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Rhein-Lahn-Kreis

Kinderfeuerwehren rücken in den Mittelpunkt: Kreisjugendfeuerwehr verabschiedet neue Ordnung

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Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr Rhein-Lahn
Foto: Lucas Kurz, Kreisjugendfeuerwehr Rhein-Lahn
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HAINAU Die Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Rhein-Lahn hat am 22. November 2025 in Hainau eine neue Jugendordnung verabschiedet, die erstmals die Kinderfeuerwehren als eigenen Fachbereich mit Sitz und Stimmrecht in den Organen der Jugendfeuerwehr verankert. Damit rückt die Arbeit der Bambinifeuerwehren stärker in den Fokus und erhält eine klare strukturelle Bedeutung innerhalb der Kreisjugendfeuerwehr.

Kreisjugendfeuerwehrwart Gerd Werner eröffnete die Versammlung und begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Feuerwehrführung, darunter Verbandsgemeindebürgermeister Bruchhäuser (VG BEN), die Beigeordneten Klaus Jacoby (VG Loreley) und Sebastian Seifert (Stadt Lahnstein), den stellvertretenden BKI Marcus Grün sowie die Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes.

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In seinem Jahresbericht stellte er die Entwicklung der Jugendfeuerwehren im Rhein-Lahn-Kreis vor: 68 Jugendfeuerwehren mit rund 740 Mitgliedern werden derzeit von 277 Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Trotz eines leichten Rückgangs konnten 162 neue Mitglieder gewonnen werden, darunter 32 Kinder aus den Kinderfeuerwehren.

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Die Arbeit des Vorstandes war 2025 von fünf Sitzungen geprägt, in denen die Planung von Veranstaltungen und die Vorbereitung der neuen Jugendordnung im Mittelpunkt standen. Auch zahlreiche Wettbewerbe, darunter Schwimmwettkampf, Jugendflamme und Leistungsspange, sowie Fortbildungen und Aktivitäten für die Betreuer wurden erfolgreich durchgeführt. Zudem wurden mehrere verdiente Mitglieder mit Ehrenzeichen ausgezeichnet, und die Jugendfeuerwehr Scheidt erhielt eine Anerkennung für die Teilnahme am Umweltwettbewerb.

Nach der Entlastung des Kreisjugendfeuerwehrausschusses diskutierten die Delegierten über Anträge und die Veranstaltungsplanung für 2026. Die Termine können auf der Webseite des Kreisfeuerwehrverbandes eingesehen werden: https://kfv-rhein-lahn.de (pm Kreisjugendfeuerwehr Rhein-Lahn)

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Gesundheit

Reden über das, was weh tut: „Trauer verstehen“ startet mit eindringlicher erster Folge Premiere der sechsteiligen Serie mit Anja Schrock und Philosoph Matthias Jung

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Foto: Anja Schrock
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GESUNDHEIT  Mit der Premiere der sechsteiligen Filmreihe „Trauer verstehen – Eine Reise, die uns alle betrifft“ haben Moderatorin Anja Schrock und der Gestalttherapeut und Philosoph Mathias Jung einen eindringlichen, zugleich behutsamen Auftakt gesetzt. In der ersten Folge widmen sie sich einer grundlegenden Frage: Was ist Trauer und wie zeigt sie sich?

Beide Gesprächspartner sprechen nicht aus theoretischer Distanz. Sowohl Anja Schrock als auch Mathias Jung sind selbst von Trauer betroffen. Genau diese persönliche Betroffenheit verleiht der Sendung ihre besondere Tiefe. Ziel der Serie ist es, Trauer in ihren vielen Facetten sichtbar zu machen, zu erklären und ein besseres Verständnis für einen Prozess zu schaffen, der jeden Menschen irgendwann betrifft.

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Trauer kennt kein festes Schema

Trauer, so macht Mathias Jung deutlich, ist kein klar strukturierter Ablauf mit festen Phasen. Sie ist ein Wechselspiel unterschiedlichster Gefühle: Schuld, Wut, Einsamkeit, Verlassenheit, aber auch Liebe und Sehnsucht. Diese Emotionen folgen keinem strengen Plan, sondern spiegeln Persönlichkeit, Lebensgeschichte und konkrete Situation wider.

