Lahnstein
Glückwunsch: Kita „LahnEggs“ in Lahnstein als landesweit 150. Bewegungskita ausgezeichnet!

LAHNSTEIN Ob Rennen, Toben oder Klettern – bei Kindern im Kita-Alter ist der natürliche Bewegungsdrang in der Regel bestens ausgeprägt. Neben dem Spaß hat dieser auch eine Vielzahl positiver Nebeneffekte auf das soziale Miteinander und die Gesundheit. „Im bewegten Spiel mit anderen lernen die Kinder sich zu konzentrieren, Absprachen zu treffen, Konflikte zu lösen und gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen“, so Björn Schrewe-Mangold, Leiter der Lahnsteiner Kindertagesstätte „LahnEggs“.
In zahlreichen Kitas ist Bewegung zum grundlegenden Prinzip der Entwicklungsförderung geworden. Mit dem landesweiten Qualitätssiegel „Bewegungskita“ zeichnet der Verein Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V. Kindertageseinrichtungen aus, die der ganzheitlichen Förderung durch Bewegung und Spiel eine hohe Bedeutung beimessen. Das pädagogische Konzept der Bewegungskita beinhaltet, dass die körperlich-motorische, geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder besonders durch vielfältige Angebote in Bewegung und Spiel nachhaltig unterstützt wird.
Auch die 2020 eröffnete Lahnsteiner Kita „LahnEggs“ räumt der Bewegung einen wesentlichen Stellenwert in ihrer pädagogischen Arbeit ein. Die Körperwahrnehmung kleiner Kinder ist allumfassend, sodass sehr viel intensivere Gefühle bei der Bewegung entstehen als dies bei Grundschulkindern oder Jugendlichen der Fall ist. Durch den Einsatz gezielter Bewegungsspiele lernen Kinder ihren Körper kennen und können ihre motorischen Fähigkeiten ausbauen. In der Kita „LahnEggs“ werden sowohl angeleitete Turnstunden und Bewegungsparcourse angeboten, als auch regelmäßig Möglichkeiten für freies, kreatives Bewegen. Im Rahmen des Spiels steht nicht nur der Sport im Vordergrund, sondern auch die Förderung der sozialen Interaktion. Für die Bewegungsangebote nutzen die Erzieher sowohl die angrenzende Sporthalle und die dazugehörigen Sportanlagen als auch das nahegelegene Schwimmbad. Außerdem verfügt die Kita über einen eigenen Bewegungsraum, der mit Schaukeln und einer Sprossenwand ausgestattet ist.
Lahnsteiner Kindertagesstätte erhält landesweites Qualitätssiegel
Am 28. August wurde den „LahnEggs“ als 150. Kindertagesstätte in Rheinland-Pfalz von der Bildungsministerin des Landes, Dr. Stefanie Hubig, und dem Vorstandsmitglied der Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V, Dr. Martin Hämmerle, das landesweit anerkannte Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ verliehen. „Bewegungskitas sehen Bewegung und die Bewegungsfreude der Kinder als Grundlage für Bildung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung. Bewegung und Spiel als verbindende Elemente leisten aber auch einen wertvollen Beitrag zur Integration von Kindern in Kitas sowie in unsere Gesellschaft und tragen damit zur Chancengleichheit von Kindern bei. Die Auszeichnung soll das besondere Konzept und das Engagement bei der Umsetzung sichtbar würdigen“, sagte Dr. Hubig bei der Verleihung.
Persönliche Glückwünsche erhielt das Kita-Team außerdem von Landrat Jörg Denninghoff, Christoph Gallenstein von der IKK Südwest als Partner des Vereins und Gesundheitsberater Torben Bock sowie Manfred Breitbach als Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Weiterhin konnten Jördis Hasler und Michael Bergweiler als Geschäftsführer des Turnverbandes Mittelrhein mit ihrer Anwesenheit die Wichtigkeit des besonderen Anlasses wertschätzen.

Foto v. l.: Oberbürgermeister Lennart Siefert, Bildungsministerin Fr. Dr. Stefanie Hubig, Kita-Leiter Björn Schrewe-Mangold und der Geschäftsführer der UK RLP freuen sich über die Auszeichnung der Kita „LahnEggs“ mit dem landesweites Qualitätssiegel „Bewegungskita“ (Foto Unfallkasse RLP).
Das Erlernen von Grundtätigkeiten und Grundfertigkeiten steht bei der Bewegungskita im Vordergrund: Laufen, Springen, Werfen sowie der damit zusammenhängende Gleichgewichtssinn, die Reaktionsfähigkeit und die Schärfung des Orientierungssinns. Jedes Kind soll sich im Rahmen seiner individuellen Fähigkeiten entwickeln können und von der Gemeinschaft profitieren.
Die Erzieher ermutigen die Kinder beim Konzept Bewegungskita zur selbstbestimmten Entdeckung und Nutzung des Bewegungsangebots. Das führt zu Selbstsicherheit und Selbstständigkeit bei den Kindern. „Ich freue mich sehr, dass wir in Lahnstein eine zertifizierte Bewegungskita haben. Hier wird der natürliche Bewegungsdrang unserer Kinder im Kita-Alltag gezielt gefördert und eröffnet ihnen so zusätzliche Chancen, ihr Körperbewusstsein zu festigen und ihre individuellen körperlichen Fertigkeiten besser einzuschätzen“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert.
Blaulicht
Nachtragsmeldung zum angekündigten Amoklauf am Schulzentrum Lahnstein

LAHNSTEIN In unserer Erstmeldung vom gestrigen Abend berichteten wir, dass am 1. April auf der Mädchentoilette der Realschule plus in Lahnstein eine bedrohliche Schmiererei entdeckt wurde, die einen Amoklauf ankündigte. Diese Darstellung bedarf jedoch einer Korrektur. Nach aktuellen Informationen der Polizei ist nicht eindeutig geklärt, ob die Verfasserin oder der Verfasser dieser Drohung tatsächlich eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule plus oder des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums ist. Fest steht jedoch, dass sich die Schmiererei seit dem 01. April in einer Mädchentoilette des Gymnasiums befand, die sowohl von Schülerinnen des Gymnasiums als auch von Schülerinnen der Realschule plus genutzt wird.
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde eine Person in einem Chat identifiziert, die für die Verbreitung der Nachrichten in den sozialen Medien verantwortlich sein könnte. Mit der Person wurde ein klärendes Gespräch, eine sogenannte Gefährderansprache geführt. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Person auch tatsächlich für die Drohung verantwortlich ist. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um die Urheberin oder den Urheber der bedrohlichen Botschaft zweifelsfrei zu ermitteln.
Die Schulleitungen beider betroffenen Bildungseinrichtungen – der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums – haben unverzüglich reagiert und gemeinsam die Eltern der Schülerinnen und Schüler über die Vorfälle informiert. Trotz der schnellen Aufklärung bleibt die Tatsache bestehen, dass es sich hierbei um einen geschmacklosen und verantwortungslosen „Aprilscherz“ handelt, der große Unruhe und Angst innerhalb der Schulgemeinschaften ausgelöst hat.
Bereits am heutigen frühen Morgen zeigte die Polizei Lahnstein verstärkte Präsenz am Schulzentrum, um mögliche Unsicherheiten bei den Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften zu minimieren. Es liegt keine akute Gefährdungslage vor.
Blaulicht
Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.
Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen
Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.
Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor
Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.
Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.
Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz
Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).
Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen
Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.
Lahnstein
Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.
Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.
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