VG Loreley
Welche Loreley-Statue wollen die Bürger? Abstimmung läuft!

LORELEY Versprochen und Wort gehalten: Schon vor seiner Zeit als Bürgermeister setzte sich der heutige Bürgermeister Mike Weiland dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Art der neuen Loreley-Statue abstimmen können sollen. Nun wird genau dies umgesetzt: Die Abstimmung startete nun mit der Vorstellung der drei verbliebenen Wettbewerbsvorträge im Besucherzentrum Loreley. Vom 21. Juli bis 21. August 2022 sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich zu beteiligen. „Eigentlich sieht ein förmlich vorgegebenes Zuwendungsverfahren keine Bürger/innenbeteiligung vor. Hier habe ich mich persönlich gegenüber dem Fördergeldgeber eingesetzt, da von Anfang an für mich klar war, dass die Menschen von ‚Unserer Loreley‘ sprechen sollen“, erklärt Bürgermeister Mike Weiland.
Das rheinland-pfälzische Innenministerium fördert das Verfahren der Verbandsgemeinde Loreley als Ausloberin mit 90%. Dafür gilt seitens der Verbandsgemeinde Loreley insbesondere Innenminister Roger Lewentz ein herzliches Dankeschön. Auch eine Förderung zur Realisierung der neuen Statue wurde bereits in Aussicht gestellt. Mit der Chance den eigenen künstlerischen Entwurf der Loreley-Statue auf dem sagenumwobenen Felsen stehen zu sehen, haben sich viele Künstlerinnen und Künstler mit ihren Entwürfen am Wettbewerb beteiligt. Zur
ordnungsgemäßen Bewertung der Bewerbungseingänge sowie ordnungsgemäßen Begleitung des Gesamterfahrens wurde das Büro Kurz Architekten GbR beauftragt.
Zur Wettbewerbsphase 1, bei der erste Lösungsansätze anhand von Ideenskizzen und textlichen Erläuterungen zur Konzeptentwicklung gefordert und eingereicht wurden, wurden insgesamt 53 Künstler/innen zugelassen. Aus allen Einreichungen der 1. Phase wurden von der unabhängigen Jury, die aus Experten/innen und Fachleuten aus dem Kunstbereich, im Tourismus tätigen Persönlichkeiten und Vertreter/innen aus der Politik und Verwaltungen bestand, zehn Teilnehmende für die Teilnahme an der 2. Phase ausgewählt.
Befragung zur Schaffung der Loreley-Statue gestartet: Bürger:innen der Verbandsgemeinde Loreley können vom 22. Juli bis 22. August 2022 über ihre Loreley abstimmen
Im Rahmen der Konzeptentwicklung in Phase 2 wurde anschließend der Umfang der abgegebenen Unterlagen aus der 1. Phase vollständig und lückenlos von den Teilnehmenden am Wettbewerb beschrieben. Zu den geforderten Unterlagen gehörten dann unter anderem Pläne, Modelle, Materialproben und Kostenangebote. In der Preisgerichtssitzung der Phase 2 wurden die Arbeiten der zehn Teilnehmenden bewertet, wozu dann auch schon ein erstes Modell der Statue im verkleinerten einheitlichen Maßstab präsentiert wurde. Aus diesen zehn Entwürfen entschied sich die Jury für die drei verbliebenen Wettbewerbsbeiträge, ohne dabei eine Wertungsreihenfolge festzulegen.

