Koblenz
MdB Rudolph tauscht sich mit den BUGA-Freunden aus

KOBLENZ Mit 1.100 Mitgliedern sind die Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 einer der größten Vereine in Koblenz. Ihre Strahlkraft reicht zudem weit über die Stadtgrenzen hinaus. Kürzlich konnte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph im Gespräch mit der Geschäftsführerin Anna Maria Schuster und dem Vorsitzenden Thomas Schilling über die Aktivitäten und Pläne des Vereins informieren. „Die BUGA- Freunde sind ein beeindruckendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement, von dem die Stadt Koblenz und unsere Region nur profitieren“, so Rudolph.
Dass sich der Verein, der 2009 im Vorfeld der Bundesgartenschau 2011 als Botschafter für das Großereignis gegründet wurde, nach wie vor eines so großen Zuspruchs erfreut, liegt vor allem an den zahlreichen Aktivitäten und einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit. So berichteten Schuster und Schilling, dass sich Mitglieder der BUGA-Freunde unter anderem um die noch vorhandenen Staudenbeete vor dem Schloss und auf dem Festungsplateau kümmern, den Verleih von Aktivspielen, Rollstühlen, Rollatoren und Liegestühlen organisieren oder das beliebte „Dîner en blanc“ veranstalten.
„Darüber hinaus setzt sich der Verein auch für das Thema Nachhaltigkeit ein“, erklärte Schilling. Beispielsweise wurden bereits zu BUGA-Zeiten 75 neue Baumpflanzungen an Spenderinnen und Spender vermittelt, und auch für die Orangeriebäume vor dem Kurfürstlichen Schloss konnten zahlungswillige Spender gefunden werden. Für die anstehende Bundesgartenschau im Mittelrheintal 2029 möchte sich der Verein einerseits verstärkt auf die in Koblenz geplanten Projekte konzentrieren, andererseits aber auch anderen Freundeskreisen und Fördervereinen als kompetenter Ansprechpartner dienen.
„Wir bringen viel Erfahrung mit und möchten gerne dazu beitragen, dass es gelingt, für die BUGA 2029 ein genauso starkes Wir-Gefühl zu schaffen, wie es 2011 gelungen ist“, beschreibt Schuster eines der Vereinsziele. Rudolph will die BUGA-Freunde dabei gerne unterstützen, sowohl in seiner Funktion als Stadtratsmitglied als auch als Bundestagsabgeordneter. Ein erster kleiner Schritt ist bereits getan: Den Mitgliedsantrag für die BUGA-Freunde hat Rudolph unterschrieben.
Koblenz
Koblenzer Sportstätte erhält neue Außenanlage: Bauarbeiten laufen nach Zeitplan

KOBLENZ Bereits seit Ende Januar 2025 wird auf der Schmitzers Wiese im Auftrag des Sport- und Bäderamtes vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz die Außenanlage neu gebaut. Grund hierfür war der in die Jahre gekommene Zustand der bereits vorhandenen Außenanlage. Die notwendigen Funktionen als innerstädtische und überregionale Sportstätte wurden nicht mehr erfüllt. Es ist vorgesehen, die Kampfbahn mit einem Kernspielfeld in Kunstrasen für den Fußballsport, die Laufbahn und die Segmente mit Kunststoffbelag für die leichtathletische und multisportliche Nutzung auszustatten. Zudem wird im vorderen Bereich eine Beachvolleyballfläche entstehen.
„Ich bin froh, dass der Ausbau der Bezirkssportstätte Schmitzers Wiese gut verläuft und wir wahrscheinlich Ende des Jahres bereits die neue Außenanlage begutachten können. Koblenz ist eine Sportstadt und muss Sportlern ausreichend Möglichkeiten bieten, den Leistungs- und Freizeitsport auch in unseren Sportstätten ausüben zu können“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird im Auftrag des Sport- und Bäderamtes seitens des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Koblenz das Bestandshaus „Multifunktionsgebäude“ abgerissen und neu gebaut. Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen. Insgesamt werden für die Gesamtmaßnahme rund 10,26 Millionen Euro investiert, wovon rund 8,11 Millionen Euro seitens des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden.
Weitere Informationen sind auf auf der Großbauprojektseite bei Koblenz baut unter www.koblenz-baut.de/swerhältlich.
Koblenz
Müll gefährdet Ziegen am Festungshang

KOBLENZ Achtlos weggeworfener Müll gefährdet die ökologische Landschaftspflege am Festungshang Ehrenbreitstein. Seit 2011 findet eine Beweidung des steilen Areals mit rund 30 Ziegen statt. Die Tiere sorgen dafür, dass der Hang eines ehemaligen Weinberges nicht verbuscht und eine offene Landschaft mit prägenden Gehölzinseln erhalten bleibt. Dies dient vor allem dem Natur- und Biotopschutz. Wer den Rheinsteig entlangläuft oder die Aussichtsplattform hinaufgeht, kann die Tiere bei der Arbeit beobachten.
Doch die Gesundheit der tierischen Landschaftspfleger ist in Gefahr. Denn leider kommt es häufig vor, dass von der Aussichtsplattform oder vom Weg entlang des Zaunes Abfälle wie Plastikmüll, Glasflaschen und Essensreste auf die Weide geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Ziegen den Müll fressen und krank werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen appelliert deshalb an die Vernunft der Menschen, die Tiere zu schützen und keine Abfälle in den eingezäunten Bereich zu werfen.
Koblenz
Koblenz trauert um Rosenstolz Sängerin Anna R.

KOBLENZ Die Nachricht vom unerwarteten Tod der Singer-Songwriterin AnNa R. hat auch in Koblenz für große Bestürzung gesorgt. Tief betroffen sind Kulturdezernent Ingo Schneider, Theaterintendant Markus Dietze und Literaturprofessor Stefan Neuhaus, die Organisatoren der Joseph-Breitbach-Poetikdozentur von Stadt, Theater und Universität in Koblenz. Als Poetikdozentin des Jahres 2025 sollte AnNa R. für mehrere öffentliche Veranstaltungen im April und im Mai nach Koblenz kommen.
AnNa R. schrieb als Teil des Duos Rosenstolz Musikgeschichte, füllte Stadien und Hallen und führte mit ihren Alben die Charts an. Auch nach dem Ende von Rosenstolz war sie mit ihrer Band Gleis 8 sehr erfolgreich, war zeitweise Sängerin bei Silly und zuletzt mit ihrem ersten Solo-Album „König:in“ auf Tour. Für den 2. April war der Auftakt der Poetikdozentur in Koblenz im Theaterzelt geplant, gefolgt von Veranstaltungen in der Universität Koblenz und der Stadtbibliothek.
„Wir haben AnNa R. in der Vorbereitung noch einmal näher als außergewöhnliche Künstlerin und als beeindruckenden Menschen kennen lernen dürfen“, berichtet Kulturdezernent Ingo Schneider. Den Angehörigen und Freunden gelte jetzt das tiefe Mitgefühl sowohl der Organisatoren und der Vertreter ihrer Einrichtungen als auch der vielen Fans aus dem Raum Koblenz.
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