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77 Goethe-Abiturienten erhielten am Samstagabend Abitur-Zeugnisse im Kurtheater Bad Ems

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77 Goethe-Abiturienten erhielten am Samstagabend Abitur-Zeugnisse im Kurtheater Bad Ems. Foto: Marc Wendland ©
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BAD EMS Feierlich war der Rahmen, stilvoll das Ambiente, glücklich und befreit die Jugendlichen, die an diesem Abend, dem 18. März 2023, ihre Reifezeugnisse im Kurtheater Bad Ems überreicht bekamen und im Anschluss daran ihrer Freude im Marmorsaal kulinarisch und kulturell Ausdruck verliehen. 

Das bestandene Abitur und die Freude darüber, an einer entscheidenden Stelle ihres Lebens zu stehen und diesen Moment würdig zu gestalten, führten die Abiturientia sowie zahlreiche Familienangehörige, das Kollegium des Goethe-Gymnasiums und Gäste wieder einmal im Kurtheater zusammen, um die erfolgreich abgeschlossene Schulzeit und die bestandene Reifeprüfung im angemessenen Rahmen zu begehen.  

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Mit einem musikalischen Gruß in Form des Klassikers von Abba, Mamma-Mia, begrüßte der Leistungskurs Musik zum Auftakt der feierlichen Veranstaltung die Zuhörerschaft, unter ihnen der Verbandsbürgermeister von Bad Ems-Nassau, Uwe Bruchhäuser. Christa Habscheid, Schulleiterin des Goethe-Gymnasiums, ergriff im Anschluss daran das Wort, um ihrer Freude darüber Ausdruck zu verleihen, dass der in der Schule entwickelte Gemeinschaftssinn, der damit verbundene Raum zur Entfaltung und die von der Abiturientia geleisteten Herkulesaufgaben zielführend waren und nun mit großer Erleichterung, Stolz und Freude honoriert werden könnten.

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Auch Thorsten Engel, Vorsitzender des Fördervereins des Goethe-Gymnasiums, richtete ein Grußwort an die Abiturienten und thematisierte die nun herrschende Aufbruchstimmung sowie die Erleichterung, die nach den gemeisterten Widrigkeiten spürbar sei. Er empfahl, für eine erfolgreiche Zukunft „Fitness“ im Sinne von Leistungsfähigkeit zu pflegen, legte den Jugendlichen ans Herz, Wege auszuprobieren und dabei „niemals liegenzubleiben“, wenn man hinfallen sollte. Des Weiteren mahnte er an, Ruhe zu bewahren, in Freundschaft zusammen zu gehen und auch die leibliche Gesundheit nicht zu vernachlässigen. Sein Dank ging auch an das Kollegium und die Schulleitung, die fachliche und soziale Kompetenz vermittelt hätten.

Hermann Bubinger, langjähriger Elternbeiratsvorsitzender, wurde durch die Schulleiterin für sein siebzehnjähriges Engagement und seine hervorragende Zusammenarbeit, unter anderem mit drei Schulleitern des Goethe-Gymnasiums, Dr. Wolfgang Schwarz, Joachim Baldus und Christa Habscheid, geehrt, bevor er in einem kurzen Grußwort auf die wichtige Bedeutung der Eltern verwies, die den Kindern „Flügel“ verleihen könnten. Eine private und persönliche „Zeitenwende“ sei es, die wir erlebten, nicht nur die politische, auch ein historischer Paradigmenwechsel und eine emotionale Wende durch den Krieg, die diesen Jahrgang der Jugendlichen geprägt habe. Er appellierte an die Zuhörerschaft, neben allem Erschrecken auch das Positive, das in den letzten Jahren erfahren wurde, in die „neuen Welten“, die nun offenständen, mitzunehmen, wünschte Glück und alles Gute für die private und berufliche Zukunft. 

