Lahnstein
Bedenken über neue Haltestellenpläne während der Lahnbrückensanierung: Anfrage an die Stadtverwaltung

LAHNSTEIN Die bevorstehende Sanierung der Lahnbrücke B42 im Jahr 2024 wird den Verkehr in und um Lahnstein beeinflussen. Die kürzlich veröffentlichten Pläne für die Ersatzbushaltestellen, die die in der Adolfstraße wegfallenden Bushaltestellen ersetzen sollen, lassen aus Sicht der Unabhängigen Liste Lahnstein (ULL) eine deutliche Verschlechterung der Anbindung von Oberlahnstein an den Busverkehr Richtung Niederlahnstein / Koblenz erkennen.
Unabhängige Liste Lahnstein äußert Bedenken über neue Haltestellenpläne während der Lahnbrückensanierung – Anfrage an die Stadtverwaltung
Die Tatsache, dass die Ersatzstrecke nicht mehr mittig, sondern am östlichen Rand Oberlahnsteins verläuft, führt für die Bewohner der westlich gelegenen Straßen zu erheblich längeren Wegen. Zudem wurde die Zahl der Haltestellen reduziert: Zwischen der Martinssiedlung und dem St.-Elisabeth-Krankenhaus ist lediglich eine Haltestelle, die Sebastianusstraße (Höhe Alter Friedhof), vorgesehen. Dies führt ebenfalls zu längeren – teilweise unzumutbar langen – Wegen zu den Haltestellen und erschwert die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).
„Dabei müsste im Hinblick auf die erwartete Belastung der innerstädtischen Straßen doch die Nutzung der Busverbindungen eigentlich attraktiver gemacht werden, um den Individualverkehr zu reduzieren“, so der Fraktionsvorsitzende Chris Sporenberg. „Schließlich wurden auch aus diesem Grund auf den innerstädtischen Umleitungsstrecken Busspuren eingerichtet“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende Stefanie Muno-Meier. Nach Auffassung der ULL ist daher mindestens eine, besser zwei zusätzliche Haltestellen erforderlich.
Aus diesem Grund hat die ULL eine Anfrage an Oberbürgermeister Lennart Siefert gerichtet, welche Möglichkeiten bestehen, auf die Träger des ÖPNV einzuwirken, um die Einrichtung zusätzlicher Haltestellen zu erreichen.
Lahnstein
Lahnstein eröffnet ersten zertifizierten Kur- und Heilwald in Rheinland-Pfalz

Lahnstein. Am Freitag, 19. September 2025 wird in Lahnstein der erste zertifizierte Kur- und Heilwald in Rheinland-Pfalz eröffnet. Mit seinem Herz-Kreislauf-Pfad, den Fitness- und Atem-Parcours sowie dem sieben Kilometer langen Achtsamkeitspfad erhielt er zudem als erster deutscher Standort die internationale Auszeichnung „Healing Forest“. Damit ist der Kur- und Heilwald nicht nur ein regionales Leuchtturmprojekt, sondern auch Teil eines weltweiten Netzwerks, das die heilende Wirkung der Natur in den Mittelpunkt stellt. Rheinland-Pfalz erhält damit einen Gesundheitsort, der Tradition und moderne Prävention miteinander verbindet und einen nachhaltigen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen leisten soll.
Alle Interessierten sind um 10.30 Uhr an der Schutzhütte des Fitness-Parcours zur Feierstunde eingeladen. Für musikalische Akzente sorgt das Duo Wood Vibrations und für eine kleine Stärkung ist gesorgt. Bei der Anreise sollte beachtet werden, dass die Stellplätze am Parkplatz Alte Landstraße an der L 327 begrenzt sind.
Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, den Wald unter fachkundiger Anleitung zu erkunden und verschiedene Angebote wie Yoga, Atemübungen oder Achtsamkeitstraining kennenzulernen.
„Mit dem Kur- und Heilwald haben wir in Lahnstein einen Ort, an dem Natur, Gesundheit und Erholung auf besondere Weise zusammenfinden. Ich freue mich, dass wir dieses Angebot zur Stärkung von Körper und Geist, dieses weit über die Region hinausstrahlende Projekt für alle offiziell eröffnen können“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert.
Reine Luft, spezielle Lichtverhältnisse, ätherische Duftstoffe und die Geräusche des Waldes entfalten eine nachweislich beruhigende, regenerierende und stressreduzierende Wirkung. Die Terpene der Nadelbäume tragen zur Stärkung des Immunsystems bei und fördern das allgemeine Wohlbefinden. Ein weit verzweigtes Wegenetz mit mehr als 50 Therapiestationen macht diese natürliche Heilkraft für alle erlebbar.
Der Achtsamkeitspfad vermittelt, wie bewusste Übungen Stress abbauen und die Selbstwahrnehmung fördern können. Im Atem-Parcours lernen Besucherinnen und Besucher, die Verbindung zwischen Körper, Gefühlen und Atmung bewusster wahrzunehmen. Der Fitness- und Sturzparcours stärkt Beweglichkeit, Koordination und Muskelkraft, während der Herz-Kreislauf-Pfad gezielt Ausdauer und Belastbarkeit trainiert.
Auch für die jüngsten Gäste gibt es ein eigenes Angebot: Der bereits eröffnete Kinderheilwald am Aspich ergänzt das Gesamtkonzept. Dort können Kinder spielerisch ihre motorischen und koordinativen Fähigkeiten entwickeln und gleichzeitig die Natur mit allen Sinnen erfahren.
Lahnstein
Europaparlamentarierin Jutta Paulus besuchte Ecobat in Braubach

