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Montabaur

Straßenbeleuchtung in Montabaur: Überall auf LED umrüsten

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Zur Montage der ersten LED-Leuchte trafen sich in Montabaur die Projektbeteiligten (v.l.) Jens-Uwe Moses (Siteco), Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, Bejtus Berisa (Siteco), Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und die beiden VG-Projektleiter Rafael Platzek und Kay Bröhl.
Foto: VG Montabaur/Anna-Sophia Krummeich
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VG MONTABAUR Es waren nur wenige Handgriffe, die Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich brauchte, um mit Hilfe eines Monteurs die erste Straßenlampe in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur mit einem neuen LED-Leuchtenkopf auszustatten. Gleich nebenan stand Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, um in luftiger Höhe die nächste Straßenlampe umzurüsten. Freilich werden die beiden nicht alle Leuchten selbst auswechseln, aber sie setzten gemeinsam das Startsignal für ein Projekt, das in Deutschland seines Gleichen sucht: In den nächsten Monaten werden alle 7.500 Straßenlampen in der VG flächendeckend mit LED-Leuchten mit adaptiver Steuerung ausgerüstet. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der VG mit ihren Mitgliedsgemeinden, das gleich doppelt spart: Die LEDs brauchen 50% weniger Strom als herkömmliche Leuchtmittel, was die kommunalen Haushalte entlastet, und mit dem Strom werden auch 50% der klimaschädlichen CO2-Emissionen eingespart.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Das Projekt ist so einfach wie einleuchtend“, stellte Bürgermeister Richter-Hopprich fest, nachdem er bei der Umrüstung der ersten Laterne assistiert hatte. „Die Kosten liegen insgesamt bei 4 Mio. Euro, davon werden 3,45 Mio. über Fördermittel von Bund und Land finanziert. Wir bezahlen also einmalig 550.000 Euro aus dem VG-Haushalt und unsere Mitgliedsgemeinden sparen ab sofort die Hälfte der Stromkosten für Straßenbeleuchtung.“ Allein in der Stadt Montabaur fallen dafür derzeit 400.000 Euro pro Jahr an. „Wir sind froh, dass die VG dieses Projekt mit allen Ortsgemeinden koordiniert hat. So profitiert auch die Stadt von der Gemeinschaftsaktion“, so Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher beim Ortstermin.

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Ein Vorzeigeprojekt

Die Umrüstung wird VG-weit von der Firma Siteco durchgeführt, die mit vier Bautrupps in den Gemeinden unterwegs ist. Siteco ist deutschlandweit bei vielen Baumaßnahmen zur Straßenbeleuchtung dabei. „In dieser Größenordnung und so konsequent ist uns kein anderes Projekt zur LED-Umrüstung in Deutschland bekannt“, ordnet Vertriebsleiter Jens-Uwe Moses das Montabaurer Projekt ein. „Besonders ist, dass hier in einer ländlichen Region einmal das komplette Netz umgerüstet und mit adaptiver Steuerung versehen wird. 25 Gemeinde auf einmal – das ist schon sehr ungewöhnlich. Die Fachwelt schaut interessiert, was hier passiert“, erläutert sein Kollege Bejtus Berisa. Die Arbeiten werden vom Team Straßenbau in der VG-Verwaltung koordiniert, insbesondere von Rafael Platzek und Kay Bröhl.

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Ein Sparprojekt

Straßenbeleuchtung ist die Aufgabe der Ortsgemeinden. Bislang gibt es in den 25 Mitgliedsgemeinden der VG genau 21 verschiedene Leuchtentypen und ebenso viele verschiedene Leuchtmittel. Der Stromverbrauch für die rund 7.500 Straßenlampen lag bislang bei jährlich 1,6 Mio. Kilowattstunden. Dabei ist die Straßenbeleuchtung der größte kommunale Stromverbraucher. Für die Gemeinden bedeutet die Umrüstung auf LED eine Reduzierung des Verbrauchs um 50%, dadurch werden jährlich 800.000 Kilowattstunden Strom und damit mindestens 290 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Auch die Lichtverschmutzung wird deutlich reduziert, da die neuen Leuchten nur nach unten strahlen und einen definierten Bereich ausleuchten. Es wird ein insektenfreundliches, warmweißes Licht verwendet.

