Lahnstein
Fraktionsübergreifender Antrag in Lahnstein: Das JUKZ muss in der Wilhelmstraße bleiben!

LAHNSTEIN Im Frühjahr dieses Jahres hatten die Fraktionen CDU, SPD, B90/die Grünen, FBL, FDP und AGL einen Antrag zum Verbleib des Jugend und Kulturzentrums bis zum Jahresende am Standort Wilhelmstraße gestellt, unter der Voraussetzung, dass nötige Brandschutzmaßnahmen gesichert seien. Dazu waren 18000€ Spendengelder nötig, andernfalls hätten die Angebote der Jugendeinrichtung an sieben verschiedenen Standorten stattfinden müssen.
Mit einer außergewöhnlichen Crowdfunding Aktion, unterstützt durch die Volksbank und vielen Spenderinnen und Spendern, kamen fast 30000€ zusammen und diese Aktion läuft noch bis September weiter.
„Für uns ist dies ein Beweis, dass die Örtlichkeit in der Wilhelmstraße dauerhaft bleiben muss,“ so die Sprecher und Sprecherinnen der genannten Fraktionen. „Zunächst gilt unser Dank allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben. Unser Auftrag ist es nun den politischen Rahmen dafür zu schaffen. Insbesondere würdigen wir das außergewöhnliche Engagement des Fördervereins.“
Ein gemeinsamer Antrag wurde gestellt, welcher in der nächsten Ratssitzung am 21.09.23, das JUKZ dauerhaft im Gebäude in der Wilhelmstraße zu belassen, zum Inhalt hat. Warum ist das JUKZ so wichtig für unsere Stadt?
Es ist ein Ort der Begegnung und des Austausches für junge Menschen jenseits des Mainstreams. Es schafft Freiräume für junge Menschen selbst Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und voneinander zu lernen. Hier können sich junge Menschen jenseits von gesellschaftlichen Konventionen frei entfalten. Die Erfahrungen, die sie dort machen, sind wichtig für ihr späteres Leben, Werte wie Solidarität, Kennenlernen verschiedener Kulturen und die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe sind prägend auf ihrem Weg zum Erwachsenen. Die Einrichtung bietet aber noch viel, viel mehr….
Es finden generationenübergreifende Begegnungen mit vielen Kooperationspartnern wie z.B. Netzwerk regional Jugend- und Kindeswohl, Schulsozialarbeit der regionalen Schulen, Jugendamt des Rhein-Lahn Kreises, die KiTas der Stadt Lahnstein, die Lahnsteiner Musikszene, Beirat für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund,
Caritas Lahnstein, Familienbildungsstätte, regionale Künstler u.v.a. statt.
Deshalb muss der Auftrag an die Politik lauten: Das Haus für die Kinder und Jugendliche, für alle Bürgerinnen und Bürger ist und bleibt in der Wilhelmstraße 59 und wird generationenübergreifend zum Gemeinwohl beitragen.
Blaulicht
Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.
Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen
Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.
Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor
Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.
Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.
Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz
Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).
Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen
Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.
Lahnstein
Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.
Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.
Lahnstein
Lahnsteiner Einwohnerversammlung informiert zum Verkehrskonzept

LAHNSTEIN Die Stadtverwaltung Lahnstein organisiert gemäß der Gemeindeordnung eine Einwohnerversammlung, um wichtige Gemeindeangelegenheiten mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erörtern und aktuelle städtische Projekte sowie laufende und geplante Maßnahmen vorzustellen.
In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Mittwoch, 26. März 2025 um 19.00 Uhr im Großen Saal der Stadthalle Lahnstein statt. Mittels Präsentationen erfolgt eine ausführliche Vorstellung des Verkehrskonzepts und der künftigen Verkehrsführung in Lahnstein.
Teilnehmen können nur angemeldete Personen mit Wohnsitz in Lahnstein. Die Verwaltung bittet um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 21. März 2025. Anmeldungen werden unter Angabe von Namen und Kontaktdaten der teilnehmenden Personen schriftlich unter presse@lahnstein.de angenommen.
Die Teilnahme ist auch in diesem Jahr selbstverständlich wieder kostenfrei (pm Stadt Lahnstein).
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