VG Bad Ems-Nassau
Absage der Dausenauer Quetschekirmes

DAUSENAU Das Corona-Virus hat uns, nach mehr als einem Jahr, immer noch fest im Griff. Zwar dürften die Beschränkungen, bedingt durch die Impfungen die viele von Ihnen in den letzten Wochen bekommen haben und die daraus resultierenden sinkenden Infektionszahlen, in der nächsten Zeit teilweise gelockert werden, jedoch stehen Verwaltungen und Vereine immer noch vor großen Herausforderungen.
Auch für unsere, von allen geliebte, Quetschekirmes wird es in diesem Jahr keine Möglichkeit geben, diese, so wie wir sie seit vielen Jahren kennen, durchzuführen. Die umfangreichen Planungen für eine solche mehrtägige Großveranstaltung kann man leider nicht erst kurz vor Beginn derselbigen starten.
Aufgrund der doch noch sehr unsicheren Lage und der ungewissen weiteren Entwicklung der Pandemie sehen wir uns außerstande die Kirmes wie gewohnt durchzuführen. Wir, die Ortsbürgermeisterin mit den Beigeordneten sowie auch der Vorstand des Kultur- und Heimatringes, haben daher nach gemeinsamen Beratungen beschlossen, diese Veranstaltung, in der gewohnten Form in diesem Jahr nicht zu begehen.
Die Ortsverwaltung bedauert es sehr, dass auch in diesem Jahr unsere Kirmes ausfallen muss. Bei allem Bedauern steht aber die Sicherheit der Dausenauer Bürgerinnen und Bürger sowie aller Besucher/-innen im Vordergrund. Der Vorstand des KuHR möchte aber, ähnlich wie im letzten Jahr, an dem Kirmeswochenende, am 2. Wochenende im September, die Dausenauer/-innen an Ihre Kirmes erinnern und werden rechtzeitig darüber informieren, was sie in diesem Jahr wieder Schönes organisieren werden.
Es bleibt zu hoffen, dass die Situation sich nachhaltig zum Besseren wenden wird und, dass wir künftig solche unangenehmen Entscheidungen nicht mehr treffen müssen (Pressemitteilung: Michelle Wittler, Ortsbürgermeisterin in Dausenau).
VG Bad Ems-Nassau
Malika Jakobs: Vom Pariser Hoteltraum ins Bad Emser Estragon

BAD EMS In der Interviewreihe „Erzähl doch mal“ stellt Anja Schrock Menschen aus dem Rhein-Lahn-Kreis vor, die mit Engagement und Eigeninitiative ihren beruflichen Weg gehen. Dieses Mal sprach sie mit Malika Jakobs, die seit über zehn Jahren das Restaurant Estragon in Bad Ems betreibt.
Malika Jakobs ist gelernte Hotelfachfrau und seit 2012 selbstständig. Sie stammt aus Paris, ist in München aufgewachsen und lebt heute im Rhein-Lahn-Kreis. Ihr beruflicher Werdegang führte sie durch verschiedene Bereiche der Gastronomie und Hotellerie – vom Catering über Betriebskantinen bis hin zur gehobenen Gastronomie.
„Ich habe alle Bereiche kennengelernt und überall etwas gelernt, das mir heute hilft“, sagt Jakobs. Nach einer Phase als Angestellte wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit – zunächst gemeinsam mit einem Geschäftspartner, später alleine.
Selbstständigkeit als Wunschziel
Schon früh stand für sie fest, dass sie einmal ein eigenes Haus führen möchte. „Mich hat der Hotelbetrieb schon als Jugendliche fasziniert“, sagt Jakobs. Die Chance zur Selbstständigkeit ergab sich im Jahr 2012 – sie nutzte sie.
Heute führt sie das Estragon, ein kleines Hotel mit angeschlossenem Restaurant in Bad Ems. Die Anforderungen seien vielfältig, erklärt sie: „Unvorhersehbare Ereignisse, wirtschaftliche Schwankungen, Personalmangel – das gehört alles zum Alltag.“
Auch Reparaturen oder technische Ausfälle kämen oft plötzlich. „Man muss flexibel bleiben. Das ist in der Gastronomie einfach Teil des Berufs.“
Frauen in der Branche
In ihrer Zeit als Angestellte habe sie gemerkt, dass es Frauen im Gastgewerbe nicht immer leicht haben. „Gerade in leitenden Positionen muss man als Frau mehr leisten, um ernst genommen zu werden“, sagt sie. In der Selbstständigkeit sei das anders. „Da zählt vor allem die Leistung, nicht das Geschlecht.“
Im Umgang mit Handwerkern oder Gästen erlebe sie manchmal sogar Vorteile. Schwieriger sei es gelegentlich bei Lieferanten: „Da wird einem als Frau manchmal weniger zugetraut. Man muss dann einfach klar auftreten.“
Zielstrebig und entscheidungsfreudig
Was ihr auf ihrem Weg geholfen hat? „Ich bin lösungsorientiert und kann gut Entscheidungen treffen. Man darf nicht zu lange überlegen“, sagt Jakobs. Viele Entscheidungen trifft sie nach Bauchgefühl. Bereut habe sie davon nur wenige.
Jungen Frauen, die sich selbstständig machen wollen, rät sie: „Nicht zu viel auf andere hören, sondern auf das eigene Ziel schauen. Dranbleiben ist wichtig – und sich nicht entmutigen lassen.“
Ausgleich zum Berufsalltag
Freizeit ist in der Gastronomie ein rares Gut. Trotzdem versucht Jakobs, sich Auszeiten zu schaffen. „Ich male gern, gehe wandern oder fahre Motorrad“, erzählt sie. Die Umgebung von Bad Ems biete dafür viele Möglichkeiten. „Eine kleine Feierabendrunde mit dem Motorrad ist manchmal genau das Richtige.“
Blick in die Zukunft
Langfristig möchte Jakobs ihr Haus weiter für verschiedene Gästegruppen öffnen. „Wir arbeiten mit dem Bike Park in Bad Ems zusammen und wollen auch Radfahrer und Wanderer gezielt ansprechen.“ Die Verbindung von Kurtradition, Aktivurlaub und Gastronomie sieht sie als Chance.
Wenn es gut läuft, kann sie sich vorstellen, in zehn Jahren in den Ruhestand zu gehen. „Aber vorher möchte ich noch vielen Gästen einen schönen Aufenthalt ermöglichen.“
Sport
Rugby-Turnier in der Rheinland-Pfalz Liga des VfL Bad Ems am 12. April 2025

