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Politik

Bundestagsabgeordneter Rudolph: Mittelrheintal braucht die Bahntrasse für mehr Lebensqualität

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Bundestagsabgeordneter Rudolph: Mittelrheintal braucht die Bahntrasse für mehr Lebensqualität
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BRAUBACH Ist es möglich, den ab 2024 geplanten Bau von Lärmschutzwänden an der Bahnstrecke im Mittelrheintal zu verschieben, damit die durch die Sanierung der Lahnhochbrücke angespannte Verkehrssituation entschärft wird? Um diese Frage zu klären, hat der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph nun erneut das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie die Deutsche Bahn angeschrieben. Anlass ist eine Bekanntmachung der Deutschen Bahn zur Generalsanierung des deutschen Schienennetzes.

Entschärfung der Verkehrssituation im Mittelrheintal: MdB Rudolph bittet Ministerium und Bahn um Prüfung

Wie die Bahn beim Schienengipfel in Frankfurt im September mitgeteilt hat, soll die Strecke zwischen Wiesbaden und Koblenz im zweiten Halbjahr 2026 ohnehin generalsaniert werden“, erklärt Rudolph. „Vor diesem Hintergrund sollte meiner Meinung nach geprüft werden, ob die Installation der Lärmschutzwände nicht auch im Rahmen dieser geplanten Korridorsanierung 2026 vorgenommen werden kann. Um eine entsprechende Prüfung habe ich nun das Ministerium und die Deutsche Bahn gebeten.“

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In den Briefen an den Parlamentarischen Staatssekretär im BMDV, Oliver Luksic, und den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Klaus Vornhusen, wies Rudolph noch einmal auf die zu erwartende angespannte Verkehrssituation im Mittelrheintal hin. Dort soll die Lahnhochbrücke (B42) saniert und für ein Jahr komplett gesperrt werden. Gleichzeitig soll es aufgrund der Baumaßnahmen der Bahn ebenfalls zu Einschränkungen des Fahrplans kommen. „Die Sanierungsmaßnahmen an Straßen- und Bahnstrecke sind sicherlich nötig. Aber wir müssen zusehen, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr als unbedingt nötig belastet werden“, sagt Rudolph. „Und wenn die Lärmschutzwände auch im Rahmen der Generalsanierung gebaut werden könnten und die Bahnstrecke während der Sperrung der Lahnhochbrücke voll ausgelastet werden könnte, wäre das sicher hilfreich.“

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Bildinformationen: Thorsten Rudolph hat aufgrund der zu erwartenden schwierigen Verkehrssituation
im Mittelrheintal das Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie die Deutsche Bahn angeschrieben.
Bildquelle: Fionn Grosse

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Koblenz

Thorsten Rudolph und Lana Horstmann zu Gast im Heinrich-Haus: Inklusion und Zukunftsfragen im Fokus

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Foto: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph/Volker Schmidt
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KOBLENZ. Der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph hat gemeinsam mit der Neuwieder SPD-Landtagsabgeordneten Lana Horstmann die Heinrich-Haus gGmbH in Neuwied-Engers besucht. Ziel war es, sich über die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens zu informieren, das auch Standorte in Bendorf-Sayn, Kettig und Koblenz betreibt.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Thomas Linden, Dirk Rein und Frank Zenzen ging es unter anderem um die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Investitionen in die Zukunft. Das Heinrich-Haus bietet Menschen mit Körper-, Lern- und Sinnesbehinderungen vielfältige Möglichkeiten zu lernen, zu arbeiten und zu leben. Maßstäbe des Heinrichs-Haus sind die Individuellen Bedürfnisse und Ressourcen eines jeden Angestellten. Dabei wollen sie begleiten, unterstützen, hören, fördern und fordern.

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1928 gegründet, ist das Heinrich-Haus heute Teil der bundesweit tätigen Josefs-Gesellschaft (JG-Gruppe) und zählt mit rund 1 200 Beschäftigten zu den größten sozialen Arbeitgebern in der Region. Unter dem Leitgedanken „Im Mittelpunkt der Mensch“ umfasst das Angebot: Bildung in drei staatlich anerkannten Förderschulen sowie im Berufsbildungswerk (BBW) mit mehr als 30 Ausbildungsberufen, Internatsplätzen und einer eigenen berufsbildenden Schule, Berufliche Teilhabe in modernen Werkstätten für behinderte Menschen ,Wohn- und Lebensangebote in mehreren Einrichtungen der Region, Medizinische und therapeutische Versorgung und Ambulante Dienste, die seit 1997 auch Betreuung, Pflege und Hilfen im häuslichen Umfeld anbieten.

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Zum Abschluss ihres Besuchs erhielten Rudolph und Horstmann von Bereichsleiterin Katharina Franzky noch einen Einblick in die Wohnbereiche in Engers. Dort tauschten sie sich mit pädagogischen und pflegerischen Fachkräften sowie mit einer Bewohnerin über deren Alltag aus.