Im Anschluss daran erfreuten Nathalie Keul und der Musik-Leistungskurs die Zuhörerschaft mit einer Gesangseinlage. Nun wünschte Katrin Stumpe als Vertreterin der Lehrerschaft, angelehnt an das Lied „Wünsche“ von Carolin No, den jungen Menschen „den Mut, zu beginnen und zu vollenden“. Sie habe erlebt, dass sich die Jugendlichen „trotz dunkler Zeiten zum Licht“ wendeten und ermutigte dazu, diese Kraft auszubauen, aber auch, seine „Grenzen zu kennen, um sie zu erweitern“. Sie wünschte Geduld und „Sturm und Drang“, um revolutionäre Ideen auch mit dem Herzen zu leben und empfahl, das Gefühl im Bedarfsfall auch über den Verstand zu stellen. Der „Klang“ tröstender Worte, das Verlieren „mit Anstand“ sowie die „Weisheit“, zu erkennen und die Gewissheit, nie allein zu sein, sollten einen Neuanfang nach jedem Ende möglich machen und die Zukunft der Abiturientinnen und Abiturienten prägen.

Für die Schülerschaft sprachen Ben Dalkner und Levi Kunkler, indem sie rückblickend und wertschätzend zahlreiche Klassenfahrten, damit verbundene unvergessliche schulische Erlebnisse und die Zeit in der Oberstufe, in der man gelernt habe, Entscheidungen zu treffen, würdigten. Besonderer Dank in Form von Blumen ging im Namen der ganzen Stufe an Christa Habscheid und MSS-Leiter Klaus Kreutz.

Die feierliche Zeugnisübergabe erfolgte stammkursweise in den Leistungskursen Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Musik, Sport und Englisch. Dass sich am Ende die gesamte Stufe auf der Bühne präsentieren durfte, wird unvergessen bleiben.

Für besonderes Engagement oder herausragende Leistungen wurden an folgende Abiturientinnen und Abiturienten Preise vergeben:  

Den Buchpreis der Ministerin für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft
erhielt Nova Itzlinger; Geldpreise für Engagement in der Schule wurden von den Freunden und Förderern des Goethe-Gymnasiums an Lena Ellinger, Lisa Halfpap, Lorena Harzheim und Emilia Rosenkranz verliehen. Einen Geldpreis der Nassauischen Sparkasse für besonderes soziales Engagement, als „Stiller Star“ an der Schule, bekam Nadja Klein verliehen.  

Für das beste Abitur kam Charlotte Haas (1,0), Justin Placek (1,2), Jule Weyand (1,2) und Christopher Witt (1,2) ebenfalls ein Geldpreis von den Freunden und Förderern des Goethe-Gymnasiums zu.

Ein Online-Stipendium und damit den Status einer e-fellows-Stipendiatin bzw. eines e-fellows-Stipendiaten bzw. erhielten die 15 Besten der Jahrgangsstufe.  Bestpreise für besondere Leistungen in einzelnen Fächern erhielten Pascal Merz im Fach Mathematik, Christopher Witt und Pascal Merz im Fach Physik, Justin Placek im Fach Chemie.

Des Weiteren wurden folgende Preise verliehen:

Der Buchpreis für besondere Leistungen im Fach Englisch an Charlotte Haas, im Fach Deutsch an Nova Itzlinger, im Fach Ethik an Justin Placek, in Philosophie an Charlotte Haas sowie in Geschichte an Levi Kunkler.

Charlotte Haas und Levi Kunkler wurden darüber hinaus von der Schule für die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen. Die Coubertin-Medaille des Landessportbundes Rheinland-Pfalz wurde Ben Dalkner überreicht.   

Mit den Klängen von „The winner takes it all“, dargeboten durch den Musik-Leistungskurs, endete die feierliche Zeugnisübergabe musikalisch-metaphorisch, um im Anschluss mit einem Sektempfang und dem gemeinsamen Kulturabend im Marmorsaal ihre Fortsetzung zu finden.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben ihre Abiturprüfungen am Goethe-Gymnasium in Bad Ems erfolgreich abgelegt:  

