Sport
„Danke Schiri“- Sebastian Hoppe vom VfL Altendiez wurde als verdienter Schiedsrichter geehrt

ALTENDIEZ Mit der Aktion „Danke Schiri.“ werden bundesweit Schiedsrichter geehrt, die nicht nur durch ihre Leistung auf dem Fußballplatz überzeugen, sondern darüber hinaus durch weiteres Engagement, beispielsweise in der Nachwuchsgewinnung, glänzen und durch besonders positives Teamverhalten positiv auffallen. Jeder Fußballkreis im Fußballverband Rheinland wählt einen Sieger, der auf Kreisebene geehrt wird. Alle Sieger erhalten neben einer Urkunde ein Geschenk. Eine Jury die Fußballverbandes Rheinland wählt im Anschluss einen Landesverbandssieger.
Der Kreisschiedsrichterausschuss Rhein-Lahn hat in der Kategorie „U50“ nun den 25-jährigen SEBASTIAN HOPPE aus Altendiez (VfL Altendiez) ausgezeichnet. „Sebastian hat sich in den vergangenen Monaten durch ein vielfältiges Engagement ausgezeichnet. So unterstützt er den Schiedsrichterausschuss in vielerlei Hinsicht, beispielsweise der Schiedsrichterneugewinnung, und übernimmt eine Vielzahl an Spielleitungen. Auf dem Platz schaffte er es in kürzester Zeit, von der Kreisliga C in die Kreisliga A aufzusteigen und sich dabei für den Förderkader des Fußballverbandes Rheinlands zu empfehlen“, lobt Kreisschiedsrichteobmann Patrick Heim die Leistungen seines Schützlings. Sebastian Hoppe wirkte außerdem am Anfang des Kalenderjahres bei der Challenge „Fitness-for-Referee“ mit und stand bei der Interviewreihe „Abpfiff-Die Fragen danach“ Rede und Antwort.
In der Kategorie „Ü50“ fiel die Wahl auf das Schiedsrichterurgestein MICHAEL VOGT aus Niederneisen (TuS Niederneisen). Der 60-jährige ist bereits seit 1980 an der Pfeife aktiv, hat in der Vergangenheit schon zahlreiche Funktionen in der Schiedsrichtervereinigung übernommen und stellt jetzt auch ein wichtiges Bindeglied zwischen jungen und älteren Schiedsrichtern dar.
„In einer schwierigen Zeit hat er vor vielen Jahren sogar das Amt des Kreisschiedsrichterobmanns übernommen und die Schiedsrichtergilde wieder auf die Erfolgsspur zurückgeführt. Jetzt begleitet er unter anderem Nachwuchsschiedsrichter zu deren ersten Spielen und gibt ihnen hierbei wertvolle Tipps. Darüber hinaus ist er ein Garant für eine Vielzahl an Spielleitungen. Wenn kurzfristig ein Schiedsrichter ausfällt, ist unser Michael immer zur Stelle“, weiß der stellvertretende Kreisschiedsrichterobmann Andreas Kappesser zu berichten. Michael Vogt erhielt die Auszeichnung 2019 bereits schon einmal.
„Doch wegen seinem tadellosen Verhalten auf und neben Platz, gegenüber den Schiedsrichterkameraden und seinem unbezahlbarem Engagement haben wir uns wieder für ihn entschieden“, so Kappesser weiter.
Die Aktion vom DFB im Zusammenspiel mit dem Sponsor „Das Örtliche“ ist ein wichtiges Zeichen für die Schiedsrichter in den Amateurklassen. Nicht nur Sebastian Hoppe und Michael Vogt haben in Ihren gemeinsam über 50 Schiedsrichterjahren etwas für Ihr Leben gelernt. Jedes Wochenende sind die Unparteiischen auf den Sportplätzen sportlich aktiv, lernen auf den Sportplätzen den Umgang mit verschiedenen Kulturen und Charakteren kennen und entwickeln ihre Persönlichkeit weiter.
Neben den Spesen für jede Spielleitung erhalten die Schwarzkittel auch freien Eintritt zu allen Spielen auf DFB-Ebene. Der nächste Schiedsrichterneulingslehrgang findet ab dem 05. März 2021 in Koblenz statt. Anmeldungen sind bereits jetzt über die Homepage des Fußballverbands möglich.
Hachenburg
Trainingslager im Westerwald: Der olympische Traum der Golden Underdogs lebt weiter

HACHENBURG Simidele Adeagbo ist Bobpilotin und mit 44 Jahren bereits eine erfahrene Athletin, die schon 2018 als Skeletonfahrerin an den olympischen Winterspielen in Pyeongchang teilnahm und dort bei der Abschlussfeier Fahnenträgerin des nigerianischen Teams war. Sie begann ihre Karriere als Leichtathletin und wechselte 2016 zum Bob- und Skeletonsport. 2022 gewann sie in Deutschland den Eurocup und war damit die erste afrikanische Athletin, die ein internationales Bob-Rennen gewinnen konnte.
