Connect with us

Lahnstein

Bären, Uhus und Alpakas – „wilder“ Abschied der Vorschulkinder

Veröffentlicht

am

Auf ihrer Abschlusstour trafen die Vorschulkinder auf viele wilde Tiere (Fotos: Kita „Rambazamba“)
Anzeige

LAHNSTEIN Bereits seit Wochen sprachen die Vorschulkinder „Schlaue Eichhörnchen“ der Kita „Rambazamba“ von kaum etwas anderem: Ihr Abschied stand bevor und damit der Ausflug in den Wild- und Freizeitpark Gackenbach.

Rotwild, Esel, Wildschweine – die Tiere im Wild- und Freizeitpark waren zum Greifen nah und kreuzten den Weg der Kita-Kinder. Manche ließen sich füttern und streicheln, für andere brauchten die Vorschulkinder ein scharfes Auge, denn sie mussten im hohen Gras oder hinter Bäumen erst erspäht werden. Mit viel Ruhe und durch langsames Voranpirschen gelang es den „Schlauen Eichhörnchen“ sogar, sich einer freilaufenden Gruppe Damwild zu nähern. Nicht nur die Nähe zu den Tieren war eine besondere Erfahrung an diesem Tag, auch die Sommerrodelbahn und der große Abenteuerspielplatz sorgten für große Begeisterung.

Anzeige

Bereits am Nachmittag folgte der zweite Teil des Abschiedstages, der zunächst mit dem gemeinsamen Grillen aller „Eichhörnchen-Familien“ und den Erzieherinnen begann. Ein großes Buffet wurde von den Familien zusammengetragen. In diesem Rahmen war auch Platz für Abschiedsworte und ein Abschiedslied der Erzieherinnen, die Übergabe der Portfolioordner an die künftigen Schulkinder und eines tollen Geschenks der „Schlauen Eichhörnchen“ an die Kita – eine Sitzgarnitur, bemalt mit Eichhörnchen und persönlichen Gemälden jedes Vorschulkindes.

Anzeige

Zum Abschied bekam die Kita „Rambazamba“ eine Sitzgarnitur mit passendem Motiv von den „Schlauen Eichhörnchen“ geschenkt.(Fotos: Kita „Rambazamba“)

Abschlusstour führt die Kita „Rambazamba“ in den Wild- und Freizeitpark

Doch der Tag sollte noch nicht zu Ende sein: Nachdem die Kita-Kinder ihre Familien nach Hause geschickt hatten, konnten sie die Kita „Rambazamba“ einmal ganz für sich nutzen. Es dauerte nicht lange, da stießen sie auf eine alte Schatzkarte und den Brief des Piraten Blutswunde. Dieser bat sie um Mithilfe bei der Suche nach seinem Schatz, der ihm gestohlen worden war. Schnell wurde aus den „Schlauen Eichhörnchen“ eine Truppe mutiger Piraten mit Augenklappen und Kopftüchern.

Auf ihrer Abschlusstour trafen die Vorschulkinder auf viele wilde Tiere (Fotos: Kita „Rambazamba“)

Viele verstecke Hinweise führten sie aus der Kita heraus durch Niederlahnstein bis zur Feuerwache Nord. Auf ihrem Weg lösten sie Rätsel, bestanden Aufgaben, trafen auf bekannte Gesichter, gackernde Tiere, lauschten Piraten-Geschichten und fanden sich schlussendlich im Garten der „Rambazamba“-Leitung, Stephanie Ems, wieder. Nach einer zünftigen Piratenstärkung wurden die letzten Kräfte eingesetzt, um den ersehnten Schatz zu finden und die Schatztruhe zu plündern.

Müde, aber noch immer ein wenig aufgeregt von den Ereignissen des Tages, waren bei Einbruch der Dunkelheit alle Kinder bereit, von ihren Eltern abgeholt zu werden und in ihre Betten zu fallen.

Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen
Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Blaulicht

Nachtragsmeldung zum angekündigten Amoklauf am Schulzentrum Lahnstein

Veröffentlicht

am

von

Anzeige

LAHNSTEIN In unserer Erstmeldung vom gestrigen Abend berichteten wir, dass am 1. April auf der Mädchentoilette der Realschule plus in Lahnstein eine bedrohliche Schmiererei entdeckt wurde, die einen Amoklauf ankündigte. Diese Darstellung bedarf jedoch einer Korrektur. Nach aktuellen Informationen der Polizei ist nicht eindeutig geklärt, ob die Verfasserin oder der Verfasser dieser Drohung tatsächlich eine Schülerin oder ein Schüler der Realschule plus oder des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums ist. Fest steht jedoch, dass sich die Schmiererei seit dem 01. April in einer Mädchentoilette des Gymnasiums befand, die sowohl von Schülerinnen des Gymnasiums als auch von Schülerinnen der Realschule plus genutzt wird.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde eine Person in einem Chat identifiziert, die für die Verbreitung der Nachrichten in den sozialen Medien verantwortlich sein könnte. Mit der Person wurde ein klärendes Gespräch, eine sogenannte Gefährderansprache geführt. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Person auch tatsächlich für die Drohung verantwortlich ist. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um die Urheberin oder den Urheber der bedrohlichen Botschaft zweifelsfrei zu ermitteln.

Anzeige

Die Schulleitungen beider betroffenen Bildungseinrichtungen – der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums – haben unverzüglich reagiert und gemeinsam die Eltern der Schülerinnen und Schüler über die Vorfälle informiert. Trotz der schnellen Aufklärung bleibt die Tatsache bestehen, dass es sich hierbei um einen geschmacklosen und verantwortungslosen „Aprilscherz“ handelt, der große Unruhe und Angst innerhalb der Schulgemeinschaften ausgelöst hat.