Animation zur Aufstellung auf der Loreley der Kennzahl 22014
Welche Statue es davon werden wird, können nun die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Loreley im Rahmen der Abstimmung entscheiden. „Unser Anliegen war es stets, dass der völlig anonymisierte Künstlerwettbewerb sowohl die Erwartung der Teilnehmenden erfüllt, aber auch der Berufsverbände sowie der Fach- und Sachpreisrichter“, erläutert Bürgermeister Mike Weiland die Ansprüche an das Verfahren. Hierbei mitgewirkt haben in verschiedensten Funktionen:
Fachpreisrichter
Guy Charlier, Prof. Gerhard Meerwein, René Zechlin, Katja von Puttkammer (Stellvertreterin)
Sachpreisrichter
Vertreter/innen des Verbandsgemeinderates, Ortsbürgermeisterin Bornich Karin Kristja, Stadtbürgermeister St. Goarshausen Nico Busch, Bürgermeister VG Loreley Mike Weiland Mitarbeiter VG Loreley Armin Schaust
Sachverständige
Begona Hermann, Dr. Martin Kaschny, Dr. Heike Otto, Bianca Klein, Nadya König-Lehrmann, Ursula Knabe, Stefanie Dobbertin, Tasmin Fetz, Heinz Heil, Ute Graßmann, Ulrike Dallmann

Animation zur Aufstellung auf der Loreley der Kennzahl 22006
„Hoffentlich nehmen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der Abstimmung teil, so dass sich alle bisherigen Bemühungen gelohnt haben und wir alle von ‚Unserer Loreley‘ sprechen können“, wünscht sich Bürgermeister Mike Weiland. Auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Loreley (www.vg-loreley) findet man einen Vorstellungsfilm sowie weitere aussagekräftige Unterlagen zu den drei Entwürfen. Wem dies für die Entscheidungsfindung noch nicht ausreicht, kann die Modelle auch täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr im Besucherzentrum Loreley
besichtigen. Abgestimmt werden kann digital über die Internetseite der Verbandsgemeinde Loreley oder schriftlich per Stimmzettel, der bereits im Loreley- Echo abgedruckt wurde, und auch im Besucherzentrum vor Ort erhältlich ist.
VG Loreley
Kirschblüten-Picknick im Mittelrheintal

LORELEY Jedes Jahr im April verwandeln zahlreiche Kirschbäume das Mittelrheintal in ein weißes Blütenmeer. Anlass genug, sich die Picknick-Decke zu schnappen, einen Spaziergang durch die Streuobstwiesen zu machen und die Schönheit der blühenden Kirschbäume zu feiern. Dazu lädt das Kirschblüten-Picknick am 13. April ab 13.00 Uhr in die Streuobstwiesen rund um Filsen am Rhein ein!
In der kleinen Rheingemeinde Filsen wird der Sortenschatz der vielfältigen Kirschsorten aus dem Mittelrheintal in einem einzigartigen Sortengarten erhalten, in dem weit mehr als 200 Bäume gepflanzt worden sind. Ähnlich wie in Japan, wo die sogenannten „Hanamis“ (=Blüte Betrachten) als traditionelle Kirschblütenfeste seit Jahrhunderten tief in der japanischen Kultur verwurzelt sind, erfreut sich auch das Fest zur Kirschblüte im Mittelrheintal einer immer größeren Beliebtheit. Daher laden der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Gemeinde Filsen und der Heimatverein Filsenerneut zum gemeinsamen „Kirschblüten-Picknick“ ein.
Vor Ort erwartet der Heimatverein die hungrigen Gäste mit Kirschspezialitäten, Kaffee und Kuchen. Die Imkerei Schneider stellt nicht nur ihre Arbeit vor, sondern hat selbstgemachte Honigwaffeln mit heißen Kirschen im Angebot. Die BUGA2029 GmbH und die BUGA-Freunde informieren zum Großevent „Gartenschau“. Viel Wissenswertes um die Kirschen und die einmalige Sortenvielfalt und deren Geschmackspotenzial zeigt Mittelrhein-Kirschen-Experte Frank Böwingloh. Die internationale Initiative SlowFood mit dem Convivium Rhein-Mosel erklärt, was es mit ihrem Slogan „Gut-Sauber-Fair“ und der „Arche des Geschmacks“ auf sich hat, bei der auch die Mittelrhein-Kirsche als Passagier an Bord ist. Wer direkt etwas für den Sortenerhalt tun möchte, kann bei der Baumschule Neuenfels Buschbäume und Halbstämme der alten Sorten für den Hausgarten erwerben – nur solange der Baumvorrat reicht! Auch die Welterbe-Rose „Zauber der Loreley“ wird durch Blumen-Storm zum Kauf angeboten. Der Naturpark Nassau informiert über seine Arbeit und von der gegenüberliegenden Rheinseite kommt der „Grüne Daumen“ aus Spay und zeigt Nistkästen und Insektenhotels. Sportlich geht es beim Kirschstein-Weitspuck-Wettbewerb zu: die weitesten Kirschsteinspucker können wieder die beliebten kirschroten Gießkannen gewinnen.
