Rhein-Lahn-Kreis
Der BEN Kurier geht neue Wege
Bei der notariellen Vertragsunterzeichnung (von links): Daniel Knoll, Frank Ackermann, Annemarie Glessing, Dirk Kaschinski
Ein Riesenschritt für den BEN Kurier und ein Grund zum Feiern. Vor wenigen Tagen wurden die Verträge für die neue BEN Medien Gesellschaft unterzeichnet. Diese umfasst den Verlag mit dem BEN Kurier, das BEN Radio, die Werbeagentur Orleando und die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen im Rhein-Lahn-Kreis. Dieser Weg war immens wichtig. Bisher wurde der BEN Kurier und alle anderen Projekte rein ehrenamtlich geführt. Sämtliche Kosten wurden privat getragen. Öffentliche Unterstützung gab es nicht.
In weniger als zwei Jahren avancierte der BEN Kurier zu eine der größten Online-Zeitungen im Rhein-Lahn-Kreis. Die Arbeit dahinter ist enorm. Acht bis zehn Stunden täglich benötigten wir für Recherchen, den Satz und die Erstellung von Artikeln. Zusätzlich entwickelten wir die Projekte technisch weiter.
Der BEN Kurier wurde bis dato von sechs Autoren ehrenamtlich begleitet. Neu ist die Serie: „Wir im Rhein-Lahn.“ Dort werden Firmen und spannende Menschen der Region vorgestellt.
Das Ben Radio ist ein weiteres großes Projekt. Acht ehrenamtliche Moderatoren aus dem Rhein-Lahn-Kreis wenden ihre Freizeit dafür auf um ein lokales Programm zu gestalten. Die Sparte des BEN Radios soll technisch weiter ausgebaut werden. In dem Bereich wird in Zukunft viel geschehen. Lassen Sie sich überraschen.
Ebenso zählen die Bereiche Werbeagentur und Webdesign (Orleando) zum neuen Konzept der BEN Medien. Aber das war noch nicht alles. Sie freuen sich auf spannende Veranstaltungen im Rhein-Lahn-Kreis? Auch die wird es schon sehr bald geben. In sämtlichen Verbandsgemeinden, bis hin zur Stadt Lahnstein, bietet die neue Gesellschaft spannende Erlebnisse an. Die ersten können sie bereits auf den Seiten des ben-kurier.de und ben-radio.de unter der neuen Rubrik „Events“ finden.
Ob der BEN Kurier kostenpflichtig wird? Nein. Auf gar keinen Fall. Werbung wird es geben aber niemals kostenpflichtige Beiträge. Einnahmen fließen wieder in den Ausbau der Projekte zurück. Unser Ziel ist und bleibt der Mehrwert für den Rhein-Lahn-Kreis und nicht die Gewinnmaximierung.
Wir freuen uns gemeinsam auf die neuen Aufgaben und danken allen die das Projekt tatkräftig unterstützen.
BEN Radio
Straßenausbau im Braubacher Rosenacker startet
BRAUBACH Im Stadtteil Braubach Nord beginnen am Montag, 12. Januar 2026, die Tiefbauarbeiten zum Ausbau der Straße „Im Rosenacker“. Mit der Maßnahme haben die Verbandsgemeindewerke Loreley und die Stadt Braubach die Firma EUROVIA Bau GmbH beauftragt.
„Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Kreuzungsbereich Im Rosenacker / Dautenstielweg bis zur Mitte der Einfahrt der Firma Schöntges Automobile. Die Arbeiten in diesem ersten Bauabschnitt werden voraussichtlich bis zum Sommer 2026 dauern“, informiert der für Bauen zuständige Beigeordnete der Stadt, Marius Risch. Bereits vor dem eigentlichen Baubeginn fänden Kampfmittelsondierungen statt. In diesem Zusammenhang würden Halteverbote eingerichtet, die aus Sicherheitsgründen zwingend einzuhalten seien, so Risch.
Während der Bauphase ist die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke im Bauabschnitt mit Kraftfahrzeugen nicht möglich. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des gesperrten Bereichs abzustellen. Die Stadt Braubach bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen, die mit der Maßnahme verbunden sind.
Ansprechpartner auf der Baustelle ist der Kolonnenleiter Markus Retzmann. Für allgemeine Rückfragen stehen zudem die Verbandsgemeindewerke Loreley sowie die Stadt Braubach und die Firma Eurovia, Telefon 0261 80890, zur Verfügung.
Anliegerversammlung zur Baumaßnahme im Rosenacker
Um die Anliegerinnen und Anlieger umfassend zu informieren, lädt die Stadt Braubach zu einer Anliegerversammlung ein. Diese findet am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Braubach statt. Dort werden weitere Informationen zur Baumaßnahme sowie zum geplanten zeitlichen Ablauf gegeben (pm Stadt Braubach).
BEN Radio
Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik
RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.
Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.
Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.
2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.
Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.
BEN Radio
VW beendet Händlervertrag nach Insolvenz des Autohauses Adolf Marner in Nastätten
NASTÄTTEN Auf Presseanfrage des BEN Kurier teilte die Dictum Media GmbH in Vertretung des Insolvenzverwalters Jens Lieser mit, dass Volkswagen den Händlervertrag mit der Autohaus Adolf Marner GmbH in Nastätten beendet hat. Ein solcher Schritt ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nicht unüblich.
Zwischenzeitlich wurde auch das VW-Markenschild an der Niederlassung demontiert. Zudem ist die Adolf Marner GmbH auf der offiziellen Händlerübersicht von Volkswagen nicht mehr gelistet.
Wie Pietro Nuvoloni für den Insolvenzverwalter mitteilte, werde aktuell über alternative Lösungen nachgedacht. Denkbar sei unter anderem eine Fortführung als freier Händler.
Der Betrieb des Autohauses läuft derzeit weiter.
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