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Jung verweist dabei auf den Psychoanalytiker Erich Fromm, der von der Fähigkeit und Unfähigkeit zu trauern spricht. Trauern sei nichts Selbstverständliches, es müsse gelernt werden. In vielen Fällen beginne Trauer mit einem Schockzustand, der Menschen vollständig aus dem Alltag reißen könne.

Wenn selbst der Alltag zerbricht

In der Trauerforschung, so Jung, sei gut belegt, dass Betroffene in der ersten Phase oft nicht mehr in der Lage sind, selbst grundlegende Dinge zu tun. Essen, Schlafen, Körperpflege: all das könne plötzlich unmöglich erscheinen. In der jüdischen Tradition etwa werde Trauernden deshalb in den ersten Wochen Essen gebracht, weil sie sich selbst nicht versorgen können.

Zu den psychischen Reaktionen kommen häufig körperliche Symptome hinzu: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Luftnot oder eine emotionale Erstarrung. Verleugnung sei ebenfalls eine typische Reaktion, das Gefühl, der Verstorbene könne jeden Moment wieder zur Tür hereinkommen.

Der gute und der böse Tod

Ein zentraler Teil der ersten Folge ist die Unterscheidung zwischen dem sogenannten »guten« und dem »bösen« Tod. So problematisch diese Begriffe auch seien, sie beschrieben unterschiedliche Formen des Abschieds. Ein „guter Tod“ könne dann vorliegen, wenn ein Mensch alt ist oder eine schwere Krankheit als Erlösung endet.

Matthias Jung spricht hier sehr persönlich über den Tod seiner Frau, die innerhalb weniger Tage an einer Gehirnblutung starb. Entscheidend sei für ihn gewesen, ihren Tod aus ihrer Perspektive zu verstehen – nicht aus dem eigenen Verlust heraus.

Dem gegenüber stehe der „böse Tod“: sinnlos, zu früh, nicht erklärbar. Jung erinnert an den Tod seines neun Jahre alten Bruders, der kurz nach dem Krieg an einer Lungenentzündung starb – heute behandelbar, damals tödlich. Solche Verluste ließen sich nicht beschönigen. Phrasen wie »Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen« wirkten in solchen Situationen eher zynisch. Wut, Verzweiflung und das Recht auf Anklage seien erlaubt – auch gegenüber Gott.

Wann Trauer krank macht

Trauer ist notwendig, betont Jung. Auch negative Gefühle gehören zum Leben. Problematisch werde es dann, wenn Trauer nicht mehr endet und ein Mensch dauerhaft im Verlust verhaftet bleibt. Schon in der Antike habe es mit dem »Trauerjahr« klare zeitliche Vorstellungen gegeben.

Dauernde Trauer jedoch weit darüber hinaus an und verhindere die Rückkehr ins Leben, spreche man von einer schweren psychischen Störung. In solchen Fällen sei therapeutische Hilfe nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.

Ein skandinavisches Märchen, das Jung erzählt, illustriert diese Gefahr eindrücklich: Ein Mann, der seine verstorbene Frau nicht loslassen kann, verliert darüber Jahrzehnte seines eigenen Lebens.

Trauer kann auch schöpferisch sein

Besonders bewegend ist der O-Ton von Ernst Engel, der nach dem Tod seines Sohnes die Thomas-Engel-Stiftung gründete. Engel verlor innerhalb weniger Jahre seinen Bruder, seine Eltern, seinen Sohn und später auch seine Frau. Trotz, oder gerade wegen, dieses Leids entschied er sich, anderen Kindern zu helfen.

Für Matthias Jung zeigt dieses Beispiel, dass Trauer nicht nur ein Malum, also etwas Schlechtes, sein müsse. Sie könne auch ein Bonum werden, eine heilige Zeit, in der Menschen neue Kraft entwickeln und eine schöpferische Antwort auf den Verlust finden. Der Schmerz verschwinde nie ganz, aber er könne verwandelt werden.