Der Nachmittag im Sortengarten wird von „Latin&More“ aus Lorch begleitet, die mit lässigen Gitarrensounds die Obstwiese zum Grooven bringen. Ein Highlight ist in diesem Jahr die Verlosung von Bäumen der Mittelrhein-Kirsche durch die Osterspaier Martinimarkt-Königin Lara um 15:30 Uhr.
Die Veranstaltung startet um 13.00 Uhr. Geparkt wird auf dem Wanderparkplatz am Rheinufer von Filsen. Von dort folgt man der Ausschilderung „Filsener Kirschenpfad“, um das Kirschblüten-Picknick zu finden. Auch ab dem Bahnhof ist der Kirschenpfad ausgeschildert (ca. 10 Minuten Fußweg). Direkt vor Ort gibt es keine Parkmöglichkeiten! Der Rhein-Steig, von Kamp-Bornhofen oder Osterspai kommend, führt unmittelbar am Kirschblüten-Picknick vorbei!
Allgemein
Weiland/Pusch: Deutsche Bahn muss Verantwortung übernehmen und sich zu mehr Lärmschutz verpflichten

ST. GOARSHAUSEN Die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn (BI) um ihren langjährigen Vorsitzenden Willi Pusch hat ein Rechtsgutachten vorgestellt, dass einem möglichen Klageverfahren gegen die Deutsche Bahn (DB) gute Erfolgsaussichten bescheinigt. Im Kern geht es darum, dass sich die DB bei den Baumaßnahmen zum geplanten Hochleistungskorridor 2026 an der rechtsrheinischen Bahnstrecke nicht auf den sog. Bestandsschutz berufen kann.
Das hätte zur Folge, dass die DB aufgrund der vorgesehenen weitgreifenden Veränderungen an der Strecke ein umfangreiches Genehmigungsverfahren durchlaufen und damit auch mehr Lärmschutz für die Anliegergemeinden und die Menschen ergreifen und bezahlen muss, was bislang seitens der DB nur im Rahmen der Freiwilligkeit erfolgt. „Das erhöht den Druck auf die DB, wenn sie an ihren Maßnahmen im Jahr 2026 festhält, und muss zum Wohle der Menschen und der Entwicklung des Mittelrheintals in einer Selbstverpflichtung der DB im Zuge des Hochleistungskorridors münden“, so die klare Forderung von Willi Pusch und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Loreley, Mike Weiland, im Gespräch nach der Vorstellung des Gutachtens.
Der Hochleistungskorridor 2026 bringt für das Mittelrheintal einige positive Veränderungen: Bahnhöfe werden noch vor der BUGA29 saniert und optimiert aufgewertet. Nach Angaben der DB InfraGo soll der Schienenpersonennahverkehr wieder reibungsloser und pünktlicher verlaufen. Zudem wird die über Jahrzehnte auf Verschleiß gefahrene Bahnstrecke umfassend modernisiert und technisch aufgerüstet. „Das sind sinnvolle Maßnahmen in einer Zeit, in der immer mehr Güter auf die Bahn gehören“, so Mike Weiland und Willi Pusch.
Allerdings räumte selbst ein Vertreter der Bahn bei der jüngsten Vorstellung des Hochleistungskorridors 2026 im Verbandsgemeinderat ein, dass die Umstellung des Signalsteuerungssystems vom sogenannten Blockabstand auf den Bremsabstand eine erhöhte Zugkapazität ermöglicht. Konkret bedeutet das: Während Züge bisher nur in festgelegten Signalblock-Abständen fahren konnten, werden sie künftig im kürzeren Bremsabstand verkehren können – also so, dass sie noch rechtzeitig stoppen können, falls der vorausfahrende Zug anhält. Laut Einschätzung der BI führt diese Änderung zu einer 30 – 40-prozentigen Erhöhung der Zugdurchfahrten – und damit nicht nur von Personenzügen, sondern vor allem von lauten Güterzügen.
