VG Diez
DRK-Stiftung unterstützt fünf soziale Einrichtungen in der Region Diez
DRK-Stiftung Diez und Umgebung unterstützt fünf soziale Einrichtungen in der Region
DIEZ Im Rahmen ihrer jährlichen Spendenübergabe hat die DRK-Stiftung Diez und Umgebung auch in diesem Jahr wieder wichtige Impulse für das soziale Miteinander in der Region gesetzt. Fünf Institutionen durften sich über eine Förderung freuen: die Kirchliche Sozialstation, die Lebenshilfe Diez-Limburg, das Jugendzentrum Diez, die Diezer Tafel sowie der Willkommenskreis.
„Unsere Stiftung hat sich einem klaren Ziel verschrieben: Menschen zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Und das tun wir über diejenigen, die jeden Tag an der Seite der Menschen stehen“, betonte der Vorsitzende der DRK-Stiftung, Michael Schnatz, bei der feierlichen Übergabe. „Dass wir gleich mehreren Einrichtungen Mittel übergeben dürfen, ist ein Zeichen lebendiger Gemeinschaft. Es zeigt, dass Helfen keine Einbahnstraße ist, sondern etwas, das verbindet, bewegt und Hoffnung schenkt.“
Die fünf mit insgesamt 3.000 Euro geförderten Einrichtungen stehen beispielhaft für gelebte Mitmenschlichkeit in der Region. Die Kirchliche Sozialstation unterstützt Menschen mit Pflegebedarf und schenkt Nähe und Zuwendung. Die Lebenshilfe Diez-Limburg ermöglicht Menschen mit Behinderung Teilhabe, Selbstbestimmung und gibt ihnen eine starke Stimme. Das Jugendzentrum Diez bietet jungen Menschen einen Ort zum Lernen, Wachsen und Leben. Die Diezer Tafel sorgt dafür, dass niemand mit leerem Teller nach Hause gehen muss. Und der Willkommenskreis begleitet Geflüchtete und Zugewanderte auf dem Weg in ein neues Zuhause.
Mit ihrer Unterstützung möchte die DRK-Stiftung Diez und Umgebung die wichtige Arbeit dieser Einrichtungen stärken und neue Projekte anstoßen, die den Menschen vor Ort zugutekommen. „Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen brauchen wir Zeichen der Verbundenheit“, sagte Michael Schnatz. „Unsere Stiftung versteht sich als Partnerin all jener, die mit Herzblut helfen und Hoffnung schenken.“
Zum Abschluss erinnerte er an ein Zitat von Albert Schweitzer: „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
„In diesem Sinne möchten wir mit unserer Unterstützung dazu beitragen, dass Mitmenschlichkeit weiter wächst – Tag für Tag, Hand in Hand“, so Schnatz. (pm DRK Stiftung Diez)
VG Diez
Wie wird künftig geheizt? Verbandsgemeinde Diez stellt Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung vor trategische Planung zeigt mögliche Heizlösungen für die kommenden Jahre, ohne direkte Verpflichtungen für Eigentümer.
DIEZ Die Verbandsgemeinde Diez hat am 4. März 2026 im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung über den aktuellen Stand und die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung informiert. Bürgermeisterin Maren Busch freute sich, rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung in der Turnhalle der Karl-von-Ibell-Schule begrüßen zu können. Sie beschrieb einleitend die vorläufigen Ergebnisse sowie die nächsten Schritte des Planungsprozesses.
Durch das beauftragte Planungsbüro DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) wurden sodann die wesentlichen Erkenntnisse der kommunalen Wärmeplanung vorgestellt.
Volker Broekmans und Julia Alex erläuterten unter anderem die bestehende Struktur der Wärmeversorgung, den aktuellen Wärmebedarf in den einzelnen Ortsteilen sowie mögliche Optionen für eine zukünftige Wärmeversorgung. Ein besonderer Fokus lag auf der Einordnung der verschiedenen Teilgebiete innerhalb der Verbandsgemeinde. Dabei wurde verdeutlicht, in welchen Bereichen künftig voraussichtlich dezentrale Lösungen, beispielsweise Wärmepumpen, eine wichtige Rolle spielen können und in welchen Gebieten grundsätzlich auch eine leitungsgebundene Wärmeversorgung geprüft werden könnte. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, dass die kommunale Wärmeplanung als strategisches Instrument dient und diese weder unmittelbare Verpflichtungen für einzelne Gebäude oder Eigentümer noch für die öffentliche Infrastrukturplanungen begründet. Vielmehr zeigt sie für alle Akteure grundsätzlich denkbare Lösungen und Optionen auf.
Im Anschluss an die Präsentation der Planungsergebnisse folgte ein Fachvortrag durch Christian Zarmstorf von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, in welchem die Inhalte des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie deren Bedeutung für private Hauseigentümer dargestellt wurden. Erörtet wurden insbesondere die gesetzlichen Anforderungen an Heizungsanlagen, mögliche Optionen für einen Heizungswechsel sowie bestehende Beratungs- und Förderangebote. Während die kommunale Wärmeplanung eine strategische Perspektive für die zukünftige Wärmeversorgung der gesamten Verbandsgemeinde eröffnet, standen in diesem Vortrag vor allem die individuellen Handlungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt.