Altinkilic, Amy (Dausenau), Bender, Celine (Montabaur), Bermel, Laura (Eitelborn), Bermel, Paul, Bräkau, Fenja (Becheln), Brehm, Tom, Bruinsma, Thomas, Bubinger, Maren (Nassau),  Buguev, Juri (Bad Ems), Büter, Alice (Bad Ems), Cacareaza, Anda, Dalkner, Ben, Dauer, Leon (Becheln), Ellinger, Lena (Nassau), Fallen, Bjarne (Singhofen), Feistel, Emily (Fachbach), Fleischer, Lenny (Becheln), Fondis, Sophie (Bad Ems), Fritsch,Selina, Gerharz, Elisa (Eitelborn),  Großmann, Emilie (Nassau), Grund, Luisa (Nievern), Haas, Charlotte, Halfpap, Lisa (Becheln), Hamidov, Achmed (Nassau), Harzheim, Lorena (Nassau), Hausen, Laura (Bad Ems), Hömberg, Luis (Bad Ems), Itzlinger, Nova (Bad Ems), Jachjaev, Malik (Nassau), Justi, Luca, Keul, Nathalie (Horbach), Kind, Johannes (Fachbach), Kiziltoprak, Sami (Nassau), Klein, Nadja (Cramberg), Koc, Hüsna (Nassau), Koca, Baran (Nassau), Köhler, Ilvy (Dachsenhausen), Köroglu, Pelin-Zehra (Nassau), Kretz, Lukas (Weinähr), Kunkler, Levi (Nassau), Lamert, Alica (Bad Ems), Linscheid, Chantal (Bad Ems), Lohnert, Finn,  Maus, Nele (Singhofen), Mertlich, Lukas (Weinähr), Merz, Pascal (Bad Ems), Neuser, Nico (Braubach), Pfeifer, Jona (Singhofen), Placek, Justin (Nassau), Radermacher, Noah (Braubach), Razavi, Frederik (Montabaur),  Richmond-Rufenacht, Bethany, Rieck, Marlon, Rittel, Lena (Bad Ems), Romeyo, Nathalie (Bad Ems), Rosenkranz, Emilia (Nassau), Rusu, Camelia (Bad Ems), Sabel, Johanna (Oberelbert), Sajin, Cátálin, Schlaghecken, Jonas, Scholz, Lennart (Dachsenhausen), Schüler, Yannick (Bad Ems), Strack, David, Tiwi, Jennifer, Tüysüz, Leon (Montabaur), Ulitzka, Kevin (Oberelbert), Ünal, Melike (Bad Ems), Unterlöhner, Mona (Nassau), Vallerien, Leonie (Montabaur), van Vugt, Leoni (Schönborn), Weber, Artur (Bad Ems), Weyand, Jule (Arzbach), Wiedenhues, Lorenz, Witt, Christopher (Nievern), Wolke, Jan (Nassau) und Zimmermann, Elisa (Dausenau).

Die gesamte Schulgemeinschaft gratuliert der Abiturientia, freut sich mit und wünscht alles Gute für die Zukunft.  Text: Goethe-Gymnasium Bad Ems

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Wird Papier in Büros bald überflüssig?

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage
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Seit Jahrzehnten sagen Experten das papierlose Büro voraus, dennoch drucken deutsche Firmen jährlich weiterhin Milliarden von Seiten. Dennoch sprechen zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Jahr 2026 einen echten Wendepunkt darstellen wird. Die Kombination aus höheren Energiekosten, strengeren Umweltauflagen und ausgereiften digitalen Lösungen verändert den Arbeitsalltag grundlegend. Ein durchschnittlicher Büroangestellter verbringt täglich bis zu 20 Minuten mit der Suche nach Papierdokumenten, während digitale Dateien in Sekunden auffindbar sind. Der Effizienzunterschied wird bei Fachkräftemangel zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Es bleibt offen, was mit den über Jahrzehnte angesammelten Aktenbeständen geschehen soll. Die Antwort auf diese Herausforderung liegt nicht im radikalen Bruch mit bewährten Strukturen, sondern vielmehr in einer sorgfältig durchdachten Transformation, die beide Welten miteinander verbindet und einen fließenden Übergang ermöglicht.

