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Blaulicht

Starke Feuerwehreinheiten bekamen Braubacher Flächenbrand schnell unter Kontrolle!

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BRAUBACH Gestern, gegen 16:13Uhr, wurde die Feuerwehr Braubach zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich der drei Türme oberhalb der Dachsenhäuser Straße alarmiert. Im sehr unwegsamen Gelände konnte zunächst die Brandstelle nur zu Fuß erreicht werden. Hier half bereits der Hubschrauber der Polizei, um die genaue Einsatzörtlichkeit zu lokalisieren. Vorgefunden wurde ein Flächenbrand auf rund 400m². In Folge wurden umfangreiche Nachalarmierungen veranlasst.

Die Zuwegung war nur mit den neu geschaffenen und hochgeländegängigen Waldbrand-Tanklöschfahrzeug der Verbandsgemeinde Loreley sowie mit zwei geländegängigen Kleinfahrzeugen
des THW Lahnstein und der Feuerwehr Lahnstein möglich. Um den direkten Anfahrtsweg nutzen zu können, musste dieser allerdings erst zeitaufwendig von einigen umgefallenen Bäumen befreit werden. Zudem unterstützte der Polizeihubschrauber mit gezielten Wasserabwürfen die Löscharbeiten. Das nötige Löschwasser wurde hierzu aus dem Rhein entnommen. Am Boden
bekämpften die Einheiten der Feuerwehr und des THW das Feuer größtenteils mit Löschrucksäcken und Handwerkzeugen. Die Brandbekämpfung zeigte schnell Wirkung und das Feuer konnte sich nicht mehr ausbreiten.

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Foto: Feuerwehren der Verbandsgemeinde Loreley

Jedoch nahmen die aufwendigen Nachlöscharbeiten einige Zeit in Anspruch. Um etwaige verletzte Einsatzkräfte schnell versorgen zu können, stand die Schnelleinsatzgruppe Sanität des Rhein-Lahn-Kreises mit zwei Fahrzeugen in Bereitschaft, musste zum Glück aber nicht tätig werden. Zudem machte sich der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland, ein Bild von der Lage, der auch für die Presse zur Verfügung stand. In Gänze waren rund 60 Einsatzkräfte im Einsatz. Gegen 21:52Uhr konnte das letzte Fahrzeug abgestellt und Einsatzende gemeldet werden.

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Im Einsatz:

Feuerwehr den VG Loreley Braubach, Dachsenhausen, Osterspai, Kamp-Bornhofen, Sonstige Polizeihubschrauber, THW Lahnstein, Feuerwehr Lahnstein, SEG San Rhein-Lahn-Kreis. Einsatzleiter: Jörg Preißmann (Wehrleiter der VG Loreley). – Text: Pressebericht der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Loreley

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BEN Radio

Erheblicher Schaden: Hackerangriff auf BEN Medien-Seiten abgewehrt

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Foto: BEN Kurier - Fotomontage -
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DORNHOLZHAUSEN Die Webangebote der BEN-Medien sind nach einem massiven technischen Angriff inzwischen weitgehend wieder erreichbar. Der verursachende Schadcode konnte identifiziert und entfernt, die Systeme stabilisiert werden, dank eines außergewöhnlichen, stundenlangen und hochprofessionellen Einsatzes des Hostinganbieters, der in dieser Form alles andere als selbstverständlich war.

Nach aktuellem Stand handelte es sich um einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur des BEN-Kuriers, bei dem eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um den Betrieb der Webseiten massiv zu stören. Ziel war offenbar die Lahmlegung sämtlicher Angebote. Innerhalb weniger Stunden verursachte der Schadcode die automatisierte Erstellung von über 36.000 Systemdateien, die sich fortlaufend in nahezu allen Verzeichnissen vermehrten und dadurch die Ausführung von PHP-Dateien sowie weiterer Serverfunktionen gezielt verhinderten.

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Nahezu alle Webseiten konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. In einzelnen Bereichen kann es weiterhin zu Einschränkungen kommen, da Inhalte aus Sicherungen rekonstruiert werden müssen. Der entstandene Schaden ist erheblich, da nicht alle Webseiten vollständig rekonstruierbar sind, zahlreiche redaktionelle Inhalte fehlen und umfangreiche technische Wiederherstellungen notwendig waren.

