Lahnstein
Grüne wollen Weiher im Lahnsteiner Ernst-Wagner Park retten: Bundesförderung könnte 90 Prozent finanzieren

LAHNSTEIN Der Weiher im Ernst Wagner Park muss gerettet werden. Er ist für viele Menschen ein Ort der Erholung und Naturbeobachtung und für viele Tiere ein Lebensraum. Deshalb möchte die grüne Fraktion im Stadtrat, Fördermittel des Bundes aus dem Programm der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) beantragen.
Aufgrund von Sauerstoffmangel und mangelnder Filterung droht dieses Kleinod nahe der Kliniken umzukippen. Eine Entschlammung und Vertiefung könnten dem entgegenwirken, so die GRÜNEN. Diese sind sich sicher, dass auch den auf der Lahnsteiner Höhe ansässigen Institutionen viel an der Erhaltung des Weihers gelegen ist und und die Rettung des Biotops nicht an den noch fehlenden zehn Prozent Erneuerungskosten scheitern werde. Im Antrag zur Renaturierung fordern sie daher die Stadtverwaltung auf, ein Renaturierungskonzept mit Hilfe der Bundesförderung für den Teich im Ernst Wagner Park von Fachleuten ausarbeiten und umsetzen zu lassen.
Dabei ist insbesondere zu prüfen, welche Maßnahmen zur Wiederherstellung des Teiches geeignet sein können. Weiterhin ist zu prüfen, ob dies auch als Kompensationsmaßnahmen für Baumaßnahmen und Versiegelungen durch Bauvorhaben in Lahnstein eingesetzt werden kann.
Andernfalls sehen die Grünen die Gefahr, dass im nächsten heißen Sommer der Teich kippt. Schon im heißen Juli dieses Jahres erzeugte er einen unangenehmen Geruch. Grund dafür ist ein Sauerstoffmangel, der durch wenig Wasser und Hitze entstehen kann? Ist der Weiher erst einmal gekippt, sterben Tiere und Pflanzen ab und es kann zu einer unangenehmen Geruchsbildung kommen. „Bei einer stinkenden Dreckbrühe sucht niemand Erholung“, so Niel. „Würde man den Weiher nicht retten, droht aus diesem schönem und ökologisch wichtigem Kleinod ein echter Schandfleck zu werden.
So günstig bekommen wir den Teich wahrscheinlich nicht mehr vor der Buga 2029 hergestellt und man hätte gleichzeitig mal etwas für den Stadtteil auf der Lahnhöhe gemacht. Wenn wir den Weiher so belassen und er kippt, muss die Stadt die stinkende Brühe beseitigen, dann gibt es kein Geld, insofern ist der Antrag auch bei sehr knapper Haushaltskasse sinnvoll“ so die Fraktionsvorsitzende Jutta Niel zur Intention des Antrags, der in der nächsten Haupt- und Finanzausschusssitzung am 7.09.23 verhandelt wird.
Blaulicht
Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.
Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen
Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.
Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor
Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.
Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.
Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz
Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).
Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen
Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.
Lahnstein
Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.
Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.
Lahnstein
Lahnsteiner Einwohnerversammlung informiert zum Verkehrskonzept

LAHNSTEIN Die Stadtverwaltung Lahnstein organisiert gemäß der Gemeindeordnung eine Einwohnerversammlung, um wichtige Gemeindeangelegenheiten mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erörtern und aktuelle städtische Projekte sowie laufende und geplante Maßnahmen vorzustellen.
In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Mittwoch, 26. März 2025 um 19.00 Uhr im Großen Saal der Stadthalle Lahnstein statt. Mittels Präsentationen erfolgt eine ausführliche Vorstellung des Verkehrskonzepts und der künftigen Verkehrsführung in Lahnstein.
Teilnehmen können nur angemeldete Personen mit Wohnsitz in Lahnstein. Die Verwaltung bittet um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 21. März 2025. Anmeldungen werden unter Angabe von Namen und Kontaktdaten der teilnehmenden Personen schriftlich unter presse@lahnstein.de angenommen.
Die Teilnahme ist auch in diesem Jahr selbstverständlich wieder kostenfrei (pm Stadt Lahnstein).
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