Männer trauern anders als Frauen

Ein weiteres zentrales Thema der Folge sind geschlechtsspezifische Unterschiede im Trauern. Frauen, so Jung, lebten ihre Trauer oft offener, sprächen darüber, weinten und erhielten Trost. Männer hingegen hätten häufig nie gelernt, Gefühle zu zeigen. Sie fressen Trauer in sich hinein, mit teils gravierenden psychischen und körperlichen Folgen.

Jung schildert offen, wie er selbst seine Trauer öffentlich machte, Tränen zuließ und Trost annahm. Diese Offenheit habe ihm geholfen. Gefühle zu zeigen sei kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Weg zur Heilung.

Passend dazu zitiert Jung die Mystikerin Hildegard von Bingen: »Die Tränen sind der Augen Regen.« Wenn die Augen das Fenster zur Seele seien, dann reinigten Tränen eine verwundete Seele. Trauer anzunehmen bedeute, die Realität des Verlusts zu akzeptieren – so schmerzhaft das auch sei.

Erst dadurch entstehe die Möglichkeit, das eigene Leben neu aufzubauen, ohne den Verstorbenen zu verraten.

Die besondere Trauer um die Mutter

Warum der Tod der Mutter oft als besonders schmerzhaft empfunden wird, erklärt Jung mit der frühen Bindung. Die Mutter sei die Urliebe des Lebens, der erste Ort von Nähe, Schutz und Zärtlichkeit. Diese Prägung bleibe, selbst dann, wenn das Verhältnis später schwierig werde.

Aus dieser frühen, tiefen Verbindung erkläre sich die oft brennende Intensität der Muttertrauer.

Die erste Folge von »Trauer verstehen« macht deutlich: Trauer ist kein Randthema, sondern Teil des Menschseins. Sie ist individuell, widersprüchlich, schmerzhaft und manchmal auch schöpferisch. In den kommenden Folgen wollen Anja Schrock und Mathias Jung weitere Formen des Abschieds beleuchten, auch jene, die nichts mit dem Tod zu tun haben.

Die Premiere setzt dafür einen eindrucksvollen, ehrlichen und zugleich tröstlichen Rahmen (dk).

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VG Bad Ems-Nassau

100 Jahre Floristik-Tradition in Nassau: Maike Proff führt Blumen-Proff in fünfter Generation!

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Foto und Video: Anja Schrock
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NASSAU In der Interviewserie »Erzähl doch mal« trifft Produzentin und Moderatorin Anja Schrock auf Menschen aus der Region, die mit Leidenschaft und Persönlichkeit ihren Beruf leben. Diesmal führte ihr Weg nach Nassau, zu Maike Proff, Floristmeisterin und Inhaberin von Blumen Proff.

Bereits beim Eintreten in den Laden wird klar: Hier geht es nicht nur um Blumen, sondern um gelebtes Handwerk, Tradition und Verantwortung. Maike Proff führt den Betrieb inzwischen in fünfter Generation – gemeinsam mit ihren Eltern, die nach wie vor aktiv mitarbeiten. »Floristik ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern ein Teil meines Lebens«, sagt die 45-Jährige.

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Floristik – mehr als ein klassischer Frauenberuf

Im Gespräch mit Anja Schrock spricht Maike Proff offen über Rollenbilder in ihrem Handwerk. Zwar seien die meisten Floristen Frauen, doch die großen Namen, Titelträger und Aushängeschilder seien häufig Männer. »Bei uns im Betrieb ist das anders«, sagt sie schmunzelnd. Neben ihrem Vater arbeitet auch ein männlicher Kollege im Team,  »unser Quotenmann«, wie sie augenzwinkernd sagt.

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Die größte Herausforderung sieht Maike Proff im permanenten Spagat zwischen drei Welten: Handwerk, Unternehmensführung und Familie. Mit rund elf Beschäftigten trägt sie nicht nur kreative Verantwortung, sondern auch wirtschaftliche. Büroarbeit, Organisation und Personalführung gehören ebenso zum Alltag wie das Binden von Sträußen und parallel dazu das Familienleben. »Man wird nie allen Rollen gleichzeitig gerecht«, sagt sie offen.

