St. Martin

137 Verfahren nach erfundenen Missbrauch

in Koblenz
137 Verfahren nach erfundenen Missbrauch (Foto: Bild vom Video der Frau im Internet zum angeblichen Missbrauch)

KOBLENZ Wie die deutsche Presseagentur (DPA) heute berichtete, wurden nach einer erfundenen Vergewaltigung an einem muslimischen Mädchen in einer Kita in Koblenz, 137 Ermittlungsverfahren wegen Hasskommentaren in den sozialen Medien eingeleitet. In 30 Verfahren wurden Anträge auf Erlass eines Strafbefehls erlassen. 10 Verfahren wurden rechtskräftig abgeschlossen.

In einem Fall wurde Anklage erhoben, sieben weitere Verfahren wurden an Staatsanwaltschaften in anderen Bundesländern abgeben. Eines ging sogar an die Behörden in Österreich.

Doch all dieses nützt dem seinerzeit fälschlich beschuldigten Erzieher nichts mehr denn dieser ist mittlerweile berufsunfähig und muss mit schweren Depressionen in einer Klinik behandelt werden. Gestern war der betroffenen Erzieher bei uns im BEN Radio zu einem erschütternden  Exklusiv Interview (//ben-radio.de/2021/04/07/die-wahrheit-zum-missbrauch-in-koblenzer-kita-sonntag-18-uhr/).

Doch um was ging es genau? Der BEN Kurier berichtete hier: Im Herbst 2020 behauptete eine Mutter im Internet, dass ihre seinerzeit vierjährige Tochter in der katholische Kita St. Martin vergewaltigt worden sei. Sie erhob in einem öffentlichen Video unglaubliche Vorwürfe. Selbst in den arabischen TV Sendern wurde dieses ausgestrahlt. Tausende Male wurde dieses Video in den sozialen Medien geteilt.  Doch bereits am vermeintlichen Tattag wurden gynäkologische Untersuchungen eingeleitet mit dem polizeilichen Ermittlungsergebnis, dass nichts an den Vorwürfen dran sein konnte. Weitere Analysen und DNA Proben bestätigten die frühzeitige Erkenntnis.

Laut dem Generalstaatsanwalt Breuer, wären gegen die damaligen Eltern des Kindes kein Strafverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat eingeleitet worden. Es müsste davon ausgegangen werden, dass die Eltern davon überzeugt waren, dass es zu einer solchen Handlung kam. Diese Verfahrensweise darf angezweifelt werden. Hätte nicht bereits aus öffentlichen Interesse ermittelt werden müssen ob die Anschuldigungen vorsätzlich waren? Der absurde Belastungseifer der Eltern wirft Fragen auf.

Mittlerweile sind die Eltern unbekannt verzogen. Eine Möglichkeit auf Schadensersatzforderungen für den Erzieher sind kaum mehr gegeben. Das Leben des Mittvierzigers ist zerstört. Er erlitt während der Zeit einen Herzinfarkt, benötigt eine engmaschige psychologische Betreuung und wird nie mehr im Leben seinem Beruf nachgehen können.

All die Menschen, welche sich zum selbsternannten Moralrichter ernennen und unqualifizierte Hasskommentare im so scheinbar anonymen sozialen Netz verbreiten, wird hoffentlich in Zukunft der Prozess gemacht. Denn sie verbrennen die Erde einer Existenz eines unbescholtenen Bürgers. So etwas beschämendes darf sich nie mehr wiederholen.

Martinsbrezel “TO GO”

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Martinsbrezel „TO GO“! Freude bei Kindern und Ortsbürgermeistern

FACHBACH Auch wenn in den Ortsgemeinden die traditionellen Martinsumzüge wegen Corona leider ausfallen mussten, ließen es sich die 3 Ortbürgermeister von Fachbach, Miellen und Nievern nicht nehmen, allen Kindern ihrer gemeinsamen Kindertagesstätte sowie Grundschule den obligatorischen Martinsbrezel sogar persönlich am Martinstag, dem 11.11. vorbeizubringen. Weiterlesen

Die Frau hat mein Leben zerstört

in Koblenz/Panorama/Rheinland-Pfalz
Die Frau hat mein Leben zerstört - Exklusives Interview zum Missbrauchsskandal in der Kita St. Martin

KOBLENZ Missbrauch an einer Vierjährigen an der katholischen Kita St. Martin in Koblenz Pfaffendorf. So oder ähnlich lasen sich die Schlagzeilen in der Presse und den sozialen Medien. Eine Frau behauptete, dass ihre Tochter auf eine unglaubliche Art und Weise von einem Erzieher vergewaltigt worden wäre. Auch weitere Mitarbeiter/innen der Kita sollen sich angeblich in einer regelrechten Orgie an den Geschehnissen beteiligt haben.

Der Aufschrei in der Bevölkerung war gigantisch. Selbst der renommierte Fernsehsender Al Jazeera berichtete über die vermeintlich schrecklichen Vorkommnisse in der Koblenzer Kindertagesstätte.

Doch schnell wurde klar, dass nichts an den Vorwürfen dran war. Die Geschichte war frei erfunden. Der BEN Kurier berichtete am 22.10 als einer der ersten in einem Faktencheck (//ben-kurier.de/2020/10/22/missbrauch-in-koblenzer-kita-frei-erfunden).

Einen Tag später folgte die DPA mit dem gleichen Ergebnis (//dpa-factchecking.com/germany/201021-99-28823).

