Schulen
Abiturjahrgang 2021 des Goethe-Gymnasiums Bad Ems spendet 2.900 Euro für gute Zwecke
BAD EMS „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Dieses Goethe-Zitat spiegelt sehr gut das Denken und Handeln unserer diesjährigen Abiturient:innen wider, die nach der alternativen Zeugnisausgabe im Autokino nun ihre nicht verwendeten Einnahmen aus der Abiball-Finanzierung als Geldspende an drei gemeinnützige Organisationen weitergeben.
„Als wir im August 2018 in die 11. Klasse kamen, hatten wir schon ganz große Pläne, wie wir unseren Abiball im März 2021 mit Familien und Menschen der gesamten Schulgemeinschaft feiern wollen“, schwärmen Leonie Haupt, Marcel Neuhaus und René Ciuk vom Organisationsteam dieses Abiturjahrgangs. Traditionell werden nämlich zuerst die Zeugnisse und Ehrenpreise im Kurtheater überreicht und im Anschluss feiert man bei schönem Essen, Programm und Musik glamourös im Marmorsaal von Bad Ems. Schon früh haben die Schüler:innen damit begonnen, über Kuchenbasare, Partys und Gutscheinaktionen möglichst viele Spenden für diese Veranstaltung zu sammeln.
Doch mitten in der zwölften Klasse kam die Corona-Pandemie und alle Pläne gerieten ins Wanken. Letztlich wurde der Abiball abgesagt. Aber dank der Initiative Christa Habscheids, der Schulleiterin des Goethe-Gymnasiums, konnte eine corona-konforme und dennoch feierliche Zeugnisausgabe im Autokino Nastätten auf die Beine gestellt werden.
Von dem Geld, das die Schüler:innen in ihrer Oberstufenzeit gesammelt hatten, war nun eine erhebliche Summe von 2.900 Euro übrig. Statt Kleinbeträge an alle auszuzahlen, entschied sich der Jahrgang, sämtliche Spenden auch für einen guten Zweck zu nutzen und erneut zu spenden.
1.000 Euro gingen an die Elterninitiative krebskranker Kinder in Koblenz (EIKKK e. V.) Die persönliche Übergabe des Spendenschecks in der Geschäftsstelle gegenüber dem Kemperhof in Koblenz war auch ein sehr emotionaler Moment für Leonie und Marcel. Die erste Vorsitzende des Vereins, Helma Kutzner, nahm sich viel Zeit und erklärte den beiden, wofür die Spendengelder eingesetzt werden und was die betroffenen Familien durchleben, wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt. Zudem zeigte Frau Kutzner ihnen die nahe gelegenen Elternwohnungen, die den Betroffenen kostenlos zur Verfügung stehen.
Das stationäre Hospiz Rhein-Lahn, das in Nassau (Ortsteil Bergnassau-Scheuern) gebaut werden soll, erhielt 950 Euro. Für den Förderverein des Hospizes nahmen der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Bär und der Schatzmeister Rainer Lindner die Spende von Leonie Haupt und René Ciuk dankbar entgegen. Als Vertreter der Schulleitung betonte Markus Pfaff, wie stolz die Schule auf diesen Abiturjahrgang sei, weil, über sehr gute Abiturergebnisse hinaus, die am Goethe-Gymnasium vermittelten Werte auch außerhalb der Schulzeit tatsächlich gelebt würden.
Neben der Unterstützung karitativer Einrichtungen haben die Schüler:innen auch die Zukunft unserer gemeinsamen Natur im Blick. Deshalb spendete die Stufe weitere 950 Euro an den Naturschutzbund (NABU). Einen Beitrag für Mensch und Natur im Rahmen einer eigenen Spendenaktion zu leisten, erfüllt den Abiturjahrgang 2021 des Goethe-Gymnasiums mit großer Freude und kann Vorbild für weitere Generationen sein (Text: Leonie Haupt und Markus Pfaff, 14.11.21).
Schulen
Jonas gewinnt: Zum Vorlesewettbewerb ins Altenheim ins Nassau
NASSAU Im Rahmen des Projekts „Lesepaten – Brücken zwischen Generationen“ wurde der diesjährige Bundesvorlesewettbewerb der 6. Klassen erstmals in der Altenpflegeeinrichtung „Hohe Lay“ in Nassau durchgeführt. Vier Lernerinnen und Lerner traten beim Wettbewerb an und zeigten ihr Können. Mit seiner Leseleistung konnte sich am Ende dann aber Jonas aus der 6a durchsetzen.