Ein Netzwerk-Projekt

Die neuen Leuchten sind alle mit adaptiver Steuerung ausgestattet. Das bedeutet: Die Lichtstärke passt sich mithilfe von Sensoren automatisch an die jeweilige Situation an. Es werden also nur die Straßen und Wege hell beleuchtet, die gerade genutzt werden. Dabei ist die Steuerung so programmiert, dass jeweils ein ganzer Straßenzug angeschaltet wird, um sogenannte Lauflichter zu vermeiden. Wenn niemand mehr vorbeigeht oder – fährt, dimmt sich die Leuchte nach einigen Minuten automatisch auf etwa 10% ihrer Leistung herunter. Über das neue System werden dann alle Leuchten mit der Verwaltung in Montabaur verbunden sein, so dass sie von dort aus zentral überwacht werden können. Ein digitales Straßenlampenkataster entsteht. Um das zu ermöglichen, wurden die insgesamt 169 Verteilerkästen im VG-Gebiet mit neuer Technik ausgerüstet. Durch die adaptive Steuerung wird zusätzlich Strom eingespart, das tatsächliche Volumen lässt sich aber erst beziffern, wenn das System eingespielt ist.

Ein Förderprojekt

Bei einem Gesamtvolumen von 4 Mio. Euro erhält die VG Montabaur rund 3,45 Mio. Euro Zuschüsse von Bund und Land. Im Einzelnen sind das 1,9 Mio. Euro Zuschuss aus der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ des Bundes (NKI); knapp 1,2 Mio. Euro aus dem „Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation“ des Landes Rheinland-Pfalz (KIPKI) sowie 363.000 Euro aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur“ (ZEIS). Den Restbetrag von rund 550.000 Euro steuert die VG aus ihrem Haushalt bei.

Ein Mitmachprojekt – Bitte Laternenmasten freischneiden

Die Laternenmasten stehen überwiegend auf öffentlichem Grund, teils auch auf privaten Grundstücken. Einige Masten sind von Hecken oder Büschen eingeschlossen oder von Rankpflanzen und Bodendeckern umwuchert. Die Bürger werden gebeten, die Laternenmasten auf oder neben ihren Grundstücken zu kontrollieren und bei Bedarf freizuschneiden, damit die Monteure ungehindert die Klappe öffnen können. Dazu bitte den Bereich etwa 50 Zentimeter rechts und links vom Mast bis ein paar Zentimeter oberhalb der Klappe freischneiden; außerdem einen Arbeitsbereich von etwa einem Quadratmeter vor dem Mast freihalten. (pm VG Montabaur)

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Montabaur

Realschule plus Montabaur erweitert: Ganztagsbereich als Herzstück

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Foto: VG Montabaur/Cristina Weiß
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MONTABAUR Noch sperrt das rote Flatterband den Eingang ab. Dann treten die beiden Schülersprecher Arian und Michelle Roth mit der Schere in der Hand vor – und schnipp, schnapp ist das neue Schulgebäude freigegeben für die rund 540 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur. Sie strömen herein, um die neuen Räume zu erobern. Als Schulträger hat die Verbandsgemeinde Montabaur das Gebäude durch einen Anbau erheblich erweitert: Im Erdgeschoss ist ein großzügiger Ganztagsbereich entstanden sowie sieben neue Klassenräume in den Obergeschossen. Eine Vielzahl kleinerer Maßnahmen im Bestandsgebäuden gehörten ebenfalls zum Bauprogramm. Rund 5,3 Mio. hat die VG investiert, die Bauzeit lag mit 25 Monaten im geplanten Rahmen.

Herzstück des neuen Gebäudetrakts ist der flexibel nutzbare Ganztagsbereich im Erdgeschoss. Dort gibt es einen rund 220 Quadratmeter großen Multifunktionsraum, der durch flexible Trennwände in kleinere Einheiten unterteilt werden kann, dazu eine Teeküche, die auch als Schulkiosk dienen kann. Diesen Bereich nutzen die Schüler schon am Morgen, wenn sie vor Unterrichtsbeginn in der Schule sind, in den Pausen und in freien Zeiten im Laufe des Tages. Er ist ein Rückzugsort, ein Treffpunkt und kann für verschieden Unterrichtsformen in kleinen oder großen Gruppen flexibel genutzt werden. Für dieses Konzept hatte sich Schulleiter Franz-Josef Gerz besonders eingesetzt, denn die Schule hat den Schwerpunkt Ganztagsschule und braucht ein entsprechendes Raumprogramm. Die erste Entscheidung für die Baumaßnahme fiel in den Gremien der VG im Herbst 2017. Damals hatte die Schule 414 Schüler, knapp die Hälfte nutze das Ganztagsangebot; heute sind es 540 Schüler, von denen 390 im Ganztagsprogramm sind. Im April 2021 wurde eine neue größere Mensa eingeweiht, um die wachsende Zahl der Ganztagsschüler mit Mittagessen versorgen zu können.

