Koblenz
Freibad Oberwerth: Neuer Sprungturm mit Segen und sehenswerten Sprüngen übergeben

KOBLENZ 2021 war endgültig Schluss, der Sprungturm im Freibad Oberwerth war so marode, dass nur der Abriss übrigblieb. Die Stadt selbst war nicht in der Lage, einen Neubau zu stemmen und die Sportfunktionärin und Ratsmitglied Monika Sauer stellte einen Kontakt zur Else Schütz Stiftung in Montabaur her. Schon bald stimmt die Stiftung einer Förderung zu und der Neubau konnte in Angriff genommen werden. Nach Umplanungen, die durch Lieferschwierigkeiten induziert waren, konnte der tolle neue Sprungturm nun feierlich seiner Bestimmung übergeben werden.
Pfarrer Guido Lacher gab dem Bauwerk seinen Segen und Springer des Landeskaders und des Sprungvereins Lahnstein zeigten ihr Können.
Bürgermeisterin Ulrike Mohrs bedankte sich bei den beiden Vertretern der Stiftung für die großzügige Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit und bei Monika Sauer für die Herstellung des Kontakts. Sie betonte, dass der zeitnahe Abriss und die Fertigstellung vor der Badesaison 2023 nur dem guten Miteinander des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Koblenz mit der verantwortlichen Planerin Heike Winter, den beauftragten Unternehmen sowie den beteiligten Ämtern der Stadt Koblenz zu verdanken ist.
Stiftungsvorstand Dr. Johann Christian Meier betonte, dass man in der Unterstützung des Sprungturm-Projektes sowohl ein Engagement für den Sport, wie auch für die Jugend, sehe.
Die Springer Jakob Batzer und Jakob Zinecker, beide vom Landeskader Rheinland Pfalz und ihre jungen Springerfreunde vom Turnverein Lahnstein, Abteilung Kunst- und Turmspringen, zeigten was an solch einer Sprunganlage alles möglich ist.
Die 6 Tonnen schwere Stahlkonstruktion des neuen Sprungturms lässt Sprünge von vier unterschiedlich hohen Plattformen – 3 Meter, 5 Meter, 7,5 Meter und 10 Meter zu. Neben dem Turm wird die Sprunganlage zusätzlich ergänzt von einem 1-Meter- und einem 3-Meter-Brett.
Die Kosten des neuen Sprungturms beliefen sich auf rund 825.000 Euro. Sowohl die Kosten des Abrisses des alten Sprungturms, als auch die Neuerrichtung wurden trotz der im Laufe der Planung und Durchführung erheblichen Kostensteigerungen von der Else Schütz Stiftung übernommen.
Koblenz
Koblenzer Sportstätte erhält neue Außenanlage: Bauarbeiten laufen nach Zeitplan

KOBLENZ Bereits seit Ende Januar 2025 wird auf der Schmitzers Wiese im Auftrag des Sport- und Bäderamtes vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz die Außenanlage neu gebaut. Grund hierfür war der in die Jahre gekommene Zustand der bereits vorhandenen Außenanlage. Die notwendigen Funktionen als innerstädtische und überregionale Sportstätte wurden nicht mehr erfüllt. Es ist vorgesehen, die Kampfbahn mit einem Kernspielfeld in Kunstrasen für den Fußballsport, die Laufbahn und die Segmente mit Kunststoffbelag für die leichtathletische und multisportliche Nutzung auszustatten. Zudem wird im vorderen Bereich eine Beachvolleyballfläche entstehen.
„Ich bin froh, dass der Ausbau der Bezirkssportstätte Schmitzers Wiese gut verläuft und wir wahrscheinlich Ende des Jahres bereits die neue Außenanlage begutachten können. Koblenz ist eine Sportstadt und muss Sportlern ausreichend Möglichkeiten bieten, den Leistungs- und Freizeitsport auch in unseren Sportstätten ausüben zu können“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird im Auftrag des Sport- und Bäderamtes seitens des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Koblenz das Bestandshaus „Multifunktionsgebäude“ abgerissen und neu gebaut. Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen. Insgesamt werden für die Gesamtmaßnahme rund 10,26 Millionen Euro investiert, wovon rund 8,11 Millionen Euro seitens des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden.
Weitere Informationen sind auf auf der Großbauprojektseite bei Koblenz baut unter www.koblenz-baut.de/swerhältlich.
Koblenz
Müll gefährdet Ziegen am Festungshang

KOBLENZ Achtlos weggeworfener Müll gefährdet die ökologische Landschaftspflege am Festungshang Ehrenbreitstein. Seit 2011 findet eine Beweidung des steilen Areals mit rund 30 Ziegen statt. Die Tiere sorgen dafür, dass der Hang eines ehemaligen Weinberges nicht verbuscht und eine offene Landschaft mit prägenden Gehölzinseln erhalten bleibt. Dies dient vor allem dem Natur- und Biotopschutz. Wer den Rheinsteig entlangläuft oder die Aussichtsplattform hinaufgeht, kann die Tiere bei der Arbeit beobachten.
Doch die Gesundheit der tierischen Landschaftspfleger ist in Gefahr. Denn leider kommt es häufig vor, dass von der Aussichtsplattform oder vom Weg entlang des Zaunes Abfälle wie Plastikmüll, Glasflaschen und Essensreste auf die Weide geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Ziegen den Müll fressen und krank werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen appelliert deshalb an die Vernunft der Menschen, die Tiere zu schützen und keine Abfälle in den eingezäunten Bereich zu werfen.
Koblenz
Koblenz trauert um Rosenstolz Sängerin Anna R.

KOBLENZ Die Nachricht vom unerwarteten Tod der Singer-Songwriterin AnNa R. hat auch in Koblenz für große Bestürzung gesorgt. Tief betroffen sind Kulturdezernent Ingo Schneider, Theaterintendant Markus Dietze und Literaturprofessor Stefan Neuhaus, die Organisatoren der Joseph-Breitbach-Poetikdozentur von Stadt, Theater und Universität in Koblenz. Als Poetikdozentin des Jahres 2025 sollte AnNa R. für mehrere öffentliche Veranstaltungen im April und im Mai nach Koblenz kommen.
AnNa R. schrieb als Teil des Duos Rosenstolz Musikgeschichte, füllte Stadien und Hallen und führte mit ihren Alben die Charts an. Auch nach dem Ende von Rosenstolz war sie mit ihrer Band Gleis 8 sehr erfolgreich, war zeitweise Sängerin bei Silly und zuletzt mit ihrem ersten Solo-Album „König:in“ auf Tour. Für den 2. April war der Auftakt der Poetikdozentur in Koblenz im Theaterzelt geplant, gefolgt von Veranstaltungen in der Universität Koblenz und der Stadtbibliothek.
„Wir haben AnNa R. in der Vorbereitung noch einmal näher als außergewöhnliche Künstlerin und als beeindruckenden Menschen kennen lernen dürfen“, berichtet Kulturdezernent Ingo Schneider. Den Angehörigen und Freunden gelte jetzt das tiefe Mitgefühl sowohl der Organisatoren und der Vertreter ihrer Einrichtungen als auch der vielen Fans aus dem Raum Koblenz.
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