Koblenz
Über 300 Schulleiter zu Gast in Koblenz

KOBLENZ Gemeinsam haben sich die Stadt Koblenz und das Max-von-Laue-Gymnasium um die Austragung der bundesweiten Schulleitungstagung von mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktschulen beim MINT-EC-Verein in Berlin (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik; EC: Excellence Center) beworben und den Zuschlag erhalten. Der MINT-EC-Verein, der die Veranstaltungsleitung übernimmt, hat nun über 300 Schulleiterinnen und Schulleiter aus ganz Deutschland für den 4. und 5. November in die Rhein-Mosel-Halle nach Koblenz eingeladen.
Die Schulleiter erwartet ein vielfältiges Programm. Einer der Höhepunkte der MINT-EC-Schulleitungstagung ist die offizielle Aufnahme der neuen MINT-EC-Schulen in das Schulnetzwerk. Zudem werden neben einem großen Bildungs- und Schulkonzepte-Forum interessante Vorträge aus Wissenschaft und Bildung stattfinden und über 20 verschiedene interaktive Workshops am Max-von-Laue-Gymnasium angeboten. Das musikalische Rahmenprogramm der Veranstaltung wird sowohl von der schuleigenen Big-Band „Laumäxe“ als auch von der Jazz-Combo des Görres-Gymnasiums gestaltet. „Eine so große und hochkarätige Netzwerktagung, bei der auch unsere Bildungsministerin, Frau Dr. Stefanie Hubig, anwesend sein wird, muss natürlich auch finanziert werden“, betont Max-von-Laue-Schulleiter Dr. Frank Zimmerschied. „Daher freuen wir uns sehr, dass uns die PSD Bank Koblenz mit einer großzügigen zweckgebundenen Spende in Höhe von 3.000 Euro unterstützt.“
„MINT-Nachwuchsförderung halten wir für ausgesprochen wichtig, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Aus diesem Grunde unterstützen wir die Herbsttagung in der Rhein-Mosel-Halle gerne“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der PSD Bank, Bernd Schittler. Auch das Labor Koblenz, die Firma Boehringer Ingelheim sowie die Stadt Koblenz haben die Durchführung der bundesweiten MINT-EC-Schulleitungstagung finanziell gefördert. Die Koblenzer Kulturdezernentin, Dr. Margit Theis-Scholz, ist begeistert: „Im Jahr 2018 wurde Koblenz als MINT-Region ausgezeichnet. Folgerichtig haben wir uns bereits im Vor-Corona-Jahr 2019 für die Ausrichtung der Schulleitungstagung beworben. Dass die gemeinsame Bewerbung der Stadt Koblenz und dem Max-von-Laue-Gymnasium auf Anhieb Erfolg hatte, ist großartig. Wir freuen uns auf November.“
Koblenz
Koblenzer Sportstätte erhält neue Außenanlage: Bauarbeiten laufen nach Zeitplan

KOBLENZ Bereits seit Ende Januar 2025 wird auf der Schmitzers Wiese im Auftrag des Sport- und Bäderamtes vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz die Außenanlage neu gebaut. Grund hierfür war der in die Jahre gekommene Zustand der bereits vorhandenen Außenanlage. Die notwendigen Funktionen als innerstädtische und überregionale Sportstätte wurden nicht mehr erfüllt. Es ist vorgesehen, die Kampfbahn mit einem Kernspielfeld in Kunstrasen für den Fußballsport, die Laufbahn und die Segmente mit Kunststoffbelag für die leichtathletische und multisportliche Nutzung auszustatten. Zudem wird im vorderen Bereich eine Beachvolleyballfläche entstehen.
„Ich bin froh, dass der Ausbau der Bezirkssportstätte Schmitzers Wiese gut verläuft und wir wahrscheinlich Ende des Jahres bereits die neue Außenanlage begutachten können. Koblenz ist eine Sportstadt und muss Sportlern ausreichend Möglichkeiten bieten, den Leistungs- und Freizeitsport auch in unseren Sportstätten ausüben zu können“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird im Auftrag des Sport- und Bäderamtes seitens des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Koblenz das Bestandshaus „Multifunktionsgebäude“ abgerissen und neu gebaut. Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen. Insgesamt werden für die Gesamtmaßnahme rund 10,26 Millionen Euro investiert, wovon rund 8,11 Millionen Euro seitens des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden.
Weitere Informationen sind auf auf der Großbauprojektseite bei Koblenz baut unter www.koblenz-baut.de/swerhältlich.
Koblenz
Müll gefährdet Ziegen am Festungshang

KOBLENZ Achtlos weggeworfener Müll gefährdet die ökologische Landschaftspflege am Festungshang Ehrenbreitstein. Seit 2011 findet eine Beweidung des steilen Areals mit rund 30 Ziegen statt. Die Tiere sorgen dafür, dass der Hang eines ehemaligen Weinberges nicht verbuscht und eine offene Landschaft mit prägenden Gehölzinseln erhalten bleibt. Dies dient vor allem dem Natur- und Biotopschutz. Wer den Rheinsteig entlangläuft oder die Aussichtsplattform hinaufgeht, kann die Tiere bei der Arbeit beobachten.
Doch die Gesundheit der tierischen Landschaftspfleger ist in Gefahr. Denn leider kommt es häufig vor, dass von der Aussichtsplattform oder vom Weg entlang des Zaunes Abfälle wie Plastikmüll, Glasflaschen und Essensreste auf die Weide geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Ziegen den Müll fressen und krank werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen appelliert deshalb an die Vernunft der Menschen, die Tiere zu schützen und keine Abfälle in den eingezäunten Bereich zu werfen.
Koblenz
Koblenz trauert um Rosenstolz Sängerin Anna R.

KOBLENZ Die Nachricht vom unerwarteten Tod der Singer-Songwriterin AnNa R. hat auch in Koblenz für große Bestürzung gesorgt. Tief betroffen sind Kulturdezernent Ingo Schneider, Theaterintendant Markus Dietze und Literaturprofessor Stefan Neuhaus, die Organisatoren der Joseph-Breitbach-Poetikdozentur von Stadt, Theater und Universität in Koblenz. Als Poetikdozentin des Jahres 2025 sollte AnNa R. für mehrere öffentliche Veranstaltungen im April und im Mai nach Koblenz kommen.
AnNa R. schrieb als Teil des Duos Rosenstolz Musikgeschichte, füllte Stadien und Hallen und führte mit ihren Alben die Charts an. Auch nach dem Ende von Rosenstolz war sie mit ihrer Band Gleis 8 sehr erfolgreich, war zeitweise Sängerin bei Silly und zuletzt mit ihrem ersten Solo-Album „König:in“ auf Tour. Für den 2. April war der Auftakt der Poetikdozentur in Koblenz im Theaterzelt geplant, gefolgt von Veranstaltungen in der Universität Koblenz und der Stadtbibliothek.
„Wir haben AnNa R. in der Vorbereitung noch einmal näher als außergewöhnliche Künstlerin und als beeindruckenden Menschen kennen lernen dürfen“, berichtet Kulturdezernent Ingo Schneider. Den Angehörigen und Freunden gelte jetzt das tiefe Mitgefühl sowohl der Organisatoren und der Vertreter ihrer Einrichtungen als auch der vielen Fans aus dem Raum Koblenz.
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