Koblenz
Ausbau des Leinpfads in Pfaffendorf beginnt

KOBLENZ Ab Montag, 12. August, beginnt die Sanierung des dritten Abschnitts der Leinpfade mit dem Ausbau der touristischen Radroute in Pfaffendorf unter Leitung des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen. Aus diesem Grund wird der Bereich zwischen der Fährgasse und der Rampe auf Höhe der Seizstraße für voraussichtlich drei Monate voll gesperrt. Die Umleitung für den Fuß- und Radverkehr erfolgt über die Emser Straße und ist entsprechend ausgeschildert.
Das Projekt wird zu hundert Prozent vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms „Ausbau und Erweiterung des Radnetzes Deutschland“ gefördert. Ziel ist die Verbesserung der Radinfrastruktur durch Verbreiterung und Verbesserung der Wegoberfläche in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten. Seit Jahren sorgt der schlechte Zustand der Wege für eine hohe Unzufriedenheit bei den Koblenzern und Besuchern der Stadt.
In Kesselheim und Horchheim befinden sich bereits zwei Teilabschnitte des insgesamt sechs Kilometer langen Radwegeausbaus in der Umsetzung. Nach der Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung ab dem 16. September durch die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) folgt direkt im Anschluss der Ausbau des Abschnitts zwischen Königsbach und Stolzenfels.
Die Strecken gehören zum Projekt „Radweg Deutsche Einheit“, einem bedeutenden nationalen Projekt zur Radverkehrsförderung der Bundesregierung. Auf einer Strecke von rund 1.100 Kilometern veranschaulicht der Radweg an ganz unterschiedlichen Orten zwischen Bonn und Berlin, wie es zur Deutschen Einheit kam und welche Fortschritte dabei insbesondere in den letzten Jahren gemacht wurden.
Der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen der Stadt Koblenz bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während den Bauphasen, um gegenseitige Rücksichtnahme und um Beachtung Absperrungen.
Koblenz
Koblenzer Sportstätte erhält neue Außenanlage: Bauarbeiten laufen nach Zeitplan

KOBLENZ Bereits seit Ende Januar 2025 wird auf der Schmitzers Wiese im Auftrag des Sport- und Bäderamtes vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz die Außenanlage neu gebaut. Grund hierfür war der in die Jahre gekommene Zustand der bereits vorhandenen Außenanlage. Die notwendigen Funktionen als innerstädtische und überregionale Sportstätte wurden nicht mehr erfüllt. Es ist vorgesehen, die Kampfbahn mit einem Kernspielfeld in Kunstrasen für den Fußballsport, die Laufbahn und die Segmente mit Kunststoffbelag für die leichtathletische und multisportliche Nutzung auszustatten. Zudem wird im vorderen Bereich eine Beachvolleyballfläche entstehen.
„Ich bin froh, dass der Ausbau der Bezirkssportstätte Schmitzers Wiese gut verläuft und wir wahrscheinlich Ende des Jahres bereits die neue Außenanlage begutachten können. Koblenz ist eine Sportstadt und muss Sportlern ausreichend Möglichkeiten bieten, den Leistungs- und Freizeitsport auch in unseren Sportstätten ausüben zu können“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird im Auftrag des Sport- und Bäderamtes seitens des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Koblenz das Bestandshaus „Multifunktionsgebäude“ abgerissen und neu gebaut. Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen. Insgesamt werden für die Gesamtmaßnahme rund 10,26 Millionen Euro investiert, wovon rund 8,11 Millionen Euro seitens des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden.
Weitere Informationen sind auf auf der Großbauprojektseite bei Koblenz baut unter www.koblenz-baut.de/swerhältlich.
Koblenz
Müll gefährdet Ziegen am Festungshang

KOBLENZ Achtlos weggeworfener Müll gefährdet die ökologische Landschaftspflege am Festungshang Ehrenbreitstein. Seit 2011 findet eine Beweidung des steilen Areals mit rund 30 Ziegen statt. Die Tiere sorgen dafür, dass der Hang eines ehemaligen Weinberges nicht verbuscht und eine offene Landschaft mit prägenden Gehölzinseln erhalten bleibt. Dies dient vor allem dem Natur- und Biotopschutz. Wer den Rheinsteig entlangläuft oder die Aussichtsplattform hinaufgeht, kann die Tiere bei der Arbeit beobachten.
Doch die Gesundheit der tierischen Landschaftspfleger ist in Gefahr. Denn leider kommt es häufig vor, dass von der Aussichtsplattform oder vom Weg entlang des Zaunes Abfälle wie Plastikmüll, Glasflaschen und Essensreste auf die Weide geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Ziegen den Müll fressen und krank werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen appelliert deshalb an die Vernunft der Menschen, die Tiere zu schützen und keine Abfälle in den eingezäunten Bereich zu werfen.
Koblenz
Koblenz trauert um Rosenstolz Sängerin Anna R.

KOBLENZ Die Nachricht vom unerwarteten Tod der Singer-Songwriterin AnNa R. hat auch in Koblenz für große Bestürzung gesorgt. Tief betroffen sind Kulturdezernent Ingo Schneider, Theaterintendant Markus Dietze und Literaturprofessor Stefan Neuhaus, die Organisatoren der Joseph-Breitbach-Poetikdozentur von Stadt, Theater und Universität in Koblenz. Als Poetikdozentin des Jahres 2025 sollte AnNa R. für mehrere öffentliche Veranstaltungen im April und im Mai nach Koblenz kommen.
AnNa R. schrieb als Teil des Duos Rosenstolz Musikgeschichte, füllte Stadien und Hallen und führte mit ihren Alben die Charts an. Auch nach dem Ende von Rosenstolz war sie mit ihrer Band Gleis 8 sehr erfolgreich, war zeitweise Sängerin bei Silly und zuletzt mit ihrem ersten Solo-Album „König:in“ auf Tour. Für den 2. April war der Auftakt der Poetikdozentur in Koblenz im Theaterzelt geplant, gefolgt von Veranstaltungen in der Universität Koblenz und der Stadtbibliothek.
„Wir haben AnNa R. in der Vorbereitung noch einmal näher als außergewöhnliche Künstlerin und als beeindruckenden Menschen kennen lernen dürfen“, berichtet Kulturdezernent Ingo Schneider. Den Angehörigen und Freunden gelte jetzt das tiefe Mitgefühl sowohl der Organisatoren und der Vertreter ihrer Einrichtungen als auch der vielen Fans aus dem Raum Koblenz.
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