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 „Der Ganztag hat für die Kinder einen zeitlichen Umfang von acht Stunden ohne Wegzeiten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss die Qualität von Unterricht, Mittagessen, Freizeit und kindgemäßen Aufenthaltsbereichen ganz anders bewertet werden“, sagte Schulleiter Gerz bei der Einweihung des Erweiterungsbaus. „Genau das ist uns hier gelungen. Dafür sage ich allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön“. An dem Projekt beteiligt waren die VG Montabaur als Schulträger, insbesondere der VG-Rat, Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und der Erste Beigeordnete Andree Stein, das Projekt-Team der Verwaltung, zu dem neben der Projektleiterin Petra Pöritzsch-Jonas auch Markus Felsing und Viktor Wilhelm gehören, Hausmeister Christian Ihl, Architekt und Bauleiter Konstantin Hartenstein, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Koblenz und von Seiten der Schule der Elternbeirat, die Schülersprecher, das Kollegium und die Schulleitung. Bürgermeister Richter-Hopprich ließ in seinem Grußwort die vielen Stationen des Projekts Revue passieren. „Die Maßnahme hat sich dynamisch verändert, aber der VG-Rat hat immer dahinter gestanden.“ Das Ergebnis könne sich sehen lassen. „Nun ist es an Euch, die Räume mit Leben zu füllen und eure Gemeinschaft hier zu leben. Nehmt gute Erinnerungen mit, wenn ihr die Schule eines Tages verlasst“, sagte er an die Schüler gewandt. Anschließend segneten Pfarrerin Ricarda Bosse und Pfarrer Steffen Henrich die neuen Schulräume „und alle die darin gehen ein und aus“. Die Schulband „Real Noise“ begleitete die Einweihungsfeier schwungvoll.

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Neben dem Erweiterungsbau gehören etliche weitere Maßnahmen zum Gesamtprojekt: Zur Verbesserung des Brandschutzes wurden an das Bestandsgebäude zwei Fluchttreppen angebaut und der Rettungsweg aus dem Keller angepasst. Es wurde ein dritter Schulhof angelegt, weil durch den Anbau viel Außenfläche verloren gegangen ist. Im Bestandsgebäude wurden die Türen zu den Klassenräumen ausgetauscht, die Toiletten für Schüler und Lehrer saniert sowie die Not-Sicherheitsbeleuchtung erneuert. Insgesamt hat die Maßnahme 5,3 Mio. Euro gekostet, es werden Zuschüsse in Höhe von 2,1 Millionen Euro vom Land und weitere 345.000 Euro vom Westerwaldkreis erwartet. Das Projekt ist damit im bei Baubeginn vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen geblieben. Zusätzlich wurde oder wird der bestehende Schulhof saniert, das Lehrerzimmer erweitert und erneuert und das Dach auf dem Bestandsgebäude musste nach einem Wasserschaden saniert werden. (pm: VG Montabaur)

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Montabaur

Mons-Tabor-Bad in Montabaur „unter Tage“ besichtigt

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Fotos: VG Montabaur | Christina Weiß
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MONTABAUR Seltene Einblicke in das Mons-Tabor-Bad und in die vielfältige Arbeit der Schwimmmeister erhielten die Teilnehmer der Rundgänge, die das Bad-Team während der aktuellen Schließzeit organisiert hatte. Auf dem Programm standen der Technikkeller, in dem man unterirdisch um das große Becken herumgehen und die beinahe historische Badtechnik besichtigen kann, ein Blick in das leere Variobecken und die defekte Röhrenrutsche.

„Das Bad sieht auf den ersten Blick noch recht gut aus. Doch wenn man die Details sieht, dann versteht man, warum wir ein neues Bad bauen wollen. Eine Sanierung im Bestand wäre schlicht unwirtschaftlich“, erklärte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich den Gästen bei der Begrüßung. „Wir tun alles, um das alte Bad am Laufen zu halten, bis wir ein neues gebaut haben. Dass der Betrieb hier überhaupt weitergeht, haben wir vor allem dem Team zu verdanken, das mit Herzblut, Ausdauer und vielen guten Ideen die Technik pflegt und repariert. Wenn etwas kaputtgeht, gehen hier schnell die Lichter aus.“ Er betonte, dass ein neues Bad zwar in Vorbereitung sei, der Plan aber noch an vielen Punkten und vor allem am Geld scheitern könne.

