorgt. Bei der Anreise sollte beachtet werden, dass die Stellplätze am Parkplatz Alte Landstraße an der L 327 begrenzt sind.

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Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, den Wald unter fachkundiger Anleitung zu erkunden und verschiedene Angebote wie Yoga, Atemübungen oder Achtsamkeitstraining kennenzulernen.

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Mit dem Kur- und Heilwald haben wir in Lahnstein einen Ort, an dem Natur, Gesundheit und Erholung auf besondere Weise zusammenfinden. Ich freue mich, dass wir dieses Angebot zur Stärkung von Körper und Geist, dieses weit über die Region hinausstrahlende Projekt für alle offiziell eröffnen können“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert.

Reine Luft, spezielle Lichtverhältnisse, ätherische Duftstoffe und die Geräusche des Waldes entfalten eine nachweislich beruhigende, regenerierende und stressreduzierende Wirkung. Die Terpene der Nadelbäume tragen zur Stärkung des Immunsystems bei und fördern das allgemeine Wohlbefinden. Ein weit verzweigtes Wegenetz mit mehr als 50 Therapiestationen macht diese natürliche Heilkraft für alle erlebbar.

Der Achtsamkeitspfad vermittelt, wie bewusste Übungen Stress abbauen und die Selbstwahrnehmung fördern können. Im Atem-Parcours lernen Besucherinnen und Besucher, die Verbindung zwischen Körper, Gefühlen und Atmung bewusster wahrzunehmen. Der Fitness- und Sturzparcours stärkt Beweglichkeit, Koordination und Muskelkraft, während der Herz-Kreislauf-Pfad gezielt Ausdauer und Belastbarkeit trainiert.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es ein eigenes Angebot: Der bereits eröffnete Kinderheilwald am Aspich ergänzt das Gesamtkonzept. Dort können Kinder spielerisch ihre motorischen und koordinativen Fähigkeiten entwickeln und gleichzeitig die Natur mit allen Sinnen erfahren.

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Lahnstein

Europaparlamentarierin Jutta Paulus besuchte Ecobat in Braubach

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Foto: Sabine Flemming
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BRAUBACH Die Europaparlamentarierin Jutta Paulus und Jutta Niel, Mitglied des Kreisvorstandes von B90 / Die Grünen, wurden von Erich Esser, Geschäftsführer Ecobat Ressources, Sabine Flemming, Marketingleiterin, und Prokurist Steffen Glauer durch die Ecobat Resources Braubach GmbH geführt. Während des Besuchs erhielten die beiden Politikerinnen umfassende Informationen über die nachhaltige Arbeit des Unternehmens im Bereich des Recyclings von Blei-Säure-Akkumulatoren sowie anderen blei-und kunststoffhaltigen Materialien.

Ecobat Resources Braubach GmbH hat sich auf das Recycling von Altbleibatterien aus dem Fahrzeug- und Industriesektor spezialisiert. Die Hauptaufgaben des Unternehmens umfassen nach dem Sammeln bzw. dem Erwerb die Aufbereitung und Umwandlung der alten Batterien in neues Rohblei. Zusätzlich werden die Kunststoffgehäuse der Batterien recycelt, wobei die gewonnen zu hochwertigen PP-Compounds verarbeitet werden.

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Europaparlamentarierin Jutta Paulus besuchte Ecobat Resources Braubach GmbH | Foto: Sabine Flemming

Ecobat Braubach spielt eine zentrale Rolle in einem geschlossenen Recyclingkreislauf für Bleibatterien, betonte Jutta Paulus. „Die effiziente Koordination von Sammlung, Lieferung, Verteilung und Behandlung der Batterien und Rohstoffe ist entscheidend für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

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Das zurückgewonnene Blei und Polypropylen hat nahezu Primärqualität und wird für diverse industrielle Anwendungen verwendet, vornehmlich in der Automobilindustrie.  Durch die Realisierung von Wertstoffkreisläufen leistet Ecobat Braubach einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung.

Jutta Niel ergänzte: „Der Besuch hat uns gezeigt, wie wichtig innovative Recyclinglösungen für die Zukunft unserer Industrie sind. Wir müssen solche Initiativen unterstützen, um die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

Der Besuch von Paulus und Niel unterstreicht das Engagement der Grünen für nachhaltige Lösungen und die Förderung von Unternehmen, die Verantwortung für die Umwelt übernehmen (Text: Jutta Niel, Bündnis 90/Die Grünen).

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Blaulicht

Mutwilliger Vandalismus an Spielplatzbaum: Stadt Lahnstein erstattet Anzeige

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Foto: Christina Brock / Stadtverwaltung Lahnstein
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LAHNSTEIN Auf dem Spielplatz am Martinsschloss in Oberlahnstein ist es zu einem besonders schweren Fall von Vandalismus gekommen. Unbekannte Täter haben die Rinde einer jungen Mehlbeere (Sorbus) ringsum abgeschält. Dieser Eingriff bedeutet das sichere Absterben des Baumes, da durch das Entfernen der Rinde das darunterliegende lebenswichtige Cambium zerstört wird. Ohne diese dünne Gewebeschicht können Wasser und Nährstoffe nicht mehr transportiert werden – der Baum ist damit zum Tode verurteilt.

Der Schaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro. Die Stadt wird den Vorfall bei der Polizei zur Anzeige bringen.

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Bäume sind weit mehr als Gestaltungselemente im öffentlichen Raum: Sie sind Lebewesen, die das Stadtklima verbessern, Schatten spenden, Lebensraum für Tiere bieten und durch die Speicherung von CO₂ einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gerade auf Spielplätzen sind sie für Kinder und Familien von unschätzbarem Wert – als Schattenspender, Luftfilter und Symbol für Natur mitten in der Stadt.

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Ein solcher Vorfall schmerzt uns sehr: Bäume leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Hitze, Lärm und Klimawandel. Wer sie zerstört, schadet nicht nur der Natur, sondern nimmt uns allen ein Stück Lebensqualität“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert.

Die Stadt Lahnsteins bittet darum, Hinweise zu solchen Taten zu melden und die junge Generation bereits jetzt für den Wert und die Verletzlichkeit von Bäumen zu sensibilisieren – denn nur wer versteht, wie kostbar Bäume sind, wird sie auch schützen.

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