Im Nachgang hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Anmerkungen einzubringen. Diskutiert wurden dabei unter anderem mögliche Heizungsalternativen, aktuelle Entwicklungen bei Investitions- und Betriebskosten sowie bestehende Fördermöglichkeiten. Mit der kommunalen Wärmeplanung verfügt die Verbandsgemeinde Diez nun über eine strategische Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Wärmeversorgung. Die Ergebnisse dienen künftig als Orientierung für Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere relevante Akteure bei Entscheidungen im Wärmesektor.
Alle Informationen rund um die kommunale Wärmeplanung sind auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Diez unter www.vgdiez.de/kwp abrufbar.
VG Diez
Ersatzneubau des Brückenbauwerks „Bismarckstraße über die Aar“ in Diez
DIEZ Die Stadt Diez wird das Brückenbauwerk „Bismarckstraße über die Aar“ durch einen Neubau ersetzen. Im Vorfeld wurden zahlreiche Schäden und Mängel festgestellt, die die Dauerhaftigkeit und insbesondere die Standsicherheit des Bauwerks erheblich beeinträchtigen. Bereits heute bestehen Einschränkungen für den Schwerlastverkehr. Vor diesem Hintergrund ist ein Ersatzneubau unumgänglich, um die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten und die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen innerstädtischen Verkehrsverbindung zu sichern.
Bau einer temporären Fußgängerbrücke
Um während der Bauzeit die Querung der Aar weiterhin ohne größere Umwege zu ermöglichen, wird nordwestlich des bestehenden Bauwerks eine temporäre Behelfsbrücke errichtet. Diese Brücke ist ausschließlich für den Fuß- und Radverkehr vorgesehen und wird entsprechend der Lastannahmen nach DIN EN 1991-2 bemessen. Eine Nutzung durch Kraftfahrzeuge ist nicht möglich.
Verkehrsführung und Umleitungen
Während der Bauzeit wird der Verkehr entsprechend umgeleitet über die B54 und L318 auf die „Schaumburger Straße“ (Verbindung Birlenbach-Diez, entlang der Zentralen Sportanlage):
- in das Wohngebiet „Schläfer“ hinein:
über die Straße „Zum Wasserwäldchen“ auf die Straße „Am Geisenberg“ bis in die „Pommernstraße“ – Einbahn-Regelung - aus dem Wohngebiet „Schläfer“ heraus:
über die Straße „Am Geisenberg“ auf die „Schaumburger Straße“ („Serpentinen“) – bergab in Richtung Innenstadt oder bergauf in Richtung Birlenbach – Einbahn-Regelung
Die Stadt Diez bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Bauzeit. Der Ersatzneubau stellt eine wichtige Investition in die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit der städtischen Infrastruktur dar.
Politik
CDU-Landtagskandidat aus Diez: Matthias Lammert stellt sich vor
DIEZ Matthias Lammert (CDU) ist Vizepräsident des Landtags Rheinland-Pfalz und seit vielen Jahren politisch in der Region verwurzelt. Das Video-Interview wurde vor dem Diezer Grafenschloss aufgezeichnet, einem Ort, den er als Teil seiner Heimatstadt beschreibt.
Lammert wurde am 28. Juni 1968 in Tübingen geboren. Seine Eltern studierten dort. Nach dem Studium kehrte die Familie zurück in die Region: Sein Vater stammt aus Diez, seine Mutter aus Limburg. Lammert wuchs in Diez auf, besuchte das Sophie-Hedwig-Gymnasium und legte dort das Abitur ab.
Schule, Bundeswehr, Studium
Nach der Schulzeit ging Lammert zur Bundeswehr, damals zur Wilhelm-von-Nassau-Kaserne in Diez. Er verpflichtete sich für längere Zeit als Reserveoffizier und war im Rahmen dieser Tätigkeit auch in München und Koblenz, später erneut am Standort Diez.
Nach der Bundeswehr entschied er sich für ein Studium an der Universität Mainz. Er studierte Jura und Politikwissenschaften und schloss das Studium ab. Anschließend arbeitete er noch eine Zeit lang an der Universität als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Danach ergab sich für ihn die Möglichkeit, für den Landtag zu kandidieren. Nach eigener Darstellung kam diese Entscheidung kurzfristig, er kandidierte und wurde Abgeordneter.
Familie und Verwurzelung in der Region
Lammert beschreibt Diez und das Nassauer Land als seine Heimat. Er lebt im Wahlkreis Diez/Nassau, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund. Seine Frau lernte er nach eigenen Angaben über die Schule kennen; geheiratet habe er vor 25 Jahren in Diez, in der Kirche St. Peter.
Freizeit und Sport verbindet er mit der Region: Er nennt das Diezer Schwimmbad als Ort, an dem er viel Zeit verbracht habe und wo er auch seine ersten Tauchlehrgänge gemacht habe. Er beschreibt, dass er in der Region viele Bekanntschaften und langjährige Kontakte hat.
