Lahnstein
Inklusion im Kinder-Heilwald: Bildungsministerin Hubig zu Besuch in Lahnstein

LAHNSTEIN Am 18.03. besuchte Bildungsministerin Hubig den Kinder-Kur-und Heilwald im Ortsbereich Lahnstein auf der Höhe. Anlass war die Vorstellung des Konzeptes zum inklusiven Kur- und Heilwald als auch die Vorstellung des Areals im Allgemeinen. Die Fraktionssprecher der Lahnsteiner Fraktionen im Rat waren auch geladen.
Die Fraktionssprecherin der Grünen, Frau Jutta Niel begrüßt das inklusive Konzept und freut sich, dass auch bald Rollstuhlfahrende Kinder dort Angebote wahrnehmen können. Das Konzept stellt sich folgendermaßen dar: Kinder mit verschiedenen gesundheitlichen Herausforderungen können den Kinderheilwald besuchen. Dabei kann es sich um Kinder mit chronischen Erkrankungen, Entwicklungsstörungen oder psychischen Belastungen handeln. Ziel ist es, den Kindern mithilfe der Natur und des Waldes eine ganzheitliche Behandlung zu bieten.
Der Kinderheilwald bietet den Kindern die Möglichkeit, sich in der freien Natur zu bewegen und spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Durch den Kontakt mit der Natur werden die Sinne angeregt und die Kinder können ihre Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen. Dies fördert die sensorische Integration und kann sich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirken.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Kinderheilwaldskonzepts ist die Förderung der psychischen Gesundheit der Kinder. Der Wald bietet eine entspannende und beruhigende Umgebung, in der die Kinder abschalten und neue Energie tanken können. Durch den Kontakt mit der Natur und das Erleben von Ruhe und Stille können Stress abgebaut und innere Ausgeglichenheit gefördert werden. Spezielle Rollstuhlgerechte Geräte sollen noch gebaut werden und Kinder mit motorischen Einschränkungen sollen die Angebote vielfältig nutzen können.
„Uns Grüne freut dies sehr, denn es ist ein wichtiger Beitrag für eine inklusive Stadt und ein Aushängeschild und Alleinstellungsmerkmal für Lahnstein,“bekräftigt Frau Jutta Niel. Das Kinderheilwaldskonzept in Lahnstein kann sich als äußerst erfolgreich erweisen. Die Kinder profitieren nicht nur körperlich und psychisch von den Aufenthalten im Kinderheilwald, sondern erleben auch eine Steigerung ihres Selbstbewusstseins und ihrer Selbstständigkeit.
Zudem werden sie in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt, da sie in der Gruppe gemeinsame Erfahrungen machen und sich gegenseitig unterstützen können. Insgesamt trägt das Kinderheilwaldskonzept in Lahnstein dazu bei, dass Kinder mit gesundheitlichen Herausforderungen eine ganzheitliche und individuelle Behandlung erhalten.

Blaulicht
Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.
Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen
Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.
Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor
Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.
Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.
Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz
Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).
Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen
Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.
Lahnstein
Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.
Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.
Lahnstein
Lahnsteiner Einwohnerversammlung informiert zum Verkehrskonzept

LAHNSTEIN Die Stadtverwaltung Lahnstein organisiert gemäß der Gemeindeordnung eine Einwohnerversammlung, um wichtige Gemeindeangelegenheiten mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erörtern und aktuelle städtische Projekte sowie laufende und geplante Maßnahmen vorzustellen.
In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Mittwoch, 26. März 2025 um 19.00 Uhr im Großen Saal der Stadthalle Lahnstein statt. Mittels Präsentationen erfolgt eine ausführliche Vorstellung des Verkehrskonzepts und der künftigen Verkehrsführung in Lahnstein.
Teilnehmen können nur angemeldete Personen mit Wohnsitz in Lahnstein. Die Verwaltung bittet um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 21. März 2025. Anmeldungen werden unter Angabe von Namen und Kontaktdaten der teilnehmenden Personen schriftlich unter presse@lahnstein.de angenommen.
Die Teilnahme ist auch in diesem Jahr selbstverständlich wieder kostenfrei (pm Stadt Lahnstein).
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