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Lahnstein

Dr. Marcel Will: „Auch in Lahnstein bezahlbaren Wohnraum schaffen!“

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LAHNSTEIN OB-Kandidat Dr. Marcel Will besuchte mit Bundestagskandidat Dr. Thorsten Rudolph, dem aktuellen Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger und interessierten Bürger:innen das Neubaugebiet „An der Alten Markthalle“ in Niederlahnstein. Die Erschließungsträger Jutta Karst und Oliver Karst von der Karst Ingenieure GmbH informierten hier über die Entwicklung dieses großen Projekts. Frau Karst zeigte sich über das Interesse sehr erfreut: „Es ist schön, dass sich die Politik für solche Projekte interessiert, wobei wir neutral sind und auch gerne anderen Stellen das Projekt erläutern.“

An der Alten Markthalle können über 70 Familien den Traum vom Eigenheim verwirklichen. „Wir selber bauen ja auch hier“, erklärt Will, „wofür wir sehr dankbar sind. Dennoch hätte ich mir an dieser Stelle auch die Schaffung von sozialem Wohnraum gewünscht. Das Potential war sicher vorhanden. Aber die Stadt hat sich für ein anderes Vorgehen entschieden.“ Dabei betont Will, dass er solche Projekte in Zukunft anders angehen wolle: „Wir können in Verhandlung mit Investoren bzw. Investorinnen und durch die klare Festlegung von Quoten für sozialen Wohnraum sowie die Staffelung der Grundstückspreise einiges tun, um bezahlbaren Wohnraum für eine Vielzahl an Menschen zu schaffen.“ Dafür brauche es Mut und vor allem einen Plan, den man im Dialog zwischen Stadtverwaltung, Stadtrat, Bürger:innen und externen Experten:innen entwickeln müsse. Für den OB-Kandidaten steht in jedem Fall fest: „Auch in Lahnstein kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen!“

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Der SPD-Kandidat für den Bundestag Rudolph betonte, wie wichtig es ist, dass Lahnstein gerade auch für junge Familien attraktiv bleibe. Dazu gehöre auch, dass diese Familien in Lahnstein Wohneigentum erwerben könnten. Zugleich müsse die Politik aber auch etwas für Mieter:innen mit geringem Einkommen tun. „Ich mache mir Sorgen, weil steigende Mieten und Wohnungsknappheit dazu führen, dass immer mehr Menschen sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten können. Deshalb müssen wir deutlich mehr bauen. Und dafür brauchen wir vor allem auch eine kluge Bodenpolitik der Gemeinden und eine effektive Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch den Bund“, so der SPD-Bundestagskandidat Rudolph. Dem schlossen sich Pilger und Will an. Die drei Sozialdemokraten sind sich außerdem einig, dass zukünftige Neubauprojekte auch der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz verpflichtet sind. Der Bebauungsplan an der Alten Markthalle trägt dem bereits Rechnung. Das müsse man fortführen und ausbauen. „Einfach nur weitere Flächen zu versiegeln und zuzubetonieren, macht wenig Sinn“, erläutert Will seine Vorstellungen. „Wir müssen Augenmaß beweisen, wie das an der Alten Markthalle schon gut gemacht worden ist. Es gibt viele Mittel, um nachhaltig Wohnraum zu schaffen“, macht Will deutlich.

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Blaulicht

Nachtragsmeldung zum angekündigten Amoklauf am Schulzentrum Lahnstein

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LAHNSTEIN In unserer Erstmeldung vom gestrigen Abend berichteten wir, dass am 1. April auf der Mädchentoilette der Realschule plus in Lahnstein eine bedrohliche Schmiererei entdeckt wurde, die einen Amoklauf ankündigte. Diese Darstellung bedarf jedoch einer Korrektur. Nach aktuellen Informationen der Polizei ist nicht eindeutig geklärt, ob die Verfasserin oder der Verfasser dieser Drohung tatsächlich eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule plus oder des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums ist. Fest steht jedoch, dass sich die Schmiererei seit dem 01. April in einer Mädchentoilette des Gymnasiums befand, die sowohl von Schülerinnen des Gymnasiums als auch von Schülerinnen der Realschule plus genutzt wird.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde eine Person in einem Chat identifiziert, die für die Verbreitung der Nachrichten in den sozialen Medien verantwortlich sein könnte. Mit der Person wurde ein klärendes Gespräch, eine sogenannte Gefährderansprache geführt. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Person auch tatsächlich für die Drohung verantwortlich ist. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um die Urheberin oder den Urheber der bedrohlichen Botschaft zweifelsfrei zu ermitteln.

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Die Schulleitungen beider betroffenen Bildungseinrichtungen – der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums – haben unverzüglich reagiert und gemeinsam die Eltern der Schülerinnen und Schüler über die Vorfälle informiert. Trotz der schnellen Aufklärung bleibt die Tatsache bestehen, dass es sich hierbei um einen geschmacklosen und verantwortungslosen „Aprilscherz“ handelt, der große Unruhe und Angst innerhalb der Schulgemeinschaften ausgelöst hat.

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Bereits am heutigen frühen Morgen zeigte die Polizei Lahnstein verstärkte Präsenz am Schulzentrum, um mögliche Unsicherheiten bei den Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften zu minimieren. Es liegt keine akute Gefährdungslage vor.

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Blaulicht

Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

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Foto: BEN Kurier | Lizenz: Envato
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LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums  Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.

Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen

Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.

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Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor

Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.

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Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.

Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz

Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).

Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen

Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.

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Lahnstein

Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

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Foto: Stefan Best / Stadtverwaltung Lahnstein
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LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.

Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.

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