Aussichtsturm

Neuer Aussichtsturm oberhalb von Winden errichtet

in VG Bad Ems-Nassau
Neuer Aussichtsturm oberhalb von Winden errichtet

WINDEN Südlich vom Sportplatz liegt der 32 ha große Waldteil „Forst“. Hier wurde auf Anregung der Jagdgenossenschaft Winden ein neuer Aussichtsturm errichtet. Der Premiumwanderweg „Katzensteintour“ führt in der Nähe vorbei und soll lt. Herrn Keul die neue Attraktion mit einbinden . Idee und Planung für den Turm stammen von der Jagdgenossenschaft Winden.

Die Konstruktion und die Ausführung übernahm Peter Kurth aus Winden. In einer kleinen Feierstunde wurde der Turm eingeweiht. Nach einer kurzen Begrüßung und einem herzlichen Dank an die an die Beteiligten durch die 2. Beigeordnete der Gemeinde Winden, Erika Fritsche stellte Bernd Schendel für die Jagdgenossenschaft die Baumaßnhme und die Geschichte des Forstes vor. Bis vor wenigen Jahren war die Fläche mit ca. 100 Jahre alten Fichten bestockt. Diese sind den vergangenen Stürmen und dem anschließenden Borkenkäferbefall zum Opfer gefallen (insgesamt 13.000 m3).

Bis etwa 1910 war die Fläche gut 150 Jahre lang ein reiner Eichenwald. Alle 25 Jahre wurden die Bäume gefällt und die abgeschälte Rinde in den Lohmühlen (u.a. in Nassau und Dausenau) gemahlen und zur Lederherstellung verwendet. Diese Schälwaldwirtschaft war damals in unserem Mittelgebirgsraum die lukrativste Nutzung in der Waldbewirtschaftung.

Finanziert wurde der Aussichtsturm von der Jagdgenossenschaft Winden, dem Naturpark Nassau und der Ortsgemeinde Winden.

Vor 40 Jahren wurde auf dem Lahnsteiner Lichterkopf ein Aussichtsturm errichtet

in Lahnstein
Lichterkopf im Aufbau, 1981.

LAHNSTEIN Als 1981 ein Aussichtsturm auf dem Lichterkopf errichtet wurde, war das bereits der zweite Turm auf dieser Anhöhe. Ihm erging ein ähnliches Schicksal wie seinem hölzernen Vorgänger.

Die Stadt Niederlahnstein hatte sich 1926 um die Errichtung eines national ausgeschriebenen Reichsehrenmals für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen beworben. Auf dem Hochplateau zwischen Schöne Aussicht und Lichterkopf in 319 m Höhe über NN wollte sie das Ehrenmal errichtet sehen.

Der fertig gestellte Turm im Jahr 1981. (Fotos: Sammlung Stadtarchiv Lahnstein)

Ein solches Denkmal am Lichterkopf hätte die Fremdenverkehrszahlen in die Höhe schnellen lassen. Um dem Auswahlkomitee die Entscheidung schmackhaft zu machen und allen Einheimischen und Gästen zu verdeutlichen, wo der gewünschte Standort ist, nahm die Stadt ein Kapital von 4.000 Reichsmark auf und errichtete 1928 einen Aussichtsturm. Doch die Reichsregierung entschied sich bezüglich des Ehrenmals für einen Standort in Thüringen. Weiterlesen

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