Die Jury bestand aus Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung sowie aus vier Kolleginnen und Kollegen des Leifheit-Campus. An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an alle Beteiligten für die gelungene Veranstaltung!
Schulen
Jugend debattiert am Goethe-Gymnasium Bad Ems: Meena Zell und Frederika Staudt gewinnen den Schulwettbewerb
BAD EMS Eine Demokratie braucht junge Menschen, die ebenso gut zuhören wie kritische Fragen stellen können. Dass die Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums das hervorragend beherrschen, haben vier Schülerinnen der Klasse 9 am 17.12.2025 beim Schulwettbewerb Jugend debattiert im Forum des Goethe-Gymnasiums bewiesen.
Dabei trafen die besten Debattantinnen und Debattanten der Jahrgangsstufe 9 aufeinander: Scarlet-Sophia Lyczkowski, Frederika Staudt, Jessica Weigmann und Meena Zell. In der Debatte wurde konzentriert und engagiert darüber debattiert, ob in Deutschland eine allgemeine Dienstpflicht für Jugendliche eingeführt werden sollte.
Meena Zell überzeugte die Jury (Britta Fuhr, Anna Holly, Anna Roth, Daniel Scherer, Janine Wittfeld) durch ihre tolle Gesprächsfähigkeit und belegte den ersten Platz.
Die Teilnahme am Wettbewerbsformat „Jugend debattiert“ hat eine über zehnjährige Tradition am Goethe-Gymnasium. An dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, nehmen über 1400 Schulen in ganz Deutschland teil. In zahlreichen praktischen Übungen trainieren die Schülerinnen und Schüler zunächst beim einem Projekttag, sich zu strittigen Fragen eine Meinung zu bilden, Gründe zu nennen, einander zuzuhören und Kritik vorzutragen. Im anschließenden Klassen- und Schulwettbewerb müssen die neu erworbenen Kompetenzen dann umgesetzt werden.
Die Erst- und Zweitplatzierten Meena Zell und Frederika Staudt werden sich Ende Januar 2026 im Regionalwettbewerb Jugend debattiert erneut beweisen und gegen Debattantinnen und Debattanten anderer Schulen antreten (Text: Janine Wittfeld, Schulkoordinatorin Jugend debattiert).
Schulen
Die Besten der Besten beim Vorlesewettbewerb: Klassensieger am Goethe Gymnasium Bad Ems ermitteln Schulsieger
BAD EMS Am 10. Dezember 2025 fand am Goethe Gymnasium in Bad Ems der spannende Schulentscheid im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Auch in diesem Jahr traten die bereits in den vergangenen Wochen ermittelten Klassensieger*innen gegeneinander an, um den Schulsieger zu ermitteln. Diese Auswahl war durch die Deutschlehrerinnen der Klassen erfolgt, die die Lesefähigkeiten und die Präsentationskünste der Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit genau beobachtet hatten.
Die Klassensieger*innen durften im Forum der Schule vor der gesamten Jahrgangsstufe sowohl einen vorbereiteten Text als auch einen fremden Text vorlesen. Diese Herausforderung stellte sicher, dass die Teilnehmer*innen nicht nur ihre Lieblingsgeschichten präsentieren konnten, sondern auch ihre Flexibilität und Lesekompetenz unter Beweis stellten.
Der Wettbewerb, den die Bibliothekarin der Schule Elke Schmidt organisierte, war ein großer Erfolg und die Leistungen der Kinder waren beeindruckend. Nach spannenden Lesebeiträgen und einer sorgfältigen Bewertung durch die Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen der 6. Klassen und der Vorjahressiegerin, wurde Simon Perialis aus der Klasse 6a als Schulsieger gekürt.
Aus pädagogischer Sicht leistet der Vorlesewettbewerb einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Lesekompetenz, der Sprachentwicklung und des Textverständnisses. Darüber hinaus stärkt er Selbstvertrauen, Ausdrucksfähigkeit und soziale Kompetenzen. Der Wettbewerb ist dabei ein zentraler, aber nicht alleinstehender Baustein innerhalb des umfassenden Konzepts zur Leseförderung am Goethe Gymnasium, das kontinuierlich und jahrgangsübergreifend umgesetzt wird.
Der Vorlesewettbewerb bot den Schülerinnen und Schülern eine hervorragende Plattform, um ihre Lesefähigkeiten zu zeigen und das Publikum mit ihren Vorträgen zu begeistern. Simon Perialis hat sich durch seine hervorragende Lesetechnik und Ausdruckskraft hervorgetan und wird die Schule beim nächsten regionalen Vorlesewettbewerb vertreten (Text: Anna Gerhold).
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