„Daher muss sich die DB zwingend zu mehr Lärmschutzmaßnahmen verpflichten, bevor der Bau des Hochleistungskorridors 2026 beginnt“, fordern Mike Weiland und Willi Pusch. Die BI verfolgt derzeit (noch) nicht das Ziel, unmittelbar eine Klage gegen die DB einzureichen, da sie die Modernisierung der Strecke nicht grundsätzlich verhindern will. Dennoch sieht sie die Bahn in der Pflicht, weitere Lücken im Lärmschutz entlang der rechten Rheinstrecke zu schließen – nicht zuletzt, um einer möglichen Klage vorzubeugen. Diesen Weg kann Bürgermeister Mike Weiland gut mitgehen. Auch zahlreiche der sieben Gemeinden und Städte entlang der Strecke von Braubach bis Kaub in der VG Loreley wurden im Rechtsgutachten betrachtet und festgestellt, dass dort Lärmwerte um ein Vielfaches überschritten werden, die eigentlich an Neubaustrecken gelten. Obwohl die DB immer wieder betont, dass sie sich mit den Maßnahmen des Hochleistungskorridors im Bestandsschutz bewege, ist nicht sicher, ob ein Gericht diese Einschätzung teilen würde. Daher sollte die Bahn nicht länger auf diesem unsicheren Standpunkt verharren, sondern aktiv werden: Sie muss sich verbindlich dazu verpflichten, dass bestehende Lücken im Lärmschutz oder anderen Schutzmaßnahmen umgesetzt oder geplant werden. Diese Verpflichtung muss spätestens bis zum Baustart des Hochleistungskorridors feststehen.
Deren Umsetzung könne dann innerhalb einer verbindlichen festgelegten Frist erfolgen, bestätigt auch Willi Pusch. Gemeinsam mit Mike Weiland will er der DB nun eine klare Frist für eine Selbstverpflichtung setzen. Mit entsprechenden Schreiben werden sich Bürgermeister Mike Weiland und der BI- Vorsitzende Willi Pusch nun an verschiedene Stellen wenden, um auf das Rechtsgutachten, dessen mögliche Folgen und ihre Forderungen hinzuweisen. Auch während der aktuellen Koalitionsverhandlungen pochen Weiland und Pusch auf zusätzlichen Lärmschutz sowie eine Entscheidung über die seit Langem diskutierte Alternativtrasse für den Güterverkehr außerhalb des Mittelrheintals.
Sichtlich verärgert erklärt Mike Weiland: „Ein Schreiben an den inzwischen aus dem Amt geschiedenen Bundesverkehrsminister Dr. Wissing (ehemals FDP, jetzt parteilos) zur Alternativtrasse und Hochleistungskorridor blieb bis heute unbeantwortet. Ebenso wenig gab es Reaktionen auf Briefe zur Frage der Welterbeverträglichkeit des Hochleistungskorridors an das UNESCO-Welterbe-Zentrum Paris und die deutsche Koordinierungsstelle Welterbe beim Auswärtigen Amt in Berlin – und das, obwohl sie extra auf Anraten des rheinland-pfälzischen Innenministeriums ins Englische übersetzt waren.“ Weiter kritisiert er: „Bei jeder Einzelbaumaßnahme, die in Realität auf den Punkt gebracht null Auswirkung auf das Welterbe hat, müssen wir uns strengen Vorgaben der Baugenehmigungs- und Denkmalschutzbehörden unterwerfen. Wir müssen Farbe, Form und Gestaltung akribisch abstimmen, uns jede Maßnahme mühsam von oben absegnen lassen und nehmen oft erhebliche Mehrkosten in Kauf. Doch wenn es um die entscheidende Frage geht, ob der Hochleistungskorridor der DB mit dem Welterbe überhaupt vereinbar ist, ziehen sich genau jene Behörden, die angeblich für den Schutz des Welterbes zuständig sind, aus der Verantwortung. Weiland bringt seine Empörung auf den Punkt: „Hier wird nicht nur mit zweierlei Maß gemessen – vielmehr lassen diese Behörden die großen Akteure, die das Tal wirklich nachhaltig verändern und die Bevölkerung beeinträchtigen, einfach gewähren.
VG Loreley
Netzausfall in Bornich und Weisel: Deutsche Glasfaser zahlte ihre Stromrechnung nicht

BOGEL Am vergangenen Montag um 21:10 Uhr brach in Bornich, Weisel und der Umgebung plötzlich das Internet zusammen. Die Telefonleitungen waren tot, der Fernseher blieb schwarz – ein kompletter Netzausfall. Kurzfristige Störungen sind vielen Bürgern bekannt, doch diesmal wollte das Internet einfach nicht wiederkommen.