Papierverbrauch im deutschen Büroalltag: Aktuelle Zahlen und Entwicklungen

Deutschland gehört nach wie vor zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Papierverbrauch weltweit. Aktuelle Erhebungen zeigen jedoch einen deutlichen Abwärtstrend beim Papierverbrauch in deutschen Büroumgebungen. Der durchschnittliche Verbrauch sank von 8.500 Blatt pro Arbeitsplatz im Jahr 2019 auf etwa 5.200 Blatt bis 2025. Die Gründe reichen von wirtschaftlichen Überlegungen bis zu veränderten Arbeitsgewohnheiten.

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Die Pandemie wirkte als Beschleuniger dieser Entwicklung. Homeoffice-Regelungen zwangen Unternehmen zur schnellen Digitalisierung von Prozessen. Interessanterweise blieben viele dieser Veränderungen bestehen, auch nachdem die Mitarbeiter in die Büros zurückkehrten. In der Verbandsgemeinde Nassau beispielsweise wurden Bürgerdienste erfolgreich digitalisiert und dienen nun als Vorbild für andere Kommunen.

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Digitale Alternativen, die physische Dokumente bereits heute ersetzen

Digitale Lösungen haben einen entscheidenden Reifegrad erreicht. Moderne Dokumentenmanagementsysteme bieten heute umfassende Funktionen, die weit über das bloße Speichern von Dateien hinausgehen. Die folgenden digitalen Werkzeuge, die durch ihre innovativen Funktionen und ihre nahtlose Integration in bestehende Arbeitsabläufe überzeugen, revolutionieren den modernen Büroalltag auf nachhaltige Weise:

1. Cloud-basierte Plattformen ermöglichen gleichzeitiges Arbeiten an Dokumenten ohne Ausdrucken.

2. Elektronische Signaturen erfüllen rechtliche Anforderungen und ersetzen handschriftliche Unterschriften.

3. Automatisierte Workflows leiten Genehmigungsprozesse digital weiter.

4. Intelligente Suchfunktionen finden Inhalte in Millisekunden statt Minuten

Besonders die Infrastruktur spielt eine zentrale Rolle. Regionen mit schnellem Internet wie die Verbandsgemeinde Aar-Einrich mit ihrem Glasfaserausbau profitieren überproportional von diesen Möglichkeiten. Ohne stabile Datenverbindungen bleiben digitale Alternativen theoretische Optionen.

Wann professionelle Scandienstleister den Umstieg beschleunigen

Die größte Hürde bei der Digitalisierung sind nicht fehlende Technologien, sondern bestehende Papierarchive. Keller voller Aktenordner, Hängeregistraturen und vergilbte Vertragsunterlagen blockieren den Fortschritt. Eine Untersuchung zu den Umweltauswirkungen papierloser Bürokonzepte belegt eindrücklich, welches ökologische Potenzial in der konsequenten Digitalisierung steckt.

Hier trennt sich professionelle Umsetzung von halbherzigen Versuchen. Wer Archive mit handelsüblichen Scannern digitalisieren möchte, unterschätzt den Aufwand massiv. Der Anbieter ScanProfi etwa kombiniert industrielle Scankapazitäten mit OCR-Texterkennung und strukturierter Indexierung, sodass digitalisierte Bestände nicht nur gespeichert, sondern tatsächlich durchsuchbar und nutzbar werden. Dieser Qualitätsunterschied entscheidet über Erfolg oder Scheitern der gesamten Transformation.

Kosten-Nutzen-Abwägung bei der Bestandsdigitalisierung

Die Investition in eine professionelle Digitalisierung amortisiert sich in der Regel deutlich schneller als zunächst erwartet, was viele Unternehmen positiv überrascht, sobald sie die konkreten Einsparungen analysieren. Die eingesparten Mietflächen für Archivräume, die deutlich reduzierten Personalkosten für zeitaufwändige manuelle Suchen sowie die minimierten Risiken durch potenziellen Datenverlust summieren sich zu erheblichen finanziellen Vorteilen. Unternehmen berichten von Amortisationszeiten zwischen 18 und 36 Monaten, je nach Dokumentenvolumen und bestehender Ablagestruktur.

