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Lahnstein

Grüne wollen Kommunalen Klimapakt beitreten

Klimaschutzoffensive des Landes birgt große Chancen für Lahnstein

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Grüne wollen Kommunalen Klimapakt beitreten (Symbolbild Envato: Lizensiert für den BEN Kurier)
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LAHNSTEIN Die Lahnsteiner Grünen begrüßen die Kommunale Klima-Offensive der Landesregierung mit dem Finanzierungsprogramm Kommunales Investitionspaket für Klimaschutz und Innovation, kurz „KIPKI“ und dem Beratungsprogramm Kommunaler Klimapakt (KKP) sehr. Die Grüne Fraktion reichte bereits einen Antrag dazu ein, um von den Programmen für ein grüneres Lahnstein zu profitieren. Grünen-Fraktionsvorsitzende Jutta Niel sagt: „Die beiden Programme KIPKI und KKP bringen die Kommunen in Sachen Klimaschutz immens voran. Gerade, weil für die Kommune keine Zusatzkosten entstehen, ist das wirklich ein Doppelwumms. Deshalb ist es ein absolutes MUSS, dass Lahnstein dem Kommunalen Klimapakt beitritt. So wird die Stadt dauerhaft von Expertinnen und Experten in Sachen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung unterstützt und bei der Umsetzung entsprechender Strategien begleitet.“

Der Beitritt zum Kommunalen Klimapakt sei ab März kommenden Jahres möglich, bis dahin müssen jedoch die entsprechenden Ratsbeschlüsse gefasst sein. Deshalb wollten
die Grünen den Antrag schon am 8.12.22 in der Ratssitzung behandelt wissen. Sie konnten ihn aber erst 8 Tage vorher einreichen, da die Offensive erst am 29.11. von der Landesregierung bereit gestellt wurde. So wurde dem Antrag in der letzten Sitzung des Jahres keinen Platz mehr eingeräumt ,und er findet jetzt Berücksichtigung in der ersten Ratssitzung 2023, so die Antwort der Verwaltung, was die Grünen mit Bedauern zur Kenntnis nehmen.

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Die Lahnsteiner Grünen würden sich außerdem sehr über knapp 530.000 Euro freuen, die die Stadt über KIPKI erhalten würde, sofern das Gesetz im Mai im Landtag beschlossen wird und der Rat ihrem Antrag folgt.

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„Da wir keine Eigenbeteiligung aufbringen müssen, um die Förderung für Klimaschutz vor Ort zu erhalten, wird es keine Ausrede geben, um hier vor Ort Maßnahmen umzusetzen. Das Klimaschutzministerium hat dazu eine umfangreiche Liste mit Projektvorschlägen vorgelegt, aus der man auswählen kann. Als Opposition werden wir sehr genau darauf achten, dass das Geld dazu benutzt wird, um mehr Klimaschutz auf den Weg zu bringen. Da fehlt es in Lahnstein noch an allen Ecken und Enden“, so Niel.

Daher sei der Beitritt zum Kommunalen Klimapakt auch in dieser Hinsicht wichtig: Der Beitritt beinhaltet fachkundige Beratung, wie die KIPKI-Mittel effektiv eingesetzt werden können. „Vom Klimaschutz profitieren alle: Denn das bedeutet weniger Extremwetter wie Hitze und Starkregen, weniger Wasserknappheit und damit mehr Lebensqualität und Sicherheit für kommende Generationen“, so Niel.

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Blaulicht

Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

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Foto: BEN Kurier | Lizenz: Envato
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LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums  Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.

Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen

Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.

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Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor

Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.

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Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.

Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz

Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).

Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen

Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.

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Lahnstein

Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

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Foto: Stefan Best / Stadtverwaltung Lahnstein
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LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.

Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.

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Lahnstein

Lahnsteiner Einwohnerversammlung informiert zum Verkehrskonzept

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Foto: Eva Dreiser | Stadtverwaltung Lahnstein
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LAHNSTEIN Die Stadtverwaltung Lahnstein organisiert gemäß der Gemeindeordnung eine Einwohnerversammlung, um wichtige Gemeindeangelegenheiten mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erörtern und aktuelle städtische Projekte sowie laufende und geplante Maßnahmen vorzustellen.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Mittwoch, 26. März 2025 um 19.00 Uhr im Großen Saal der Stadthalle Lahnstein statt. Mittels Präsentationen erfolgt eine ausführliche Vorstellung des Verkehrskonzepts und der künftigen Verkehrsführung in Lahnstein.

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Teilnehmen können nur angemeldete Personen mit Wohnsitz in Lahnstein. Die Verwaltung bittet um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 21. März 2025. Anmeldungen werden unter Angabe von Namen und Kontaktdaten der teilnehmenden Personen schriftlich unter presse@lahnstein.de angenommen.

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Die Teilnahme ist auch in diesem Jahr selbstverständlich wieder kostenfrei (pm Stadt Lahnstein).

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