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Blaulicht

Technische Einsatzleitung des Rhein-Lahn-Kreises übte den Ernstfall

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Foto: Kreisverwaltung/Oliver Brandt
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BAD EMS Zur Durchführung einer großen Stabsrahmenübung fanden sich kürzlich über 100 Übungsteilnehmer*innen im Kreishaus auf der Insel Silberau in Bad Ems ein. Eingeladen hatte hierzu der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler. Als Schadenslage wurde ein Stromausfall und eine zweiwöchige Dauerfrostlage mit
zweistelligen Minusgraden angenommen. Um die Übung möglichst realistisch darzustellen, trafen sich die Einsatzkräfte weitestgehend im Kreishaus und arbeiteten in Echtzeit und nach Vorgaben der Übungsleitung die Einsätze ab.

Auch einige Feuerwehreinsatzzentralen im Kreis waren für die Übung besetzt. Im Einsatz befand sich die Technische Einsatzleitung des Rhein-Lahn-Kreises. Diese wurde komplettiert mit den Fachberatern des Technischen Hilfswerkes, der Bundeswehr, des Rettungsdienstes, des Gefahrstoffzuges, der Wasserrettung, des Veterinäramtes, des
Gesundheitsamtes, der Polizei und natürlich mit dem Fachberater der Gas-, Strom- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung. Ebenso war während des Übungsszenarios ständig eine Verbindungsperson des Verwaltungsstabes der Kreisverwaltung anwesend.

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Die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Frühstück, Mittagessen, Snacks und Getränken erfolgte durch die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung. Aufgrund der Länge der Übungsveranstaltung wurde diese im Zweischichtbetrieb durchgeführt und hierbei auch erfolgreich der reibungslose Schichtwechsel der Einsatzkräfte geübt.

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Um ein unabhängiges Feedback zu erhalten, nahmen an der Übung auch 5 Beobachter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und anderen Landkreisen teil. Die Übungsleitung zeigte sich in einem ersten Resümee zufrieden mit der Übung, wobei die Übung auch das aufgezeigt hat, was sie sollte, so sind noch einige kleinere Stellschrauben zu drehen. Während des Nachmittages machte sich auch Landrat Jörg Denninghoff vor Ort ein Bild und schloss sich im Rahmen einer Abschlussbesprechung den Dankesworten des Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler an.

Beide dankten dabei allen Übungsteilnehmern für Ihre Bereitschaft zur Teilnahme, der Schnelleinsatzgruppe für die Verpflegung, aber auch der Übungsleitung und den Übungsbeobachtern, ohne die eine solche Übung nicht umzusetzen ist. Text: Team Medien Brand- und Katastrophenschutz Rhein-Lahn-Kreis

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BEN Radio

Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

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Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

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BEN Radio

14-jähriger Tatverdächtiger bei Sprengung eines Zigarettenautomaten schwer verletzt

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BAD EMS Am 26. Dezember wurde in der Bachstraße in Bad Ems versucht, einen Zigarettenautomaten mit einem starken Silvesterböller zu sprengen. Bereits am Abend des Vorfalls berichteten wir nach einer Presseanfrage bei der Polizei über eine dabei verletzte Person.

Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz auf schriftliche Nachfrage ergänzend mitteilte, wurde im Rahmen der Tatausführung ein 14-jähriger Jugendlicher schwer verletzt. Er steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, wurden vor Ort nicht angetroffen.

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Nach aktuellem Ermittlungsstand erfolgte die Sprengung durch den Einsatz von Böllern. Ob es sich dabei um zugelassene oder nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalinspektion Montabaur.

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Blaulicht

Stromausfall nach Baggerarbeiten: Kreisverwaltung Bad Ems weiterhin ohne reguläre Versorgung

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Foto: BEN Kurier
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BAD EMS Ein Stromausfall hat am heutigen Morgen Teile von Bad Ems betroffen. Nach erster telefonischer Auskunft des Energieversorgers Syna kam es um 10:18 Uhr infolge von End- und Baggerarbeiten zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Dabei wurden Stromkabel beschädigt.

Ein Großteil der Haushalte konnte bereits nach kurzer Zeit wieder ans Netz angeschlossen werden. Laut Syna waren alle übrigen betroffenen Anschlüsse spätestens um 11:13 Uhr wieder versorgt. Privathaushalte sind aktuell nicht mehr betroffen. Deutlich länger betroffen ist weiterhin die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises auf der Silberau. Dort fiel die Stromversorgung vollständig aus. Zunächst überbrückten unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) an Computern vorübergehend den Ausfall. Das geht aber nur kurzweilig. Anschließend übernahm ein Notstromaggregat des THW die Versorgung.
Ein Großteil der Mitarbeiter wurde vorsorglich nach Hause geschickt, denn ein regulärer Betrieb war unmöglich. Auf Anfrage des BEN Kurier erklärte der Energieversorger Syna: »Durch Tiefbauarbeiten einer Fremdfirma wurde ein Erdkabel beschädigt und in der Folge kam es zur Abschaltung der Leitung, um weitere Folgeschäden zu verhindern. Aktuell wird die Kreisverwaltung sowie eine unserer Ortsnetzstationen über ein Notstromaggregat des THW bzw. der Syna versorgt, bis das beschädigte Kabel repariert ist. Privathaushalte sind von der Situation nicht mehr betroffen. Vermutlich am frühen Abend wird das Kabel repariert und damit die Stromversorgung wieder ordnungsgemäß hergestellt sein.«
Vor der Kreisverwaltung arbeiten Mitarbeiter des Stromversorgers weiterhin an den beschädigten Leitungen. Auch wenn die Reparatur des Kabels bis zum frühen Abend abgeschlossen sein dürfte, ist mit einem sofortigen Normalbetrieb nicht zu rechnen. Das geordnete Hochfahren der Server wird mehr als zwei Stunden in Anspruch nehmen.
Zwar funktionieren Telefone und Beleuchtung derzeit wieder über die Notstromversorgung, doch auch diese Lösung bleibt nur vorübergehend. Sobald das Notstromaggregat wieder abgekoppelt wird, müssen die Computer-Server wieder kontrolliert hochgefahren werden, bevor der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Und das dauert Stunden….
Landrat Jörg Denninghoff erklärte, dass voraussichtlich am morgigen Tag wieder Normalbetrieb herrschen werde. Eine endgültige Gewissheit gebe es jedoch nicht, da der Zeitplan von der Dauer der Reparaturarbeiten abhänge.
Der Vorfall bedeutet nicht nur einen vorübergehenden Stromausfall, sondern faktisch den Ausfall eines gesamten Arbeitstages, verbunden mit zusätzlichem Einsatz für die Helfer des Technischen Hilfswerks. Gleichzeitig zeigte die Situation auch, dass die Notfallstrukturen funktionieren. Das THW war schnell vor Ort und stellte die provisorische Stromversorgung sicher. Nun heißt es abwarten, bis die beschädigten Kabel wieder dauerhaft Strom liefern (dk).
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