Hybride Bürokonzepte: Papier und digitale Prozesse sinnvoll kombinieren

Die Realität widerspricht dem vereinfachenden Schwarz-Weiß-Denken, das in vielen Diskussionen über die Digitalisierung vorherrscht, da die tatsächlichen Anforderungen weitaus komplexer und vielschichtiger sind. Bestimmte Anwendungsfälle, die sich in der täglichen Geschäftspraxis als unverzichtbar erweisen, rechtfertigen weiterhin den Einsatz physischer Dokumente, da digitale Alternativen nicht immer alle Anforderungen erfüllen können. Notarielle Urkunden, bestimmte Vertragsoriginale und kreative Brainstorming-Prozesse funktionieren in ihrer analogen Form oft deutlich besser, weil sie eine unmittelbare Authentizität und greifbare Verbindlichkeit bieten, die digitale Alternativen nicht vollständig ersetzen können. Erfolgreiche Unternehmen entwickeln differenzierte Strategien statt pauschaler Verbote.

Entscheidungskriterien für Papier versus digital

Die Frage lautet nicht mehr ob, sondern wann Papier sinnvoll bleibt. Häufig geänderte Dokumente mit vielen Nutzern oder langer Aufbewahrungspflicht sollten digital verwaltet werden. Einmalige Unterschriften, persönliche Notizen oder temporäre Arbeitsdokumente, die ohnehin nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt werden und keinen dauerhaften Informationswert besitzen, können durchaus in physischer Form verbleiben, solange keine gesetzliche oder betriebsinterne Verpflichtung besteht, diese Unterlagen langfristig zu archivieren oder für spätere Zugriffe verfügbar zu halten. Diese pragmatische Herangehensweise, die zwischen digitaler und physischer Dokumentenverwaltung unterscheidet, erspart nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern erhöht auch die Akzeptanz bei Mitarbeitern, weil sie deren Arbeitsalltag berücksichtigt.

Zukunftsausblick: So verändert sich der Umgang mit Dokumenten bis 2030

Die kommenden Jahre werden maßgeblich von künstlicher Intelligenz geprägt sein, die nahezu alle Bereiche des beruflichen und privaten Lebens durchdringen und nachhaltig verändern wird. KI-gestützte Dokumentensysteme verändern den Arbeitsalltag fundamental. Das papierlose Büro wird nicht durch bewussten Verzicht auf gewohnte Arbeitsweisen erreicht, sondern vielmehr durch innovative digitale Alternativen, die für die Mitarbeiter schlicht attraktiver und komfortabler in der täglichen Anwendung sind.

Unternehmen, die heute gezielt in ihre digitale Infrastruktur investieren, verschaffen sich dadurch langfristige Wettbewerbsvorteile, weil sie flexibler auf Marktveränderungen reagieren und ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten können. Wer an veralteten Prozessen festhält, riskiert Effizienzverluste und Probleme bei der Rekrutierung junger Fachkräfte. Die mit Smartphones aufgewachsene Generation betrachtet digitale Arbeitsumgebungen längst als selbstverständlichen Standard. Das Büro der Zukunft wird Papier zwar weiterhin kennen und gelegentlich nutzen, aber es wird nicht mehr von ihm abhängen, da digitale Lösungen die täglichen Arbeitsprozesse dominieren werden.

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Wie revolutioniert KI die Unternehmenskommunikation?

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Foto: BEN Kurier
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Die digitale Transformation verändert grundlegend, wie Unternehmen heute miteinander und mit Kunden kommunizieren. Intelligente Systeme ersetzen heute Telefon und E-Mail als primäre Kommunikationskanäle in Unternehmen. Moderne Technologien analysieren nicht nur Gespräche unmittelbar in Echtzeit, sondern verstehen dabei auch komplexe Zusammenhänge zwischen verschiedenen Themengebieten und reagieren äußerst präzise auf die individuellen Anforderungen der jeweiligen Gesprächspartner. Diese Entwicklung schafft eine neue Dimension der Unternehmenskommunikation mit messbaren internen und externen Vorteilen. Intelligente Systeme verbessern Kommunikation in Effizienz und Qualität.

