VG Aar-Einrich
Udo Meister erhält Verdienstmedaille des Landes
Bild & Text: Land Rheinland-Pfalz / Kreisverwaltung
Bildunterschrift: v.l. Landrat Frank Puchtler, MdL Jörg Denninghoff, Udo Meister, Innenminister Roger Lewentz, MdL Matthias Lammert, Bürgermeister Harald Gemmer
GUTENACKER „Udo Meister ist ein Paradebeispiel dafür, was mit der Kraft und dem Einsatz von Ehrenamtlichen geschafft werden kann. In fast fünf Jahrzehnten hat er sich für seinen Heimatverein und für seine Gemeinde eingesetzt und viele Veränderungen angestoßen und mitgetragen. Aus diesem Grund hat sich Udo Meister die Verdienstmedaille des Landes, die nur an Menschen verliehen wird, die sich weit über das übliche Maß hinaus engagieren, redlich verdient“, sagte Innenminister Lewentz bei der Verleihung.
Innenminister Roger Lewentz hat Udo Meister aus Gutenacker (Rhein-Lahn-Kreis) die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht. Für sein ehrenamtliches Engagement hatte Udo Meister bereits 2011 die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz erhalten.
1975 trat Udo Meister dem SV Gutenacker bei und war von 1998 bis 2010 dessen Erster Vorsitzender. In dieser Zeit setze sich Meister vielfältig für die Weiterentwicklung und Öffnung des Vereins ein. So entwickelte sich der SV Gutenacker, der zu Beginn noch ein reiner Fußballverein war, zu einem Verein mit einem breiten sportlichen Angebot weiter. Die Mitgliederzahl des SV Gutenacker wuchs während seiner Amtszeit auf 400 Mitglieder an, während die Gemeinde Gutenacker zeitgleich nur rund 380 Einwohnerinnen und Einwohner zählte.
Neben seinem Engagement im Sportverein ist Udo Meister seit 1989 auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Seit 1994 engagiert er sich im Gemeinderat von Gutenacker und ist seit 2009 Ortsbürgermeister. Dass ihm das Wohl seiner Mitmenschen stets am Herzen liegt, zeigte Udo Meister aber nicht nur im Verein und in der Gemeinde, sondern auch im Privaten.
Als bei seinem Nachfolger im Amt des Vorsitzenden des SV Gutenacker, Otto Gaede, die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert wurde, setzte sich Udo Meister aktiv bei der Spendensammlung ein, um die finanzielle Belastung für die Familie zu reduzieren und verkaufte unter anderem Fleischkäsebrötchen im Rahmen einer Benefizaktion.
„Der Zusammenhalt in Gutenacker ist stark und macht die Gemeinde zu einem Vorbild für das ganze Land. Udo Meister hat hierzu einen entscheidenden Beitrag geleistet und stets viel Herzblut und Leidenschaft eingesetzt, um seinen Mitmenschen Gutes zu tun“, so der Minister.
Die Verdienstmedaille wird an Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich über viele Jahre hinweg freiwillig und unentgeltlich in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und auf diese Weise einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben erbracht haben.
Politik
Wahlkreis 7 vor der Landtagswahl: Acht Bewerber kämpfen um das Direktmandat SPD, CDU, Grüne, AfD, FDP, Linke, Freie Wähler und ÖDP stellen Direktkandidaten
POLITIK Am 22. März findet die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz statt. Im Wahlkreis 7, zu dem die Verbandsgemeinden Diez, Aar-Einrich, Nastätten und Bad Ems-Nassau gehören, bewerben sich acht Kandidaten um ein Direktmandat.
Für die SPD tritt erneut Manuel Liguori aus Nassau an. Er gehört dem rheinland-pfälzischen Landtag seit drei Jahren an. Liguori ist gelernter Maler- und Lackierer, war zuvor Lehrer an der Berufsbildenden Schule Diez und ist aktuell Stadtbürgermeister von Nassau. Zudem ist er Mitglied des Kreistags Rhein-Lahn und Kreisvorsitzender der SPD Rhein-Lahn. Liguori ist verheiratet und hat ein Kind.
Die CDU schickt Matthias Lammert ins Rennen. Der gebürtige Tübinger ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und gelernter Jurist. Seit 2001 gehört er ununterbrochen dem Landtag Rheinland-Pfalz an und ist dort Vizepräsident. Lammert ist Mitglied des Kreistags Rhein-Lahn, war von 2009 bis 2022 Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und von 2019 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Zudem ist er Mitglied im Verbandsgemeinderat Diez.
Für Bündnis 90/Die Grünen kandidiert Annemarie Imgrund. Die 38-Jährige lebt in Nassau, wuchs am Niederrhein auf und ist beruflich als Autorin und Creatorin tätig. Sie ist verheiratet, besitzt das Abitur und gehört der Partei seit dem Sommer 2024 an.
Direktkandidat der AfD ist Robin Classen. Der 35-jährige Familienvater ist Jurist und als Rechtsanwalt tätig. Er ist Mitglied des AfD-Landes- und Kreisvorstands und steht auf Platz 11 der Landesliste.
Für die FDP tritt Frank Michael Schöberl aus Diez an. Der 60-jährige Diplom-Volkswirt ist Mitglied des Stadtrats und Vorsitzender der FDP-Fraktion im Verbandsgemeinderat. Er arbeitet als kaufmännischer Niederlassungsleiter und belegt Platz 33 der FDP-Landesliste.
Die Partei Die Linke wird durch Ann-Kathrin Brings vertreten. Die 25-jährige Mutter lebt in Obernhof, ist Heilerziehungspflegerin und in der Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig. Sie steht auf Platz 10 der Landesliste und ist Mitglied im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit.
Für die Freien Wähler kandidiert erneut Lisa-Marie Jäckel. Die 32-jährige Volljuristin gehört dem Landtag seit 2021 an und war 2024 parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion. Jäckel ist Vorsitzende der Jungen Freien Wähler Rheinland-Pfalz und stammt aus Weilburg.
Erstmals stellt die ÖDP im Wahlkreis einen eigenen Kandidaten. Der 26-jährige Wolfgang Schaefer ist Verwaltungsfachangestellter, stammt aus Nassau, steht auf Platz 11 der Landesliste und ist Co-Bundesvorsitzender der Parteijugend JÖ.
VG Aar-Einrich
Christian Martin aus Katzenelnbogen ist Sieger beim Leserfotowettbewerb 2025 im BEN Kurier
KATZENELNBOGEN Christian Martin aus Katzenelnbogen hat mit seiner Aufnahme der Schaumburg in Balduinstein das beliebteste Foto im Leserfotowettbewerb 2025 vom BEN Kurier gemacht. In den sozialen Medien bekam das Bild starke 421 Stimmen von euch. Aufgenommen wurde das Motiv mit einer DJI-Drohne und man muss ganz klar sagen: Es ist ein würdiger Gewinner. Das Bild hat etwas Geheimnisvolles, fast Mystisches. Beeindruckend.
Jetzt richtet sich der Blick schon nach vorn: Der Leserfotowettbewerb 2026 startet, und wir sind jetzt bereits gespannt, welche großartigen Aufnahmen uns wieder aus dem Rhein-Lahn-Kreis, dem Westerwald und aus Koblenz erreichen werden.
Koblenz
Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik
RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.
Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.
Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.
2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.
Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.
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