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Koblenz

Menschen Halt geben: Lions Club spendet 2500 Euro an die Bahnhofsmission

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Wertschätzung für wertvolle Arbeit: Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe von Vertretern des Lions Clubs Koblenz Sophie von La Roche vor der Bahnhofsmission. Öffentlichkeitsarbeit Hohenzollernstraße 118, 56068 Koblenz Marco Wagner Telefon: 0261 13906-112 Telefax: 0261 13906-390 E-Mail: wagner@caritas-koblenz.de Internet: www.caritas-koblenz.de Datum: 13. Mai 25 Presseinformation Foto von links nach rechts: Charlotte Suszynski (ehrenamtliche Mitarbeiterin Bahnhofsmission), stellvertretender Caritasdirektor Achim Meis, Günter Pabst (Leiter Bahnhofsmission), Ralph Buchter (Vorstand Lions Club Koblenz Sophie von La Roche), Dominik B. Brimmer (Präsident des Lions Club Koblenz Sophie von La Roche), Anja Klinghuber (Vorstand Lions Club Koblenz Sophie von La Roche), Gaby Bister (Vorstand Lions Club Koblenz Sophie von La Roche)
Foto: Caritasverband Koblenz e.V.
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KOBLENZ Es ist später Nachmittag in der Koblenzer Bahnhofsmission, einer ökumenischen Einrichtung in Trägerschaft des Caritasverbandes in Kooperation mit dem Diakonischen Werk. Im Aufenthaltsraum sitzen einige Gäste, genießen einen leckeren Kaffee oder essen ein belegtes Brötchen. Die Frauen und Männer sind aus ganz unterschiedlichen Gründen vor Ort. Das Team der Bahnhofsmission, zu dem 15 ehrenamtlich engagierten Menschen gehören, sorgt für eine herzliche und wertschätzende Atmosphäre.

An diesem Tag ist auch eine kleine Delegation des Lions Clubs Koblenz Sophie von La Roche zu Gast und überreicht eine Spende in Höhe von 2.500 Euro. „Uns ist wichtig, dass die Unterstützung direkt bei den Menschen in der Region ankommt“, sagte Dominik B. Brimmer, Präsident des Lions Clubs. „Wir sind beeindruckt von der großartigen Arbeit, die das Team der Bahnhofsmission Tag für Tag leistet. Menschen werden schnell und unbürokratisch unterstützt, erhalten im wahrsten Sinne des Wortes Halt im Leben.“

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Schutzraum für 60 Gäste pro Tag

Seit mehr als 100 Jahren ist die Bahnhofsmission, die überwiegend aus Eigenmitteln finanziert wird, eine wichtige Anlaufstelle am Koblenzer Hauptbahnhof. Die klassischen Hilfen beim Ein- und Umsteigen werden nach wie vor angeboten. Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten zunehmend als Schutzraum von bedürftigen und einsamen Menschen sowie in besonders belastenden Lebenssituationen in Anspruch genommen. Da ist es wichtig, ein offenes Ohr zu haben, zuhören zu können. Eine gute Vernetzung sorgt für kurze Wege zu speziellen Beratungsstellen, z. B. in den Kontexten Sucht, Schulden oder Wohnungslosigkeit.

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Pro Tag finden 60 Besucher einen Ort der Ruhe, Rat und Unterstützung. Dank durchgehender Öffnungszeiten ist die Tür zu Bahnhofsmission an sechs Tagen in der Woche geöffnet. Spende ermöglicht Versorgung der Besucher über mehrere Monate Wir bedanken uns ganz herzlich für die großzügige Unterstützung, eine enorme Wertschätzung für unsere Gäste und unser eingespieltes Team“, strahlte Achim Meis, stellvertretender Caritasdirektor.

Dank der Spende können wir das Versorgungsangebot mit Lebensmitteln und Getränken für unsere Besucher über vier Monate finanzieren.“ Es war bereits die zweite Spende des Lions Club Sophie von La Roche an die Bahnhofsmission in dieser Höhe. Im Rahmen der Stippvisite signalisierten die engagierten Club-Mitglieder, dass diese Unterstützung auch in Zukunft weitergehen wird.