Digitale Transformation: Warum Unternehmen jetzt auf KI-basierte Kommunikation setzen

Der Wandel zur intelligenten Kommunikation ist keine Zukunftsvision mehr, sondern gelebte Realität in fortschrittlichen Unternehmen. Ein KI-Telefonassistent übernimmt heute bereits komplexe Aufgaben wie Terminvereinbarungen, technische Erstberatung und multilingualen Support. Die Technologie erkennt Sprachmuster, analysiert Emotionen und passt ihre Antworten entsprechend an. Besonders mittelständische Unternehmen profitieren von dieser Entwicklung, da sie ohne große Investitionen in Personal ihre Erreichbarkeit deutlich verbessern können. Die aktuelle Fraunhofer-Untersuchung zur KI-Implementierung zeigt, dass bereits 42 Prozent der deutschen Unternehmen intelligente Kommunikationslösungen einsetzen. Diese Systeme bearbeiten durchschnittlich 70 Prozent aller Standardanfragen vollautomatisch und reduzieren die Bearbeitungszeit um mehr als die Hälfte.

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Von der Reaktion zur Proaktion: Wie KI präventive Kundenkommunikation ermöglicht

Intelligente Systeme ergreifen heute selbstständig Initiative statt passiv auf Kundenanfragen zu warten. Systeme analysieren Verhaltensmuster und historische Daten, um potenzielle Probleme frühzeitig zu identifizieren. Das System identifiziert automatisch auffällige Bestellmuster und nimmt proaktiv Kontakt zu den betroffenen Kunden auf. Diese vorausschauende und intelligente Kommunikation verhindert nicht nur effektiv das Entstehen von Kundenbeschwerden, sondern stärkt gleichzeitig nachhaltig die emotionale Bindung zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Mithilfe von Predictive Analytics lassen sich Wartungstermine frühzeitig kommunizieren und Produktempfehlungen zum idealen Zeitpunkt aussprechen. Die Erfolgsquote solcher proaktiven Maßnahmen liegt bei durchschnittlich 65 Prozent höher als bei reaktiven Ansätzen. Durch präventive Kommunikationsstrategien verzeichnen Unternehmen eine beachtliche Verringerung des Support-Aufkommens von bis zu 40 Prozent.

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Workflow-Optimierung: KI als intelligenter Vermittler zwischen Abteilungen

Die abteilungsübergreifende Kommunikation, die in modernen Unternehmen zwischen verschiedenen Fachabteilungen stattfinden muss und dabei unterschiedliche Arbeitsweisen, Prioritäten und Fachterminologien berücksichtigen sollte, stellt viele Organisationen, unabhängig von ihrer Größe oder Branchenzugehörigkeit, vor erhebliche strukturelle und prozessuale Herausforderungen, die ohne geeignete Lösungsansätze zu Ineffizienzen führen können. Als zentrale Schnittstelle sammeln intelligente Systeme automatisch Informationen, bereiten diese auf und leiten sie an relevante Stellen weiter. Projektteams, die in verschiedenen Abteilungen an gemeinsamen Aufgaben arbeiten, profitieren erheblich von automatisierten Status-Updates, die kontinuierlich aktuelle Informationen über Fortschritte und Meilensteine liefern, während Führungskräfte auf allen Hierarchieebenen speziell aufbereitete, komprimierte Berichte in Echtzeit erhalten, wodurch fundierte Entscheidungen schneller getroffen werden können. Die Technologie übersetzt Fachsprachen und priorisiert wichtige Nachrichten. Ein Maschinenbauer reduzierte Durchlaufzeiten um 35 Prozent. Durch die nahtlose Integration verschiedener Kommunikationskanäle entsteht Transparenz, wodurch sich Entscheidungsprozesse deutlich beschleunigen.