Zwei nigerianische Bob-Pilotinnen leben gerade intensiv ihren Traum vom olympischen Eiskanal. Bis zum 30. August trainieren sie bei Deutschlands Bob-Legende Sandra Kiriasis in Hachenburg (Westerwald). Deren Projekt „Golden Underdogs“ unterstützt talentierte Athleten aus Ländern, die im Wintersport aufgrund fehlender Strukturen, Ressourcen und auch Tradition nur Außenseiter sind. Aber dennoch die Chance haben, ihren Olympia-Traum zu realisieren.
Ihre Teamkollegin Kewe King ist 28 Jahre alt und als Anschieberin ebenfalls auf schnellen Füßen unterwegs. Sie hat bereits einige Erfahrung in internationalen Wettkämpfen gesammelt. Für sie wären die olympischen Spiele Milano Cortina im Februar 2026 der vorläufige Karriere-Höhepunkt.
„Diese beiden haben genau wie andere Talente aus den vermeintlich kleinen Wintersportnationen ein immenses Potenzial. Sie werden aber durch finanzielle Hürden und fehlende Ressourcen ausgebremst. Wir wollen diesen Athletinnen ein professionelles Umfeld geben. Und auch meine Erfahrung soll ihnen helfen, ihre Ziele zu erreichen“, sagt Sandra Kiriasis.
Die olympische Gold- und Silbermedaillengewinnerin, siebenfache Weltmeisterin und neunmalige Siegerin im Gesamt-Weltcup des Bobsports gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Wintersportlerinnen. Die Idee zu den „Golden Underdogs“ entstand während der Bob-und Skeleton Weltmeisterschaften im Februar 2024 – auch aus dem Gedanken heraus, dass eine breitere Basis und stärkere Konkurrenz auch den größeren Wintersportnationen in der Entwicklung weiterhilft.
Chancengleichheit im Sport auch für „kleine“ Nationen
„Das Training hier in Hachenburg ist ein wichtiger Teil unserer Vorbereitung auf die olympische Saison. Diese Bobsport-Anlage auf Weltklasse-Niveau hilft uns, unsere Technik zu verbessern und durch das Finetuning kleinster Details zuversichtlich und wettbewerbsfähig in die Rennen dieses Winters zu gehen“, erklärt Simidele Adeagbo.
Derzeit betreut Sandra Kiriasis die Athletinnen noch allein. Im Rahmen der „Golden Underdogs“ will sie jetzt ein Unterstützerteam aufbauen und künftig mit erfahrenen Trainern sowie Mechanikern und Physiotherapeuten für gute Trainingsbedingungen sorgen. Dazu gehören auch hochwertiges Material und moderne Technik. „Wir wollen ein Umfeld schaffen, das Athleten in ihrer Vorbereitung und während Wettkämpfen stärkt. Und damit eine echte Aussicht auf Erfolg bietet und ein wichtiger Schritt in Richtung Chancengleichheit im Sport ist“, so Kiriasis.
Sponsoren dringend gesucht: Athleten zahlen alles aus eigener Tasche
Im Gegensatz zum geförderten Leistungssport in Deutschland zahlen die nigerianischen und andere Sportlerinnen alles aus eigener Tasche. Ein gewaltiger Aufwand, denn ein neuer Monobob kostet schon mal rund 26.000 Euro, dazu kommen mehrere Sätzen Kufen sowie Kosten für Trainer, Mechaniker, Physiotherapeuten und Reisen nebst Unterkünften. Da kommen schnell sechsstellige Beträge zusammen. Deshalb suchen die „Golden Underdogs“ auch weitere Unterstützer und Sponsoren.
Für Kiriasis, die bei den „Golden Underdogs“ auch hoffnungsvolle deutsche Nachwuchstalente wie die 23-jährige Leona Klein fördert, wäre eine internationale Top-Ten-Platzierung ihrer nigerianischen Schützlinge wie ein WM-Titel mit Deutschland. Beim Trainingslager auf der neuen Anschubanlage im Sportzentrum Löwenrevier Hachenburg feilen sie derzeit an den Details von der Technik über Athletik bis zur Feinabstimmung bei der Steuerung und im Team. Denn jetzt werden die Grundlagen für einen erfolgreichen Winter gelegt. Der sollte für Simidele und Kewe nach Möglichkeit ein olympischer werden. Der Traum der aussichtsreichen Außenseiter lebt weiter und nimmt in Hachenburg gerade konkrete Züge an (Text: Golden Underdogs).
Koblenz
Glückwunsch: Emma ist Hip-Hop-Weltmeisterin!