Zunächst informierte die Deutsche Glasfaser per E-Mail darüber, dass es zu Beeinträchtigungen und vorübergehenden Ausfällen kommen könne und die Ursache noch ermittelt werde. Später hieß es, man arbeite mit höchster Priorität an einer Lösung, doch die Wiederherstellung gestalte sich „komplex“. Am Dienstag wurde schließlich angekündigt, dass das Netz noch am selben Tag wieder funktionieren solle – doch das geschah nicht.
Deutsche Glasfaser zahlt ihre Stromrechnung nicht: Kunden in Bornich und Weisel ohne Internet und Telefon
Am Donnerstag folgte eine neue Erklärung: Es gebe Probleme mit der Stromversorgung. Diese Information erhielt der Bornicher Bürgermeister Elias Metz auf schriftliche Anfrage. Man sei mit dem Stromversorger in Rücksprache. Doch diese Darstellung war lückenhaft. Recherchen des BEN Kurier ergaben, dass die Deutsche Glasfaser schlicht ihre Stromrechnung nicht bezahlt hatte – woraufhin der Energieversorger die Versorgung unterbrach.
Auf Nachfrage teilte uns das Unternehmen Deutsche Glasfaser schriftlich mit: „Die Störung ist uns bekannt. In der Analyse sind Komplikationen in der Rechnungsstellung des Stromdienstleisters zutage getreten: Die Rechnungsanschrift war falsch und konnte daher nicht der Leistung zugeordnet werden. Dies haben wir inzwischen im Dialog mit dem Stromanbieter geklärt. Wir gehen davon aus, dass die Anschlüsse in Kürze wieder uneingeschränkt nutzbar sein werden. Betroffene Kunden können sich zwecks Ausgleichs an unseren Kundenservice wenden. Wir bedauern den Ausfall und sind in weiterer Klärung mit dem Energieversorger, um zukünftig solche Situationen zu verhindern.“
Ob es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle gab und wie Kunden sowie Unternehmen entschädigt werden sollen, blieb unbeantwortet. Doch laut uns vorliegenden Informationen war dies kein Einzelfall. Die Deutsche Glasfaser stand in den vergangenen Jahren wiederholt in der Kritik: Ausbauprojekte wurden plötzlich abgebrochen, Vorverträge aufgelöst, und betroffene Gemeinden mussten ihre Ausschreibungen komplett neu starten. Dadurch verloren sie oft Fördergelder und wurden um Jahre zurückgeworfen.
Bürgermeister Elias Metz kritisiert das Unternehmen scharf und informiert die Bürger
Für Orte wie Bornich und Weisel ist ein solcher Netzausfall ein Desaster. Besonders Unternehmen sind auf eine stabile Internetverbindung angewiesen. Hinzu kommt eine weitere Ironie: Die Deutsche Glasfaser informierte betroffene Bürger per E-Mail – in der Annahme, dass diese noch mobiles Internet haben. Doch genau das ist in vielen kleineren Gemeinden des Rhein-Lahn-Kreises nicht der Fall. Wer kein funktionierendes Handynetz hatte, erhielt schlichtweg keine Informationen.
Bornichs Bürgermeister Elias Metz kritisiert das Unternehmen scharf: „Ich habe ab Dienstagmorgen versucht, mehr Informationen von der Deutschen Glasfaser zu erhalten, um die Bornicherinnen und Bornicher über den WhatsApp-Kanal und die sozialen Medien auf dem Laufenden zu halten. Leider hat sich auch in diesem Fall wieder die kommunikative Unfähigkeit des Unternehmens gezeigt. Als dann am gestrigen Donnerstag die Ursache der Störung bekannt wurde (nach Druck verschiedener Stellen), fehlten mir wirklich die Worte. Nicht nur, dass der bis jetzt andauernde Ausfall einen wirtschaftlichen Schaden für Unternehmen und Selbstständige in Bornich und Weisel bedeutet, es ergibt sich für Mitbürger/-innen ohne Smartphone ein echtes Sicherheitsproblem. Wie sollen die Rettungskräfte im Notfall erreicht werden? Dass die Deutsche Glasfaser am Freitagmittag immer noch nicht in der Lage ist zu sagen, wann die Störung behoben sein wird, zeigt enttäuschenderweise das große Missmanagement und ist eine kommunikative Katastrophe für das Unternehmen.“
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