Koblenz
Neuer Sprungturm im Freibad Oberwerth errichtet

KOBLENZ Nachdem Ende des Jahres 2021 der marode Sprungturm im Freibad Oberwerth abgerissen werden musste, können sich die sprungbegeisterten Badegäste des Freibades ab der im Mai geplanten Eröffnung des Freibades auf eine neue Sprunganlage freuen.
Nachdem nun die 6 Tonnen schwere Stahlkonstruktion des neuen Sprungturms montiert wurde, werden in der kommenden Woche noch Geländer und Treppen angebracht. Die Abdichtung des Turmelements zum Fundament hin wird bei trockenem Wetter möglichst unmittelbar nach Ostern erfolgen.
Der Sprungturm bietet Sprünge von vier unterschiedlich hohen Plattformen – 3 Meter, 5 Meter, 7,5 Meter und 10 Meter. Neben dem Turm wird die Sprunganlage zusätzlich ergänzt von einem 1-Meter- und einem 3-Meter-Brett.
Die Kosten des neuen Sprungturms belaufen sich auf circa 825.000 Euro. Sowohl die Kosten des Abrisses des alten Sprungturms, als auch die Neuerrichtung wurden trotz der im Laufe der Planung und Durchführung erheblichen Kostensteigerungen von der Else Schütz Stiftung mit Sitz in Montabaur übernommen.
Bei einem gemeinsamen Termin nach Errichtung des neuen Sprungturmes traf sich Bürgermeisterin Ulrike Mohrs vor Ort im Freibad mit Dr. Johann Christian Meier und Cordula Simmons von der Else Schütz Stiftung, sowie Vertreterinnen und Vertretern vom Zentralen Gebäudemanagement und dem Sport- und Bäderamt der Stadt Koblenz.
Hierbei betonte Dr. Johann Christian Meier, Geschäftsführer der Else Schütz Stiftung, dass man mit der Unterstützung des Sprungturm-Projektes sowohl ein Engagement für den Sport, wie auch für die Jugend, sehe. Nachdem der Kontakt von Seiten der Stadt Koblenz erfolgt war, habe man gerne und schnell, nämlich innerhalb von vierzehn Tagen, die Spende zugesagt.
„Mein riesengroßer Dank geht an die Else Schütz Stiftung, durch welche der neue Sprungturm in unserem Freibad Oberwerth erst möglich wurde. Mit der Stiftung haben wir höchst vertrauensvoll zusammengearbeitet und konnten das Projekt gemeinsam überaus unbürokratisch abwickeln. Wir sind wirklich glücklich, hier einen solchen Partner gefunden zu haben. Mein Dank geht daher auch an das Ratsmitglied Monika Sauer, die seinerzeit den Kontakt zur Stiftung hergestellt hat.“, zeigte sich die Bürgermeisterin sehr angetan vom Projektablauf rund um den neuen Sprungturm. Dieser wird demnächst den zahlreichen Badegästen mutige Sprünge in das kühle Nass ermöglichen.
Koblenz
Koblenzer Sportstätte erhält neue Außenanlage: Bauarbeiten laufen nach Zeitplan

KOBLENZ Bereits seit Ende Januar 2025 wird auf der Schmitzers Wiese im Auftrag des Sport- und Bäderamtes vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz die Außenanlage neu gebaut. Grund hierfür war der in die Jahre gekommene Zustand der bereits vorhandenen Außenanlage. Die notwendigen Funktionen als innerstädtische und überregionale Sportstätte wurden nicht mehr erfüllt. Es ist vorgesehen, die Kampfbahn mit einem Kernspielfeld in Kunstrasen für den Fußballsport, die Laufbahn und die Segmente mit Kunststoffbelag für die leichtathletische und multisportliche Nutzung auszustatten. Zudem wird im vorderen Bereich eine Beachvolleyballfläche entstehen.
„Ich bin froh, dass der Ausbau der Bezirkssportstätte Schmitzers Wiese gut verläuft und wir wahrscheinlich Ende des Jahres bereits die neue Außenanlage begutachten können. Koblenz ist eine Sportstadt und muss Sportlern ausreichend Möglichkeiten bieten, den Leistungs- und Freizeitsport auch in unseren Sportstätten ausüben zu können“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird im Auftrag des Sport- und Bäderamtes seitens des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Koblenz das Bestandshaus „Multifunktionsgebäude“ abgerissen und neu gebaut. Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen. Insgesamt werden für die Gesamtmaßnahme rund 10,26 Millionen Euro investiert, wovon rund 8,11 Millionen Euro seitens des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden.
Weitere Informationen sind auf auf der Großbauprojektseite bei Koblenz baut unter www.koblenz-baut.de/swerhältlich.
Koblenz
Müll gefährdet Ziegen am Festungshang

KOBLENZ Achtlos weggeworfener Müll gefährdet die ökologische Landschaftspflege am Festungshang Ehrenbreitstein. Seit 2011 findet eine Beweidung des steilen Areals mit rund 30 Ziegen statt. Die Tiere sorgen dafür, dass der Hang eines ehemaligen Weinberges nicht verbuscht und eine offene Landschaft mit prägenden Gehölzinseln erhalten bleibt. Dies dient vor allem dem Natur- und Biotopschutz. Wer den Rheinsteig entlangläuft oder die Aussichtsplattform hinaufgeht, kann die Tiere bei der Arbeit beobachten.
Doch die Gesundheit der tierischen Landschaftspfleger ist in Gefahr. Denn leider kommt es häufig vor, dass von der Aussichtsplattform oder vom Weg entlang des Zaunes Abfälle wie Plastikmüll, Glasflaschen und Essensreste auf die Weide geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Ziegen den Müll fressen und krank werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen appelliert deshalb an die Vernunft der Menschen, die Tiere zu schützen und keine Abfälle in den eingezäunten Bereich zu werfen.
Koblenz
Koblenz trauert um Rosenstolz Sängerin Anna R.

KOBLENZ Die Nachricht vom unerwarteten Tod der Singer-Songwriterin AnNa R. hat auch in Koblenz für große Bestürzung gesorgt. Tief betroffen sind Kulturdezernent Ingo Schneider, Theaterintendant Markus Dietze und Literaturprofessor Stefan Neuhaus, die Organisatoren der Joseph-Breitbach-Poetikdozentur von Stadt, Theater und Universität in Koblenz. Als Poetikdozentin des Jahres 2025 sollte AnNa R. für mehrere öffentliche Veranstaltungen im April und im Mai nach Koblenz kommen.
AnNa R. schrieb als Teil des Duos Rosenstolz Musikgeschichte, füllte Stadien und Hallen und führte mit ihren Alben die Charts an. Auch nach dem Ende von Rosenstolz war sie mit ihrer Band Gleis 8 sehr erfolgreich, war zeitweise Sängerin bei Silly und zuletzt mit ihrem ersten Solo-Album „König:in“ auf Tour. Für den 2. April war der Auftakt der Poetikdozentur in Koblenz im Theaterzelt geplant, gefolgt von Veranstaltungen in der Universität Koblenz und der Stadtbibliothek.
„Wir haben AnNa R. in der Vorbereitung noch einmal näher als außergewöhnliche Künstlerin und als beeindruckenden Menschen kennen lernen dürfen“, berichtet Kulturdezernent Ingo Schneider. Den Angehörigen und Freunden gelte jetzt das tiefe Mitgefühl sowohl der Organisatoren und der Vertreter ihrer Einrichtungen als auch der vielen Fans aus dem Raum Koblenz.
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