BAD EMS Sportplatz an der Wiesbach in Bad Ems – Beginn ca. 12:00 Uhr Bad Ems, 3. April 2025 – Der VfL Bad Ems Rugby lädt am 12. April 2025 zu einem spannenden Rugby-Tag auf dem Sportplatz an der Wiesbach ein.
Ab 12:00 Uhr kämpfen Mannschaften aus Mainz, Trier, Worms, Köln und Luxemburg um den Sieg in der Rheinland-Pfalz Liga. Gespielt wird in der traditionellen 15er-Variante des Rugby, die bei den Fans und Spielern gleichermaßen für packende Action sorgt.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Zum ersten Mal wird ein Jugendturnier ausgetragen. Die junge Nachwuchsabteilung des VfL Bad Ems erhält die Möglichkeit, erste wertvolle Erfahrungen im Wettkampf gegen Teams aus Mainz, Trier und Worms zu sammeln. Die Nachwuchsmannschaften treten in den Altersklassen U8, U10 und U12 an und versprechen spannende und begeisternde Spiele.
Neben den sportlichen Höhepunkten ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Wie immer wird es ein vielfältiges Angebot vom Grill, Kuchen und Salaten geben, sodass alle Besucher nicht nur sportlich, sondern auch kulinarisch auf ihre Kosten kommen.
Kommt vorbei und unterstützt die Spieler auf dem Weg zu spannenden Begegnungen – ob auf dem Spielfeld oder an der Seitenlinie. Der VfL Bad Ems freut sich auf zahlreiche Besucher und einen tollen Rugby-Tag!
Termin:
12. April 2025, ab 12:00 Uhr
Ort:
Sportplatz an der Wiesbach, Bad Ems. Für weitere Informationen und Rückfragen: VfL Bad Ems Rugby Abteilung www.bad-ems-rugby.de
VG Bad Ems-Nassau
Bunt geschmückter Osterbaum vor dem Nassauer Rathaus

NASSAU Ein fröhliches Bild bot sich am vergangenen Freitagmorgen vor dem Nassauer Rathaus: Die Kinder der Kita Mühlbachtal kamen voller Vorfreude, um gemeinsam den Osterbaum mit bunten Ostereiern und Schleifen zu schmücken. Die Aktion wurde von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Nassau initiiert und sorgte für viel Begeisterung bei den kleinen Helferinnen und Helfern.
Mit großer Sorgfalt und leuchtenden Augen hängten die Kindergartenkinder Ostereier an die Zweige des Baumes. Unterstützt von ihren Erzieherinnen und Ehrenamtlern der AWO, verwandelten sie das noch kahle Bäumchen in einen farbenfrohen Frühlingsgruß. Die bunten Schleifen und Ostereier symbolisieren nicht nur die Osterfreude, sondern auch den Zusammenhalt in der Stadt. Abgerundet wird das fröhliche Bild nun von zwei Osterhäschen.
Auch Vertreter der Stadt Nassau waren anwesend und lobten das Engagement der Kinder: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Eifer die Kinder bei der Sache sind. Der Osterbaum ist ein Zeichen der Gemeinschaft und bringt Farbe in unser Stadtbild“.
Mit dieser schönen Aktion wird nicht nur der Frühling begrüßt, sondern auch ein Zeichen der Gemeinschaft und Freude gesetzt. Der geschmückte Osterbaum lädt jetzt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an der farbenfrohen Dekoration zu erfreuen. Etwas das Potential hat zu einer jährlichen Tradition zu werden.
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