ROI und Messbarkeit: Konkrete Erfolgskennzahlen für KI-Kommunikationslösungen

Die Investition in intelligente Kommunikationssysteme lässt sich präzise messen und bewerten. Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Anfrage, die Erstlösungsquote und die Kundenzufriedenheitswerte. Diskussionen zur praktischen Umsetzung von KI in deutschen Unternehmen zeigen, dass der Return on Investment typischerweise nach 12 bis 18 Monaten erreicht wird. Die wichtigsten messbaren Verbesserungen umfassen:

Durchschnittliche Antwortzeit von 24 Stunden auf unter 2 Minuten reduziert

Kundenzufriedenheit um durchschnittlich 28 Prozent gesteigert

Kosteneinsparung von 45 Prozent bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung

Erreichbarkeit rund um die Uhr ohne zusätzliche Personalkosten erhöhen

Best-Practice-Implementierung: Der schrittweise Weg zur KI-gestützten Unternehmenskommunikation

Die erfolgreiche Einführung intelligenter Kommunikationssysteme folgt bewährten Mustern. Zunächst analysieren Unternehmen ihre bestehenden Kommunikationsprozesse und identifizieren Optimierungspotenziale. Der Einstieg erfolgt meist über Pilotprojekte in ausgewählten Bereichen, beispielsweise im First-Level-Support oder bei Standardanfragen. Nach erfolgreicher Testphase wird das System schrittweise auf weitere Bereiche ausgedehnt. Wichtig ist dabei die kontinuierliche Schulung der Mitarbeiter, die lernen müssen, mit den neuen digitalen Kollegen zusammenzuarbeiten. Erfahrungen aus verschiedenen Branchen zur KI-Integration zeigen, dass eine transparente Kommunikation über Ziele und Vorteile entscheidend für die Akzeptanz ist. Die technische Integration sollte schrittweise erfolgen, beginnend mit einfachen Aufgaben bis hin zu komplexeren Prozessen. Erfolgreiche Implementierungen zeichnen sich durch klare Meilensteine, regelmäßige Evaluationen und flexible Anpassungen aus.

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Ministerpräsident Schweitzer empfängt Nasssauer TonArtisten

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Bildquelle: Staatskanzlei RLP | Kristina Schäfer
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NASSAU|MAINZ Rund 120 Gäste aus der rheinland-pfälzischen Musikszene folgten im November der Einladung von Ministerpräsident Alexander Schweitzer zum Empfang für die Amateurmusik in den Festsaal der Staatskanzlei. Die Veranstaltung würdigte die kulturelle Vielfalt, das Engagement und den gesellschaftlichen Beitrag der zahlreichen Amateurmusikerinnen und -musiker im Land.

Unter den Gästen befanden sich auch Vertretende von tonArt, die mit ihrem Musical-Projekt „Eule findet den Beat“ der tonArt kids im Jahr 2024 eine Förderung durch den Landesmusikrat erhalten hatten. Markus Bär, Chorsprecher, und Sabine Lucas, Chorleiterin des Kinderchors, nahmen an der Veranstaltung teil. Besonders freuten sie sich darüber, dass während der Eröffnung ein Video aus der Aufführung gezeigt wurde – ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die kreative Arbeit des Ensembles.

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In seiner Ansprache hob Ministerpräsident Schweitzer die zentrale Rolle der Amateurmusik hervor: Von kleinen Dorfchören bis zu großen Blasorchestern – überall in Rheinland-Pfalz wird musiziert. Diese Tradition macht unser Land zu einem wahren Musikland. Sie trägt nicht nur zur kulturellen Vielfalt bei, sondern stärkt auch das gesellschaftliche Miteinander“, so Schweitzer.

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Zudem würdigte er die vielen Ehrenamtlichen, Lehrkräfte und Familien, die hinter den Projekten stehen: „Hinter jeder musikalischen Leistung stehen Menschen, die Zeit, Herz und Leidenschaft investieren. Sie sind es, die unsere Musikszene lebendig halten.“

Der Empfang brachte Menschen aus Chören, Orchestern, Ensembles und Bands zusammen und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Amateurmusiklandschaft in Rheinland-Pfalz ist. Nach dem offiziellen Programm lud der Ministerpräsident zu einem Empfang im Foyer ein, der Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung bot.

Mit der erfahrenen Wertschätzung und der erhaltenen Förderung blickt tonArt voller Motivation in die Zukunft – um gemeinsam mit den tonArt kids weiterhin kreative musikalische Projekte zu entwickeln und Kinder nachhaltig für Musik, Gemeinschaft und kulturelles Engagement zu begeistern.

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