Schon als Kind half Maike Proff im elterlichen Betrieb mit. Nach der Schule Blumen ausfahren, kleine Gestecke binden, vieles war selbstverständlich. Obwohl sie zeitweise das Gefühl hatte, der Laden nehme den Eltern zu viel Zeit, war sie es am Ende, die sich bewusst für die Ausbildung zur Floristin entschied. Nach dem Abitur folgte eine fundierte Ausbildung in Bad Neuenahr, die sie rückblickend als prägend beschreibt.

Auslandserfahrung und internationale Wertschätzung

Nach der Ausbildung zog es Maike Proff ins Ausland. Ein Jahr arbeitete sie in London, sammelte dort nicht nur Berufserfahrung, sondern auch prägende Lebenserlebnisse. Später folgten mehrere Aufenthalte in Japan, wo sie als deutsche Floristin unterrichtete. Besonders beeindruckt hat sie dort die hohe Wertschätzung für das floristische Handwerk. »In Japan hat unser Beruf einen ganz anderen Stellenwert als hier«, berichtet sie.

2011 stieg Maike Proff offiziell in den Familienbetrieb ein, parallel zur Meisterschule. Zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens wurde ein klarer Übergangsplan vereinbart. Schritt für Schritt übernahm sie Verantwortung und Anteile, während ihre Eltern sich langsam aus den Entscheidungen zurückzogen, ganz ohne festen Endpunkt, wie es in Familienbetrieben oft der Fall ist.

Offen spricht Maike Proff über die Herausforderungen eines Mehrgenerationenbetriebs. Berufliches und Privates lassen sich kaum trennen. Konflikte, persönliche Schicksale und familiäre Umbrüche spielten sich mitten im Arbeitsalltag ab. »Das schlaucht«, sagt sie ehrlich. Gleichzeitig betont sie, wie sehr diese Nähe auch Zusammenhalt und Stärke erzeugen kann.

Fachkräftemangel und bedrohte Branche

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der akute Nachwuchsmangel in der Floristik. Schon vor Corona fehlten Auszubildende, die Pandemie habe die Situation weiter verschärft. Prognosen der Fachverbände seien alarmierend: In den kommenden Jahren könnte ein Drittel aller Blumenläden schließen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel und wirtschaftliche Unsicherheit setzen der Branche massiv zu.

Kreativität, sagt Maike Proff, entstehe nicht auf Knopfdruck. Wenn der Kopf leer ist, helfen ihr keine klassischen Entspannungstechniken. Sie braucht Bewegung, Weitsicht und die Berge. „Ich brauche Freiheit und Abstand, um wieder Neues entstehen zu lassen.“ Messen, Natur und bewusste Auszeiten seien dafür unerlässlich.

Zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen zählt ein Heiratsantrag, bei dem ihr die komplette Gestaltung eines Anwesens anvertraut wurde, mit Erfolg. Gleichzeitig lernt sie zunehmend, auch Nein zu sagen. Personalmangel, Belastungsgrenzen und die eigene gestalterische Linie machen klare Entscheidungen notwendig. So finden etwa große Adventsausstellungen derzeit nicht mehr statt.

Wie sieht die Zukunft aus? Auch darauf gibt Maike Proff eine ehrliche Antwort. Der Wunsch sei, den Laden in seiner jetzigen Form zu erhalten, mit direktem Kundenkontakt und sichtbarer Floristik. Die Realität sei jedoch von Unsicherheit geprägt. »Manchmal möchte ich wachsen, manchmal alles kleiner machen«, sagt sie. Klar ist für sie aber eines: Auftragsfloristik allein ist nicht ihr Weg.