BRAUBACH Die Europaparlamentarierin Jutta Paulus und Jutta Niel, Mitglied des Kreisvorstandes von B90 / Die Grünen, wurden von Erich Esser, Geschäftsführer Ecobat Ressources, Sabine Flemming, Marketingleiterin, und Prokurist Steffen Glauer durch die Ecobat Resources Braubach GmbH geführt. Während des Besuchs erhielten die beiden Politikerinnen umfassende Informationen über die nachhaltige Arbeit des Unternehmens im Bereich des Recyclings von Blei-Säure-Akkumulatoren sowie anderen blei-und kunststoffhaltigen Materialien.
Ecobat Resources Braubach GmbH hat sich auf das Recycling von Altbleibatterien aus dem Fahrzeug- und Industriesektor spezialisiert. Die Hauptaufgaben des Unternehmens umfassen nach dem Sammeln bzw. dem Erwerb die Aufbereitung und Umwandlung der alten Batterien in neues Rohblei. Zusätzlich werden die Kunststoffgehäuse der Batterien recycelt, wobei die gewonnen zu hochwertigen PP-Compounds verarbeitet werden.

„Ecobat Braubach spielt eine zentrale Rolle in einem geschlossenen Recyclingkreislauf für Bleibatterien“, betonte Jutta Paulus. „Die effiziente Koordination von Sammlung, Lieferung, Verteilung und Behandlung der Batterien und Rohstoffe ist entscheidend für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.“
Das zurückgewonnene Blei und Polypropylen hat nahezu Primärqualität und wird für diverse industrielle Anwendungen verwendet, vornehmlich in der Automobilindustrie. Durch die Realisierung von Wertstoffkreisläufen leistet Ecobat Braubach einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung.
Jutta Niel ergänzte: „Der Besuch hat uns gezeigt, wie wichtig innovative Recyclinglösungen für die Zukunft unserer Industrie sind. Wir müssen solche Initiativen unterstützen, um die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen.“
Der Besuch von Paulus und Niel unterstreicht das Engagement der Grünen für nachhaltige Lösungen und die Förderung von Unternehmen, die Verantwortung für die Umwelt übernehmen (Text: Jutta Niel, Bündnis 90/Die Grünen).
Blaulicht
Mutwilliger Vandalismus an Spielplatzbaum: Stadt Lahnstein erstattet Anzeige

LAHNSTEIN Auf dem Spielplatz am Martinsschloss in Oberlahnstein ist es zu einem besonders schweren Fall von Vandalismus gekommen. Unbekannte Täter haben die Rinde einer jungen Mehlbeere (Sorbus) ringsum abgeschält. Dieser Eingriff bedeutet das sichere Absterben des Baumes, da durch das Entfernen der Rinde das darunterliegende lebenswichtige Cambium zerstört wird. Ohne diese dünne Gewebeschicht können Wasser und Nährstoffe nicht mehr transportiert werden – der Baum ist damit zum Tode verurteilt.
Der Schaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro. Die Stadt wird den Vorfall bei der Polizei zur Anzeige bringen.
Bäume sind weit mehr als Gestaltungselemente im öffentlichen Raum: Sie sind Lebewesen, die das Stadtklima verbessern, Schatten spenden, Lebensraum für Tiere bieten und durch die Speicherung von CO₂ einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gerade auf Spielplätzen sind sie für Kinder und Familien von unschätzbarem Wert – als Schattenspender, Luftfilter und Symbol für Natur mitten in der Stadt.
„Ein solcher Vorfall schmerzt uns sehr: Bäume leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Hitze, Lärm und Klimawandel. Wer sie zerstört, schadet nicht nur der Natur, sondern nimmt uns allen ein Stück Lebensqualität“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert.
Die Stadt Lahnsteins bittet darum, Hinweise zu solchen Taten zu melden und die junge Generation bereits jetzt für den Wert und die Verletzlichkeit von Bäumen zu sensibilisieren – denn nur wer versteht, wie kostbar Bäume sind, wird sie auch schützen.
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