Anzeige

Bereits am heutigen frühen Morgen zeigte die Polizei Lahnstein verstärkte Präsenz am Schulzentrum, um mögliche Unsicherheiten bei den Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften zu minimieren. Es liegt keine akute Gefährdungslage vor.

Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Blaulicht

Schlechter Aprilscherz: Schülerin kündigt für Donnerstag Amoklauf an Realschule in Lahnstein an!

Veröffentlicht

am

von

Foto: BEN Kurier | Lizenz: Envato
Anzeige

LAHNSTEIN Was als vermeintlicher Aprilscherz begann, endete in einem Schockmoment für eine gesamte Schulgemeinschaft. Pünktlich zum 1. April fand sich auf der Mädchentoilette, die von der Realschule plus und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums  Lahnstein gemeinsam genutzt wird* (*nachträglich korrigiert, ursprünglich hieß es im Text, dass es eine Mädchentoilette der Realschule wäre) eine bedrohliche Ankündigung: Ein Amoklauf sollte am kommenden Donnerstag stattfinden. Doch damit nicht genug – die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über Snapchat und andere soziale Medien. Eine makabere Drohung, die Erinnerungen an vergangene Tragödien wachrief und für Angst und Unruhe sorgte.

Kein harmloser Spaß – Die grausame Realität hinter solchen Drohungen

Es gibt Dinge, über die man keine Witze macht. Für viele Menschen sind die schrecklichen Bilder von Winnenden, Erfurt oder Parkland unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Entsetzen, die Angst, das Leid der Familien – all das lässt sich nicht einfach abschütteln. 2009 erschoss ein 17-Jähriger in Winnenden 15 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Es war eine Tragödie, die sich in die Geschichte eingravierte. Drohungen dieser Art sind kein harmloser Streich, kein leichtfertiges Geplänkel – sie sind Ausdruck einer beunruhigenden Gedankenlosigkeit, die weitreichende Konsequenzen hat.

Anzeige

Die Polizei reagiert schnell – Sicherheit geht vor

Glücklicherweise handelten die Behörden umgehend. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei die Täterin identifizieren. Mit einer deutlichen Gefährderansprache setzten die Beamten ein klares Zeichen: Solche Drohungen werden nicht toleriert, unabhängig davon, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. Denn die Konsequenzen sind real – nicht nur für die Täterin selbst, sondern auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, die in Angst und Unsicherheit versetzt wurden.

Anzeige

Die Polizei verstärkte ihre Präsenz an der Schule merklich, um den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Mehr Streifenfahrten, mehr Beamte vor Ort – alles Maßnahmen, um das Vertrauen in die Sicherheit der Schule zu bewahren. Denn egal, ob eine Drohung ernst gemeint war oder nicht: Die Angst, die sie auslöst, ist echt.

Konsequenzen für die Schülerin – Ein hoher Preis für einen geschmacklosen Scherz

Für die Täterin wird dieser vermeintliche „Scherz“ ernsthafte Folgen haben. Seitens der Schule sind bereits Ordnungsmaßnahmen angekündigt, und auch strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Eine solch schwerwiegende Ankündigung einer vermeintlichen Tat bleibt nicht ohne Folgen – und das zu Recht. Wer mit der Angst anderer spielt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein.*Die Rektoren der Realschule plus und des angrenzenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums informierten gemeinsam die Sorgeberechtigten der jeweiligen Schüler in einem Elternbrief zu den Umständen des Vorfalls (*nachträglich hinzugefügt).

Unterstützung für die Schüler – Raum für Ängste und Sorgen

Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, über ihre Ängste zu sprechen, wird der Unterricht am Donnerstag regulär stattfinden. Doch die Schulen haben vorgesorgt: Schülerinnen und Schüler, die sich unwohl fühlen, dürfen auf Wunsch zu Hause bleiben. Die Schulleitungen haben die Eltern über diese Möglichkeit informiert, um den jungen Menschen einen sicheren Raum für ihre Gefühle zu bieten.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass manche Dinge keine Späße sind. Gewaltandrohungen, egal in welchem Kontext, haben nichts mit Humor zu tun. Sie sind eine ernste Angelegenheit, die tiefgreifende Auswirkungen auf viele Menschen haben kann. Ein Aprilscherz sollte zum Lachen bringen – nicht zur Angst. Ein „Scherz“, der Menschen in Panik versetzt, ist keiner. Er ist schlichtweg verantwortungslos.

Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Lahnstein

Asphaltarbeiten im Lahnsteiner „Hohenrhein“ beginnen am 10. April

Veröffentlicht

am

von

Foto: Stefan Best / Stadtverwaltung Lahnstein
Anzeige

LAHNSTEIN Im Zuge der Ausbaumaßnahme „Hohenrhein“ werden am 10. und 11. April 2025 die Asphaltarbeiten zwischen der Abfahrt zum Campingplatz Wolfsmühle und der Einmündung zur Martin-Luther-Straße ausgeführt.

Aus diesem Grund ist die Baustelle ab Mittwochmittag, 09. April nicht mehr befahrbar. Die Durchfahrt wird am Morgen des 12. April wieder freigegeben. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme finden sich auch unter www.lahnstein.de/hohenrhein.

Anzeige
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Trending

×

Hallo.

Klicke auf den Button um uns eine WhatsApp Nachricht zu senden oder sende uns eine Mail an redaktion@ben-kurier.de

× Whats App zum BEN Kurier