Ein leidenschaftlicher Appell

Zum Abschluss richtet Maike Proff einen eindringlichen Appell an junge Menschen: Handwerk sei etwas Wertvolles. Mit den eigenen Händen etwas zu schaffen, könne erfüllend sein und stolz machen. »Arbeit tut nicht weh, wenn sie Sinn macht«, sagt sie. Erlebnisse, gemeinsame Projekte und das Gefühl, etwas Großes geschaffen zu haben, seien unbezahlbar. Moderatorin Anja Schrock findet dafür die passenden Schlussworte  und Maike Proff bringt es selbst auf den Punkt: »Floristik ist für mich der schönste Beruf der Welt.« (dk)

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VG Nastätten

Schnellladepunkte für die Zukunft: Neue High-Power-Stationen für E-Autos in Nastätten

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Foto: BEN Kurier
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NASTÄTTEN In der Webergasse entsteht derzeit ein hochmoderner Schnellladepark, der zukünftig eines der leistungsstärksten Angebote für Elektrofahrzeuge im Blauen Ländchen bereitstellen wird. Die Arbeiten laufen seit mehreren Wochen, und schon Anfang kommenden Jahres sollen die neuen Ladepunkte in Betrieb gehen. Die Stadt Nastätten setzt damit ein deutliches Zeichen für eine zukunftsorientierte Mobilitätsentwicklung.

Teil des Deutschlandnetzes : zwei Hypercharger mit jeweils 400 kW Leistung

Gebaut wird der Standort von Mer Germany, einem europaweit tätigen Spezialisten für Ladeinfrastruktur, der sowohl kommunale als auch gewerbliche Standorte plant, errichtet und betreibt. In Nastätten entstehen zwei sogenannte Hypercharger, die jeweils 400 Kilowatt Ladeleistung bieten und damit zu den leistungsstärksten öffentlichen Schnellladesystemen gehören.

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Projektleiter Martin Krampfn erläutert: »Wir errichten hier einen Standort des Deutschlandnetzes, ausgestattet mit zwei Hyperchargern und einer WC-Anlage. Insgesamt stehen künftig 800 Kilowatt Ladeleistung zur Verfügung. Ein modernes E-Auto kann hier in rund 20 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden.« Mer Germany betreibt bundesweit Ladeinfrastruktur und stellt auch das technische Backend sowie den laufenden Betrieb sicher.

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Stadtbürgermeister Ludwig: »Ein wichtiger Baustein für die Stadtentwicklung«

Auch Stadtbürgermeister Marco Ludwig betont die Bedeutung des Projekts für Nastätten. Die Nachfrage nach Lademöglichkeiten steige stetig, und die Stadt wolle frühzeitig auf diese Entwicklung reagieren. »Die Elektromobilität nimmt spürbar zu, das sehen wir tagtäglich auf unseren Parkplätzen«, so Ludwig. »Mit den neuen Schnellladestationen schaffen wir einen echten Standortvorteil. Wer hier lädt, kann die Zeit nutzen, um in der Innenstadt einzukaufen oder Besorgungen zu machen. Das stärkt unsere Geschäfte und bringt zusätzlichen Verkehr in die Stadt.«

Ludwig dankte zudem der Syna, die im Zuge der Neugestaltung der Webergasse die notwendige Stromversorgung sichergestellt und damit die Voraussetzungen für den leistungsfähigen Ladepark geschaffen hat.

Trotz zeitweiser wetterbedingter Verzögerungen liegen die Arbeiten im Plan. Die bauausführende Firma Mer rechnet damit, die wesentlichen Arbeiten im Februar abzuschließen. Bereits zum Jahresende wird die Anlage deutlich erkennbar sein, sodass die Inbetriebnahme spätestens im März erfolgen kann.

Mer Germany: Nachhaltiges Laden aus erneuerbaren Energien

Mer Germany ist Teil der europäischen Mer Group und betreibt deutschlandweit Ladeinfrastruktur, die zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben wird. Das Unternehmen ist sowohl im öffentlichen Bereich als auch für Firmenkunden aktiv und gehört zu den zentralen Partnern der Bundesregierung im Rahmen des Deutschlandnetzes.

Mit dem neuen Ladepark macht Nastätten einen großen Schritt in Richtung moderner und nachhaltiger Mobilität. Die leistungsstarken Hypercharger sollen nicht nur Pendlern zugutekommen, sondern auch Besucher der Region anziehen. »Für uns ist das ein weiteres Puzzlestück in der Stadtentwicklung«, sagt Ludwig. »Wir wollen Nastätten für die kommenden Jahre fit machen und dazu gehört eine verlässliche, schnelle und zukunftsfähige Ladeinfrastruktur.«

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