Weitere Informationen:

Bahnhofsmission Koblenz,, Bahnhofplatz 2 / Nordeingang, 56068 Koblenz, Tel. 0261 31326, E-Mail: bahnhofsmission@caritas-koblenz.de

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Koblenz

Verena Schimmel aus Koblenz ist nominiert für den Maitre des Jahres

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KOBLENZ Gemeinsam mit ihrem Partner David Weigang eröffnete Verena Schimmel im März 2023 das Verbene Bistro in Koblenz. Für sie war dieser Schritt eine natürliche Weiterentwicklung: „Wir hatten unser erstes Ziel erreicht, waren auf dem richtigen Weg – also bereit, etwas Neues zu wagen.“

Aktuell sorgt Schimmel auch über Koblenz hinaus für Aufmerksamkeit: Sie wurde beim renommierten Rolling Pin Award, der in diesem Jahr zum 15. Mal vergeben wird, in der Kategorie Maitre des Jahres nominiert. Dieser Preis wird nicht ohne Grund als „Oscar der Gastronomie“ bezeichnet. Dieser Award soll all diejenigen ehren, die durch Vorbildwirkung, Kreativität und Engagement die Branche beeinflussen.

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Ich habe das Glück, von meinen Kollegen nominiert worden zu sein“, erzählt sie stolz. „Jetzt stehe ich auf einer Liste, bei der es nur noch darum geht, mich gegen Berlin und Düsseldorf durchzusetzen.“

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Für Schimmel ist Menschlichkeit das Herzstück von Service. „Uns ist es wichtig, Menschen zu sehen und zu spüren – unsere Gäste genauso wie unser Team. Letztlich gehört auch der Gast zum Team. Das ist die Wurzel des Gastgebertums.“

Dass sie einmal Gastgeberin eines eigenen Bistros sein würde, war keineswegs absehbar. Ursprünglich absolvierte Schimmel eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin, „da bin ich ein bisschen reingerutscht über meine Eltern und den befreundeten Zahnarzt. Aber ich wusste schnell: Das ist nicht mein Weg.“ Viele Jahre führte sie parallel einen Concept Store in Emmelshausen, bis sie ihren heutigen Partner kennenlernte. Gemeinsam wagten die beiden den Schritt in die Gastronomie und machten ihre Leidenschaft zum Beruf.

Die Selbstständigkeit bringt für Schimmel und ihr Team natürlich auch Herausforderungen mit sich. Besonders die Nachwirkungen der Corona-Pandemie sind spürbar. Doch sie bleibt optimistisch: „Risiko gibt es immer. Aber wenn man ein gutes Konzept hat, daran glaubt, ein starkes Team an seiner Seite weiß und Gäste, die positives Feedback geben, dann kann man es schaffen.“

Im Verbene Bistro erwartet die Gäste eine international inspirierte Küche, geprägt von den persönlichen Einflüssen des multikulturellen Teams. Gleichzeitig liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität – enge Partnerschaften bestehen etwa mit Produzenten aus der Eifel. Während Weigang gemeinsam mit seinem Küchenteam die Gerichte entwickelt und die finale Entscheidung trifft, liegt Schimmels Stärke im Visuellen: „Er hat das letzte Wort, aber bei der Optik darf ich immer noch mitsprechen.“

Mein erster Eindruck? Offen und herzlich. Genau diese Mischung schafft das Gefühl, im Verbene Bistro nicht nur Gast, sondern Teil des Ganzen zu sein. Wer das alles selbst erleben möchte, sollte vorbeischauen und in die vielfältigen, kreativen Genusswelten des Restaurants eintauchen. Mit anderen Worten: Einfühlsam, kreativ und herzlich. So lässt sich das Verbene wohl am besten beschreiben.