Was letztendlich blieb ist ein trauriger Scherbenhaufen, den kaum einer bereit ist, aufzukehren. So einige Presseorgane gierten im Vorfeld nach der schnellen Schlagzeile. Die Erkenntnis, dass so gar nichts an der Geschichte dran gewesen ist, war so einiger Boulevardpresse kaum eine größere Nachricht Wert. Damit ließ sich kein Geld verdienen. Weiterlesen

Schüler der Willy-Brandt-Grundschule basteln Laternen

in Schulen/VG Loreley

OSTERSPAI Auch wenn die Martinsumzüge in diesem Jahr leider ausfallen mussten, haben es sich die Kinder der ersten und zweiten Klasse der Willy-Brandt-Grundschule Osterspai nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr wieder tolle Laternen zu basteln.

Bei abendlichen Spaziergängen können die leuchtenden Koala- oder Eichhörnchen-Laternen in den Fenstern der Familien bestaunt werden.

Laternenfest einmal anders

in Schulen/VG Loreley
Laternenumzug bei Tageslicht. Ein Erlebnis das hoffentlich einmalig bleibt.

ST. GOARSHAUSEN In der Ev. Kita „arche am rhein“ St.Goarshausen war das für, den 4. November geplante Laternenfest schon lange abgesagt. Trotzdem war allen klar, eine Alternative muss gefunden werden.

Also bastelten die Kinder in ihren Gruppen Laternen, hörten die St. Martin Geschichte und beschäftigten sich mit dem Thema „Teilen und Helfen“. Im ersten Obergeschoss wurden 2 Laternenfenster gestaltet, an denen sich die Passanten in der Dunkelheit erfreuen konnten.

Frühstück in der Nestgruppe. Diesen Mädchen schmeckt der Weckmann.

Weiterlesen

St. Martin fällt aus? Nicht in Hollese

in VG Bad Ems-Nassau
St, Martin fällt aus? Nicht in Hollese.

DORNHOLZHAUSEN St. Martin fällt aus? Nicht in Hollese. Wenn schon die Kinder nicht zum gewohnten Laternenumzug mit dem Reiter durch das Dorf ziehen durften, so ließ es sich der berühmte Heilige nicht nehmen selber bei den Kleinsten der Gemeinde vorbeizuschauen.

Und natürlich gab es auch das eine oder andere kleine Präsent. In Zeiten der Corona Pandemie steht die Gesundheit an oberster Stelle und dennoch konnte unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften eine wichtige Tradition bewahrt werden.

Es war nicht nur das Strahlen in den Augen der Kinder. Nein. Auch so mancher Erwachsener konnte sich ein Lächeln kaum unterdrücken.

Natürlich gab es keinen konventionellen Laternenumzug. Und dennoch sah man am Straßenrand Familien mit Ihren Kindern stehen welche selbstgebastelte Laternen in den Händen hielten.

Und genau dieses glänzende kleine Licht macht Hoffnung. Während durch Corona vielerorts Kinder der Geschichten und Erinnerungen beraubt werden, fand der kleine Ort im Rhein-Lahn-Kreis einen Weg für etwas Abwechslung in der zwangsweisen Covid-19 Tristesse zu sorgen.

Mit dieser gelungenen Aktion konnte den Kindern in Hollese eine Erinnerung geschenkt werden. Etwas Unvergängliches. Eine schöne Geschichte.

So schön kann St. Martin trotz Corona sein

in VG Bad Ems-Nassau
So schön kann St. Martin trotz Corona sein

ARZBACH Wenn etwas ausfällt, sagen Erwachsene manchmal umgangssprachlich, dass „es gestorben ist“. Ein kleiner Junge sprach mich an und nahm diesen Satz offenbar wörtlich und befürchtete das Schlimmste.

Umso mehr freute er sich über die sehr lebendigen Aktionen in der letzten Woche. Die Umzüge mussten in diesem Jahr zwar ausfallen, leuchtende Martinstage gab es für die Arzbacher Kinder dennoch.

Zahlreiche Einrichtungen, Nachbarschaften und private Initiativen haben sich Alternativen einfallen lassen, um das Brauchtum lebendig zu halten. Weiterlesen

Weckmänner erfolgreich in Nassau verteilt

in VG Bad Ems-Nassau

NASSAU Ich bin sehr glücklich, dass es in diesem Jahr möglich war, Weckmänner an die Grundschule Nassau sowie die Kindertagsstätten in Nassau und Scheuern zu verteilen.

 

Die Kinder haben sich sehr über die Weckmänner gefreut. Ganz herzlich möchte ich mich bei der Nassauischen Sparkasse und dem Michelsmarktverein bedanken, die diese Aktion möglich gemacht haben. Ihr Manuel Liguori, Stadtbürgermeister

Verteilung der St. Martinbrezel in Kita und Grundschule

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Für alle anderen Kinder: Ab sofort Gutscheine bei der Bäckerei Walldorf

NIEVERN Obwohl in diesem Jahr die St. Martinumzüge coronabedingt in den Gemeinden Fachbach, Miellen und Nievern ausfallen, sollen die Kinder nicht auf ihre Martinsbrezel verzichten.

So haben sich die Ortsbürgermeister der drei Gemeinden dazu entschieden, die obligatorisch im Anschluss dieser Umzüge zu verteilenden Brezel sowohl in die Kindertagesstätte als auch in die Grundschule direkt zu liefern. Weiterlesen

Gehe zu Start