Koblenz
Modernisierung der Außensportanlagen auf dem Schulhof des Koblenzer Görres-Gymnasiums

KOBLENZ Nach einem guten halben Jahr Bauzeit erstrahlt ein großer Bereich des Schulhofes des Görres-Gymnasiums in einem neuen Look: Auf einer Gesamtfläche von 1.800 qm wurden eine 50m-Laufbahn mit Weitsprunganlage, ein Klettergerüst sowie Sitzgelegenheiten und ein Hochbeet neu gebaut. Der Schulhof wirkt jetzt insgesamt heller und größer.
Schulleiterin Dr. Ute Mittelberg ist auch ganz begeistert von dem Ergebnis: „Ich finde es gut, dass der Schulhof durch die Laufbahn und die neue Weitsprunganlage an Qualität gewonnen hat – für den Schulsport und insgesamt für die Schulgemeinschaft. Die Anlage wird sehr gut angenommen.“
Neben den Projektleiterinnen Claudia Jackmuth vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt und Silke Klingemann vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen, dem Landschaftsplaner Alfred Klabautschke sowie dem Kultur- und Schulverwaltungsamt war auch die Schule selbst mit an den Planungen beteiligt.
So wurde beispielsweise das Klettergerüst von den Schülerinnen und Schülern unter drei Vorschlägen selbst ausgesucht. Daneben wurde auch eine Kletterstange aufgestellt.
Karsten Rode, ebenfalls Mitglied der Schulleitung und Sportlehrer, freut sich natürlich besonders über die Laufbahn und die Weitsprunggrube: „Wir sind damit sehr zufrieden. Der Schulhof ist klasse geworden für den Leichtathletikbereich, aber auch die sonstigen Disziplinen profitieren davon.“

Der Kletterbereich mitsamt dem neu aufbereiteten, schmiedeeiserenen Zaun ist fertiggestellt. Foto: (Stadt Koblenz / Mareike Wenderoth)
Neben den Möglichkeiten für den Sportunterricht gibt es aber auch schöne neue Sitzgelegenheiten auf einer langen Reihe Sitzblöcke, teilweise im Schatten des alten Baumbestands. Insgesamt wurde bei der Sanierung Wert auf eine harmonische Verbindung von Neuem und Altem gelegt. So wurden Elemente des alten Schulhofs, wie zum Beispiel ein schmiedeeiserner Zaun, wiederaufbereitet und an selber Stelle neu aufgestellt. Auch das Hochbeet für die Garten AG besteht aus etwas Altem – aus den besonders gestalteten Platten des ehemaligen Atriums, das der Laufbahn weichen musste. Grünflächen mit Staudenbeeten, Rasenflächen und Bäumen runden das gelungene Gesamtkonzept des neuen Schulhofes ab.
Koblenz
Koblenzer Sportstätte erhält neue Außenanlage: Bauarbeiten laufen nach Zeitplan

KOBLENZ Bereits seit Ende Januar 2025 wird auf der Schmitzers Wiese im Auftrag des Sport- und Bäderamtes vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz die Außenanlage neu gebaut. Grund hierfür war der in die Jahre gekommene Zustand der bereits vorhandenen Außenanlage. Die notwendigen Funktionen als innerstädtische und überregionale Sportstätte wurden nicht mehr erfüllt. Es ist vorgesehen, die Kampfbahn mit einem Kernspielfeld in Kunstrasen für den Fußballsport, die Laufbahn und die Segmente mit Kunststoffbelag für die leichtathletische und multisportliche Nutzung auszustatten. Zudem wird im vorderen Bereich eine Beachvolleyballfläche entstehen.
„Ich bin froh, dass der Ausbau der Bezirkssportstätte Schmitzers Wiese gut verläuft und wir wahrscheinlich Ende des Jahres bereits die neue Außenanlage begutachten können. Koblenz ist eine Sportstadt und muss Sportlern ausreichend Möglichkeiten bieten, den Leistungs- und Freizeitsport auch in unseren Sportstätten ausüben zu können“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird im Auftrag des Sport- und Bäderamtes seitens des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Koblenz das Bestandshaus „Multifunktionsgebäude“ abgerissen und neu gebaut. Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen. Insgesamt werden für die Gesamtmaßnahme rund 10,26 Millionen Euro investiert, wovon rund 8,11 Millionen Euro seitens des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden.
Weitere Informationen sind auf auf der Großbauprojektseite bei Koblenz baut unter www.koblenz-baut.de/swerhältlich.
Koblenz
Müll gefährdet Ziegen am Festungshang

KOBLENZ Achtlos weggeworfener Müll gefährdet die ökologische Landschaftspflege am Festungshang Ehrenbreitstein. Seit 2011 findet eine Beweidung des steilen Areals mit rund 30 Ziegen statt. Die Tiere sorgen dafür, dass der Hang eines ehemaligen Weinberges nicht verbuscht und eine offene Landschaft mit prägenden Gehölzinseln erhalten bleibt. Dies dient vor allem dem Natur- und Biotopschutz. Wer den Rheinsteig entlangläuft oder die Aussichtsplattform hinaufgeht, kann die Tiere bei der Arbeit beobachten.
Doch die Gesundheit der tierischen Landschaftspfleger ist in Gefahr. Denn leider kommt es häufig vor, dass von der Aussichtsplattform oder vom Weg entlang des Zaunes Abfälle wie Plastikmüll, Glasflaschen und Essensreste auf die Weide geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Ziegen den Müll fressen und krank werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen appelliert deshalb an die Vernunft der Menschen, die Tiere zu schützen und keine Abfälle in den eingezäunten Bereich zu werfen.
Koblenz
Koblenz trauert um Rosenstolz Sängerin Anna R.

KOBLENZ Die Nachricht vom unerwarteten Tod der Singer-Songwriterin AnNa R. hat auch in Koblenz für große Bestürzung gesorgt. Tief betroffen sind Kulturdezernent Ingo Schneider, Theaterintendant Markus Dietze und Literaturprofessor Stefan Neuhaus, die Organisatoren der Joseph-Breitbach-Poetikdozentur von Stadt, Theater und Universität in Koblenz. Als Poetikdozentin des Jahres 2025 sollte AnNa R. für mehrere öffentliche Veranstaltungen im April und im Mai nach Koblenz kommen.
AnNa R. schrieb als Teil des Duos Rosenstolz Musikgeschichte, füllte Stadien und Hallen und führte mit ihren Alben die Charts an. Auch nach dem Ende von Rosenstolz war sie mit ihrer Band Gleis 8 sehr erfolgreich, war zeitweise Sängerin bei Silly und zuletzt mit ihrem ersten Solo-Album „König:in“ auf Tour. Für den 2. April war der Auftakt der Poetikdozentur in Koblenz im Theaterzelt geplant, gefolgt von Veranstaltungen in der Universität Koblenz und der Stadtbibliothek.
„Wir haben AnNa R. in der Vorbereitung noch einmal näher als außergewöhnliche Künstlerin und als beeindruckenden Menschen kennen lernen dürfen“, berichtet Kulturdezernent Ingo Schneider. Den Angehörigen und Freunden gelte jetzt das tiefe Mitgefühl sowohl der Organisatoren und der Vertreter ihrer Einrichtungen als auch der vielen Fans aus dem Raum Koblenz.
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