Kommunalpolitik, Ehrenamt und Vereine
Kommunalpolitisch ist Matthias Lammert seit jungen Jahren aktiv. Er war nach eigenen Angaben 30 Jahre im Stadtrat, ist seit über 27 Jahren im Kreistag und auch im Verbandsgemeinderat engagiert. Parallel dazu nennt er eine breite ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und Organisationen.
Zu seinen Engagements zählt der Karnevalsverein vor Ort sowie eine Theatergruppe (Fairytale). Überregional engagiert er sich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dort als stellvertretender Landesvorsitzender. Dieses Engagement begründet er mit seiner Bundeswehrzeit und seiner Beschäftigung mit Geschichte und Erinnerungskultur.
Projekte vor Ort: Grafenschloss, Straßen, Schulen
Das Diezer Grafenschloss verbindet Lammert auch mit politischer Arbeit. Er erinnert an ein frühes Projekt aus seiner Zeit als junger Abgeordneter: den Umbau, durch den das Grafenschloss als Jugendherberge und Museum weiterentwickelt werden konnte.
Darüber hinaus nennt er Projekte im gesamten Wahlkreis und darüber hinaus: Straßenbauvorhaben rund um Nassau, Diskussionen über Ortsumgehungen, die Umgehungsstraße in Nastätten, sowie Vorhaben im Einrich, darunter auch kulturelle Projekte wie ein Museum.
Ein Schwerpunkt ist für ihn nach eigener Darstellung die Schulinfrastruktur. Als Kreistagsmitglied habe er Sanierungsmaßnahmen begleitet und unterstützt. Er verbindet damit das Ziel, Schulen baulich so auszustatten, dass Kinder und Jugendliche gute Bedingungen für Bildung und Ausbildung haben.
Verkehr, Polizei, Prävention
Für die kommenden Jahre sieht Lammert mehrere Felder mit Handlungsbedarf. Ein zentrales Thema ist die Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum. Er spricht von Landesstraßen, die dringend saniert werden müssten, und nennt beispielhaft Strecken in Richtung Hömberg bei Nassau sowie Bereiche rund um Nastätten und Attenhausen.
Beim Thema innere Sicherheit verweist er auf Polizeistandorte in der Region, unter anderem Bad Ems sowie St. Goarshausen, das auch für den Raum Nastätten zuständig ist. Aus seiner Sicht braucht es mehr Personal, damit die Polizei nicht nur Einsätze abarbeitet, sondern auch wieder stärker präventiv präsent sein kann – etwa durch Kontrollen und Streifenfahrten in Wohn- und Industriegebieten. In diesem Zusammenhang nennt er auch Wohnungseinbrüche in der Region sowie frühere Fälle von Geldautomatensprengungen im Rhein-Lahn-Kreis.
Arbeitsplätze, Betriebe, Ausbildung
Ein weiteres Feld ist für Lammert der Wirtschaftsstandort in der Region. Er verweist auf Unternehmen und Arbeitgeber im Rhein-Lahn-Kreis und dem Umfeld, unter anderem Industrie und Mittelstand sowie Handwerksbetriebe. Er verbindet das mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu sichern und Ausbildungsplätze zu erhalten, damit junge Menschen in der Region bleiben und hier berufliche Perspektiven finden können. Förderprogramme auf Landesebene sollten nach seiner Darstellung praxisnäher wirken und besser umgesetzt werden.
Kommunale Finanzen und Krankenhaus Nastätten
Besonders ausführlich spricht Lammert über die kommunalen Finanzen. Er beschreibt, dass Kommunen über Jahrzehnte immer wieder an finanzielle Grenzen gestoßen seien – nicht wegen schlechter Haushaltsführung, sondern wegen zu geringer Mittel. Er verweist auch auf die Verschuldung auf Kreisebene und verbindet das mit der Forderung nach einer grundlegenden Verbesserung des kommunalen Finanzausgleichs.
Als Beispiel für finanzielle Belastungen nennt er die Unterstützung des Krankenhauses in Nastätten, die nach seinen Angaben nur möglich sei, wenn Kommunen und Kreis ausreichend ausgestattet werden.
Prägungen, Lesen und Filme
Als politische Persönlichkeit, die ihn geprägt habe, nennt Lammert Helmut Kohl. Er verbindet das mit seinen Erinnerungen an Wiedervereinigung, Grenzkontrollen früherer Jahre, europäische Einigung und gemeinsame Währung. Diese Phase beschreibt er als prägend, auch aus der Perspektive seiner Zeit als junger Mensch und während der Bundeswehr.
Bei der Lektüre nennt Lammert neben Sachliteratur vor allem auch Gesetzestexte, zuletzt etwa das Strafgesetzbuch im Zusammenhang mit Strafrahmen. Er nennt außerdem Biografien, darunter eine von Wolfgang Schäuble. Daneben erwähnt er Belletristik zur Entspannung, unter anderem „Es ist nur eine Phase, Hase“.
Filmisch beschreibt er sich als Fan der James-Bond-Reihe und nennt außerdem Star Wars. Als Kinoerlebnis erwähnt er „Der Schuh des Manitu“.
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