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BEN Radio

14-jähriger Tatverdächtiger bei Sprengung eines Zigarettenautomaten schwer verletzt

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BAD EMS Am 26. Dezember wurde in der Bachstraße in Bad Ems versucht, einen Zigarettenautomaten mit einem starken Silvesterböller zu sprengen. Bereits am Abend des Vorfalls berichteten wir nach einer Presseanfrage bei der Polizei über eine dabei verletzte Person.

Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz auf schriftliche Nachfrage ergänzend mitteilte, wurde im Rahmen der Tatausführung ein 14-jähriger Jugendlicher schwer verletzt. Er steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, wurden vor Ort nicht angetroffen.

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Nach aktuellem Ermittlungsstand erfolgte die Sprengung durch den Einsatz von Böllern. Ob es sich dabei um zugelassene oder nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalinspektion Montabaur.

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Blaulicht

Stromausfall nach Baggerarbeiten: Kreisverwaltung Bad Ems weiterhin ohne reguläre Versorgung

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Foto: BEN Kurier
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BAD EMS Ein Stromausfall hat am heutigen Morgen Teile von Bad Ems betroffen. Nach erster telefonischer Auskunft des Energieversorgers Syna kam es um 10:18 Uhr infolge von End- und Baggerarbeiten zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Dabei wurden Stromkabel beschädigt.

Ein Großteil der Haushalte konnte bereits nach kurzer Zeit wieder ans Netz angeschlossen werden. Laut Syna waren alle übrigen betroffenen Anschlüsse spätestens um 11:13 Uhr wieder versorgt. Privathaushalte sind aktuell nicht mehr betroffen. Deutlich länger betroffen ist weiterhin die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises auf der Silberau. Dort fiel die Stromversorgung vollständig aus. Zunächst überbrückten unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) an Computern vorübergehend den Ausfall. Das geht aber nur kurzweilig. Anschließend übernahm ein Notstromaggregat des THW die Versorgung.
Ein Großteil der Mitarbeiter wurde vorsorglich nach Hause geschickt, denn ein regulärer Betrieb war unmöglich. Auf Anfrage des BEN Kurier erklärte der Energieversorger Syna: »Durch Tiefbauarbeiten einer Fremdfirma wurde ein Erdkabel beschädigt und in der Folge kam es zur Abschaltung der Leitung, um weitere Folgeschäden zu verhindern. Aktuell wird die Kreisverwaltung sowie eine unserer Ortsnetzstationen über ein Notstromaggregat des THW bzw. der Syna versorgt, bis das beschädigte Kabel repariert ist. Privathaushalte sind von der Situation nicht mehr betroffen. Vermutlich am frühen Abend wird das Kabel repariert und damit die Stromversorgung wieder ordnungsgemäß hergestellt sein.«
Vor der Kreisverwaltung arbeiten Mitarbeiter des Stromversorgers weiterhin an den beschädigten Leitungen. Auch wenn die Reparatur des Kabels bis zum frühen Abend abgeschlossen sein dürfte, ist mit einem sofortigen Normalbetrieb nicht zu rechnen. Das geordnete Hochfahren der Server wird mehr als zwei Stunden in Anspruch nehmen.
Zwar funktionieren Telefone und Beleuchtung derzeit wieder über die Notstromversorgung, doch auch diese Lösung bleibt nur vorübergehend. Sobald das Notstromaggregat wieder abgekoppelt wird, müssen die Computer-Server wieder kontrolliert hochgefahren werden, bevor der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Und das dauert Stunden….
Landrat Jörg Denninghoff erklärte, dass voraussichtlich am morgigen Tag wieder Normalbetrieb herrschen werde. Eine endgültige Gewissheit gebe es jedoch nicht, da der Zeitplan von der Dauer der Reparaturarbeiten abhänge.
Der Vorfall bedeutet nicht nur einen vorübergehenden Stromausfall, sondern faktisch den Ausfall eines gesamten Arbeitstages, verbunden mit zusätzlichem Einsatz für die Helfer des Technischen Hilfswerks. Gleichzeitig zeigte die Situation auch, dass die Notfallstrukturen funktionieren. Das THW war schnell vor Ort und stellte die provisorische Stromversorgung sicher. Nun heißt es abwarten, bis die beschädigten Kabel wieder dauerhaft Strom liefern (dk).
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