Rhein-Lahn-Kreis
Fußballverband Rheinland setzt Spielbetrieb unter 2G Regeln fort
Fußballverband Rheinland setzt Spielbetrieb unter der 2G Regelung fort
RHEIN-LAHN Der Fußballverband Rhein (FVR) teilte heute mit, dass der Spielbetrieb mit Beachtung der 2-G Corona Regeln fortgeführt wird. In rund vier Wochen soll der Ball wieder im Rhein-Lahn-Kreis rollen. Bereits Anfang Dezember 2021 wurde eine Entscheidung im Hinblick der veränderten Pandemie Situation getroffen. Dezember-Spiele konnten ohne Zustimmung des Gegner verlegt werden. Damit sollten allen Sportlern die Möglichkeit geboten werden, fehlende Impfungen rechtzeitig vor dem Neustart nachzuholen.
Sechs Wochen sind seitdem vergangen und in rund vier Wochen soll die Saison 2021/22 fortgeführt werden. Doch nicht für alle Sportler wird es den Weg zurück auf den heiligen Rasen geben. Dieser ist im Erwachsenenbereich geimpften Personen vorbehalten. Ungeimpfte dürfen weder am Trainings- noch Spielbetrieb teilnehmen. Es gilt die 2G Regelung.
Sollte ein Team nicht antreten können, weil nicht ausreichend immunisierter Spieler verfügbar sind, so ist zwingend eine Meldung an das Sportgericht zu versenden. Wie in diesem Falle vorgegangen und entschieden wird, ergeht nicht aus der aktuellen Pressemitteilung des FVR.
Sicher ist bereits, dass die Vereine vor jedem Spiel ein Formular ausfüllen müssen aus dem hervorgeht, dass die aufgebotenen Spieler geimpft sind. Diese sollen wechselseitig dem Heimat – und Gastverein ausgehändigt werden. Primär soll es der Selbstkontrolle der Vereine unterliegen, die Impfnachweise der eigenen Spieler zu überprüfen bevor sie das Formular ausfüllen. Die Immunisierung der Schiedsrichter soll der ausrichtende Heimatverein kontrollieren. Der Unparteiische soll dafür ein Ausweisdokument mit sich führen, welches seine Identität bestätigt.
Im Nachwuchsbereich der unter 18-Jährigen, geht der Fußballverband Rheinland davon aus, dass der Spielbetrieb ohne Einschränkungen und ohne Anwendung der 2G Regelungen durchgeführt werden kann.
BEN Radio
Straßenausbau im Braubacher Rosenacker startet
BRAUBACH Im Stadtteil Braubach Nord beginnen am Montag, 12. Januar 2026, die Tiefbauarbeiten zum Ausbau der Straße „Im Rosenacker“. Mit der Maßnahme haben die Verbandsgemeindewerke Loreley und die Stadt Braubach die Firma EUROVIA Bau GmbH beauftragt.
„Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Kreuzungsbereich Im Rosenacker / Dautenstielweg bis zur Mitte der Einfahrt der Firma Schöntges Automobile. Die Arbeiten in diesem ersten Bauabschnitt werden voraussichtlich bis zum Sommer 2026 dauern“, informiert der für Bauen zuständige Beigeordnete der Stadt, Marius Risch. Bereits vor dem eigentlichen Baubeginn fänden Kampfmittelsondierungen statt. In diesem Zusammenhang würden Halteverbote eingerichtet, die aus Sicherheitsgründen zwingend einzuhalten seien, so Risch.
Während der Bauphase ist die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke im Bauabschnitt mit Kraftfahrzeugen nicht möglich. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des gesperrten Bereichs abzustellen. Die Stadt Braubach bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen, die mit der Maßnahme verbunden sind.
Ansprechpartner auf der Baustelle ist der Kolonnenleiter Markus Retzmann. Für allgemeine Rückfragen stehen zudem die Verbandsgemeindewerke Loreley sowie die Stadt Braubach und die Firma Eurovia, Telefon 0261 80890, zur Verfügung.
Anliegerversammlung zur Baumaßnahme im Rosenacker
Um die Anliegerinnen und Anlieger umfassend zu informieren, lädt die Stadt Braubach zu einer Anliegerversammlung ein. Diese findet am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Braubach statt. Dort werden weitere Informationen zur Baumaßnahme sowie zum geplanten zeitlichen Ablauf gegeben (pm Stadt Braubach).
BEN Radio
Zum Jahreswechsel: Danke für Vertrauen, Hinweise und Kritik
RHEIN-LAHN Mit dem Übergang von 2025 zu 2026 endet für den BEN Kurier ein weiteres intensives Jahr regionaler Berichterstattung. Ein Jahr mit vielen Themen, Gesprächen, Recherchen und Geschichten aus unserer Heimat – getragen vor allem von den Menschen, die diese Region ausmachen.
Journalismus lebt vom Vertrauen der Leserinnen und Leser. Vom offenen Hinweis, von der kritischen Nachfrage, vom Widerspruch ebenso wie von der Zustimmung. Auch im vergangenen Jahr haben uns zahlreiche Hinweise erreicht, viele davon aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben Themen angestoßen, Missstände sichtbar gemacht, Entwicklungen begleitet und Diskussionen ermöglicht. Dafür sagen wir ausdrücklich Danke.
Der BEN Kurier versteht sich als unabhängiges regionales Medium. Unser Anspruch ist es, sachlich zu berichten, kritisch nachzufragen und Entwicklungen transparent darzustellen, unabhängig von parteipolitischen oder persönlichen Interessen. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies nicht immer bequem, aber notwendig. Demokratie lebt von Öffentlichkeit, und Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen.
2025 war zugleich ein Jahr, das gezeigt hat, wie wichtig lokaler Journalismus weiterhin ist. Entscheidungen vor Ort, gesellschaftliche Debatten, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Herausforderungen und persönliche Schicksale, all das findet nicht abstrakt statt, sondern direkt vor unserer Haustür. Diese Nähe verpflichtet zu Sorgfalt, Verantwortung und Fairness.
Zum Jahreswechsel blicken wir mit Dankbarkeit auf das Erreichte und mit Verantwortung auf das Kommende. Auch 2026 wird der BEN Kurier aufmerksam hinschauen, zuhören und berichten. Nicht lauter als nötig, aber klar. Nicht gefällig, sondern verlässlich. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre kritische Begleitung.
Der BEN Kurier wünscht einen guten und sicheren Start ins Jahr 2026.
BEN Radio
VW beendet Händlervertrag nach Insolvenz des Autohauses Adolf Marner in Nastätten
NASTÄTTEN Auf Presseanfrage des BEN Kurier teilte die Dictum Media GmbH in Vertretung des Insolvenzverwalters Jens Lieser mit, dass Volkswagen den Händlervertrag mit der Autohaus Adolf Marner GmbH in Nastätten beendet hat. Ein solcher Schritt ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nicht unüblich.
Zwischenzeitlich wurde auch das VW-Markenschild an der Niederlassung demontiert. Zudem ist die Adolf Marner GmbH auf der offiziellen Händlerübersicht von Volkswagen nicht mehr gelistet.
Wie Pietro Nuvoloni für den Insolvenzverwalter mitteilte, werde aktuell über alternative Lösungen nachgedacht. Denkbar sei unter anderem eine Fortführung als freier Händler.
Der Betrieb des Autohauses läuft derzeit weiter.
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