Wer noch für Verena Schimmel als beste Gastgeberin des Jahres voten möchte, kann das bis zum 31.08.2025 machen. https://www.rollingpin.de/awards/deutschland 

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Koblenz

Junge Union Koblenz: Verbot unangekündigter Tests ist der falsche Weg

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KOBLENZ Die Junge Union Koblenz, die Nachwuchsorganisation der CDU, kritisiert die Entscheidung der Landesregierung, unangekündigte Tests in Schulen zu verbieten. Aus Sicht der jungen Christdemokraten setzt die Ampel damit ein völlig falsches Signal. „Anstatt die wirklichen Probleme wie Lehrermangel oder den regelmäßigen Unterrichtsausfall anzugehen, beschäftigt sich die Landesregierung mit Nebenschauplätzen, die kurzfristig für Schlagzeilen sorgen“, erklärt der JU-Kreisvorsitzende und CDU-Landtagskandidat Philip Rünz.

Ablenkungsmanöver von den eigentlichen Problemen wie Lehrermangel und Unterrichtsausfall

Rünz weiter: „Unangekündigte Tests sind ein pädagogisches Instrument, das Lehrkräften hilft, den Leistungsstand ehrlich einzuschätzen. Sie jetzt pauschal zu verbieten, bedeutet weniger Freiheit für Lehrer und weniger Verlässlichkeit in der Leistungsbewertung.“

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Auch Henry Blomenkemper, Schüler und Beisitzer im JU-Kreisvorstand, übt Kritik: „Wir Schülerinnen und Schüler merken jeden Tag, wo es wirklich hakt – wenn Stunden ausfallen oder der Unterricht nur auf Sparflamme läuft. Das Verbot von unangekündigten Tests bringt uns überhaupt nicht weiter.“

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Die Junge Union Koblenz fordert deshalb, endlich die eigentlichen Probleme in den Blick zu nehmen: ausreichend Lehrkräfte und eine verlässliche Unterrichtsversorgung. „Alles andere lenkt nur davon ab, dass unser Bildungssystem an den entscheidenden Stellen Nachholbedarf hat“, so Blomenkemper und Rünz abschließend (PM Junge Union Koblenz).

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Koblenz

Vorstandswechsel bei der Debeka Bausparkasse: Jörg Phlippen geht in den Ruhestand – Alexander Weber übernimmt

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Foto: Debeka
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KOBLENZ Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze der Debeka Bausparkasse verabschiedet sich Jörg Phlippen zum 1. September in den Ruhestand. Der 63-Jährige war über 22 Jahre im Unternehmen tätig, davon 20 Jahre als Mitglied des Vorstands. In dieser Zeit prägte er maßgeblich die strategische Ausrichtung der Bausparkasse und trieb die Optimierung der Kredit- und Bausparprozesse sowie die Weiterentwicklung der Produktpalette voran. Zudem legte er großen Wert auf eine vertrauensvolle und wertschätzende Unternehmenskultur.

Sein Nachfolger wird der 32-jährige Alexander Weber. Der gebürtige Koblenzer ist seit seinem BWL-Studium mit der Debeka verbunden und war zuletzt als Hauptabteilungsleiter und Prokurist in der Kreditabteilung tätig. Weber bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Anlagemanagement und Baufinanzierung mit. „Für unsere Kunden und Mitarbeitenden möchte ich Innovation gezielt einsetzen und dabei echte Mehrwerte schaffen“, betont der neue Vorstand.

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Auch Phlippen zeigt sich zuversichtlich: „Ich kann mich mit einem guten Gefühl zurückziehen, weil ich weiß, dass mit Alexander Weber ein engagiertes neues Vorstandsmitglied übernimmt, das die Entwicklung der Bausparkasse mit frischen Ideen fortsetzen wird.“

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Die Debeka Bausparkasse AG gehört seit 1974 zur Debeka-Gruppe und zählt mit einer Bilanzsumme von rund 8,9 Milliarden Euro zu den größten privaten Bausparkassen Deutschlands. Ihr Angebot umfasst Bausparen, Baufinanzierung, Kapitalanlage und Immobilienverwaltung.

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