Lahnstein
Windkraft für Lahnstein, Frücht und Schweighausen? – Angebote der EVM an die Gemeinden!

LAHNSTEIN Die Region Rhein-Lahn steht vor der potenziellen Realisierung eines bedeutenden Energieprojekts: dem geplanten Windpark auf der Lahnhöhe. Es wird erwartet, dass die Stadt Lahnstein und die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) am 19. Dezember einen Vertrag abschließen, der die Installation von neun Windkraftanlagen auf Lahnsteiner Gebiet ermöglichen soll. Parallel dazu führt die EVM Gespräche mit drei benachbarten Gemeinden, die ebenfalls Interesse an einer Beteiligung am Projekt bekundet haben.
Die Erweiterung des Windparks Lahnstein stößt auf breites Interesse. Frücht, eine der Nachbargemeinden, hat der EVM ein konkretes Angebot für den Bau von drei Windrädern vorgelegt, die auf dem Malberg und in der Nähe der Gemarkungsgrenze zu Nievern entstehen sollen. Die Zustimmung des Gemeinderats steht noch aus.
Auch Schweighausen signalisiert großes Interesse an der Windenergie. Die Ortsbürgermeisterin, Sonja Puggé, berichtet von einer deutlichen Stimmungsveränderung in der Bevölkerung zugunsten der Nutzung von Windkraft. Schweighausen plant zwei Windräder und erwartet gespannt das Vertragswerk seitens des potenziellen Investors.
Neben dem ökologischen Aspekt spielen auch finanzielle Überlegungen eine bedeutende Rolle. Die Pacht der Flächen für den Windpark würde beträchtliche Einnahmen in die Gemeindekassen spülen. Angesichts des finanziellen Drucks seitens des Landes, einen ausgeglichenen Haushalt zu gewährleisten, betrachten die Gemeinden dies als eine Möglichkeit, ihre Einnahmen zu erhöhen. Zudem motivieren bevorstehende Entwicklungen in der Nachbarschaft im Bereich der Windenergie die Gemeinden zur Beteiligung.
Allerdings gibt es auch Gemeinden wie Becheln, die zwar ein Angebot für den Bau von zwei Windkraftanlagen erhalten haben, aber Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf den Wald und die Landschaft haben. Dennoch möchte die Gemeinde an den möglichen Einnahmen partizipieren und die Chance nutzen, die Haushaltskasse aufzubessern.
Dessighofen und Geisig haben bisher noch keine konkreten Angebote erhalten, obwohl sie in der Vergangenheit Pläne zur Windkrafterzeugung in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden entwickelt hatten. Die Diskussionen in diesen Gemeinden stehen noch am Anfang, aber das Interesse an einer Beteiligung ist vorhanden.
Insgesamt zeigt sich ein zunehmendes Interesse der Gemeinden an der Windenergie, wobei wirtschaftliche Vorteile sowie die Veränderungen in der Region die Hauptantriebskräfte für diese Entwicklung sind. Die endgültige Umsetzung hängt jedoch von den zukünftigen Verhandlungen und Genehmigungen ab.
Blaulicht
Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.
Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen
Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.
Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor
Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.
Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.
Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz
Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).
Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen
Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.
Lahnstein
Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.
Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.
Lahnstein
Lahnsteiner Einwohnerversammlung informiert zum Verkehrskonzept

LAHNSTEIN Die Stadtverwaltung Lahnstein organisiert gemäß der Gemeindeordnung eine Einwohnerversammlung, um wichtige Gemeindeangelegenheiten mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erörtern und aktuelle städtische Projekte sowie laufende und geplante Maßnahmen vorzustellen.
In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Mittwoch, 26. März 2025 um 19.00 Uhr im Großen Saal der Stadthalle Lahnstein statt. Mittels Präsentationen erfolgt eine ausführliche Vorstellung des Verkehrskonzepts und der künftigen Verkehrsführung in Lahnstein.
Teilnehmen können nur angemeldete Personen mit Wohnsitz in Lahnstein. Die Verwaltung bittet um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 21. März 2025. Anmeldungen werden unter Angabe von Namen und Kontaktdaten der teilnehmenden Personen schriftlich unter presse@lahnstein.de angenommen.
Die Teilnahme ist auch in diesem Jahr selbstverständlich wieder kostenfrei (pm Stadt Lahnstein).
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