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Während des Rundgangs im Technikkeller erklärten die beiden Schwimmmeister Lars Schlotter und Axel Staffel den Teilnehmern, wie die verschiedenen Filteranlagen, Pumpen, Heizung und Lüftung funktionieren. Die meisten Elemente sind 30 Jahre alt, Ersatzteile gibt es nicht mehr und der Energiebedarf ist riesig. „Wenn eine Komponente ausfällt und wir sie nicht selbst reparieren können, kann das zum Ausfall des gesamten Systems und damit zur Schließung des Bades führen“, so die beiden Experten. Die Teilnehmer, darunter viele Stammgäste des Bades, zollten den Schwimmmeistern Respekt:

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„Das ist ja viel mehr als Schlendern am Beckenrand.“ Tatsächlich, so Schlotter und Staffel, seien sie Techniker, Bastler, Chemiker, EDV-Spezialisten für das Kassensystem, Ausbilder für Nachwuchskräfte, Badeaufsicht, Rettungsschwimmer, Ersthelfer, Ordnungshüter, Schwimmlehrer, Trainingsleiter für Aqua Jogging und Wassergymnastik, Prüfer für Schwimmabzeichen und nun auch Berater für die Vorbereitung des neuen Bads. „Diese Vielfalt macht unseren Beruf so interessant.“ Im Landebecken der Röhrenrutsche erklärten sie, warum diese nicht mehr genutzt werden kann: Das Material sei durch die Temperaturschwankungen extrem rissig geworden. Das konnten die Teilnehmer im Landebecken nicht nur sehen, sondern auch ertasten (pm Verbandsgemeinde Montabaur).

„Unter Tage“ im Mons-Tabor-Bad erklärt Schwimmmeister Lars Schlotter (l.) den Teilnehmern des Rundgangs wie die komplexe Technik funktioniert.
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Montabaur

Spatenstich für Erweiterung des Solarparks Görgeshausen Startschuss für den dritten Bauabschnitt

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Foto: Sascha Ditscher
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GÖRGESHAUSEN Der Spatenstich für die Erweiterung des Solarparks in Görgeshausen ist gemacht. Am Montag, 24. November, ist mit dem symbolischen Akt auf der noch unbebauten Fläche nahe der ICE-Trasse und der Autobahn der Startschuss für den dritten Bauabschnitt gefallen. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) und die Ortsgemeinde Görgeshausen setzen damit ein weiteres Zeichen für den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region.

Die Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, den Spatenstich mitzuerleben. Aber ihre Beteiligung geht über das Zuschauen hinaus: Die Energiegesellschaft Görgeshausen (EGG), unter deren Dach die evm und die Ortsgemeinde den Solarpark betreiben, wird ein Bürgerbeteiligungsmodell anbieten, das den Menschen vor Ort ermöglicht, aktiv von dem Solarpark vor ihrer Haustür zu profitieren. Details dazu folgen bald, geben die Gesellschafter bekannt. Der Solarpark ist ein Vorzeigeprojekt für unsere Gemeinde. Ein besonderer Dank gilt den Eigentümerinnen und Eigentümern, die ihre Flächen für die Erweiterung an die Ortsgemeinde Görgeshausen verkauft haben.

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Ohne ihre Bereitschaft wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, so Bürgermeister Martin Bendel beim Spatenstich. „Wir freuen uns, dass die Erweiterung nun startet und unsere Bürgerinnen und Bürger die Chance bekommen, sich direkt zu beteiligen. Das kennen einige bereits aus den vergangenen Jahren. Das Interesse und die Akzeptanz am Solarpark waren immer sehr hoch.“

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Auch Dr. Steffen Weil, Bereichsleiter Erzeugung und Energieanwendungen bei der evm, unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Mit dem Spatenstich machen wir die Energiewende sichtbar. Die Bürgerbeteiligung ist uns besonders wichtig, sie schafft Transparenz und bringt die Wertschöpfung in die Region. Gleichzeitig bauen wir die Stromerzeugung im nördlichen Rheinland-Pfalz gezielt aus, mit Blick auf unsere klare Zielsetzung: Bis 2035 den gesamten Strombedarf unserer Privat- und Gewerbekunden aus lokaler Energie zu decken.“

Die Erweiterung umfasst rund 6.600 Module auf einer Fläche von 5,5 Hektar. Dafür investiert die EGG rund 2,1 Millionen Euro. In den kommenden Wochen beginnen die Bauarbeiten für die Modulaufstellung und die technische Infrastruktur. Nach Abschluss der Montage folgt die Netzanbindung, sodass die Inbetriebnahme wie geplant im zweiten Quartal 2026 erfolgen kann.

Zusätzlich wird aktuell die Integration eines Batteriespeichers geprüft, um die Flexibilität des Solarparks weiter zu erhöhen. Damit kann erzeugte Energie bedarfsgerecht genutzt werden – ein wichtiger Schritt für eine effiziente und nachhaltige Stromversorgung.

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