KOBLENZ Ein strahlender Moment für Emma Pinger vom TGC Redoute Koblenz und Neuwied e.V.: Bei der Hip-Hop-Weltmeisterschaft der United Dance Organisation (UDO) in Blackpool, Großbritannien, tanzte sich die elfjährige Koblenzerin an die Weltspitze.
In der Kategorie Hip-Hop-Battle U12 1-vs-1 – einem Format, bei dem zwei Tänzer*innen in einem direkten Duell gegeneinander antreten – triumphierte sie im Finale und wurde Weltmeisterin in dieser Kategorie! Besonders spannend: Ihre Gegnerin war ebenfalls aus Deutschland und kam aus Mannheim. Neben dem Pokal erhielt Emma zudem einen glänzenden Weltmeisterring – eine besondere Auszeichnung, die zeigt, welches außergewöhnliche Hip-Hop-Talent in ihr steckt.
Emma beeindruckte zudem auch in weiteren Kategorien. In der Altersklasse U12 Fortgeschrittene, die Tänzer:innen unter zwölf Jahren mit mittlerem Erfahrungsniveau umfasst, ertanzte sie sich den dritten Platz. Auch im Einzelwettbewerb der **U12 Solo** erreichte sie das Treppchen und belegte den dritten Platz.
Doch das war nicht der einzige Grund für den Koblenzer Tanzsportverein zum Jubeln: Das Geschwister-Duo Jefferson und Laurence Rossignoll sicherten sich in der Kategorie O18 Intermediär – einer Klasse für Tänzer:innen über 18 Jahre mit mittlerem Erfahrungsniveau – den Titel der Vize-Weltmeister. Auch diese beiden trainieren beim TGC Redoute Koblenz und Neuwied e.V.. Laurence, die von allen nur „Lolo“ genannt wird, glänzte zudem als Solotänzerin und erreichte einen starken dritten Platz in der Altersklasse Über-18 Solos. Und Jefferson freute sich über seinen vierten Platz im Solo der Kategorie U18 Advanced (Fortgeschrittene unter 18 Jahren), in der er sich gegen mehr als 60 Tänzer behaupten musste.
Die jungen Hip-Hopper des größten Tanzsportvereins in Rheinland-Pfalz beweisen damit, dass sie mit ihrer Leidenschaft und ihrer Disziplin auch auf der internationalen Bühne erfolgreich sind. Nach ihrer Rückkehr aus Blackpool bereiten sich Emma, Jefferson und Laurence bereits auf die nächsten Wettbewerbe vor.
Sport
Innenminister Michael Ebling unterstützt den 7. Nassauer Hospiz-Charity-Run

NASSAU „Es ist mir eine Ehre, die Schirmherrschaft über den 7. Nassauer Hospiz-Charity-Run übernehmen zu dürfen. Dieses besondere Ereignis verbindet sportlichen Einsatz mit einem zutiefst menschlichen Anliegen – der Unterstützung und Förderung der Hospizarbeit in der Region“, schreibt Michael Ebling, Minister des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, in seinem Grußwort. Die Traditionsveranstaltung findet am Samstag, 20. September, im Freiherr-vom-Stein-Park in Nassau statt.
Schon haben Läuferinnen und Läufer, Walker und Walkerinnen auf dem Anmeldeportal www.hospiz-nassau.de/hospizlauf ihre Teilnahme gemeldet. Mit dabei sind auch wieder Vereins- und Firmenmannschaften. Jede Läuferin und jeder Läufer trage mit seiner Teilnahme dazu bei, die wertvolle Arbeit des Hospizes sichtbar zu machen und nachhaltig zu unterstützen, findet der Innenminister.
„Besonders freut es mich, dass der Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn abermals die Jüngsten zum Mitlaufen eingeladen hat. So wird die Förderung des Hospizes zu einem generationenübergreifenden Projekt“, schreibt Michael Ebling.
Dank eines Sponsors brauchen die Jüngsten (bis 16 Jahre) für die ersten Wettbwerbe des Tages kein Startgeld zu bezahlen. Die Baminis (Jahrgang 2019 und jünger) starten um 12 Uhr auf den 250-Meter-Lauf. Weiter geht es um 12.30 Uhr mit dem 1000-Meter-Lauf für Jungen und Mädchen (U 8- U12). Der 2000-Meter-Lauf für Mädchen und Jungen (U14-U16) findet um 12.45 Uhr statt.
Wer über die 10-Kilometer-Strecke läuft, bezahlt ein Startgeld von 17 Euro, ebenso die Läuferinnen und Läufer sowie die Walkerinnen und Walker über die 5-Kilometer-Strecke. Der Starschuss für den Hauptlauf fällt um 14 Uhr, der für die 5-Kilometer-Distanz um 15.30 Uhr. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.vy
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