Unternehmen wie das Heinrich-Haus leisten einen enorm wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, betonten Rudolph und Horstmann. „Für uns als Abgeordnete ist es entscheidend, zu wissen, wo die aktuellen Herausforderungen in der Arbeit mit behinderten Menschen liegen und wo wir politisch handeln können. Wir werden daher sicher im Austausch bleiben.“

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Lahnstein

Europaparlamentarierin Jutta Paulus besuchte Ecobat in Braubach

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Foto: Sabine Flemming
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BRAUBACH Die Europaparlamentarierin Jutta Paulus und Jutta Niel, Mitglied des Kreisvorstandes von B90 / Die Grünen, wurden von Erich Esser, Geschäftsführer Ecobat Ressources, Sabine Flemming, Marketingleiterin, und Prokurist Steffen Glauer durch die Ecobat Resources Braubach GmbH geführt. Während des Besuchs erhielten die beiden Politikerinnen umfassende Informationen über die nachhaltige Arbeit des Unternehmens im Bereich des Recyclings von Blei-Säure-Akkumulatoren sowie anderen blei-und kunststoffhaltigen Materialien.

Ecobat Resources Braubach GmbH hat sich auf das Recycling von Altbleibatterien aus dem Fahrzeug- und Industriesektor spezialisiert. Die Hauptaufgaben des Unternehmens umfassen nach dem Sammeln bzw. dem Erwerb die Aufbereitung und Umwandlung der alten Batterien in neues Rohblei. Zusätzlich werden die Kunststoffgehäuse der Batterien recycelt, wobei die gewonnen zu hochwertigen PP-Compounds verarbeitet werden.

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Europaparlamentarierin Jutta Paulus besuchte Ecobat Resources Braubach GmbH | Foto: Sabine Flemming

Ecobat Braubach spielt eine zentrale Rolle in einem geschlossenen Recyclingkreislauf für Bleibatterien, betonte Jutta Paulus. „Die effiziente Koordination von Sammlung, Lieferung, Verteilung und Behandlung der Batterien und Rohstoffe ist entscheidend für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

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Das zurückgewonnene Blei und Polypropylen hat nahezu Primärqualität und wird für diverse industrielle Anwendungen verwendet, vornehmlich in der Automobilindustrie.  Durch die Realisierung von Wertstoffkreisläufen leistet Ecobat Braubach einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung.

Jutta Niel ergänzte: „Der Besuch hat uns gezeigt, wie wichtig innovative Recyclinglösungen für die Zukunft unserer Industrie sind. Wir müssen solche Initiativen unterstützen, um die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

Der Besuch von Paulus und Niel unterstreicht das Engagement der Grünen für nachhaltige Lösungen und die Förderung von Unternehmen, die Verantwortung für die Umwelt übernehmen (Text: Jutta Niel, Bündnis 90/Die Grünen).

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Koblenz

Junge Union Koblenz: Verbot unangekündigter Tests ist der falsche Weg

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Foto: Junge Union Koblenz
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KOBLENZ Die Junge Union Koblenz, die Nachwuchsorganisation der CDU, kritisiert die Entscheidung der Landesregierung, unangekündigte Tests in Schulen zu verbieten. Aus Sicht der jungen Christdemokraten setzt die Ampel damit ein völlig falsches Signal. „Anstatt die wirklichen Probleme wie Lehrermangel oder den regelmäßigen Unterrichtsausfall anzugehen, beschäftigt sich die Landesregierung mit Nebenschauplätzen, die kurzfristig für Schlagzeilen sorgen“, erklärt der JU-Kreisvorsitzende und CDU-Landtagskandidat Philip Rünz.

Ablenkungsmanöver von den eigentlichen Problemen wie Lehrermangel und Unterrichtsausfall

Rünz weiter: „Unangekündigte Tests sind ein pädagogisches Instrument, das Lehrkräften hilft, den Leistungsstand ehrlich einzuschätzen. Sie jetzt pauschal zu verbieten, bedeutet weniger Freiheit für Lehrer und weniger Verlässlichkeit in der Leistungsbewertung.“

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Auch Henry Blomenkemper, Schüler und Beisitzer im JU-Kreisvorstand, übt Kritik: „Wir Schülerinnen und Schüler merken jeden Tag, wo es wirklich hakt – wenn Stunden ausfallen oder der Unterricht nur auf Sparflamme läuft. Das Verbot von unangekündigten Tests bringt uns überhaupt nicht weiter.“

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Die Junge Union Koblenz fordert deshalb, endlich die eigentlichen Probleme in den Blick zu nehmen: ausreichend Lehrkräfte und eine verlässliche Unterrichtsversorgung. „Alles andere lenkt nur davon ab, dass unser Bildungssystem an den entscheidenden Stellen Nachholbedarf hat“, so Blomenkemper und Rünz abschließend (PM Junge Union Koblenz).

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